Lagebild / Teilentscheidung
Netzanschlüsse beschleunigen
Geplant sind eine Duldungspflicht für Anschlussleitungen, kürzere Fristen beim Zähleraustausch, schnellere Anlagenzertifizierung (135–950 kW) mit zentraler Datenbank, ein vereinfachtes Verfahren für kleine Anlagen sowie die Vereinheitlichung der technischen Anschlussbedingungen und gegenseitige Anerkennung von Installateuren.
Weitgehend einig
In den meisten Punkten stimmen beide Lager zu. Hier lässt sich auf breiter Grundlage entscheiden.
Die Landkarte
Jedes Kästchen ist eine Streitfrage. Links und oben, was sich mit Belegen klären lässt; darunter, was nur die Politik entscheiden kann; zuletzt die Instrumente, mit denen sich der Streit entschärfen lässt. Die Farbe zeigt die Diagnose.
Zone der Gutachter
Tatsachenfragen: durch Daten, Gutachten und Vergleichsfälle klärbar
Zone der Politik
Wertungen: keine Studie kann sie entscheiden
Ausgestaltung
Instrumente: wie die Regel aussehen soll, wenn sie kommt
- Brücke
- Scheinbrücke
- Klärbar durch Gutachten
- Wertfrage
- Kernkonflikt
- Streit um die Ausgestaltung
- Offen
- Lücke
Womit sich der Streit entschärfen lässt
Instrumente bestreiten die Maßnahme nicht, sie federn sie ab: Fristen, Ausnahmen, Grenzen. Jedes antwortet auf eine der kritischen Fragen. Wo beide Lager zustimmen, liegt ein Kompromiss nahe.
Alle Netzbetreiber sollen ein bundesweit einheitliches digitales Anmeldeportal anerkennen müssen.
antwortet auf die Machbarkeits-Frage: Lässt sich das praktisch umsetzen?Die Schwelle für das Anlagenzertifikat bei PV-Anlagen sollte höher liegen als 135 kW.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Die Frist für den Zähleraustausch bei neuen PV-Anlagen soll verkürzt werden.
antwortet auf die Machbarkeits-Frage: Lässt sich das praktisch umsetzen?Für kleine PV-Anlagen soll ein vereinfachtes Anmeldeverfahren gelten.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Netzbetreiber sollen bei Überschreiten der Netzanschlussfristen sanktioniert werden.
antwortet auf die Machbarkeits-Frage: Lässt sich das praktisch umsetzen?Für Anmeldung und Netzprüfung soll die Einspeiseleistung statt der Modulleistung maßgeblich sein.
antwortet auf die Empirie-Frage: Tritt die Wirkung wirklich ein?Alle 20 Streitfragen
Geordnet nach Diagnose: zuerst, was die Politik entscheiden muss, dann was Gutachten klären können, dann die Brücken.
Soll die Frist für den Zähleraustausch verkürzt werden?
Die Frist für den Zähleraustausch bei neuen PV-Anlagen soll verkürzt werden.
Sollen Kunden den Zähler selbst beschaffen und einbauen lassen dürfen, wenn der Messstellenbetreiber zu spät ist?
Hat das Anlagenzertifikat „unter Auflage“ den Zertifizierungsstau gelöst?
Das Anlagenzertifikat „unter Auflage“ verschiebt den Zertifizierungsstau nur, statt ihn zu lösen.
Beschleunigt eine kürzere Frist den Zählertausch tatsächlich?
Beschleunigt eine Duldungspflicht den Netzanschluss?
Eine Duldungspflicht für Anschlussleitungen beschleunigt den Netzanschluss.
Sind die Abläufe der Netzbetreiber ein Hauptgrund für den verlangsamten PV-Ausbau?
Die langen Bearbeitungszeiten der Netzbetreiber bremsen den PV-Ausbau erheblich.
Bremst das Anlagenzertifikat ab 135 kW den PV-Ausbau tatsächlich?
Das Anlagenzertifikat ab 135 kW bremst den PV-Ausbau erheblich.
Ist die Eintragungspraxis der Netzbetreiber im Installateurverzeichnis rechtmäßig?
Sollen die technischen Anschlussbedingungen der Netzbetreiber bundesweit einheitlich sein?
Soll es eine gesetzliche Duldungspflicht für Anschlussleitungen über fremde Grundstücke geben?
Eine gesetzliche Duldungspflicht für Anschlussleitungen über fremde Grundstücke ist richtig.
Wer darf PV-Anlagen beim Netzbetreiber anschließen und anmelden?
Soll es ein bundesweit einheitliches digitales Anmeldeportal für Netzanschlüsse geben?
Alle Netzbetreiber sollen ein bundesweit einheitliches digitales Anmeldeportal anerkennen müssen.
Wie streng soll die Zertifizierungspflicht für PV-Anlagen ab 135 kW sein?
Die Schwelle für das Anlagenzertifikat bei PV-Anlagen sollte höher liegen als 135 kW.
Soll für kleine PV-Anlagen ein vereinfachtes Anmeldeverfahren gelten?
Für kleine PV-Anlagen soll ein vereinfachtes Anmeldeverfahren gelten.
Sollen Netzbetreiber für verspätete Netzanschlüsse sanktioniert werden?
Netzbetreiber sollen bei Überschreiten der Netzanschlussfristen sanktioniert werden.
Welche Leistungsgröße soll für Anmeldung und Netzprüfung maßgeblich sein?
Für Anmeldung und Netzprüfung soll die Einspeiseleistung statt der Modulleistung maßgeblich sein.
Löst eine zentrale Datenbank für Einheitenzertifikate das Zertifizierungsproblem?
Liegt der Engpass im Anschlussprozess oder im Netzausbau?
Die Hauptherausforderung liegt im Netzausbau und nicht im Anschlussprozess.
Soll die Abnahme von PV-Anlagen durch eine unabhängige Prüfstelle erfolgen?
Wie soll die Anmeldung kleiner Anlagen mit dem Marktstammdatenregister verzahnt werden?
Selten, aber vielleicht entscheidend: 576 Einzelforderungen
Diese Argumente gehören zu keiner Streitfrage der Karte, meist weil nur eine Organisation sie vorbringt. Sie gehen nicht verloren: Das eine Argument, das nur einmal vorkam, kann das entscheidende sein. 154 davon lehnen andere Organisationen ausdrücklich ab; sie stehen oben.
Netzanschluss von PV-Anlagen muss dringend beschleunigt werden
Der Netzanschluss von PV-Anlagen muss dringend beschleunigt werden.
Netzanschluss: Liberalisierung ohne Hürden nötig
Zur Beschleunigung von Netzanschlüssen braucht es gesetzliche Regelungen zur Liberalisierung ohne Hürden bei der Inbetriebnahme von PV-Anlagen.
Aufnahme der Netzanschluss-Beschleunigung in die PV-Strategie ist zu begrüßen
Es ist zu begrüßen, dass die PV-Strategie des BMWK auch den Anschluss neuer Erzeugungskapazitäten und die Beschleunigung von Netzanschlüssen berücksichtigt.
Zielbild massentauglicher Netzanschlussverfahren begrüßt
Das Zielbild zügiger, standardisierter und digitalisierter Netzanschlussverfahren in der PV-Strategie wird begrüßt.
BMWK-Ziel: Netzanschluss vereinfachen und beschleunigen, Netzsicherheit wahren
Laut dem zitierten BMWK-Schreiben soll der Gesamtkomplex Netzanschluss grundlegend vereinfacht und beschleunigt werden, ohne notwendige Anforderungen an die Netzsicherheit aufzugeben.
Einspeisehürden mit Hilfe der Energieunternehmen abbauen
Hürden für die Einspeisung, etwa Obergrenzen, sollten unter aktiver, lösungsorientierter Mithilfe der Energieunternehmen beseitigt werden.
Netzanschlussbeschleunigung ist zentral für die Energiewende
Die Beschleunigung der Netzanschlüsse ist das zentrale Thema und unerlässlich für den Erfolg der Energiewende.
PV-Strategie nimmt Netzanschluss beschleunigt als eigenen Punkt auf
Die PV-Strategie des BMWK berücksichtigt neben der Bereitstellung neuer Erzeugungskapazitäten auch deren Anschluss und führt die Beschleunigung von Netzanschlüssen als eigenen Punkt auf.
Straffung der Netzanschluss-Fristen ist richtig
Die Verkürzung der Fristen zur Umsetzung eines Netzanschlussbegehrens wird befürwortet.
Strengere Nachweise und Statusprüfungen bei Netzanschlussbegehren einführen
Die Anforderungen an Netzanschlussbegehren sollten durch detailliertere Nachweise der Projektumsetzung und regelmäßige Überprüfungen des Projektstatus erhöht werden, um die Zahl der Begehren und den Arbeitsaufwand der Netzbetreiber zu senken.
Maßnahmen in 3.5 der PV-Strategie sind Schritt in richtige Richtung
Die im Abschnitt 3.5 "Netzanschlüsse beschleunigen" der PV-Strategie 2023 des BMWK vorgeschlagenen Maßnahmen werden als guter und sehr wichtiger Schritt in die richtige Richtung bewertet.
Flexibilisierung und Speicher mit PV stärker berücksichtigen
Neben Netzausbau und Netzanschluss müssen Flexibilisierungsmöglichkeiten und die Rolle von Speichern in Kombination mit PV-Anlagen verstärkt in den Blick genommen werden.
Weitere 564 anzeigen
Netzanschluss und Inbetriebnahme von PV-Anlagen wurden bereits vereinfacht
Bei Netzanschluss und Inbetriebnahme von PV-Anlagen hat es bereits Vereinfachungen gegeben.
Maßnahmen zur Netzkapazität begrüßt
Alle Maßnahmen zur Steigerung der Netzkapazität und Netzertüchtigung sind zu begrüßen.
Gesetzliche Vorgaben für Netzanschluss-Ablehnungen durch Netzbetreiber nötig
Der Gesetzgeber sollte der Praxis von Netzbetreibern, PV-Anschlüsse unter Verweis auf fehlende Netzkapazität abzulehnen oder zu begrenzen, gesetzliche Vorgaben entgegensetzen, wenn die Ausbauziele ernst gemeint sind.
Netzintegrationskosten entscheiden über Wirtschaftlichkeit großer PV-Anlagen
Die mit der Netzintegration verbundenen Kosten sind entscheidend für die Wirtschaftlichkeit insbesondere großflächiger Photovoltaikanlagen.
Netzdienliche Speicher: Spitzen aufnehmen, bei Nachfrage einspeisen
Netzdienliche Stromspeicher sollen Spannungsspitzen bei sehr hoher Erzeugung aus erneuerbaren Energien aufnehmen und in Zeiten hoher Nachfrage bei geringerer Erzeugung ins Netz einspeisen.
Quartiersstromspeicher für lokalen Ausgleich
Neben dem Netzausbau wären Quartiersstromspeicher (Batterien, Elektrolyseur, H2-Speicher, BHKW) sinnvoll, um Spitzen lokal auszugleichen.
Kosten bei Schwellenüberschreitung nicht vom Ermessen des Netzbetreibers abhängig
Die Kosten, die bei Überschreiten einer Schwelle (etwa einer Anlagengröße) anfallen, sollen nicht vom Ermessen des Verteilnetzbetreibers abhängen.
Moderne Messsysteme sind für Systemintegration unerlässlich
Moderne Messeinrichtungen und Messsysteme sind für die notwendige Systemintegration unerlässlich.
Netzanschluss-Maßnahmen der PV-Strategie nur aus Betreibersicht beleuchtet
Die geplanten Maßnahmen zur Beschleunigung der Netzanschlüsse in der PV-Strategie betrachten nach Auffassung der Stellungnahme ausschließlich die Perspektive der Anlagenbetreiber.
Begrüßung der Vorschläge zu Netzanschluss und Inbetriebnahme
Der ZVEH begrüßt die in der PV-Strategie enthaltenen Vorschläge zur weitergehenden Vereinfachung von Netzanschluss und Inbetriebnahme.
Messkonzepte teils nicht zugelassen, zusätzliche Zähler verlangt
Laut der Einreichung zur Photovoltaik-Strategie werden geeignete Messkonzepte für PV-Anlagen teilweise nicht zugelassen und Zähler verlangt, die aus ihrer Sicht technisch nicht nötig sind, bis hin zum Ersatz oder zusätzlichen Einbau von Zählerschränken.
Moderne Messsysteme passen auch auf kleinere Zählerplätze
Moderne Messsysteme lassen sich auch auf kleineren Zählerplätzen realisieren.
Netzdienliche Flexibilitäten fehlen Anreize
Technologien wie Großbatteriespeicher stehen zur Verfügung, werden aber mangels Anreizen im gesetzlich-regulatorischen Rahmen nicht zur Entlastung der lokalen Verteilnetze genutzt.
Smart-Meter-Rollout in die PV-Strategie aufnehmen
Die PV-Strategie des BMWK sollte Anreize für digitale Zähler setzen und den Rollout von Smart Metern als Teil der Strategie aufnehmen.
Deregulierung mit Netzbetreibern und Energieunternehmen
Die Deregulierung beim PV-Ausbau soll unter aktiver Mitwirkung der Netzbetreiber und Energieunternehmen erfolgen.
Netzanschlussbegehren: Bearbeitung in jeder Form klarstellen
Gesetzlich soll klargestellt werden, dass Verteilnetzbetreiber Netzanschlussbegehren in jeder Form bearbeiten müssen.
Netzentlastende Batterie-Strategie entwickeln
Es soll eine Strategie entwickelt werden, die den Einbau netzentlastender Batterien in Solarparks fördert.
Staatliche/Netzbetreiber-Unterstützung für Eigenleistung
Staatliche Institutionen oder Netzbetreiber sollen Selbstbauer bei Planung, Umsetzung, Abnahme und Anschluss von PV-Anlagen unterstützen.
Netzausbau und Speicher ergänzen sich, keine Minimierung
Speicherausbau kann den Netzausbau effizient ergänzen; den Speicherbedarf durch Netzausbau (oder umgekehrt) zu minimieren ist technisch und wirtschaftlich nicht zielführend.
Netzbetreiber hat Eigeninteresse an Installation nach TAB/VDE-AR-N 4105
Es liege im eigenen Interesse des Netzbetreibers, dass EEG-Anlagen nach seiner TAB bzw. der VDE-AR-N 4105 installiert werden, da es sein Netz sei.
Bestehende Zählerschränke technisch weiter nutzbar für kleine PV-Anlagen
Nach Einschätzung des Verfassers spricht technisch nichts dagegen, bisher geeignete Zählerschränke für den Netzanschluss kleiner PV-Anlagen weiter zu nutzen.
Dezentrale Netzlastregulierung vorantreiben
Die dezentrale Netzlastregulierung sollte vorangetrieben werden, notfalls indem Unternehmen die Entwicklung vorgeschrieben wird.
Zertifizierungsvereinfachung genau mit Stakeholdern prüfen
Beschleunigungen und Vereinfachungen bei der Anlagenzertifizierung müssen mit allen Stakeholdern genau geprüft werden.
Dezentrale Einspeisung ohne lange Leitungen
Dezentrale UrbanPV-Anlagen können den Strom meist direkt nutzen oder im Regelfall ohne lange Leitungen in die Netze einspeisen.
Einspeisebegrenzung ausweiten, um mehr PV ins Bestandsnetz zu bringen
Durch Ausweitung der Einspeiseleistungsbegrenzung lassen sich deutlich höhere PV-Leistungen in die Bestandsnetze integrieren.
Erzeugungszähler-Investitionen sind mit Wegfall der EEG-Umlage nutzlos
Die Einreichung hält die Investitionen in Erzeugungsmessung spätestens seit dem Wegfall der EEG-Umlage für nutzlos.
Fernsteuerbarkeit nach EEG 2023 §10b streichen
Die technische Regelung zur Fernsteuerbarkeit in § 10b EEG 2023 soll entfallen.
Keine rechtliche Handhabe gegen überzogene Gestattungspreise
Derzeit gibt es für Anlagenbetreiber keine rechtliche Möglichkeit, überzogene Preisforderungen für Leitungs- und Stationsgestattungen abzuwenden.
Kosten zusätzlicher Netzanforderungen über Netznutzungsentgelte tragbar
Die Kosten, die dem Verteilnetzbetreiber durch zusätzliche Netzanforderungen entstehen, sollen aus den Netznutzungsentgelten getragen werden dürfen.
Netzanschlüsse: Strom-Kurz- und Mittelfristspeicher erheblich ausbauen
Zur Beschleunigung der Netzanschlüsse (Maßnahme 3.5 der PV-Strategie) soll die Stromspeicherung kurz- und mittelfristig erheblich ausgebaut werden.
Graustromladung ermöglicht optimale Verteilung und Netzentlastung
Nur mit Netzladung von Speichern ist künftig die optimale Verteilung von Überschüssen und die Entlastung der Verteilnetze möglich.
BSW begrüßt iMSys-Rollout für Messung und Bilanzierung
Der BSW befürwortet den Rollout intelligenter Messsysteme für die Messung und Bilanzierung.
EEG: NAV ausnahmslos für EEG-Anlagenanschlüsse für unanwendbar erklären
Das EEG (bzw. die Niederspannungsanschlussverordnung, NAV) soll eindeutig regeln, dass Anschlüsse von EEG-Anlagen, ob direkt oder über eine Kundenanlage, nicht der NAV unterliegen.
Eignung des Netzanschlusspunkts soll Standard sein
Die Eignung des Netzanschlusspunkts für den Anschluss von Anlagen soll nach Ansicht der Stellungnahme der Standardfall sein.
Einbindung in Branchendialog Netzanschlüsse und StiPE gewünscht
Das Unternehmen möchte in die weitere Konkretisierung der Strategie einbezogen werden, insbesondere in den Branchendialog zu Netzanschlüssen und den Stakeholder-Dialog StiPE.
Fernsteuerungspflicht erst ab 50 kW
Die Pflicht zur Fernsteuerung soll erst ab mehr als 50 kW Einspeiseleistung am Netzverknüpfungspunkt gelten.
MsbG-Messtechnik macht PV-Betrieb unwirtschaftlich, Abschaltung droht
Die nach dem Messstellenbetriebsgesetz geforderte neue Messtechnik verursacht laut Einreicher Umbau- und laufende Messstellenkosten, sodass der Betrieb seiner PV-Anlagen im Extremfall unwirtschaftlich würde und eingestellt werden müsste.
Nicht normgerechter Zählerplatz muss auf Kosten des Antragstellers erneuert werden
Bei veraltetem Zählerplatz muss der Antragsteller diesen auf eigene Kosten auf den aktuellen Stand bringen, bevor ein digitaler Zähler eingebaut werden kann.
Rollout moderner Messeinrichtungen zügig abschließen
Das Gesetzgebungsverfahren zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) soll zügig abgeschlossen und der Rollout von Messeinrichtungen und iMSys schnellstmöglich umgesetzt werden.
Smart-Meter-Rollout beschleunigen mit klarem Fahrplan
Die Politik sollte den Smart-Meter-Rollout beschleunigen und einen klaren Fahrplan für den Übergang zur flächendeckenden Steuerung und lastgangscharfen Messung vorgeben, um Planungssicherheit zu schaffen.
25-kW-Grenze in § 9 EEG an 30-kW-Schwelle angleichen
Die Grenze für technische Vorgaben zur Steuerung in § 9 EEG soll von 25 auf 30 kW angehoben werden; Schwellwerte sollen generell aufeinander abgestimmt und verhältnismäßig sein.
Anschluss nur verbraucherseitig, Zweirichtungszähler
Die Anlage wird an die Haus-Verbraucherseite angeschlossen, und ein vorhandener Einrichtungszähler wird gegen einen Zweirichtungszähler getauscht.
Bundesweiten Messkonzept-Katalog erstellen
Es sollte ein bundesweit gültiger Messkonzept-Katalog für eine Vielzahl von PV-Betriebsmodellen erstellt werden.
Einspeisung kleiner PV-Anlagen vermutlich unproblematisch fürs Netz
Die Einspeisung einer kleinen PV-Anlage (hier 7 kWp) ins Stromnetz stellt nach Einschätzung des Verfassers, der sich nicht als Experte bezeichnet, vermutlich kein Problem dar.
Erneuter Zählereinbau für Smart-Meter-Umrüstung gilt als Ressourcenverschwendung
Der erneute Zählereinbau für die Smart-Meter-Umrüstung älterer PV-Anlagen wird als Verschwendung von Ressourcen bewertet.
Netzrisiko durch Anlagen bis 1 MW für 10-kV-Netze sehr gering
Das Risiko solcher Anlagen für die nachgelagerten 10-kV-Netze wird fachlich als sehr gering eingeschätzt.
Normale Drehstromzähler sind für die Energiewende ungeeignet
Normale Drehstromzähler sind im Hinblick auf die Energiewende nicht zweckmäßig.
Smart Gateway freigeben
Das Smart Gateway (intelligentes Messsystem) soll ohne weitere Verzögerung freigegeben werden.
Smarte 2-Richtungszähler bevorzugt einbauen
Messstellenbetreiber sollen smarte Zwei-Richtungszähler bevorzugt einbauen.
Speicher dem Netzbetrieb zuordnen
Stromspeicher sollten, wenn überhaupt, rechtlich als Teil des Netzbetriebs angesiedelt werden.
Virtueller Zähler als Netzanschlusspunkt
Alle Einzelanlagen eines Gebäudes sollen hinter einem regelbaren virtuellen Zähler gebündelt werden, der den Netzanschlusspunkt darstellt; dahinter regeln Immobilienunternehmen nach eigenen Maßstäben.
Batterien erhöhen Transportleistung bestehender Leitungen
Mit Batterien lässt sich ein Tag-Nacht-Ausgleich erreichen, sodass über bestehende Stromleitungen mehr Energie transportiert werden kann.
BMWK soll klären, ob EEG/NAV geändert wird: EEG-Anschlüsse nicht unter NAV
Das BMWK soll zeitnah klären, ob und wie EEG oder Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) geändert werden können, damit der Anschluss von EEG-Anlagen, direkt oder über eine Kundenanlage, eindeutig nicht der NAV unterliegt.
Es fehlt ein Kontrollorgan für VNB
Es gibt keine Instanz, die VNB kontrolliert und zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben (inkl. Netzausbau) zwingen kann.
Fernsteuerung kleiner Anlagen wird kaum genutzt
Nach Darstellung der Stellungnahme wird von der Fernsteuerung kleiner Photovoltaikanlagen kaum bis nie Gebrauch gemacht.
Für sichere Installation haftet der Betreiber, nicht VNB oder Installateur
Nach Darstellung der Einreichung haftet für die sichere Installation einer PV-Anlage immer der Betreiber und nicht der Verteilnetzbetreiber, der Installateur oder Dritte.
Leitungsanforderungen im Bestand belassen/überprüfen
Der Bestand sollte bei Leitungen so bleiben wie heute, mit Überprüfung, ob die Anforderungen bei Bestandsgebäuden wirklich notwendig sind.
Netzeinspeisung von PV-Überschüssen ist technisch notwendig
Die Einspeisung überschüssiger PV-Energie aus Immobilien in das Stromnetz des Netzbetreibers wird als technische Notwendigkeit dargestellt.
Rollout intelligenter Messsysteme beschleunigen
Der Rollout intelligenter Messsysteme soll beschleunigt werden, als Ersatz für Rundsteuerempfänger bei PV-Anlagen bis 30 kW Anschlussleistung.
Smart Meter mit Abregelung erleichtert Netzbetreibern und PV-Anmeldung
Ein Smart Meter mit Abregelungsmöglichkeit für alle würde Netzbetreibern und der Anmeldung von PV-Anlagen die Arbeit erleichtern.
Übergangsweise vorhandene Mess- und Steuertechnik zulassen
Für eine Übergangszeit sollte vorhandene Mess- und Steuertechnik, vom Ferraris-Zähler bis zu proprietärer Speichersteuerung, wo vertretbar zugelassen bleiben.
Besondere Netzanforderungen über VDE 4110 hinaus erfüllt allein der VNB
Sind im Netz über die VDE 4110 hinaus besondere Anforderungen nötig, soll diese allein der jeweilige Verteilnetzbetreiber am Netzanschlusspunkt erfüllen und nicht der Anlagenbetreiber.
Direkte Anschlüsse betreffen meist Anlagen von 30 kWp bis mehreren 100 kWp
Bei den direkten EEG-Netzanschlüssen handelt es sich meist um Anlagengrößen von 30 kWp bis mehreren 100 kWp.
Fristen im PV-Netzanschlussverfahren nur unzulänglich bekannt
Die Fristen im bisherigen Netzanschlussverfahren für PV-Anlagen sind nur unzulänglich bekannt.
Kostengünstige intelligente Messeinrichtungen fehlen
Es stehen noch immer nicht ausreichend kostengünstige intelligente Messeinrichtungen zur Verfügung.
Netzbetreiber können jederzeit besser geeignete Zähler installieren
Dem Netzbetreiber steht es jederzeit frei, anstelle eines rückwärts drehenden Ferraris-Zählers einen besser geeigneten Zähler zu installieren.
Netzbetreibern untersagen, sich gegen Erneuerbare zu stellen
Verteilnetzbetreibern (VNB) soll untersagt werden, sich in jeglicher Art gegen erneuerbare Energien (EE) zu stellen.
Private Zähleinrichtungen sollen weiter zulässig sein
Der SFV würde es begrüßen, wenn private Zähleinrichtungen weiterhin eingesetzt werden dürfen, und nennt dazu offene Fragen (Recht des Netzbetreibers auf eigenen Zähler, Kosten, Grundgebühren).
Smart Meter mit Abregelungsmöglichkeit für alle einführen
Alle sollen einen Smart Meter einschließlich Abregelungsmöglichkeit erhalten.
Smart-Meter-Gateway macht Zweirichtungszähler überflüssig
Mit intelligenten Messsystemen (1:n-Metering, Viertelstundenbilanzierung) genügt ein Smart-Meter-Gateway am Netzanschlusspunkt statt eines Zweirichtungszählers.
Speicherstrom bei Engpässen gegen Mindestentgelt abgeben
Bei Netzengpässen sollten Speicherbetreiber dem Netzbetreiber einen Teil ihres Speicherstroms gegen ein attraktives Mindestentgelt zur Verfügung stellen dürfen.
Statische Zugangsregelung über gesicherte Erzeugungszusammenhänge ermöglichen
Eine statische Netzzugangsregelung für Erneuerbare-Energien-Anlagen soll typische, abgesicherte Zusammenhänge zwischen Erzeugungsarten berücksichtigen (z.B. PV-Erzeugung nachts null, rechnerisch bestimmbare Tageshöchsterzeugung je Ausrichtung, Zeiträume ohne Windenergie-Einspeisung), ohne dynamische Mess- und Regeltechnik.
Zählerwechsel ist meist kostenlos
Der Zählerwechsel ist meist kostenlos, da der Messstellenbetreiber eine jährliche Zählergebühr erhebt; Zusatzkosten fallen nur an, wenn Zählerplatz oder Zählerschrank ertüchtigt werden müssen.
Anlagen über 30 kWp als Industrieanlagen mit Spezialnetzplanung
Anlagen über 30 kWp sind Industrieanlagen und erfordern weiterhin eine spezielle Netzplanung.
Austauschpflicht liegt beim Messstellenbetreiber, der nur zu informieren ist
Die Pflicht zum Zählertausch liege beim Messstellenbetreiber; dieser müsse über den Anschluss einer Klein-Stromerzeugungsanlage informiert, aber nicht mit einem Zählerwechsel beauftragt werden.
Dezentrale Speicher verhindern Verstopfung der Netze durch fossilen Strom
Durch dezentrale Speicher und Elektrolyse wird verhindert, dass fossiler Strom die Netze verstopft.
Einspeisebedarf aus Daten sicher prognostizierbar
Aus historischen und aktuellen Daten lässt sich heute sicher einschätzen, wann und wie lange eine Anlage mit voller Leistung benötigt wird, sodass Betreiber vorab benachrichtigt werden und Volleinspeisung freigeben könnten.
Fernsteuerbarkeit von Kleinanlagen spielt für den Markt keine Rolle
Die Steuerung kleiner Anlagen ist für den Markt praktisch irrelevant, da Prognosefehler über den Intradaymarkt ausgeglichen werden und VNB Notfallsteuerung über das Energiemanagementsystem bereits akzeptieren.
Gesetzgebung soll Wechselrichter-Steuerung bis zu SMGW-Steuerboxen erlauben
Der Gesetzgeber soll Klarheit schaffen, dass bestehende Lösungen wie Steuerung über Wechselrichter genutzt werden dürfen, solange keine zertifizierten Steuerboxen mit SMGW verfügbar sind.
Im Roll-out trägt der Netzbetreiber die Erneuerungskosten
Erfolgt der Zählertausch im Zuge des Roll-outs digitaler Zähler, übernimmt der Netzbetreiber die Kosten für die Erneuerung des Zählerplatzes bzw. tauscht den Zähler ohne Beanstandung.
Kaskadenschaltung bundesweit als Messkonzept zulassen
Die Kaskadenschaltung (Zählerkonzept für Eigen-PV-Strom plus vergünstigten Wärmepumpentarif) soll bundesweit in die allgemein zugelassenen Messkonzepte aufgenommen werden, da sie derzeit von der Zustimmung des jeweiligen Netzbetreibers abhängt.
Lokale Optimierung soll Abschaltung von PV-Anlagen bei Spitzenleistung vermeiden
In der PV-Strategie soll nach Ansicht der Einreicher eine lokale Optimierung vorgesehen werden, die ein Abschalten von PV-Anlagen bei Spitzenleistung nicht nötig macht.
Mehrkosten für Netzanbindung über 3000 Euro, teils das Doppelte bis Dreifache
Durch die geforderten neuen Zählerschränke übersteigen die Mehrkosten der Netzanbindung kleiner PV-Anlagen schnell 3000 Euro und können bei baulichen Veränderungen das Doppelte bis Dreifache betragen.
Net-Metering bei Klein-Stromerzeugungsanlagen ist sachgerecht
Die Einreichung hält Net-Metering bei Netzanschlüssen mit einer Klein-Stromerzeugungsanlage für sachgerecht, im Gegensatz zur im Entwurf der Photovoltaik-Strategie vertretenen Einschätzung.
Netzbetreiber verlangen neue Zählerschränke bei PV im Bestand
Nach der Interpretation vieler Netzbetreiber gilt der Bau einer PV-Anlage im Bestand als wesentliche Änderung, die neue Zählerschränke nach VDE-AR-N 4100 erfordert; das kostet im Einfamilienhaus etwa 2.000 €.
Netzbetreiber werden seit Inkrafttreten des EEG über Netzentgelte gefördert
Netzbetreiber werden seit Inkrafttreten des EEG über Netzentgelte besonders gefördert, damit sie die Infrastruktur für erneuerbare Energien ertüchtigen.
Pauschale Abregelung aller Anlagen bei Netzbelastung soll verhindert werden
Die Einreichung fordert, dass pauschale Abregelungen aller Anlagen bei Stromüberangebot und hoher Netzbelastung verhindert werden.
Schutzwirkungen des § 42a EnWG anderweitig geregelt oder durch Wettbewerb erbracht
Die mit § 42a EnWG angedachten Schutzwirkungen sind entweder schon anderweitig gesetzlich geregelt oder werden ausreichend durch den Wettbewerb im Markt erbracht.
Smart Meter: Anschluss nur ohne personenbezogene Detailauswertung
Der Einsender lehnt eine Anbindung über Smart Meter ab, sofern die Datenerhebung personenbezogene, detaillierte Auswertungen zulässt.
Übergangsregel: Summenzähler mit Standardlastprofilen
Bis zum vollständigen Smart-Meter-Rollout soll das bestehende Summenzählermodell mit Standardlastprofilen weiter abgewickelt werden können.
VNB bestimmt Zählerwechsel stundengenau und darf beiwohnen
Nach der in der Stellungnahme beschriebenen Praxis darf der Verteilnetzbetreiber (VNB) den Zeitpunkt eines Zählerwechsels stundengenau bestimmen und dem Wechsel beiwohnen.
Zählerschnittstelle nicht für Kleinanlagen vorschreiben
Die Einbaupflicht für eine Zählerschnittstelle sollte bei Kleinanlagen entfallen und nur bei tatsächlich steuerbaren Wechselrichtern oder Mehrtarifwahl gelten.
Zur Netzentlastung gibt es Alternativen zur Abregelung nach § 14a EnWG
Zur Entlastung der Verteilnetze existieren Alternativen zur im Rahmen von § 14a EnWG erwogenen Abregelung des Stromverbrauchs, etwa ein paralleler Ausbau von Wärmepumpen und dezentralen Langzeitspeichern.
BSW begrüßt Neuregelung zur Kostentragung im GNDEW
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) begrüßt die im Entwurf des Gesetzes zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) vorgesehene Neuregelung zur gerechten Kostentragung.
Dedizierte Leitung nicht verlangen
Der Anschluss soll generell vereinfacht und die Forderung nach einer dedizierten, separat abgesicherten Leitung gestrichen werden.
Direktleitungen als Teil der Kundenanlage klarstellen
Weil einige Netzbetreiber Direktleitungen zwischen EE-Anlagen und Verbrauchern als regulierte Infrastruktur sehen, soll der EnWG-Begriff der Kundenanlage klarstellen, dass diese Leitungen dazugehören.
EEG-Anschluss ausschließlich dem EEG unterstellen
Im EEG soll klargestellt werden, dass der Anschluss von EEG-Anlagen ausschließlich dem EEG und nicht der NAV unterliegt, wie schon in NAV § 1 Abs. 1 und deren Begründung festgehalten.
Externe Eingriffe nur als letzte Option
Externe Eingriffe in private Energieflüsse und das Abregeln privater Verbraucher (vgl. Novellierung §14a EnWG) sollen die letzte Option bleiben.
Fehlende Grundfreischaltung des Informationsmodus ist unangemessene Bevormundung
Dass der Informationsmodus des Zweirichtungszählers nicht grundsätzlich freigeschaltet ist, wird als unangemessene Bevormundung der Kunden durch die Netzbetreiber bewertet.
Fernsteuertechnik bei PV-Anlagen: kostenfreier Betrieb, keine sonstigen Kosten
Der Betrieb der Fernsteuerungstechnik an PV-Anlagen soll für Anlagenbetreiber kostenfrei sein, ohne sonstige Kosten.
GNDEW verteuert Fernsteuerbarkeit für Anlagen ab 25 kW
Der GNDEW-Entwurf sieht vor, die Unterscheidung in § 9 EEG zwischen 25–100 kW und über 100 kW zu streichen, sodass alle Anlagen ab 25 kW Fernwirktechnik des Netzbetreibers benötigen; die Kosten steigen dadurch auf das 3–4-Fache (ca. 2.000 € plus 200 €/a statt bis 600 € plus 50 €/a).
Grundsätzlich Zweirichtungszähler stellen
Netzbetreiber sollen grundsätzlich einen Zweirichtungszähler einbauen, unabhängig davon, ob PV vorhanden oder geplant ist.
Imsys-Pflichteinbau schafft ohnehin Grundlage für Fernsteuerung
Die MsBG-Novelle löst den Imsys-Pflichteinbau ab 7 kWp aus; die Imsys-Technologie bietet schon Steuerungsmöglichkeiten, sodass ohnehin eine technische Grundlage für Fernsteuerung entsteht.
Inselanlagen-Definition auf Grundstücke mit Netzanschluss ausweiten
Als Inselanlagen sollen auch PV-Anlagen anerkannt werden, die auf Grundstücken mit bestehendem Netzanschluss ein eigenes, vom öffentlichen Netz getrenntes Verteilnetz haben.
Netzbetreiber wenden Abregelvorgaben auch auf Nulleinspeiser an
Nach Auslegung vieler Netzbetreiber müssen auch Anlagen, die nicht ins öffentliche Netz einspeisen, Abregeleinrichtungen und weitere Anforderungen der FNN-Anwendungsregeln erfüllen.
Netzbetreibern fehlen Tools für Ost/West-Erzeugungsprofile
Netzbetreiber können das abweichende Erzeugungsprofil von Ost-/West-Anlagen gegenüber Südanlagen nicht berücksichtigen, weil ihnen die Werkzeuge fehlen.
Neue 25-kWp-Anlagen sind ohne 70%-Kappung erlaubt
Eine neugebaute 25-kWp-Anlage (Süd, 45° Neigung) darf derzeit ohne 70-%-Kappung anschließen.
Redispatch-Kosten werden voll kompensiert und über Netzentgelte umgelegt
Nach geltender Rechtslage werden die durch Redispatch-Maßnahmen anfallenden Kosten vollständig kompensiert und in den Netzentgelten umgelegt.
Smart-Meter-Pflicht im Messstellenbetreiber-Gesetz erst ab 11 kW
Die Stellungnahme regt an, die Pflicht zum Einbau einer intelligenten Messeinrichtung im Messstellenbetreiber-Gesetz von heute ab 7 kW künftig erst für Anlagen über 11 kW gelten zu lassen.
Steuerung von PV-Wechselrichtern und Speichern nur über zertifizierte Software
Die Steuerung von PV-Wechselrichtern und PV-Speichern soll ausschließlich über zertifizierte Softwareprodukte erlaubt sein, weil sie Teil der kritischen Infrastruktur sei.
Ungeeichte Zählerwerte bis zur modernen Messeinrichtung nutzbar
Der bne schlägt vor, dass bis zur Ausstattung mit einer modernen Messeinrichtung auch Werte aus einem ungeeichten Zähler in Anlage oder Wallbox genutzt werden dürfen.
VDE-AR-N4100 schließt gleichzeitige Netzladung und -einspeisung aus
Nach VDE-AR-N4100 (Abschn. 10.5.3) darf ein Speicher entweder aus dem Netz laden oder ins Netz einspeisen, nicht beides; das gleichzeitige Betriebskonzept ist technisch-normativ ausgeschlossen.
vzbv: Alle Zählpunkte in Kundenanlagen sollen unter das MsbG fallen
Der vzbv fordert, das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) so anzupassen, dass alle Zählpunkte innerhalb von Kundenanlagen weiterhin vom Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) erfasst werden und der Anspruch auf ein intelligentes Messsystem zu den gesetzlichen Preisobergrenzen bestehen bleibt.
Wirkleistungsbegrenzung am Einspeisepunkt flexibilisieren
Die maximale Wirkleistung am Einspeisepunkt sollte nicht pauschal gelten, sondern z. B. nach Jahres- und Tageszeiten variieren.
Zähler gehört dem Netzbetreiber (VNB)
Der Stromzähler ist Eigentum des Verteilnetzbetreibers und nicht des PV-Anlagenbetreibers.
Zählerwechsel bei Balkon-PV meist kostenlos wegen jährlicher Zählergebühr
Der Zähler gehört dem Messstellenbetreiber, und ein Wechsel ist meist kostenlos, weil dieser eine jährliche Zählergebühr erhebt; Zusatzkosten können nur entstehen, wenn Zählerplatz oder Zählerschrank ertüchtigt werden müssen.
Anbieterinteressen in Normungsgremien stärker berücksichtigen
In den für die technischen Anschlussbedingungen maßgeblichen Normungsgremien sollen die Interessen der Anbieterseite stärker berücksichtigt werden.
Anschlussnutzer haftet dem VNB bei Netzrückwirkungen, nicht der Betreiber
Bei unzulässigen Netzrückwirkungen über den Netzanschluss haftet nach Darstellung der Einreichung der Anschlussnutzer gegenüber dem Verteilnetzbetreiber (VNB), nicht der Anlagenbetreiber.
Bundesweiter Ausgleichsmechanismus für Netzausbaukosten
Die Umlage der Kosten für Netzertüchtigung und -ausbau auf die Betreiber soll durch einen ergänzenden bundesweiten Ausgleichsmechanismus kompensiert werden.
Deutschland koppelt Messdaten und Anlagensteuerung verpflichtend über BSI-iMSys
Deutschland schreibt vor, die Übertragung von Messdaten und die Steuerung des dezentralen Stromsystems verpflichtend über ein vom BSI zertifiziertes intelligentes Messsystem (iMSys) zu koppeln, und geht damit einen Sonderweg.
Dreiphasennutzung nur bei technischer Machbarkeit mit Rahmenbedingungen
Die Nutzung aller drei Phasen soll nur erlaubt werden, wenn die technische Machbarkeit sichergestellt ist, und dafür sind entsprechende Rahmenbedingungen festzulegen.
Einspeisevorschriften obliegen zertifizierten Wechselrichter-Herstellern
Die Vorschriften zur Einspeisung ins Stromnetz müssen laut der Einreichung von den Herstellern der verwendeten Wechselrichter eingehalten und zertifiziert werden, nicht von den Installateuren.
Gesetzliches Erzeugungsverbot hindert Netzbetreiber an PV-Nutzung
Nach Kenntnis des Einsenders ist es Netzbetreibern von gesetzlicher Seite nicht möglich, regenerative Erzeugung zu nutzen; als ÜNB dürfe man keinen Strom erzeugen oder einspeisen.
Gründe für Netzbetreiber-Anwesenheit beim Anschluss definieren
Wenn die Anwesenheit des Netzbetreibers beim Anschluss bis 30 kW nur noch in begründeten Fällen nötig sein soll, muss klar definiert werden, wann ein solcher Grund vorliegt.
iMSys ist kostengünstigere Alternative zur RLM-Messung
Nach Auffassung des BSW ist das intelligente Messsystem (iMSys) im Vergleich zur sonst eingesetzten Registrierenden Leistungsmessung (RLM) eine kostengünstige Alternative.
Kein Austausch unter Netzbetreibern
Zwischen den Netzbetreibern gibt es keinen etablierten Austausch zu Mess- und Berechnungsmodellen, teils wurde Kontaktherstellung sogar aktiv untersagt.
Keine Fernsteuerung bei selbständiger Netzreaktion
Speichersysteme, die wie Wechselrichter ohne Fernsteuerung auf Netzfrequenz und -spannung reagieren, sollen die Steuerbarkeitsanforderung bereits erfüllen und keine Fernsteuerung benötigen.
Kosten der Mehrfachtermine tragen Bauherren und Netzentgeltzahler
Die Kosten der vielen Termine tragen der Bauherr und über die Netzentgelte alle Endverbraucher.
Messstellenbetrieb ist größtes Hindernis
Die Komplexität des Messstellenbetriebs (Eichrecht, Datenaustauschprozesse bei intelligenten Stromzählern) ist das größte Hindernis für ein Speicherangebot am Strommarkt.
NA-Schutz könnte bei Netzausfall nicht rechtzeitig greifen
Bei mehreren kleinen Wechselrichtern könnte der Netz- und Anlagenschutz (NA-Schutz) bei einem Netzausfall nicht in der erforderlichen Zeit auslösen.
Netzanschluss binnen sechs Wochen
Neue EE-Anlagen müssen künftig innerhalb von sechs Wochen ans Netz angeschlossen werden; Überschreitung nur bei erheblichen technischen Problemen.
Netzbetreiber sichert Versorgung ohne Sonne und hat Vergütungsanspruch
Der Netzbetreiber stellt die Stromversorgung bei fehlendem Sonnenschein sicher und hat dafür Anspruch auf Vergütung.
Netzbetreiber soll Erneuerung des Zählerplatzes bezahlen
Der Antragsteller zahlt weiter den Zählertausch, aber bei nicht normgerechtem Zählerplatz soll der Netzbetreiber die Kosten der Erneuerung übernehmen oder den neuen Zähler ohne Beanstandung einbauen.
Netzbetreiber übernimmt Zählerplatz-Kosten nur beim Roll-out
Beim Zählertausch im Zuge des Roll-outs digitaler Zähler übernimmt der Netzbetreiber die Erneuerungskosten des Zählerplatzes, während Antragsteller mit veraltetem Zählerplatz diese Kosten bei eigener Initiative selbst tragen müssen.
Neuer Sicherungskasten nach TAB kostet laut Angeboten ca. 5000 €
Laut Angeboten von Elektrikern kostet die Neuinstallation des Sicherungskastens inklusive Neuverkabelung, die nach Auskunft des Netzbetreibers gemäß neuer TAB bei Installation einer PV-Anlage mit Einspeisung nötig ist, ca. 5000 Euro.
Null-Einspeise-Anlagen für Gewerbekunden zügig genehmigen
Die Photovoltaik-Strategie sollte vorsehen, dass Null-Einspeise-Anlagen für Gewerbekunden zügig genehmigt werden, bis die Netzbetreiber Überschuss- und Volleinspeise-Anlagen ins Stromnetz integrieren können.
Nulleinspeiser glätten Spitzen und entlasten das Netz
Nulleinspeiseanlagen speisen bei Überangebot nichts ein und versorgen sich nachts selbst, entlasten so das Netz und verringern Abschaltungen anderer PV- und Windanlagen.
PV-Strategie enthält keine Maßnahmen für die 110-kV-Verteilnetzebene
Die Photovoltaik-Strategie 2023 des BMWK enthält nach Darstellung des bne bislang keine Maßnahmen für die 110-kV-Ebene des Verteilnetzes, die für den Ausbau von Solarparks relevant ist.
Smart Meter der Netzbetreiber haben technische Probleme, meist RLM-Zähler
Smart Meter der Netzbetreiber übermitteln keine Live-Daten und haben weitere technische Probleme, weshalb überwiegend RLM-Zähler eingesetzt werden.
VDE-AR-N 4110-Ausnahme wird bei einigen Netzbetreibern problemlos genutzt
Bei einigen Netzbetreibern kann die Ausnahmeregelung der VDE-AR-N 4110 problemlos genutzt werden, sodass bei Anlagen unter 1 MW auf einen übergeordneten Entkupplungsschutz mit QU-Regelung verzichtet werden kann.
Vergütung für Verteilnetzbetreiber pro eingespeister EE-kWh
Verteilnetzbetreiber sollen pro eingespeister EE-kWh vergütet werden und diese Mengen nicht oder nur anteilig in die Netzentgeltberechnung einbringen müssen, um Integrationsanreize zu schaffen und Netzentgeltanstieg im ländlichen Raum zu dämpfen.
Zählerplatzumbau bei Bestand und Anlagen unter 30 kW unnötig
Eine Änderung der Zählerplätze nach VDE-AR-N 4100 ist bei Bestandsgebäuden und PV-Anlagen unter 30 kW nicht erforderlich.
Bürokratie für den Netzanschluss soll abgebaut werden
Die Bürokratie für den Anschluss von Verbrauchern und Erzeugern ans Netz soll abgebaut werden.
Netzbetreiber müssen problemlosen Netzanschluss sicherstellen
Netzbetreiber müssen sicherstellen, dass Verbraucher (Wärmepumpen, E-Autos) und Erzeuger (PV-Anlagen auf Dächern und Freiflächen) problemlos ans Netz angeschlossen werden können.
Netzanschlussverfahren beschleunigen ist anspruchsvoll
Die angestrebte Beschleunigung der Anschlussverfahren ist angesichts des Zuwachses an Anschlussanfragen, Fachkräftemangel und Netzausbauherausforderungen eine wichtige und vielschichtige Aufgabe.
Netzintegrationsmöglichkeit in steuernder Planung berücksichtigen
Die jeweilige Möglichkeit der Netzintegration muss in der steuernden Planung von PV-Anlagen berücksichtigt werden.
PV-Strategie behandelt Probleme der Netzanschlussbeschleunigung zu oberflächlich
Die Photovoltaik-Strategie 2023 behandelt die großen planerischen, baulichen und logistischen Probleme der vorgesehenen Netzanschlussbeschleunigung nur oberflächlich und sollte sie vertiefend betrachten.
Netzanschlüsse beschleunigen und Verteilnetz vorausschauend planen ist essenziell
Die Stellungnahme zu Abschnitt 3.5 der PV-Strategie hält die Beschleunigung der Netzanschlüsse und eine vorausschauende Planung im Verteilnetz für den erwarteten PV-Ausbau für essenziell wichtig.
Pragmatische, finanzierbare Netzausbau-Lösungen vorgeben
Für Planung und Umsetzung des Stromnetzausbaus sind pragmatische und finanzierbare Lösungen vorzugeben.
Anreize für Anschluss an bestehende Netzinfrastruktur
Es sollten Vorteile und Anreize für den PV-Anschluss an bereits bestehende Netzinfrastruktur geschaffen werden.
Mess- und Zählervorgaben durch wirtschaftlichere, unbürokratischere ersetzen
Die geltenden Regelungen zu Messtechnik und Zählern für PV-Anlagen sollten durch wirtschaftlichere und unbürokratischere Vorgaben ersetzt werden.
Nachteiliges Macht- und Kompetenzgefälle der Anlagenbetreiber
Im Verhältnis zu den Anschlussnetzbetreibern bestehe für die Anlagenbetreiber ein nachteiliges Macht- und Kompetenzgefälle.
Rechte Einspeisewilliger im Netzanschlussverfahren klarstellen
Die Rechte Einspeisewilliger gegenüber Verteilnetzbetreibern im Netzanschlussverfahren sollen gesetzlich klargestellt werden.
Aufgaben beim Infrastrukturausbau koordiniert, einheitlich priorisieren und effizient abarbeiten
Herausforderungen, Lösungsstrategien und Standards beim Ausbau der digitalen Energiewende-Infrastruktur sollen so koordiniert werden, dass die notwendigen Aufgaben einheitlich priorisiert und effizient abgearbeitet werden.
Dringend Maßnahmen gegen Überlastung der Netzbetriebsmittel
Es sollten dringend Maßnahmen ergriffen werden, die der Überlastung der Betriebsmittel im Stromnetz entgegenwirken und einen sicheren Netzbetrieb ermöglichen.
PV-Bauanforderungen sind nach zahlreichen Leistungsschwellen gestaffelt
Die Anforderungen an den Bau von Photovoltaikanlagen hängen von einer Vielzahl von Leistungsschwellenwerten ab, etwa bei Zertifizierung, Direktvermarktung und Netzanschluss.
Bürokratie bei Mess- und Steuerungssystemen abbauen
Bei digitalen Mess- und Steuerungssystemen müssen bürokratische Hürden abgebaut werden, um Zustandsmonitoring und Flexibilitätsnutzung zu verbessern.
Feste Fristen für Netzanschluss und Abrechnung
Für den Netzanschluss und die Abrechnung (EEG und Netznutzung) sollen feste Fristen definiert werden.
Regulierungssystem auf Netzwachstum ausrichten
Das derzeitige Regulierungssystem muss zielgerichtet weiterentwickelt und auf das notwendige Wachstum der Energienetze ausgerichtet werden, mit attraktiven Investitionsanreizen für den Umbau der Verteilnetze.
Digitalisierung und Kapazitäten bei Netzbetreibern fördern
Es braucht Vorgaben und Unterstützung, um die Digitalisierung bei Verteilnetzbetreibern zu beschleunigen und dort Kapazitäten zu schaffen.
Netzanschluss-Vereinfachungen der PV-Strategie reichen für mittlere Anlagen nicht
Die in der PV-Strategie beschriebenen Ansätze zur Vereinfachung des Netzanschlusses gehen für mittelgroße Anlagen (135–500 kWp) nicht weit genug.
Verbindliche Beteiligungsfristen festlegen
Für Beteiligungsschritte im Genehmigungsverfahren sollen verbindliche Fristen festgelegt werden, um verlässliche Zeitplanung und zügige Verfahren zu gewährleisten.
Netzbetreiber müssen PV-Bau bis zu einer Leistungsgrenze ermöglichen
Netzbetreiber sollen bis zu einer bestimmten Anlagenleistung (beispielsweise 30 kWp) die Möglichkeit zum Bau einer PV-Anlage bereitstellen.
Netzregulierung soll vorausschauenden Netzausbau, Digitalisierung und Investitionen ermöglichen
Die Stellungnahme fordert eine Regulierung, die optimale Rahmenbedingungen für den vorausschauenden Netzausbau und dessen Digitalisierung schafft und Investitionsanreize bietet.
Vorschriften auf Marktteilnahme ausrichten
Die gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften zu Netzanschluss, Messkonzepten, Direktvermarktung und Regelenergiezugang sollten mit dem Ziel der einfachen Speicher-Marktteilnahme überarbeitet werden.
Erforderliche Angaben im Netzanschlussbegehren festlegen, VNB-Ermessen streichen
Gesetzlich soll festgelegt werden, welche Angaben für ein Netzanschlussbegehren erforderlich sind, und das Ermessen der Verteilnetzbetreiber über zusätzliche Angaben über die im EEG genannten hinaus soll entfallen.
§ 8 EEG enthält mehrere Regelungen zugunsten der Netzbetreiber
Die bisherigen Vorschriften des § 8 EEG zum Netzanschluss enthalten mehrere Regelungen, die die Netzbetreiber begünstigen.
Einheitliche Dokumentvorgaben für Netzkapazitätsreservierung
Für die Reservierung von Netzanschlusskapazität im Verteilungsnetz sollten einheitliche Vorgaben für die einzureichenden Dokumente gelten.
Großspeicher stabilisieren Netz bei Freiflächen und starkem Zubau
Großspeicher können insbesondere bei Freiflächenanlagen oder in Gebieten mit starkem PV-Zubau zur Netz- und Systemstabilität beitragen.
Netzausbau-Genehmigungen deutlich vereinfachen, kurze Entscheidungsfristen
Die SWM fordert, die Genehmigungsverfahren für den Netzausbau deutlich zu vereinfachen und kurze behördliche Entscheidungsfristen einzuführen, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzubringen.
Branchendialog Netzanschluss ausweiten
Der Branchendialog zur Netzanschlussbeschleunigung sollte nicht nur §8 EEG und Anlagen unter 30 kW umfassen, sondern auch Speicher, Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur und größere PV-Anlagen einbeziehen.
Netzanschluss und Mittelspannungstransformatoren sind erheblicher Kostenfaktor
Netzanschluss und Mittelspannungstransformatoren verursachen erhebliche Kosten und bedrohen die Wirtschaftlichkeit kleinerer Anlagen.
Netzbetreiber muss zweckerfüllendes Messkonzept akzeptieren
Der Netzbetreiber soll ein Messkonzept akzeptieren müssen, sofern es seinen Zweck erfüllt, auch rechnerisch ermittelte Mengen; geringe Unschärfen sind hinzunehmen.
Abschaltung von PV-Anlagen wegen Messvorgaben widerspricht Energiewende-Ziel
Dass PV-Anlagen wegen der Kosten der Messvorgaben abgeschaltet werden müssen, kann nach Ansicht des Einreichers nicht das Ziel der Energiewende sein.
Kombinationsanlagen mit Flexibilität stützen die Netzstabilität
Kombinationen aus Freiflächen-PV-Anlagen und anderen Technologien können über Flexibilisierungsoptionen zur Netzstabilität beitragen.
Zulässige Messkonzepte verursachen im Bestand erhebliche Zusatzkosten
Die derzeit erlaubten Messkonzepte erzeugen insbesondere im Bestand erhebliche Zusatzkosten durch physische Summenzähler und ggf. Erneuerung der Hauselektrik.
Getrennte Messung selbst kleiner Anlagen führt zu unwirtschaftlichen Zählerkonstellationen
Die Vorgabe getrennter, detaillierter Messungen führt schon bei vergleichsweise kleinen Anlagen oft zu unwirtschaftlichen Zählerkonstellationen (Kaskadenlösungen).
Teure Messtechnik am Netzanschlusspunkt durch virtuellen Summenzähler ersetzen
Der am Netzanschlusspunkt oft geforderte teure Messaufwand soll durch intelligente Bilanzierung der Messstellenbetreiber („virtueller Summenzähler“) ersetzt werden.
Netzeinspeisung aus Heim- und E-Auto-Speichern entlastet das Stromnetz
Die Erlaubnis, Heimspeicher und E-Auto-Batterien bei Überproduktion zu laden und bei Unterversorgung ins Netz zurückzuspeisen, entlaste das Stromnetz.
Prüfprozesse abZ und ZiE erheblich verkürzen
Die Prüfprozesse für allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und Zustimmung im Einzelfall sollen erheblich verkürzt werden.
Netzanschluss und Netzausbau eng mit regionalen/lokalen EE-Ausbauplänen verzahnen
Die Planung der Netzanschlüsse und der Ausbau der Stromnetze sollten im Rahmen der Photovoltaik-Strategie 2023 eng mit den regionalen und lokalen Plänen zum Ausbau erneuerbarer Energien verzahnt werden.
Virtuelle Summenzähler statt physischer erleichtern (§ 20 Abs. 1d EnWG)
Virtuelle Zählpunkte, die physische Summenzähler ersetzen, sollten über eine Änderung von § 20 Abs. 1d EnWG erleichtert werden, da sie hohe Kosten für Zählerschränke und Eingriffe in die Kundenanlage vermeiden und im Bestand Digitalisierung fördern.
Vorausschauende Verteilnetzplanung durch Netzbetreiber begrüßt
Die Pflicht der Verteilnetzbetreiber zu vorausschauender Planung wird befürwortet.
Zählerschrank-Kosten sind eine Hauptursache für PV-Zurückhaltung
Subjektiv zählt die Hürde der selbst zu tragenden, nicht unwesentlichen Zählerschrank-Kosten im Umfeld des Autors zu den Hauptursachen, mit dem PV-Ausbau zu warten.
Anzuwendende technische Regeln kostenfrei veröffentlichen
Anzuwendende Regeln und Vorgaben sollen veröffentlicht und anmelde-, kosten- und einwilligungsfrei zugänglich gehalten werden.
Gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen für den Netzausbau anpassen
Die N-ERGIE Netz GmbH fordert, dass gesetzliche und regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden, damit der Umbau der Verteilnetze gelingen kann.
Größere Installationsbereiche in Zählerschränken nicht unbedingt nötig
Die für den Netzanschluss kleiner PV-Anlagen geforderten größeren Installationsbereiche in Zählerschränken sind nach Darstellung des Verfassers nicht unbedingt notwendig.
Im Verteilnetz gibt es bisher keine marktwirtschaftlichen Signale für Netzdienlichkeit
Im Verteilnetz existieren derzeit keine marktwirtschaftlichen Signale, die netzdienliches Verhalten anreizen.
Marktsignale für Netzdienlichkeit im Verteilnetz sind entscheidend
Die Einführung marktwirtschaftlicher Signale für netzdienliches Verhalten im Verteilnetz wird als entscheidend angesehen, weil künftige Engpässe durch angepasste Last- und Einspeisekurven gut zu managen seien.
Perspektivisch Anspruch auf Netzanschluss von PV-Anlagen
Angesichts regionaler Engpässe beim Netzanschluss von PV-Anlagen soll es perspektivisch einen Rechtsanspruch auf diesen Netzanschluss geben.
Mehr Kundenanfragen durch Wallbox, Wärmepumpe und kleine PV
Wallboxen, Wärmepumpen und kleinere PV-Anlagen werden zu mehr privaten Nachfragen an die Netzbetreiber führen.
Monitoring und Steuerung Nieder-/Mittelspannung nennen
Monitoring und Steuerung der Zukunftssysteme auch in Nieder- und Mittelspannung sowie die einschlägigen TAR sollen im Entwurf genannt werden.
Verteilnetzbetreiber sollen bessere Kundeninformationen bereitstellen
Verteilnetzbetreiber sollten angehalten werden, Endkunden bessere und detailliertere Informationen zu geben.
Vision-Unterpunkt zu Niederspannungsnetzen und V2G/V2H
Die Vision soll aufnehmen, dass lokale Niederspannungsnetze bei umfassendem PV-Ausbau ausgebaut sind und durch Lademuster, Wärmepumpen sowie V2G/V2H Stromknappheit und Abhängigkeit von Spitzenlastkraftwerken vermieden werden.
Wirtschaftlichkeit von Speichern an Netzverknüpfungspunkten verbessern
Die wirtschaftlichen Bedingungen für Speicher an Netzverknüpfungspunkten wie Umspannwerken sollen verbessert werden.
Finanzierungsregeln für den Netzausbau sollen die PV-Strategie flankieren
Die Stellungnahme fordert, dass Regelungen zur Finanzierung der anstehenden Netzausbaumaßnahmen das Gesamtpaket der PV-Strategie flankieren und ergänzen.
Freie Verteilnetzkapazitäten netzanschlussbezogen online veröffentlichen
Freie Kapazitäten im Verteilnetz sollten netzanschlussbezogen im Internet für jedermann abrufbar gemacht werden.
Gesamtkonzept soll wirtschaftlich einfache Netzintegration ermöglichen
Der Rheinische Landwirtschafts-Verband fordert für die PV-Strategie ein Gesamtkonzept, das unter Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit eine einfache Netzintegration ermöglicht.
Netzanschlusskosten vorübergehend deckeln
Flankierend könnte vorübergehend eine Deckelung der vom Betreiber zu tragenden Netzanschlusskosten erwogen werden.
Netzregulierung setzt keinen Anreiz für Smart-Grid-Einführung durch Netzbetreiber
Unter der derzeitigen Netzregulierung besteht für Netzbetreiber kein Anreiz, solche Smart-Grid-Technologien einzuführen.
Redispatch: mangelnde Transparenz über Rechtmäßigkeit von Abschaltungen
Für Anlagenbetreiber ist nicht nachvollziehbar, ob Anlagen zu Recht geschaltet werden.
Regeln zur marktlichen Beschaffung von Flexibilität fehlen
Es fehlen Regeln, mit denen Netzbetreiber alle Flexibilitätspotenziale offen marktlich beschaffen können.
Virtuelles Kundenanlagen-Modell statt Zweirichtungszähler
Ein virtuelles Kundenanlagen-Modell mit Smart-Meter-Gateway am Netzanschlusspunkt sollte den teuren Zweirichtungszähler beim Summenzählermodell ersetzen, da es kostengünstiger und ressourcensparender ist.
Einheitliches Netzbetreiber-Verfahren für Batteriespeicher-Kombinationen
Netzbetreiber sollen ein vorgeschriebenes, einheitliches Vorgehen für Batteriespeicher-Kombinationen haben, das die Betriebsweise des Speichers berücksichtigt.
Frist für Zeitplan des Netzbetreibers (§ 8 EEG) wenig hilfreich
Die Frist in § 8 EEG für die Übermittlung eines Zeitplans durch den Netzbetreiber ist nach Ansicht der Einreichenden wenig hilfreich.
Gemeinsame Netzanschlüsse von Wind und PV sind gut möglich
Gemeinsame Netzanschlüsse von Wind- und PV-Anlagen sind wegen der unterschiedlichen Einspeiseprofile sehr gut möglich.
Netzbetreiber-Anforderungen an Hausinstallation verursachen hohe Kosten
Netzbetreiber verlangen für PV-Anschlüsse neuere Standards der Hausinstallation (Trennschalter, Überspannungsschutz), was Umbauten und Kosten von mehreren tausend Euro verursachen kann; Material und Handwerker sind knapp.
Netzdaten für Anschlussbegehrende fehlen
Weil Netzdaten fehlen, unvollständig oder nicht maschinenlesbar sind, dauert die Ermittlung des günstigsten Netzanschlusspunkts unnötig lange.
Netzeignung in frei zugänglichem Online-Netzkataster offenlegen
Die Eignung der Netzbereiche für den Anschluss von PV-Anlagen soll künftig in einem für alle frei zugänglichen Online-Netzkataster transparent einsehbar sein.
Plattform: Netzbetreiber per Geodaten finden, alle Anschlussinfos
Die Plattform sollte über Geodaten oder Adresse den zuständigen Netzbetreiber ermitteln und alle Informationen zur Anbindung von PV-Anlagen, Ladeinfrastruktur und Batteriespeichern bereitstellen.
Preisobergrenze für den Anschluss von PV-Anlagen durch den Netzbetreiber
Für den Fall, dass der Anlagenbetreiber den Anschluss seiner PV-Anlage vom Netzbetreiber vornehmen lässt, soll eine betreiberfreundliche Preisobergrenze festgelegt werden.
Preissignale verhindern Netzengpässe präventiv
Verbraucher-Gemeinschaften, variable Netzentgelte oder Flexibilitätsentgelte verhindern Netzengpässe präventiv, weil Verbraucher je nach individuellem Bedarf auf Preissignale reagieren können.
Quartierspeicher als Netzknoten
Quartierspeicher als Knoten im Netz wären sinnvoll, um Ressourcen zu sparen und das Netz zu entlasten.
Rechtsstreit und überzogene Entschädigungsforderungen verzögern Vorhaben
Zeitverzögerungen durch Rechtsstreitigkeiten und überzogene Entschädigungsforderungen bei Kabelquerungen sind ein Problem zahlreicher Vorhaben.
Refinanzierung in der Anreizregulierung ändern
Die Refinanzierung des Verteilernetzausbaus im Rahmen der Anreizregulierung soll verändert werden, um die nötige Dynamik zu erreichen.
Solar und Wind ergänzen sich im Einspeiseprofil und lasten Netzanschlüsse besser aus
Bestehende Netzanschlüsse könnten besser ausgelastet werden, indem Solar- und Windanlagen gemeinsam einspeisen, da sich ihre Einspeiseprofile ergänzen.
Virtuelle Zählpunkte würden Zählerschrank-Kosten, Eingriffe und Handwerkerbedarf sparen
Würden virtuelle Zählpunkte physische Summenzähler ersetzen, entfielen laut der Stellungnahme hohe Kosten für den Einbau der Zählerschränke, Eingriffe des Messstellenbetreibers in die Kundenanlage und die Bindung von Handwerkerressourcen.
Virtueller Summenzähler mildert Platzmangel für Zählerinfrastruktur
Der Wegfall eines physischen Summenzählers durch das virtuelle Summenzählermodell kann dem häufigen Platzmangel in Räumen für die Zählerinfrastruktur entgegenwirken.
Zulässigkeitsfiktion für Mess- und Berechnungsmodelle
Mess- und Berechnungsmodelle, die ein Netzbetreiber bereits zugelassen hat, sollten von anderen Netzbetreibern nicht ohne sachlichen Grund versagt oder zurückgestellt werden dürfen.
Anreize für Verteilnetzbetreiber über Netzentgelt-Preissignale
Verteilnetzbetreibern sollten Anreize gegeben werden, Netze für die Einbindung von Flexibilitäten auszugestalten, indem Netzentgelte Preissignale widerspiegeln, die Investitionen in kollektive Eigenverbrauchszellen anregen.
Bestandsgebäuden fehlt Platz für erweiterte Zählerschränke
Bestandsgebäude haben häufig nicht den Platz, um bestehende Zählerschränke zu erweitern und die für PV-Anlagen und Sektorenkopplung geforderten Zähler unterzubringen.
Datenbank auch für Speicher und Verbrauchseinrichtungen öffnen
Die Datenbank soll neben Erzeugungsanlagen und Speichern auch meldepflichtige Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpen und Ladestationen erfassen.
Deutsche NC-RfG-Umsetzung geht über EU-Vorgaben hinaus
Die deutsche Umsetzung der Zertifizierungsvorgaben (EU-Verordnung NC RfG) geht über das europarechtlich Vorgeschriebene hinaus.
Digitale Netzsteuerung begrenzt Ausbaubedarf und erhöht Effizienz
Eine verstärkte Digitalisierung der Netzsteuerung begrenzt den Umfang der notwendigen Ausbaumaßnahmen und erhöht zugleich die Effizienz der Netze.
EEG soll klarstellen, ob Differenzierung bei Netzanschlüssen gewollt ist
Der Gesetzgeber soll im EEG ausdrücklich klarstellen, ob er eine Differenzierung zwischen direkten Netzanschlüssen von EEG-Anlagen und Anschlüssen an vorhandenen Kundenanlagen beabsichtigt.
Gemeinsame Anschlusskabel sparen Arbeitskraft und Ressourcen
Netzbetreiber-Anschluss erlaubt, dass alle Anschlusswilligen in ein gemeinsames Kabel einspeisen, statt dass jeder einzeln bis zum Umspannwerk verlegt; das spart Arbeitskräfte und Ressourcen.
iMSys-Rollout (GNDEW) verbessert Sichtbarkeit und Bilanzierbarkeit
Nach Darstellung des BSW verbessert der im Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) vorgesehene Rollout intelligenter Messsysteme (iMSys) die Sichtbarkeit und die Bilanzierbarkeit im Stromsystem.
Installateurauftrag vor Einspeisezusage ist häufig unsinnig
Die Beauftragung eines Installateurs vor der Einspeisezusage des Netzbetreibers wird als häufig sinnlos bewertet.
Kabelverlegung auf möglichst direktem Weg
Es ist sicherzustellen, dass Stromkabel auf möglichst direktem Weg zwischen PV-Freiflächenanlage und dem vom Netzbetreiber zugewiesenen Netzanschlusspunkt verlegt werden.
Kostenmaximum für Leitungsgebühren/Netztrassen festsetzen
Für Leitungsgebühren bzw. Netztrassen bei Anschlussleitungen soll ein Kostenmaximum festgesetzt werden.
Netzbetreiber bieten Kaskadenschaltung kaum an
In der Praxis bietet kaum ein Netzbetreiber eine Kaskadenschaltung an, etwa die Pfalzwerke in Rheinland-Pfalz.
Netzsteuerung des Tagesbedarfs macht Erzeugung effektiver und günstiger
Wenn das Netz über bidirektionale Systeme den Tagesbedarf steuern kann, wird Strom ganzjährig lokal schneller, zuverlässiger und günstiger bereitgestellt.
Pflicht zur Mitteilung der verfügbaren Maximalleistung
Netzbetreiber sollen verpflichtet werden, bei technisch nicht darstellbarer Anfrageleistung direkt die am Standort maximal verfügbare Leistung mitzuteilen, um erneute Anträge und Bearbeitungszeit zu vermeiden.
Rechtlicher Bestandsschutz für bisherige Zählerschränke bei kleinen Erzeugern
Falls Sachverständige die Sicht bestätigen, soll ein rechtlicher Bestandsschutz für den Netzzugang kleiner regenerativer Stromerzeuger über die bisherigen Zählerschränke geschaffen werden.
Speicher durch dezentrale Stellen steuerbar machen
Speicheranlagen sollen durch geeignete dezentrale Stellen, beispielsweise Verteilnetzbetreiber, steuerbar sein.
TREI-Schein-Verfahren ist fraglich und schafft keinen Wettbewerb
Die Einreichung hält das Verfahren der TREI-Schein-Prüfung und Aufnahme für höchst fraglich und meint, es schaffe keinen Wettbewerb.
Unterschiedliche Kostentragung beim Zählerschrank ist nicht einsichtig
Es sei nicht einsichtig, warum Antragsteller die Zählerschrank-Kosten selbst tragen sollen, wenn der Netzbetreiber sie bei eigener Initiative übernimmt.
Virtueller Summenzähler spart bis zu 8.000 € je Netzanschluss
Ein virtueller Summenzähler macht den physischen Summenzähler überflüssig; laut Einhundert Energie sind Investitionskosteneinsparungen von bis zu 8.000 Euro je Netzanschluss möglich.
3 Monate Reservierung reichen oft nicht bis zur Fertigstellung der Anlage
Die übliche Reservierungsfrist von 3 Monaten von der Zusage bis zur Fertigstellung der Anlage reicht heute oft nicht aus.
BNetzA als Aufsicht mit Beschwerdeprozess
Die Bundesnetzagentur könnte als Aufsichtsorgan über VNB tätig werden, wofür ein Beschwerdeprozess eingerichtet werden könnte.
Bundesnetzagentur-Kommentare häufig fragwürdig und ausbauhemmend
Die Einreichenden halten Kommentare der Bundesnetzagentur häufig für fragwürdig und für hinderlich beim Ausbau.
Cable Pooling erlauben
Solar- und Windparks sollen am selben Netzverknüpfungspunkt bzw. Umspannwerk gemeinsam einspeisen dürfen (Cable Pooling), was mehrere VDE-Normen und ein Umdenken der Netzbetreiber erfordert.
Clustering von Anlagen beim Netzanschluss ermöglichen
Die Zusammenfassung von (Groß-)Anlagen zum gemeinsamen Netzanschluss („Clustering“) muss regulatorisch und gesetzlich ermöglicht werden, einschließlich Weiterentwicklung der Regeln zu EEG-Netzanschluss, Nichtdiskriminierung und Kostenanerkennung.
Dämpfung von PV-Spitzen lastet Netze gleichmäßiger aus
Die N-ERGIE Netz GmbH geht davon aus, dass eine Dämpfung der PV-Erzeugungsspitzen die Netze gleichmäßiger auslastet und die Aufnahmekapazitäten des Bestandsnetzes erhöht.
EE und Netzanschluss liegen im überragenden öffentlichen Interesse
Nach § 2 EEG und Art. 3 EU-Notfallverordnung liegen EE-Anlagen samt Netzanschluss im überragenden öffentlichen Interesse, mindestens vergleichbar dem Gemeinwohl bei der bergrechtlichen Grundabtretung.
Flexibilitätsmärkte ermöglichen kostengünstige Bewirtschaftung von Netzengpässen
Flexibilitätsmärkte machen es möglich, Netzengpässe über lokale, netzgebundene Markt- und Preissignale zu erkennen und effektiv sowie kostengünstig zu bewirtschaften.
Gemeinsame Nutzung von Netzinfrastruktur ermöglichen
Die Voraussetzungen für die gemeinsame Nutzung von Netzanschluss und Mittelspannungstransformator sollen verbessert werden, etwa durch Bündelung von Netzbegehren benachbarter Gebäude.
Hauskraftwerk teils auch ohne PV nötig
Für manche Häuser und Wohnblöcke wird auch ohne PV ein Hauskraftwerk nötig, um Netzanschluss, Wärmepumpen und E-Auto-Laden sicher zu regeln.
Hersteller zu standardisierten maschinenlesbaren Daten verpflichten
Hersteller müssen die erforderlichen Produktdaten standardisiert und maschinenlesbar bereitstellen; dafür sind Anreize und Regulierung für diskriminierungsfreien Datenzugang nötig.
In Deutschland gelten viele Typ-B-Anforderungen bereits für Typ-A-Anlagen
In Deutschland gelten viele Anforderungen, die für Typ-B-Erzeugungsanlagen vorgesehen sind, bereits auch für Typ-A-Erzeugungsanlagen.
Netzbetreiber sollen Anschlüsse auf Wegfall der Kappung prüfen
Netzbetreiber sollen verpflichtet werden, alle Anschlüsse auf Entfall von Begrenzungen zu prüfen und Betreiber zu informieren; individuelle Begrenzungen nur noch, wo anschlussbezogen erforderlich, ohne Reduzierung früherer Zusagen.
Netzdienste von PV-Anlagen angemessen entgelten, Kosten offenlegen
Für Netzdienste soll ein angemessenes Entgelt gezahlt werden, wobei die Kosten zur Transparenz offengelegt werden sollen.
Netzplanung soll verfügbare Anschlusskapazitäten veröffentlichen
Die Netzplanung sollte aus Transparenzgründen nach außen kommunizieren, welche Kapazitäten für PV-Anlagen, Wärmepumpen und Ladestationen in Straßenzügen bereitstehen.
Neuer Sicherungskasten wegen TAB bei PV-Anlage
Nach Auskunft der Stadtwerke verlangt die neue TAB bei Installation einer PV-Anlage mit Einspeisung in Bestandsgebäuden einen neuen elektrischen Sicherungskasten trotz Bestandsschutz der bisherigen Installation.
Normkonforme Wechselrichter sind sicher
Nach den genannten Normen geprüfte Wechselrichter gelten als sicher.
Räumliche Kombination Wind und PV bietet technische Vorteile
Die räumliche Kombination von Windenergie und PV kann technische Vorteile bieten, etwa bessere Ausnutzung des Netzanschlusspunkts, und sensible Landschaftsbereiche anderswo von PV freihalten.
Smart Gateway für Anlagen über 7 kWp ist geplant
Nach Kenntnis des Einsenders ist der Einbau eines Smart Gateways für Anlagen mit mehr als 7 kWp installierter Leistung ohnehin vorgesehen.
Tageszeitabhängige Tarife und smarte Meter unverzüglich einführen
Tageszeitabhängige Tarife und wirklich smarte Meter sollen unverzüglich eingeführt werden, mit Normierung.
VDE-Normen in Anmeldebögen nicht einsehbar
Netzbetreiber verweisen in Anmeldebögen auf VDE-Normen, die für Bürger nicht einsehbar sind.
Veröffentlichung lenkt PV-Investitionen in Netzbereiche mit freier Kapazität
Die öffentliche Abrufbarkeit freier Netzkapazitäten lenkt PV-Investitionen bevorzugt in Netzbereiche mit freier Kapazität, was die Netzauslastung erhöht und Netzkosten senkt.
Verteilnetzbetreiber sollen freie Kapazitätsprofile bereitstellen
Verteilnetzbetreiber sollten Anlagenentwicklern die freien Kapazitätsprofile an verschiedenen Netzanschlusspunkten zur Verfügung stellen, damit diese den Trade-off zwischen längeren Kabeltrassen und möglichem Lastabwurf abwägen können.
WiM-Prozess der BNetzA funktioniert in der Praxis nicht
Die Einreichung geht davon aus, dass der WiM-Prozess (Wechselprozesse im Messwesen) der Bundesnetzagentur beim Zählerwechsel in der Praxis aus mehreren Gründen nicht funktioniert.
Zählerwechsel-Regeln benachteiligen wettbewerbliche Messstellenbetreiber
Die Wechselprozesse von Zählern benachteiligen wettbewerbliche Messstellenbetreiber (wMSB) und verursachen nach Ansicht der Stellungnahme unnötigen Terminaufwand, Mehrfachtermine und Kosten ohne Nutzen.
Zuschussprogramm für Zähleranlagen-Modernisierung bei Prosumern
Wo Modernisierungen von Zähleranlagen bei Prosumern sinnvoll sind, könnte ein Zuschussprogramm Investitionsbarrieren abbauen.
Ausschreibungsverfahren mit Netzbetreibern ist zu kompliziert
Das angedachte Verfahren über Ausschreibungen des ungenutzten EE-Stroms und die Einbindung der Netzbetreiber ist komplizierter als nötig.
Automatisierter Zählerwechsel setzt Personal für Smart-Meter-Rollout frei
Wenn die Anmeldung des Zählerwechsels beim Netzbetreiber entfiele, würden die dafür gebundenen Personalkapazitäten für andere Tätigkeiten im Smart-Meter-Rollout frei.
Bearbeitungsfristen auch für Genehmigungsbehörden einführen
Der BDEW fordert, für Genehmigungsbehörden Bearbeitungsfristen bei Netz-Genehmigungsverfahren einzuführen.
Bundeseinheitliche Messkonzeption bis 135 kW
Für Anlagen bis 135 kW soll eine bundeseinheitliche Messkonzeption vorgegeben werden, die virtuelle Messwerte vorsieht, räumlich kompakt ist und die Sektorenkopplung fördert.
Bundesregierung will Verteilnetz-Überlast per Abregelung (§ 14a EnWG) steuern
Die Bundesregierung plant, die Überlastung der Verteilnetze durch Abregelung des Stromverbrauchs nach Überlegungen zu § 14a EnWG zu steuern.
Einfachere digitale Lösungen für Fernwirktechnik als Standard
Für die Fernwirktechnik sollen einfachere, digitale Lösungen als Alternative vorgeschrieben und mittelfristig als Standard gesetzt werden.
Einspeisezusage/Netzanschluss ohne Vertrag verweigert (§ 7 Abs. 1 EEG)
Nach Darstellung der Einreichenden verweigern einige Netzbetreiber die Einspeisezusage und/oder den Netzanschluss, wenn kein Vertrag geschlossen wird, was § 7 Abs. 1 EEG widerspreche.
Elektriker installieren leere Zusatzzählerschränke als Behelf
In bekannten Fällen bringen Elektriker leere Zusatzzählerschränke an, nur um die Netzanbindung kleiner PV-Anlagen überhaupt zu ermöglichen.
Hausanschluss pauschal als günstigster Netzverknüpfungspunkt bis 30 kW
Die Stellungnahme fordert, dass der Hausanschluss weiterhin pauschal als günstigster Netzverknüpfungspunkt (NVP) gilt, wenn dort höchstens 30 kW eingespeist werden.
Kein Rundsteuerempfänger für PV-Anlagen bis 30 kW Anschlussleistung
Bei Netzanschlüssen von Photovoltaikanlagen bis 30 kW Anschlussleistung soll auf einen Rundsteuerempfänger verzichtet werden.
Keine Kosten für PV-Inbetriebnahme durch Netzbetreiber
Gesetzlich klarzustellen sei, dass Netzbetreiber für die Inbetriebnahme von PV-Anlagen keine Kosten berechnen dürfen.
Kleine Anlagen sind oft unrentabel
Kleine Agri-PV-Anlagen sind oft nicht wirtschaftlich, weil allein die Netzanschlusskosten so hoch sind.
Kombi-Bonus oder vereinfachte Genehmigung für Solarparks in Windprojekten
Die kombinierte Nutzung von Netzanschlüssen durch Solar und Wind könnte durch einen Kombi-Bonus oder durch eine vereinfachte Genehmigung ergänzender Solarparks innerhalb von Windprojekten angereizt werden.
Marktteilnehmer halten Fristen und Datenformate nicht ein
Nach Praxiserfahrung von Lumenaza halten nicht alle Marktteilnehmer die von der BNetzA festgelegten Fristen und standardisierten Datenformate (EDIFACT) ein.
Meldestelle im BMWK für Netzbetreiber-Fälle einrichten
Das Wirtschaftsministerium soll eine Meldestelle für Fälle von Netzbetreiber-Blockaden einrichten und Netzbetreiber zum Handeln anweisen.
Messstellenbetreiber liegen beim Smart-Meter-Rollout deutlich hinter Soll
Die Messstellenbetreibenden liegen beim Rollout intelligenter Messstellen bereits jetzt sehr deutlich hinter dem Soll zurück.
Messtechnische Erfassung ist mit Zweirichtungszähler regelmäßig gesichert
Ist der Erzeugungs- bzw. Einspeisezähler ein Zweirichtungszähler, ist die Erfassung des Anlagenbezugsstroms regelmäßig sichergestellt; Erfassung und Abrechnung sind getrennt zu betrachten.
Nachfrage nach Smart Meter Gateways wird stark steigen
Da das EEG ab 7 kWp ein Smart Meter Gateway verlangt und die durchschnittliche Anlage bei ca. 10 kWp liegt, werden Nachfrage und Druck auf die Verteilnetzbetreiber nach Abbau der Hemmnisse schnell und stark steigen.
Netzbetreiber bezweifeln Zulässigkeit von Verrechnungen
Obwohl § 33 MessEG, § 25 Nr. 7 MessEV und § 20 Abs. 1d EnWG Verrechnungen vorsehen, stoßen Anlagenbetreiber in der Praxis auf breiten Widerstand der Netzbetreiber.
Netzverträglichkeitsprüfung auf Kosten des Netzbetreibers
Netzbetreiber sollen die Netzverträglichkeitsprüfung für PV-Anlagen auf eigene Kosten durchführen.
Neuer Sicherungskasten nach TAB macht kleine PV-Anlagen unrentabel
Der laut Verfasser nach der neuen TAB bei PV-Einspeisung verlangte neue Sicherungskasten (ca. 5000 Euro inkl. Neuverkabelung) sei sonst unnötig und mache eine kleine PV-Anlage unrentabel.
Pauschal-Angebote der Versorger inkl. Smart Metering
Stromversorgungsunternehmen sollten verpflichtet werden, sich kostenmäßig zu beteiligen oder günstige Gesamtangebote (inkl. Smart Metering) für die technische Lösung zu machen, ähnlich dem Hausanschluss.
PV-Erzeugungsspitzen sollen gedämpft werden
Nach Auffassung der N-ERGIE Netz GmbH müssen die Erzeugungsspitzen von PV-Anlagen gedämpft werden.
Smart-Grid-Regelung mit Abregelung bei Überlast ist langfristig anzustreben
Langfristig sollten Regelmechanismen („smart grid“) angestrebt werden, die jederzeit die maximal physikalisch mögliche Netznutzung zur Einspeisung erlauben und nur bei drohender Überlast die Einspeisung abregeln.
Solarpark-Betreiber beim Leitungsbau wie Energieversorger berechtigen
Betreiber von Solarparks, die ihre Netzanschlussleitungen selbst bauen, sollen beim Leitungsbau die gleichen Rechte erhalten wie Energieversorger.
Steuerbarkeit hinter dem Netzanschlusspunkt erhalten
Gebäude sollen netzdienlich sein, Immobilienunternehmen müssen aber hinter dem Netzanschlusspunkt Erzeugungs- und Verbrauchsanlagen weiter selbst steuern können.
Unzumutbarkeit des Netzanschlusses statt 25-%-Regel klarstellen
Die „wirtschaftliche Unzumutbarkeit“ eines Netzanschlusses soll klargestellt und von der veralteten 25-%-Regel abgegrenzt werden.
Vergütung für Flächeneigentümer beim Leitungsausbau ist unzureichend
Die geltenden Vergütungsregeln für Flächeneigentümerinnen und -eigentümer beim Energieleitungsausbau werden als unzureichend bewertet.
VNB bieten keine Messkonzepte für Gewerbe-Eigenverbrauch an
Die Einreichung behauptet, Verteilnetzbetreiber verweigerten in der heutigen Praxis den Gewerbe-Eigenverbrauch, weil sie keine geeigneten Messkonzepte dafür anbieten.
VNB verlangten Erzeugungszähler trotz möglicher virtueller Zählpunkte
Nach Darstellung der Einreichung haben viele Verteilnetzbetreiber den Einbau von Erzeugungszählern verlangt, obwohl die Erzeugungsmessung über einen virtuellen Zählpunkt möglich gewesen wäre, und damit gegen das Gesetz verstoßen.
Zählerkosten über Preisobergrenzen des MsbG begrenzen
Die Höhe der Zählerwechselkosten sollte durch Verweis auf die Preisobergrenzen im Messstellenbetriebsgesetz begrenzt werden, um missbräuchliche Kostenrechnungen zu vermeiden.
Zählertausch bundesweit kostenfrei
Der Zählertausch sollte für Bürgerinnen und Bürger bundesweit kostenfrei sein.
Zählertausch für Balkonkraftwerke soll kostenfrei sein
Der Zählertausch bei Balkonkraftwerken sollte nach Ansicht der Einreichung unmissverständlich kostenfrei sein.
Zählertausch unmissverständlich kostenfrei
Der Zählertausch für Balkonkraftwerke soll eindeutig kostenfrei sein.
Zählerwechsel ist Aufgabe des MSB und kostenfrei
Es soll klargestellt werden, dass der Zählerwechsel Aufgabe des Messstellenbetreibers ist, durch Preisobergrenzen abgegolten wird und nicht extra berechnet werden darf.
Zellulare Netze: Transportnetzentgelte entfallen für viele Kunden
Bei einer Umstellung auf zelluläre Energienetze entfallen für viele Endkunden und Netzbetreiber auf Nieder- und Mittelspannung die Transportnetzentgelte.
Zentrale Übersicht der Netzbetreiber pro PLZ
Es sollte eine zentrale Übersicht aller Netzbetreiber pro Postleitzahl geschaffen werden.
„Nutzen statt abschalten“ (§ 13 6b EnWG) ist wegen Komplexität nicht umsetzbar
Die Regelung „Nutzen statt abschalten“ (§ 13 6b EnWG) ist wegen der hohen Komplexität ihrer Anforderungen derzeit nicht praxisgerecht und kann nicht umgesetzt werden.
§ 20 Abs. 1d EnWG: virtueller Netzverknüpfungspunkt ab 2025 ermöglichen
Die Stellungnahme schlägt vor, § 20 Abs. 1d EnWG so zu ändern, dass bei Kundenanlagen spätestens ab 2025 neben dem Summenzähler auch ein virtueller Netzverknüpfungspunkt als Zählpunkt zur Erfassung von Netzbezug und Einspeisung zulässig ist.
§-8-EEG-Genehmigungsfiktion bewirkt keine Zählersetzung durch den VNB
Die Genehmigungsfiktion nach § 8 EEG stellt nach Auffassung der Einreichenden nicht sicher, dass der Verteilnetzbetreiber einen Zweirichtungszähler setzt, solange das Betreiberverfahren des Netzbetreibers nicht durchlaufen wurde.
4-Wochen-Frist für beschleunigten Anschluss auf 30 kWp ausweiten
Die Regelung in § 8 EEG, wonach der Netzanschlusspunkt bei Schweigen des Netzbetreibers nach 4 Wochen als geeignet gilt, soll von 10,8 auf 30 kWp ausgeweitet werden, auch mit Anschluss ohne Netzbetreiber vor Ort.
Alternative Kommunikationswege für nicht-netzorientierte Steuerung
Nur die netzorientierte Steuerung durch den Verteilnetzbetreiber sollte über das Gateway laufen; betriebliche oder marktwirtschaftliche Prozesse sollten auch über andere Kommunikationswege möglich sein.
Anschluss ohne Nachrüstung der Hausinstallation, zumindest übergangsweise
Bei PV-Anlagen bis 4 kW einphasig bzw. 12 kW dreiphasig sollen grundsätzlich keine Änderungen an der Hausinstallation nötig sein, wenn die Stromkreise ausreichend dimensioniert sind; zumindest für eine Übergangsfrist.
Anschlusskosten für PV-Anlagen mit 400 MWh/Jahr können über 180.000 € liegen
Für Photovoltaikanlagen mit einer Jahresproduktion von 400 MWh können Netzanschlusskosten von mehr als 180.000 Euro anfallen.
Anschlusszusagen an Umsetzungswahrscheinlichkeit knüpfen
Anschlusszusagen sollten an Planungsreife (z. B. Aufstellungsbeschluss) und Umsetzungswahrscheinlichkeit geknüpft statt nach „first come, first serve“ vergeben werden.
Attraktive Anschlussvergütung für Ü20-Anlagen
Für Anlagen nach Ende der EEG-Förderung soll es eine attraktive, unbürokratische und langfristige Anschlussvergütung mit Planungssicherheit geben.
BDEW: Eigenkapitalverzinsung der Netzbetreiber soll Risiken besser abbilden
Der BDEW fordert, dass die Eigenkapitalverzinsung der Netzbetreiber steigende Risiken und Investitionsbedarfe für Energienetze besser abbilden muss.
Betriebsfähige Anlagen sofort betreiben dürfen
Technisch betriebsfähige Anlagen sollen unverzüglich betrieben werden dürfen, ohne auf das Blendgutachten zu warten.
BMWK soll BNetzA zu praktikablen Redispatch-Lösungen auffordern
Das BMWK soll die Bundesnetzagentur auffordern, zeitnah Lösungen für die offenen Außenstände und grundsätzlich praktikable Lösungen für EE-Anlagen im Redispatch 2.0 zu entwickeln.
BNetzA soll Anreizregulierung für gleiche Netzumbaukosten-Verteilung ergänzen
Die Bundesnetzagentur soll die Anreizregulierung (NS/MS/HS-Ebene) ergänzen, mit dem Ziel einer gleichen und gerechten Lasten- und Kostenverteilung für den Netzumbau in Deutschland.
BNetzA soll Datenmodell für netzdienliche Speichernutzung erarbeiten
Die Bundesnetzagentur soll mit den Marktpartnern ein Prozess- und Datenkommunikationsmodell für die netzdienliche Nutzung von Hausspeichern und Auto-Akkus definieren, wobei die Entscheidung über Schaltbefehle beim Verteilnetzbetreiber nach Lastzustand im Netz liegt.
Branchendialog Netzanschlüsse soll Auftrag zur 110-kV-Ebene erhalten
Die PV-Strategie soll dem Branchendialog „Beschleunigung von Netzanschlüssen“ den klaren Auftrag erteilen, die 110-kV-Ebene des Verteilnetzes in den Blick zu nehmen.
Clearingstelle Netze für Streitfragen zwischen Anschlussnehmern und Netzbetreibern
Der BSW hält die Einrichtung einer „Clearingstelle Netze“ für dringend geboten, die strittige Fragen und Auslegungen zwischen Anschlussnehmern von EE-Anlagen und Netzbetreibern klärt.
Digitale Dokumentationspflicht bei Großanlagen
Eine Pflicht zur digitalen Dokumentation von Installationen bei Großanlagen soll vorangetrieben werden, um Installation und After-Sales effizienter zu machen.
Dreimonatsfrist mit Genehmigungsfiktion entspricht dem EEG-Interesse
Die vorgeschlagene Dreimonatsfrist mit Genehmigungsfiktion entspreche dem im EEG gesetzlich verankerten überragenden öffentlichen Interesse am Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Dynamisches Netzentgelt (Ampelkonzept) erhöht Akzeptanz der Steuerung
Ein dynamisches Preissignal bei den Netzentgelten, wie im Ampelkonzept zu §14c, würde die Akzeptanz der Steuerung bei Prosumern erhöhen, weil finanzielle Vorteile wie auch hohe Preise bei Engpässen weitergegeben werden.
Eigeninteresse von Netzbetreibern und Elektrikern bei Zählerschrank-Anforderungen
Der Verfasser nimmt an, dass Netzbetreiber und konzessionierte Elektriker seine Einschätzung, bestehende Zählerschränke seien für kleine PV-Anlagen weiter nutzbar, wegen ihres Eigeninteresses nicht bestätigen würden.
Eigenkapitalbedarf kommunaler Netzbetreiber: weitere Instrumente prüfen
Es soll geprüft werden, ob weitere Instrumente nötig sind, um den hohen Eigenkapitalbedarf kommunaler Verteilernetzbetreiber zu decken.
Einzelne Anschlussnetzbetreiber akzeptieren das PV-Only-Modell bereits
Das PV-Only-Modell für Gewerbeimmobilien wird nach Angabe der Einreichenden in Einzelfällen bereits von Anschlussnetzbetreibern akzeptiert.
Entfernungsabhängige Netzentgelte für Physik-Handel-Abgleich einführen
Zur PV-Strategie wird vorgeschlagen, angemessene entfernungsabhängige Netzentgelte einzuführen, um physikalische Stromflüsse und Stromhandel besser in Übereinstimmung zu bringen.
EnWG: Speicher als integrale Netzbestandteile, ohne Baukostenzuschuss
Durch Änderungen im EnWG sollte sichergestellt werden, dass Speicher künftig als integrale Netzbestandteile angesehen werden können und dafür kein Baukostenzuschuss anfällt.
Falls nötig: Versorger zu Pauschal-Neuinstallationen verpflichten
Sind Leitungsumbauten wirklich notwendig, sollten Stromversorger gezwungen werden, pauschaliert günstige Neuinstallationen anzubieten.
Fast-Track „nutzen statt abregeln“ für EE-Betreiber einführen
Für Betreiber von EE-Kraftwerken, am Beispiel PV, soll ein Fast-Track eingeführt werden, mit dem abgeregelter Strom genutzt statt abgeregelt wird.
Feste Entschädigungshöhe für Eigentümer bei PV-Netzanschlusstrassen
Für die Leitungstrasse zur Netzeinspeisung von PV-Anlagen sollte eine feste Entschädigungshöhe für betroffene Grundeigentümer festgelegt werden.
Flächenausweisung muss ausreichenden Netzanschluss sichern
Der BDEW fordert, dass bei der Ausweisung von Flächen für PV-Freiflächenanlagen ein ausreichend bemessener Netzanschluss sichergestellt wird.
Gateway-Pflicht schließt bestehende Steuerungslösungen aus
Die verpflichtende, ausschließliche Nutzung von Gateways für die Anlagensteuerung schließt nach Ansicht der Einreichenden bestehende, funktionierende und sichere Lösungen aus.
Gefahr neuer Preisstandards bei anderen Grundstückseigentümern
Übernehmen andere öffentliche und private Eigentümer die Entgeltforderungen der DB Netz AG, würden viele EE-Projekte allein wegen der Gestattungsentgelte unwirtschaftlich.
GNDEW-Regelungen mit § 14a EnWG abstimmen und harmonisieren
Einige Regelungen des Gesetzentwurfs zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) betreffen die Gestaltung des § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und sollten mit dieser gut abgestimmt und harmonisiert werden.
Künftige Zähler werden Kommunikationsfunktionen wohl selbst integrieren
Die Einsendung vermutet, dass künftige Stromzähler die Funktionen der Kommunikationsgeräte im eigenen Gehäuse integrieren werden, sodass der APZ-Platz im Zählerschrank dafür nicht nötig wäre.
Mangelnde Interoperabilität erschwert Anlagen verschiedener Hersteller
Sind Anlagen unterschiedlicher Hersteller verbaut (z. B. Heimspeicher und Ladesäule), führt mangelnde Interoperabilität laut 50Hertz zu zusätzlichen Hürden.
Marktkonforme Eigenkapitalzinssätze für Verteilnetzinvestitionen erforderlich
Für Investitionen in die Stromverteilnetze sollen marktkonforme Eigenkapitalzinssätze gelten, damit Eigenkapital zufließt.
Mehr Rolle der Netzbetreiber verlangt akkurate Information
Wenn der Netzbetreiber bei allen Aspekten des Energiebedarfs mitreden will, muss auch seine Informationsbereitstellung hinreichend akkurat sein.
Mehrfachanmeldungen von Projekten belegen Netzanschlusskapazität
Einzelne Projekte, die am Ende nur einmal realisiert werden, werden von Projektierern mehrfach beim Netzbetreiber angemeldet; dadurch wird Netzkapazität rechnerisch belegt und andere Planungsverfahren werden beeinträchtigt.
Meldepflicht abgelehnter PV-Leistung an die BNetzA
Netzbetreiber sollen verpflichtet werden, abgelehnte PV-Anlagenleistung an die BNetzA zu melden, um Problemschwerpunkte sichtbar zu machen und Netzbetreiber zum Handeln anzuspornen.
Messstellenbetreiber liefern Einspeisemesswerte verspätet
Auch bei der Bereitstellung der Einspeisemesswerte durch Messstellenbetreiber treten Fristenprobleme auf, was häufig zu verzögerten Abrechnungen gegenüber Produzenten führt.
NAV gilt nicht für Netze von Anlagenbetreibern oder Dritten (EEG 2023 § 11)
Ein Netz eines Anlagenbetreibers oder einer dritten Person, an das eine Anlage nach EEG 2023 § 11 angeschlossen ist und aus dem Strom kaufmännisch-bilanziell weitergegeben wird, entspreche keinem Letztverbraucher, weshalb die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) darauf grundsätzlich nicht anwendbar sei und Errichtung, Veränderung und Erweiterung solcher Netze nicht der NAV unterlägen.
NAV-Geltung nur bei indirektem EEG-Anschluss wäre unplausibel
Es sei unwahrscheinlich, dass die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) für indirekte Netzanschlüsse von EEG-Anlagen gelten soll, wenn sie für direkte Anschlüsse ausgeschlossen ist.
NELEV: Arealnetze und kundeneigene Netze gleichstellen
Private Arealnetze und kundeneigene Niederspannungsnetze sollen für PV-Anlagen bis 950 kW mit öffentlichen Niederspannungsnetzen gleichgestellt werden.
Netzbetreiber fordern Fernwirktechnik trotz fehlender Pflicht bei Bestandsanlagen
Viele Netzbetreiber verlangen laut Einreichung bei Bestandsanlagen den Einbau von Fernwirktechnik, obwohl eine Umrüstung der Funkrundsteuerungstechnik nicht zwingend erforderlich ist, was hohe Investitionen verursacht.
Netzbetreiber nutzen die Clearingstelle EEG|KWKG häufig nicht zur Streitklärung
Nach Darstellung der Einreichung klären viele Verteilnetzbetreiber und grundzuständige Messstellenbetreiber strittige Sachverhalte nicht bei der Clearingstelle EEG|KWKG, wodurch Verfahren vor Amtsgerichten mit in der Regel weniger Fachwissen geführt werden und Ausbau und Betrieb von PV-Anlagen beeinträchtigt werden.
Netzbetreiber prüfen binnen zwei Jahren alle Begrenzungen
Netzbetreiber sollen binnen zwei Jahren alle Anschlüsse auf Wegfall von Begrenzungen prüfen und Betreiber informieren; individuelle Begrenzungen nur noch wo anschlussbezogen erforderlich, ohne Reduktion früherer Zusagen.
Netzbetreiber sollen Langzeitspeicher planen
Die regionale Planung und Sicherstellung des Ausbaus von Langzeitspeichern soll künftig in der Verantwortung der Netzbetreiber liegen.
Netzbetreiber sollen Online-Karten zu Anschlusspunkt und Kapazität anbieten
Der BSW empfiehlt, dass alle Netzbetreiber bereits zu Projektbeginn Erstinformationen zu nächstem Netzanschlusspunkt und verfügbarer Kapazität bereitstellen, indem bestehende Online-Karten weiterentwickelt und flächendeckend ausgeweitet werden.
Netzbetreiber und Gerichte wenden NAV § 13 auf indirekte EEG-Anschlüsse an
Nach Darstellung der Einreichung argumentieren Netzbetreiber und Gerichte, bei indirekten Netzanschlüssen von EEG-Anlagen über eine Kundenanlage gelte immer § 13 der NAV.
Netzbetreiber unterscheiden direkten und indirekten Anschluss
Netzbetreiber unterscheiden grundsätzlich zwischen direktem und indirektem Netzanschluss von EEG-Anlagen, und die VDE-AR-N 4105 beschreibt diese Unterscheidung.
Netzbetreiber veröffentlichen verfügbare Netzverknüpfungspunkte
Alle Netzbetreiber sollen eine Liste verfügbarer Netzverknüpfungspunkte für PV-Anlagen bis 30 kWp veröffentlichen.
Netzentgelte für Überschusseinspeisung nach Netzauslastung
Im Rahmen der Netzentgeltreform sollte auch Überschusseinspeisung mit Netzentgelten in Abhängigkeit der aktuellen Verteilnetzauslastung belegt werden.
Netzsituation bei Fertigstellung nicht garantiert
Rechtlich muss der Netzverknüpfungspunkt nur zu einem singulären Zeitpunkt zugewiesen werden; bei Fertigstellung kann sich die Netzsituation geändert haben und unerwartet hohe Kosten für einen abweichenden Verknüpfungspunkt entstehen.
Neues EEG soll Netzanschluss regeln und EEG klar von NAV trennen
Der Einreicher fordert, dass der neue EEG-Gesetzentwurf den Netzanschluss von EEG-Anlagen regelt und EEG und NAV (Niederspannungsanschlussverordnung) klar voneinander trennt, vor allem beim Anschluss an bereits vorhandene Kundenanlagen.
Nur noch Zweirichtungszähler verbauen
Bei Neubauten und Sanierungen sollen von vornherein nur noch Zweirichtungszähler verbaut werden.
Preisbasierte Flexibilität der 14a-Drosselung vorziehen
Preisbasierte Flexibilitätsinstrumente (Verbraucher-Gemeinschaften, variable Netzentgelte, Flexibilitätsentgelte) sind der von der BNetzA vorgesehenen Leistungsdrosselung nach § 14a EnWG vorzuziehen, die bei einem Engpass alle einbezogenen Verbraucher drosselt.
Profile ermöglichen Anschluss bei kaum verlorener Jahresproduktion
Bei einem durch PV ausgelasteten Netzabschnitt könnte eine neue Windanlage mit zugewiesenem Tagesprofil angeschlossen werden und dennoch fast ihre gesamte Jahresproduktion einspeisen, weil die Erzeugung in den gesperrten Zeiten gering ist.
Prüfkosten des VNB gehen in die Kosten der Energielieferanten ein
Die Kosten der Prüfung von PV-Anlagen durch den Verteilnetzbetreiber (VNB) gehören nach dem Verursacherprinzip zu dessen Kosten und gehen in die Kosten der Energielieferanten ein.
PV-Only-Messmodell: Zulässigkeit in EnWG, MessEG oder MessEV klarstellen
Die rechtliche Zulässigkeit des PV-Only-Messmodells für PV-Anlagen soll gesetzlich geklärt werden, im EnWG, im MessEG oder insbesondere in der MessEV (etwa im Zusammenhang mit § 25 S. 1 Nr. 7 MessEV).
Recht auf das technisch beste Messkonzept
Anlagenbetreiber sollen ein gesetzliches Recht auf das technisch beste Messkonzept haben.
Recht des Netzbetreibers auf eigenen Zähler bei privaten Zählern klären
Falls private Zähleinrichtungen weiterhin zulässig bleiben, muss laut Stellungnahme geklärt werden, ob der Netzbetreiber später einen eigenen Zähler einbauen darf.
Redispatch 2.0 keine Dauerlösung
Redispatch 2.0 darf keine langfristige Lösung sein.
Regionales Flächenkataster für PV-Projekte
Ein regionales Flächenkataster bestehender und geplanter PV-Projekte kann Modernisierung und Neubau der Netze erleichtern.
Register zulässiger Netzanschlusskonstellationen
Alternativ zur Zulässigkeitsfiktion könnte ein Register zulässiger und verwendeter Netzanschlusskonstellationen eingerichtet werden, damit Netzbetreiber bereits implementierte Modelle und Erfahrungen erkennen.
Regulierte Eigenkapitalzinsen locken keine Eigenkapitalgeber für Netzausbau an
Die derzeit regulierten Eigenkapitalzinssätze für Investitionen in Stromverteilnetze reichen nach Darstellung der Einreichung nicht aus, um Eigenkapitalgeber zu gewinnen.
Smart-Grid-Technologien sind technisch anspruchsvoll und zeitintensiv
Die Einführung dynamischer Smart-Grid-Regelungstechnologien ist technisch anspruchsvoll und zeitintensiv.
SMGW-Datenschnittstellen: Minutenauflösung berücksichtigen oder Alternativkanäle
Bei allen Anforderungen an Datenschnittstellen im Zusammenhang mit dem Smart-Meter-Gateway (SMGW) soll die Minutenauflösung berücksichtigt werden, oder es sollen alternative, sichere Datenübertragungskanäle zugelassen werden.
Steuerung via SMGW als Standardleistung statt Zusatzleistung der gMSB
Die Steuerung über das Smart-Meter-Gateway (SMGW) sollte für grundzuständige Messstellenbetreiber eine Standardleistung statt einer verpflichtenden Zusatzleistung sein.
Strom- und Gasinstallationsarbeiten haben dasselbe Gefahrenpotenzial
Die Arbeiten, für die das Installateurverzeichnis Strom (NAV) und das Installateurverzeichnis Gas (NDAV) gelten, besitzen nach Einschätzung der Einreichung dasselbe Gefahrenpotenzial, was für gleichartige Eintragungsvoraussetzungen spreche.
Technologieoffenheit mit Bestandsschutz für Datenauslesung und Steuerung
Technologieoffenheit mit Bestandsschutz für die Auslesung von Ist-Daten und die Steuerung soll rechtssicher verankert werden; bestehende Wechselrichter-Schnittstellen sollen für Anlagen unter 100 kWp auch nach Smart-Meter-Einbau nutzbar bleiben, damit Betreiber vor Nachrüstkosten geschützt sind.
Transparenzrecht der Anlagenbetreiber über VNB-Prozesse
Anlagenbetreiber sollen über die Webseite des VNB erfahren können, welche MaKo-Prozesse dieser nicht beherrscht, und der VNB soll deswegen abgelehnte Anfragen dokumentieren und der BNetzA melden.
Unzureichende Netzbetreiber-Antworten nicht als "zurückgemeldet" werten
Gesetzlich soll klargestellt werden, dass unzureichende Antworten des Netzbetreibers auf ein Netzanschlussbegehren nicht als "zurückgemeldet" gelten.
VDE-AR-N4100-Einschränkung aufheben
Die Betriebskonzept-Einschränkung der VDE-AR-N4100 soll aufgehoben werden; die Änderung ist beim VDE-Normungsgremium anzustoßen.
Veraltete Zählerplätze halten PV- und Ladelast nicht stand
Veraltete Zählerplätze können der Dauerbelastung durch neue PV-Anlagen und Ladeeinrichtungen nicht standhalten.
Verteilnetzbetreiber gesetzlich auf das Gemeinwohl verpflichten
Verteilnetzbetreiber (VNB) sollen gesetzlich verpflichtet werden, dem Gemeinwohl zu dienen.
Vertikale Ost-West-Module entlasten Netz
Vertikale bifaziale Module in Ost-West-Ausrichtung erzeugen antizyklisch (Morgen/Abend) und können den PV-Zubau in bestehende Netzinfrastruktur beschleunigen und den Netzengpass teilweise entschärfen.
Vertikale PV entlastet Transformatoren, senkt Verluste
Durch geringere Leistungsspitzen entlastet vertikale PV Transformatoren und höhere Netzebenen und senkt Transformatorverluste (ca. 2 %) sowie die maximale Rückspeiseleistung (ca. 16 %).
VNB-Netzausbaukosten: Regelung nennt 25 % der Investitionskosten
Die geltende Regelung zur Übernahme notwendiger Netzausbaukosten durch den Verteilnetzbetreiber sieht eine Übernahme von 25 % der Investitionskosten und möglicherweise einen Umsatzbezug vor.
Weitere Öffnung von „Nutzen statt abschalten“ wird ausdrücklich begrüßt
Die Einreichenden begrüßen die weitere Öffnung des Instruments „Nutzen statt abschalten“ (§ 13 6b EnWG) ausdrücklich.
Zweirichtungszähler ersparen Aufwand und Bürokratie
Der Einbau von Zweirichtungszählern von Beginn an erspart Aufwand und vermeidet Bürokratie, weil der Antrag auf Zählerwechsel entfällt.
§ 43f Abs. 2 EnWG: Satz 4 alternativ durch 110-kV-Ausnahme entschärfen
Die SWM schlägt vor, statt § 43f Abs. 2 Satz 4 EnWG (UVP-Pflicht für Leitungsänderungsvorhaben) ganz zu streichen, bei Satz 4 wie bei Satz 5 die 110-kV-Leitungen vom Anwendungsbereich auszunehmen, mit einem Natura-2000-Vorbehalt bei Höchstspannungsfreileitungen.
10-MW-PV-Anlage mit 10 km Kabeltrasse rechnet sich kaum mehr
Wegen gestiegener Zinsen ist eine 10-MW-PV-Anlage mit 10 km Kabeltrasse nach Ansicht der Stellungnahme auch mit EEG-Förderung kaum noch wirtschaftlich.
100-A-Dreipunkt-Direktmesszähler auf Wunsch kostenlos einbauen
Die Stellungnahme fordert, dass Netzbetreiber auf Wunsch des Anlagenbetreibers Dreipunkt-Zähler mit Direktmessung bis 100 A ohne Aufpreis und Tauschkosten einsetzen, damit Kosten für eine Wandlermessung entfallen.
4110er Anforderungen vollständig auf Netzbetreiber übertragen
Die gesamten Anforderungen der VDE-AR-N 4110 sollen dem Netzbetreiber obliegen, der allein für die Netzstabilität verantwortlich ist.
70-%-Begrenzung kostet nur wenig Ertrag
Studien zeigen, dass eine Begrenzung der PV-Einspeiseleistung nur eine sehr moderate Ertragseinbuße bedeutet; bei pauschal 70 % der installierten Leistung können noch über 97 % der Energiemenge eingespeist werden.
Anlagenbetreiber: Recht auf verbindliche eichrechtliche Auskunft der BNetzA
Anlagenbetreiber sollen ein Recht auf verbindliche Aussagen der Bundesnetzagentur zur eichrechtlichen Zulässigkeit bestimmter Messkonstellationen oder weiterer eichrechtlicher Fragen erhalten.
Anschlusskosten leistungsbasiert deckeln
Die Anschlusskosten sollen auf Basis der Leistung gedeckelt werden, um Anreize sowohl für den Bau von Solaranlagen als auch für den Netzausbau zu schaffen.
Anschlussvorhaben mit Beteiligungsmaßnahmen begleiten
Auch bei Anwendung der Duldungspflicht sollten Anschlussvorhaben in Kommunikations- und Beteiligungsmaßnahmen eingebunden werden.
Anspruch auf Erstattung entfällt, wenn Betreiber vorab beim Netzbetreiber nachfragen
Anlagenbetreiber sollen vor Ablauf der einjährigen Erstattungsfrist nicht bei ihrem Verteilnetzbetreiber nachfragen dürfen; andernfalls soll sich ihr Erstattungsanspruch um 100 % reduzieren.
Anspruch auf Netzdaten im EEG schaffen
Im EEG sollte ein Anspruch auf Herausgabe von Netzdaten mit festgelegter Qualität und Fristen geschaffen werden, ergänzt durch aktuelle Netzausbaupläne nach §14d EnWG.
Anstieg der PV-Netzanschlussbegehren
Die Zahl der PV-Netzanschlussbegehren steigt exponentiell.
APZ-Platz nach VDE-AR-N 4100 könnte außerhalb des Zählerschranks liegen
Die Einsendung hält den in der VDE-Anwendungsrichtlinie N-4100 geforderten APZ-Platz (Anschlusspunkt Zählerplatz) für Kommunikationsgeräte für ebenso gut außerhalb der Zählerschränke unterbringbar, ohne Gefahr oder technische Einschränkung.
Arealnetze beim NA-Schutz wie öffentliche Verteilnetze behandeln
Große Mittelspannungs-Arealnetze sollen beim übergeordneten NA-Schutz (Netz- und Anlagenschutz) einem öffentlichen Verteilnetz gleichgestellt werden, damit die Messung in der Kundenanlage statt am Netzverknüpfungspunkt erfolgen darf und lange Steuerleitungen oder teure Datennetze entfallen.
Atypische PV-Einspeiser analog §§ 18 f StromNEV privilegieren
Die Stellungnahme schlägt für die Photovoltaik-Strategie vor, PV-Erzeuger, deren Höchstlastbeitrag vorhersehbar erheblich von der zeitgleichen Jahreshöchstlast aller Einspeiser abweicht (atypische Einspeiser), in Anlehnung an §§ 18 f StromNEV zu privilegieren, indem Verteilnetzbetreiber ihnen vermiedene Netzentgelte zahlen oder sie vorrangig ins Netz integrieren.
Ausgebaute Zweirichtungszähler laut Elektriker ins Ausland verkauft
Ein Einreicher gibt die Aussage seines Elektrikers wieder, ausgetauschte alte Zweirichtungszähler würden nicht neu geeicht, sondern ins Ausland verkauft, und fragt, warum dies nicht verboten ist, wenn Zähler knapp sind.
Auswahlrecht des Anschlussnehmers beim Messstellenbetreiber
§ 6 MsbG soll so geändert werden, dass der Anschlussnehmer statt des Anschlussnutzers den Messstellenbetreiber wählen kann, sofern alle Zählpunkte mit iMSys ausgestattet, ein Bündelangebot gemacht und keine Mehrkosten verursacht werden.
Baubeginn trotz offener Entschädigungshöhe zulassen
Neben der vom BMWK angedachten Duldungspflicht soll die vollständige Einigung über die Entschädigungshöhe keine Voraussetzung für den Baubeginn sein, wenn die Entschädigung dem Grunde nach unstrittig ist; die Höhe wird nachträglich geklärt.
Bei Wirkungslosigkeit des Instruments schnell nachsteuern
Sollte sich das „überragende öffentliche Interesse“ als Instrument zur Beschleunigung des Netzausbaus als unwirksam erweisen, sollen nach Ansicht der Stellungnehmenden schnell Anpassungen erfolgen.
Beschleunigung soll Anlagen- und Einheitenzertifikate der PV-Strategie umfassen
Die Stellungnahme fordert, dass die in der PV-Strategie (Seite 24) erwähnten Einheitenzertifikate und Anlagenzertifikate als getrennte Begriffe behandelt werden und die Beschleunigung der Zertifizierung beide Zertifikatsformen betrifft.
Betreiber sollen per Anlagennummer Netzbetreiber-Eintrag einsehen können
Anlagenbetreiber sollen bei Interesse mithilfe einer Anlagennummer den Eintrag des Netzbetreibers im Marktstammdatenregister einsehen können, was Transparenz und Kontrolle dient.
Betreiber-Rechte in leichter Sprache kommunizieren
Das BMWK soll die Betreiber-Rechte in leichter Sprache klarstellen, und Netzbetreiber sollen sie Einspeisewilligen und Installationsbetrieben bekanntmachen müssen.
BMWK soll EEG-Clearingstelle zum Netzanschluss einbinden
Das BMWK soll bei der Klärung der Netzanschluss-Fachkunde für EEG-Anlagen die EEG-Clearingstelle einbinden, weil deren Empfehlungsverfahren 2022/22-VIII zur Kostentragung beim Netzanschluss von EEG-Anlagen genau dieses Thema behandle.
BMWK: Branchendialog zu Netzanschlüssen mit Netzbetreibern und Branche
Laut einem im Beitrag zitierten BMWK-Schreiben nehmen am Branchendialog zur Beschleunigung von Netzanschlüssen Netzbetreiber, die Erneuerbaren-Branche und Anlagenbetreiber teil, um die Prozesse und Vorgaben beim Netzanschluss aufzubereiten und zu analysieren.
BNetzA legt „mittelbaren Anschluss“ weit aus
Die BNetzA und die Clearingstelle sehen einen mittelbaren Netzanschluss schon dann, wenn irgendwo auf dem Grundstück ein Netzanschluss besteht, auch ohne galvanische Verbindung zur PV-Anlage; die Anlage sei dann meldepflichtig.
BNetzA-Hinweispapier zu EE-Stromspeichern bindet Netzbetreiber nicht
Nach Darstellung von Lumenaza ist der im BNetzA-Hinweispapier zu EE-Stromspeichern vorgeschlagene Umgang mit Batterieeinspeisung für Netzbetreiber rechtlich nicht bindend, auch wenn die dort genannten Anforderungen erfüllt sind.
BNetzA-Vorgabe: Kommunikation über SMGW bislang nicht erprobt
Nach Kenntnis des BSW wurde die im BNetzA-Positionspapier vorgesehene Abwicklung jeder steuerungsrelevanten Kommunikation über das Smart-Meter-Gateway bislang nicht erprobt.
Branchendialog zum EEG-Anschluss (NAV) ist ohne Nutzen
Der vorgeschlagene Branchendialog zur Frage, ob der Anschluss von EEG-Anlagen der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) unterliegt, ist nach Ansicht des Einsenders ohne Nutzen.
BSW begrüßt Erhalt des wettbewerblichen Messstellenbetriebs
Der BSW begrüßt, dass der GNDEW-Entwurf den wettbewerblichen Messstellenbetrieb erhält.
BSW: Entkopplung des iMSys-Rollouts von Markterklärung schafft Planungssicherheit
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hält die im Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) vorgesehene Entkopplung des Rollouts intelligenter Messsysteme von einer Markterklärung im Grundsatz für einen Gewinn an Planungssicherheit.
BSW: Pflicht-Kopplung von Messung und Steuerung über iMSys nicht sinnvoll
Der BSW hält den deutschen Ansatz, Messdatenübertragung und Steuerung dezentraler Anlagen verpflichtend über ein BSI-zertifiziertes intelligentes Messsystem zu koppeln, für einen nicht sinnvollen Sonderweg.
BSW: SMGW-Zertifizierung im GNDEW-Entwurf vereinfachen
Der BSW kritisiert am GNDEW-Gesetzentwurf, dass die Zertifizierung der Smart-Meter-Gateways (SMGW) in der bisherigen Form erhalten bleibt, und hält Vereinfachungen für wünschenswert.
Cable Pooling ist erprobt (Niederlande)
Cable Pooling ist kein neuer Ansatz; in den Niederlanden gibt es entsprechende Erfahrungen.
Clearingstelle EEG führt bereits Verfahren zum EEG-Anschluss
Bei der Clearingstelle EEG läuft bereits ein Verfahren, in dem die angefragten Parteien ihre Positionen zum Anschluss von EEG-Anlagen durch fachkundige Dritte darlegten.
Clearingstelle EEG neben FNN/VDE als unabhängige Stelle beteiligen
Die Clearingstelle EEG soll neben dem FNN bzw. dem VDE als unabhängige Stelle einbezogen werden, weil sich der FNN-Vorstand und die stimmberechtigten Forumsmitglieder nach Angabe der Einreichung mehrheitlich aus der Energiewirtschaft zusammensetzen und daher eine objektive Betrachtung der EEG-Belange fraglich sei.
Clearingstellenverfahren werden selten von Betreibern oder Installateuren geführt
Nach der Erfahrung des Einreichers führen kaum Anlagenbetreiber oder Installateure ein Clearingstellenverfahren durch, weil es viel Zeit, Kompetenz und Kosten erfordert.
Datenlieferpflicht für Versorger, Netzbetreiber, Schornsteinfeger
Energieversorger, Netzbetreiber und Schornsteinfeger sollten verpflichtet werden, Daten an öffentliche Einrichtungen zu liefern.
Deutsche Preiszonen: Leitungserlöse mindern netzentgeltbedingte Friktionen
Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie schlägt vor, Deutschland in mehrere Preiszonen aufzuteilen, und nimmt an, dass auf den Übertragungsleitungen zwischen den Zonen Erlöse in Höhe von Preisdifferenz mal beförderter Strommenge entstehen, die durch Netzentgelte verursachte Friktionen mindern.
Digitale Stromzähler für zeitvariable Tagesstrom-Tarife wichtig
Für regional gestaffelte, günstige Tagesstrom-Tarife in der Photovoltaik-Strategie 2023 werden digitale Stromzähler als wichtig bezeichnet.
Direktleitung senkt Strombeschaffungskosten, Weitergabe an Verbraucher möglich
Kombinationen aus Freiflächen-PV-Anlagen und anderen Technologien mit Direktleitung bringen wirtschaftliche Vorteile durch geringere Strombeschaffungskosten, die an Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben werden können.
Direktleitungen für Elektrolyseure vereinfachen
Die EnWG-Definition der Direktleitung soll so geändert werden, dass Elektrolyseure abgesetzt vom Solarpark in Gewerbegebieten stehen können, was Wasseranschluss, Abwärme- und Wasserstoffabnahme sowie Baurecht erleichtert.
Doppelleiter nur wo technisch noch möglich
Die Umrüstung auf Doppelleiter-Systeme soll nur dort erfolgen, wo sie an den bestehenden Masten noch möglich ist.
Doppelleiter verdoppeln Leitungskapazität
Es wird behauptet, dass die Umrüstung auf Doppelleiter-Seile die Leitungskapazität verdoppelt.
Dreiphasennutzung kleiner PV-Anlagen: gleiche Verrechnung oder Staffelung
Wenn kleine PV-Anlagen alle drei Phasen nutzen dürfen, könnte für die Verrechnung von erzeugtem und bezogenem Strom dieselbe Methode wie bei Einphasenbetrieb gelten, bei zu hohen Kosten alternativ eine Staffelung pro Phase.
E-Mail-Begehren werden pauschal abgelehnt
Netzanschlussbegehren per E-Mail werden von Netzbetreibern pauschal verweigert.
EE-Status von Speichern nur durch unverbindliches BNetzA-Hinweispapier geregelt
Der EE-Anlagenstatus von Batterien und die Absicherung durch den anzulegenden Wert sind nur über ein BNetzA-Hinweispapier geregelt, das für Netzbetreiber rechtlich nicht bindend ist.
EEG kennt keine Unterscheidung zwischen direktem und indirektem Netzanschluss
Das EEG enthält nach Darstellung der Einreichung keine Differenzierung zwischen direkten und indirekten Netzanschlüssen, und der Gesetzgeber habe sie auch nicht gewollt.
Effizienzvergleich benachteiligt regional betroffene Netzbetreiber
Unter dem aktuellen Regulierungsrahmen werden Netzbetreiber mit regionalem Versorgungsgebiet im Effizienzvergleich gegenüber Betreibern ohne entsprechenden Netzausbau benachteiligt.
Eigenes Umspannwerk bei PV-Anlagen unter 35 MW kaum planbar
Freiflächen-PV-Anlagen mit weniger als 35 MW können nach Ansicht der Stellungnahme kaum mit einem eigenen Umspannwerk geplant werden, das die Wirtschaftlichkeit erheblich beeinflusst.
Eigenkapitalzins mindestens 4 Prozentpunkte über Fremdkapitalzins
Der Eigenkapitalzins muss nach Einschätzung der N-ERGIE Netz mindestens 4 Prozentpunkte über dem Fremdkapitalzins (derzeit rund 5 %) liegen, um Netzausbau für Eigenkapitalgeber attraktiv zu machen.
Einheitenzertifikate nach VDE 4110 auch für Anschlüsse nach 4105 anerkennen
Die Stellungnahme fordert, dass Einheitenzertifikate (z. B. für Wechselrichter), die nach der Anwendungsregel VDE-AR-N 4110 ausgestellt wurden, auch für Netzanschlüsse nach VDE-AR-N 4105 akzeptiert werden.
Einheitliche, indexierte Duldungsvergütung
Die Vergütungssätze für die Duldung sollen einheitlich festgelegt und mit der Teuerung indexiert werden, etwa per Branchenvereinbarung alle zwei Jahre oder durch die Ministerien.
Einspruchsmöglichkeiten gegen Netzausbaumaßnahmen wirkungsvoll vermindern
Der BDEW fordert, die Einspruchsmöglichkeiten gegen Netzausbaumaßnahmen wirkungsvoll zu vermindern, um die Netz-Genehmigungsverfahren zu vereinfachen.
Einzelne Gemeinden fordern hohe Leitungs- und Gestattungsgebühren
Nach Darstellung der Einreichung verlangen einzelne Gemeinden, vor allem in Baden-Württemberg, für Leitungsverlegungen 3–4 Euro je Meter und Jahr und für eine Einspeisestation im Main-Tauber-Kreis 150 Euro je qm und Jahr, und es fehle eine rechtliche Möglichkeit, dies zu verhindern.
Elektriker haften als PV-Errichter allein, auch für Dacharbeiten
Nach der Rechtsprechung ist der Elektriker bei einer PV-Anlage zugleich Errichter und haftet persönlich in vollem Umfang, auch für die Dacharbeiten, weshalb viele Elektriker Netzanbindungen von PV ablehnen.
Energiewirtschaftliche Notwendigkeit an bestehende Planungen knüpfen
Die energiewirtschaftliche Notwendigkeit vorsorglicher Netzvorhaben soll gesetzlich an bestehende Planungen oder Flächenausweisungen (Regionalszenarien, kommunale Wärmeplanung, Windeignungsflächen) angeknüpft werden.
EnWG-Ausnahme für Betreiber kleiner Privatnetze
Im Energiewirtschaftsgesetz soll eine Ausnahme für Betreiber kleiner Privatnetze (z. B. Campingplatz) ergänzt werden.
Flächeneigentümer erhalten für Netztrassen nur niedrige Einmalzahlung
Nach Auffassung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands erhalten Eigentümer und Bewirtschafter von Flächen, über die Netzinfrastruktur geführt wird, nur eine niedrige Einmalzahlung.
Förderung gemeinsamer Umspannwerksplanung
Es sollten Fördermöglichkeiten erwogen werden, wenn private Anlagenbetreiber gemeinsam mit dem Netzbetreiber Umspannwerke planen, um die regionale Netzkapazität zu erhöhen.
Freiflächen-Planung passt nicht zu unbeantworteten Netzanfragen
Es sei nicht stimmig, Landwirten Fläche für Freiflächenanlagen in Anspruch nehmen zu wollen, solange Netzanfragen für bereits geplante Anlagen unbeantwortet bleiben.
Freiflächen-PV hat in der Regel schnellere Anschlussmöglichkeiten
Freiflächen-Photovoltaikanlagen bieten in der Regel schnellere Anschlussmöglichkeiten als Dachanlagen.
Für Generatoren in Kohlekraftwerk Weisweiler vermutlich keine Anlagenzertifikate
Für Generatoren im RWE-Braunkohlekraftwerk Weisweiler existieren nach Annahme der Einreichenden keine Anlagenzertifikate.
Gateway-Pflicht für Steuerung verzögert den Rollout
Der BSW erwartet, dass die Pflicht, die Steuerung von Erneuerbare-Energie-Anlagen über das Smart-Meter-Gateway abzuwickeln, den Rollout verzögert statt beschleunigt, weil Kunden versuchen müssten, bestehende funktionierende Technik zu erhalten.
Gateway-Pflicht macht Anbindung bestehender VK-Anlagen unmöglich
Nach Auffassung des BSW wäre die Anbindung von EE-Anlagen, die aktuell sicher in virtuelle Kraftwerke eingebunden sind, auf Grundlage der geplanten Gateway-Pflicht nicht mehr möglich.
Gestaffelte Reservierung: 3 Monate, dann 24 Monate
Vorgeschlagen wird eine gestaffelte Reservierungsregel: 3 Monate Reservierung mit Zuweisung des Verknüpfungspunkts und, wenn der Anschlussbegehrende innerhalb dieser Frist die Beauftragung der Anlage mitteilt, weitere 24 Monate bis zur Inbetriebsetzung.
Gestattungsentgelte durch neuen § 11a EEG an definierten Entschädigungen ausrichten
JUWI schlägt vor, die Gestattungsentgelte der DB Netz AG für Anschlussleitungen durch eine neue Regelung (§ 11a EEG) zu begrenzen, die sich an definierten Entschädigungszahlungen analog zum Stromnetz- und Breitbandausbau orientiert.
GNDEW: Abrechnungslogik zwischen wMSB und ANB fehlt
Die Stellungnahme kritisiert, dass der GNDEW-Gesetzentwurf keine Vorgaben für eine Abrechnungslogik zwischen wettbewerblichem Messstellenbetreiber (wMSB) und Anschlussnetzbetreiber (ANB) enthält, die eine gerechte Kostentragung umsetzt.
GNDEW: Klarstellung zum SMGW-Einbauort außerhalb Zählerschrank fehlt
Die Stellungnahme kritisiert, dass der GNDEW-Gesetzentwurf keine klarstellenden Aussagen dazu enthält, den Einbauort des Smart-Meter-Gateways (SMGW) flexibel auch außerhalb des Zählerschranks zu wählen.
Großbatteriespeicher können Engpässe verschärfen
Großbatteriespeicher werden derzeit vorrangig für Regelleistung und Stromhandel genutzt, was teils der lokalen Netzsituation widerspricht und Engpässe sogar verschärfen kann.
Große Kraftwerke ohne Anlagenzertifikate
Nach Einschätzung der Einreichenden gibt es für die Generatoren großer Kraftwerke wie des RWE-Braunkohlekraftwerks Weisweiler keine Anlagenzertifikate.
Grundabtretung für Netzanschlüsse prüfen
Es soll geprüft werden, ob das Instrument der Grundabtretung auf den notwendigen Netzanschluss von Projekten überragender Bedeutung (etwa in Windenergiegebieten und § 249b-BauGB-Flächen) ausgeweitet werden kann.
Hersteller von Messeinrichtungen sollen per Stichproben nacheichen
Hersteller von Messeinrichtungen sollen verpflichtet werden, diese regelmäßig durch Stichproben nachzueichen, um einen flächendeckenden regelmäßigen Austausch der Zähler zu vermeiden.
Hohe kommunale Leitungsgebühren könnten das Preisniveau für Leitungsrechte anheben
Wenn Gemeinden für die Verlegung von Anschlussleitungen von Solarparks Gebühren von 3–4 Euro je Meter und Jahr durchsetzen, würden laut Einreicher auch Privatpersonen und Landwirte diese Preise übernehmen statt günstiger anzubieten, sodass das Preisniveau insgesamt steigt.
iMSys-Einbau auf Kundenwunsch als Standardleistung der gMSB
Der Einbau eines intelligenten Messsystems (iMSys) auf Kundenwunsch sollte für grundzuständige Messstellenbetreiber (gMSB) eine Standardleistung sein, im Übergang bis 2025 nur für gMSB, die sich für den agilen Rollout entscheiden.
Inbetriebnahmeprotokoll E8 mit zwei Errichter-Unterschriften
Das Inbetriebnahmeprotokoll E8 sollte so geändert werden, dass sowohl der DC- als auch der AC-Solateur als Errichter unterschreiben.
Industrie-Ressourcen in die Maßnahme einbinden
Ressourcen der Industrie sollen eingebunden werden, etwa indem Verteilnetzbetreiber vergleichbare Grundsätze der Zusammenarbeit auch mit den Elektrobetrieben der IHK abschließen müssen.
Infomodus des Zählers sofort per PIN freischalten
Netzbetreiber sollen beim Einbau eines Zweirichtungszählers den optischen Informationsmodus per PIN sofort und verpflichtend freischalten.
Inselnetz-Verbot könnte direkte DC-Nutzung technisch behindern
Der Einreicher erwartet, dass sich die direkte DC-Nutzung technisch ohnehin durchsetzt, und lehnt ein gesetzliches Inselnetz-Verbot ab, weil es diese Entwicklung behindern würde.
Kabelgebundener Netzwerkanschluss für Speicher vorschreiben
Speichersysteme sollen eine kabelgebundene Netzwerkbuchse haben, damit Betreiber nicht auf WLAN setzen müssen und Sicherheitslücken vorgebeugt wird.
Kabelverlegung entlang der Autobahn wäre ressourcenschonendster Weg
Da PV-Freiflächenanlagen entlang der Autobahn aufgereiht entstehen, wäre die Verlegung der Mittelspannungskabel auf den Bundesflächen entlang der Autobahn nach Ansicht des Solarverbands Bayern der ressourcenschonendste Weg.
Kapazitätsreservierung auch ohne positiven Bauantrag
Alternativ soll eine Netzkapazitätsreservierung auch ohne positiven Bauantrag möglich sein, mit Schutz vor willkürlicher Reservierung zum Ausstechen von Wettbewerbern.
Kaum Normen für PV-Einspeisung ins Bahnnetz
Für die Einspeisung von PV-Strom ins Bahnnetz gibt es kaum Normen und Gesetze.
Kleine Mittelspannungsprojekte unter 500 kWp unwirtschaftlich
Aufträge in der Mittelspannung unter 500 kWp werden wegen des Verhältnisses von Umsatz zu Aufwand abgelehnt, und Kunden finden keinen anderen Installateur.
Kostenerstattung für Netzanschlussprozess nicht aus dem EEG ableitbar
Die Position der Bundesnetzagentur, Kosten für den administrativen Aufwand des Netzanschlussprozesses sollten weiterhin erstattungsfähig sein, lässt sich nach Ansicht der Einreichenden nicht aus dem EEG herleiten.
Kostenloser Netzanschluss erhöht Wirtschaftlichkeit von Agri-PV-Projekten
Ein kostenloser, verpflichtender Netzanschluss würde die Wirtschaftlichkeit von Agri-PV-Projekten erhöhen und eine nicht unerhebliche Hemmschwelle beseitigen.
Kundeneigene Trafostation kostet 90.000–120.000 €
Bei voller Ausnutzung der Dachfläche verlangen Netzbetreiber häufig eine kundeneigene Trafostation, die in der Regel 90.000–120.000 € zusätzlich kostet.
Laufende angemessene Pacht für Leitungstrassen
Bundesregierung und Bundesnetzagentur sollten nachbessern und Grundstückseigentümern eine angemessene laufende Pacht für die Dauer der gewerblichen Nutzung zahlen, um den Leitungsausbau durch Kooperation und Anreize voranzubringen.
Legalplanung statt Planfeststellung bei Großvorhaben
Zur Beschleunigung könnte bei Großvorhaben und Leitungsertüchtigungen eine Legalplanung statt langwieriger Planfeststellungsverfahren erfolgen.
Leitungsverstärkung ohne Genehmigungsverfahren
Netzbetreiber sollten Stromleitungen durch zusätzliche Leiterseile ohne öffentliches Genehmigungsverfahren verstärken dürfen (nur Anzeige bei der Baubehörde).
LG Passau/Regensburg: NAV gilt für Anschluss von EEG-Anlagen
Das LG Passau und das LG Regensburg haben nach Darstellung des Einreichenden die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) auf den Anschluss von EEG-Anlagen für anwendbar erklärt, anders als die Antwort des Bundesministeriums auf Anfragen eines Bundestagsabgeordneten.
Logistikprozesse und physische Schnittstelle von Zählern/SMGW vereinheitlichen
Zur effizienten Fachkräfte-Nutzung sollen Logistikprozesse und die physische Schnittstelle von Zählern und Smart-Meter-Gateways verschiedener Hersteller stärker standardisiert werden.
Mastaustausch bis 3 m Abweichung genehmigungsfrei
Strommasten sollten ersetzt werden dürfen, wenn sie höchstens 3 m vom Originalstandort abweichen; das Fundament darf für die Standsicherheit angepasst werden.
Messstellenbetreiber hält geeichte Zwei-Richtungszähler für unzulässig
Der Messstellenbetreiber Avacon vertritt die Auffassung, dass der Einsatz smarter, geeichter Zwei-Richtungszähler in Deutschland derzeit nicht zulässig sei, was den Anwendungsfall blockiert.
Messstellenkonzepte regeln, Niederlande als Vorbild
Die Messstellenkonzepte sollen geregelt werden; in den Niederlanden sei kein neuer Zähler nötig.
Messtechnische Nachweise für die KE genügen
Für die Zertifizierung sollen messtechnische Nachweise (P(f)-, Q(U)-, P-Q-Test, PT1-Verhalten, Bittest) ausreichen; doppelte Nachweise per Protokoll oder theoretischer Betrachtung sollen entfallen.
Mindestvolllaststunden am Netzanschlusspunkt einführen
Für Anlagen in der Innovationsausschreibung soll eine Mindestanforderung an die einzuspeisende Volllaststundenzahl bezogen auf den Netzanschlusspunkt eingeführt werden.
Monitoring-Schnittstellen für Netzanmeldungen einrichten
Es sollen eine Monitoring-Schnittstelle zum Bearbeitungsstand der Anmeldung für Antragsteller und eine anonymisierte für die Bundesnetzagentur zur Prozessbeobachtung geschaffen werden.
MsbG § 30 Abs. 5: Änderung bei mehreren Zählpunkten eines Anschlussnutzers
Die Stellungnahme schlägt eine Änderung von § 30 Abs. 5 MsbG vor, der den Fall regelt, dass bei einem Anschlussnutzer mehrere Zählpunkte eines Netzanschlusses mit intelligenten Messsystemen auszustatten sind.
MsbG-Neuregelung: Messfeld statt Hutschienenzähler für Erzeugungsmessung
Nach der Neuregelung des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) wird für die Messung des erzeugten PV-Stroms statt eines geeichten Hutschienenzählers ein Messfeld mit Dreipunktmontage für einen Zähler mit Messstellenbetrieb verlangt.
MsbG-Neuregelung: Umbau kostet 6–7 T€ je PV-Anlage, plus laufende Entgelte
Nach Darstellung des Einreichers verlangt die Neuregelung des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) für seine PV-Anlagen ein neues Messfeld mit Zähler und Messstellenbetrieb, was Umbaukosten von 6–7 T€ sowie jährliche Messstellenentgelte und Eigenaufwand verursacht, obwohl der Strom fast vollständig selbst verbraucht wird.
NAV § 1: Rechtliche Grauzone bei bilanziell durchgeleiteten Volleinspeisern
Weil einige Verteilnetzbetreiber den Ausschluss von Erneuerbare-Energien-Anlagen aus der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV, § 1) nur auf Volleinspeisung beziehen, entsteht nach Auffassung der Einreichung eine rechtliche Grauzone für Volleinspeise-Anlagen, die kaufmännisch bilanziell durchgeleitet werden.
Netz bleibt bei Regelung am Netzverknüpfungspunkt unbeeinträchtigt
Bei Regelung am Netzverknüpfungspunkt wird in Überlastphasen nichts ins Netz eingespeist, sodass das Netz nicht beeinträchtigt ist, während Wärmepumpen und E-Fahrzeuge den PV-Strom nutzen können.
Netzbetreiber Badenova bietet über sein Netz selbst PV-Anlagen an
Der Einsender, ein Solarteurbetrieb, behauptet, der Netzbetreiber Badenova agiere nicht als Partner der Installationsbetriebe, sondern biete Endkunden unter Nutzung seiner Netzposition selbst Photovoltaikanlagen an.
Netzbetreiber erhält günstigen regionalen Ökostrom
Grundversorger/Netzbetreiber erhalten regionalen Ökostrom zu einem Drittel bis zur Hälfte des Verkaufspreises, was die Netze durch kurze Übertragungswege entlastet.
Netzbetreiber können Register über Zählerstände aktualisieren
Netzbetreiber erfahren über die Einspeisezähler, wenn eine Anlage abgebaut wurde, und können das Register darauf gestützt aktualisieren; Haushalte melden Abbau nach Jahrzehnten ohnehin kaum ab.
Netzbetreiber müssen zugewiesenen Verknüpfungspunkt nicht reservieren
Netzbetreiber reservieren den zugewiesenen Netzverknüpfungspunkt üblicherweise z. B. für 3 Monate, sind dazu aber gesetzlich nicht verpflichtet.
Netzbetreiber sollen Einspeisephase vorgeben
Zur Vermeidung von Schieflasten sollen Netzbetreiber bei der Anmeldung die Phase vorgeben, auf der eingespeist werden darf.
Netzbetreiber stellen Wechselrichter auf Q(U)-Kennlinie um
Netzbetreiber sollten verpflichtet werden, auf eigene Kosten die Wechselrichter bestehender Anlagen per Software-Update auf die Q(U)-Kennlinie umzustellen, soweit technisch möglich und die Netzspannung keine weitere Einspeisung zulässt.
Netzbetreiber verlangt ca. 600 € für Messsystem zur Aufhebung der 70%-Grenze
Für die Aufhebung der 70%-Wirkleistungsbegrenzung über ein intelligentes Messsystem verlangt der Netzbetreiber (hier Westnetz) bei einer 10-kWp-Anlage etwa 600 € Einmalkosten, hinzu kommen ggf. Vorarbeiten im Schaltschrank, und dem stehe kein Mehrertrag gegenüber.
Netzbetreiber wieder für Netzanschluss in Vorranggebieten zuständig machen
In Vorranggebieten, Windkonzentrationszonen sowie entlang von Autobahnen und Schienenwegen soll der Netzbetreiber wieder für den Netzanschluss verantwortlich sein (Änderung § 8 Abs. 1 EEG).
Netzbetreiber-Kosten für erstmalige Steuerungstechnik ausklammern
Bei der Bestimmung des günstigsten Netzanschlusspunkts sollen netzseitige Betriebsmittel einbezogen werden, nicht aber einmalige Kosten für die erstmalige Bereitstellung von Steuerungsmitteln im Netzgebiet.
Netzbetreiber-Übernahme der Zählerplatz-Erneuerung senkt Primärenergiebedarf vor 2032
Nach Ansicht der Einreichenden könnte der Primärenergiebedarf von Bestandsgebäuden schon vor 2032 sinken, wenn der Netzbetreiber die Kosten für die Erneuerung veralteter Zählerplätze trägt und Sicherung und Überspannungsschutz in einer separaten Unterverteilung untergebracht werden dürfen.
Netzbetreibern werden dauerhaft hohe Gewinne garantiert
Nach Auffassung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands werden Netzbetreibern beim Ausbau der Energieinfrastruktur dauerhaft hohe Gewinne garantiert.
Netzbezug nach Abregelung ist einer Pflicht zu negativer Regelleistung vergleichbar
Die Einreichung bewertet die Folge der Abregelung (Netzbezug durch den Letztverbraucher) im Ergebnis als gleichwertig mit einer Pflicht zur Bereitstellung negativer Regelleistung.
Netzentgelte bei netzdienlichem Verhalten absenken, aufkommensneutral ausgleichen
Netzentgelte sollen bei netzdienlichem Verhalten abgesenkt werden; die Mindereinnahmen sollen vorzugsweise durch ersparte Redispatch-Kosten und Preisdifferenz-Einnahmen zwischen Teilmärkten ausgeglichen werden.
Netzentgelte innerhalb des Zählerschranks kaum gerechtfertigt
Netznutzungsentgelte für eine Verbindung innerhalb eines Zählerschranks sind nur bedingt gerechtfertigt.
Netzpersonal muss bei Zählerplatzarbeiten von Rückspannung wissen
Laut BDEW müssen Mitarbeitende des Netzbetreibers bei Arbeiten am Zählerplatz oder an anderen Anlagenteilen wissen, ob mit Rückspannung aus einer Erzeugungsanlage zu rechnen ist.
Netzstabilität auch ohne Zertifizierung gewährleistet
Die Behauptung, nicht zertifizierte Anlagen trügen nicht zur Netzstabilität bei, sei falsch, da Schutzprüfungen bei der Inbetriebnahme erfolgen.
Netzverträglichkeitsprüfung schlanker und getrennt von Detailabstimmung
Die Netzverträglichkeitsprüfung verlangt schon früh Detailplanung und Herstellerfestlegung; Verträglichkeitsprüfung und detaillierte technische Abstimmung sollten getrennt werden.
Neue TAB: Außenverzweiger bei Reihenhäusern verursacht PV-Zusatzkosten
Nach Darstellung der Einreichung verlangt die neue Technische Anschlussbedingung (TAB) bei der Installation einer PV-Anlage in Reihenhäusern, die Hausabzweigungen nach außen zu verlegen, was einen neuen Außenverzweiger und zusätzliche Kosten erfordere.
Neue Zählerschränke brauchen mehr Platz als alte
Die neuen Zählerschränke mit Digitalzählern haben einen größeren Platzbedarf als die mit alten Ferrariszählern.
Neuer Anschlusspunkt wäre teuer und schlösse Eigenverbrauch aus
Wenn der Netzbetreiber den gemeinsamen Anschluss verschiedener PV-Energiearten am Hauszähler ablehnt, wäre ein neuer Anschlusspunkt nötig, der sehr teuer wäre und für die neue PV-Fläche keinen Eigenverbrauch erlaubte.
Neuer Zähler aus Sicht des Verfassers technisch schlechter als der alte
Der Verfasser hält den neu eingebauten Zähler für technisch minderwertiger als den bisherigen.
Niederspannungsanschlussverordnung: Ausnahme auch für mittelbaren Anschluss
Die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) soll ausdrücklich festlegen, dass sie auch nicht für den mittelbaren Netzanschluss von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien und aus Grubengas gilt, und dieser Ausschluss soll an den Anfang der Verordnung gestellt werden.
Nur eine EEG-Klarstellung zur Nichtanwendbarkeit der NAV auf EEG-Anlagen hilft
Sofern das BMWK seine frühere Antwort an einen Bundestagsabgeordneten (die NAV sei auf Anschlüsse von EEG-Anlagen nicht anzuwenden) weiterhin vollumfänglich teilt, könne nur eine eindeutige Aussage im EEG über die ausnahmslose Nichtanwendbarkeit der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) auf EEG-Anlagen Abhilfe schaffen.
Offenheit für Speicher und Kleinwind durch Fokus auf WR-Ausgang
Wenn nur die Ausgangsseite des Wechselrichters zählt, bleibt die Erzeugerseite (PV, Batterie, Kleinwind) offen für künftige Systeme, etwa lokale Zwischenspeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs.
Optische Auslesemöglichkeit des Zählers ist nicht grundsätzlich freigeschaltet
Die für Kunden vorgesehene optische Auslesemöglichkeit (Informationsmodus) des Zweirichtungszählers ist von den Netzbetreibern nicht grundsätzlich von vornherein aktiviert.
Personelle Überschneidung Gemeinderat/Stadtwerk beeinflusst Anlagenbetreiber
Die Einreichung berichtet von Fällen, in denen sich Gemeinderat und ein als Netzbetreiber tätiges Stadtwerk personell stark überschneiden und Anlagenbetreiber daher aus Abhängigkeit oder aus Sorge vor Nachteilen bei Baugesuchen Forderungen des Netzbetreibers akzeptieren, die sie für EEG-widrig hält.
Pflicht zur Klärung bei der Clearingstelle
VNB und gMSB sollen verpflichtet werden, strittige Sachverhalte bei der Clearingstelle EEG|KWKG zu klären, deren Ergebnisse anzuerkennen und umzusetzen.
Pflichteinbau intelligenter Messeinrichtungen erst ab 11 kW
Die Leistungsgrenze für den Pflichteinbau intelligenter Messeinrichtungen soll von 7 auf mindestens 11 kW angehoben werden.
Planfeststellungspflicht für EE-Leitungsänderungen aufheben
Leitungsänderungsvorhaben zum Transport von EE-Strom sollen von der Pflicht zu Planfeststellungs- bzw. Plangenehmigungsverfahren (§§ 43 ff. EnWG) ausgenommen werden.
Platz für Wandlerschrank vorschreiben, ersatzweise Direktmessung bis 100 A
Es soll verpflichtend ausreichend Platz für einen Wandlerschrank vorgehalten werden, wenn die Zahl der Einheiten Wandlermessung erforderlich macht; ersatzweise ist Direktmessung bis 100 A zulässig.
Preisobergrenze für alle Unterentnahmestellen schafft Anreiz für iMSys
Wenn die Preisobergrenze für Messstellen nach dem vorgeschlagenen Wahlrecht für alle Unterentnahmestellen in der Kundenanlage gälte, würde ein Anreiz zum Einsatz intelligenter Messsysteme (iMSys) in der Kundenanlage entstehen.
Protokoll weist Fernsteuerbarkeit per Messung nach, Dokumente per Unterschrift
Das Fernsteuerbarkeitsprotokoll weist die Fernsteuerbarkeit per Messung nach, während die „Erklärung zur Fernsteuerbarkeit“ und der „Einbaubeleg“ sie per Unterschrift bestätigen.
PV-Anlagen nach VDE-AR-N 4100 als „Aussetzbetrieb“ statt „Dauerbetrieb“ auslegen
Die Normen VDE-AR-N 4100 und VDE 603-2-2 sollten bei PV-Anlagen so ausgelegt werden, dass „Aussetzbetrieb“ statt „Dauerbetrieb“ gilt, sodass eine Wandlermessung erst ab 63 A (44 kVA) nötig wäre.
PV-Strategie: Leistungsklassen der EU-VO 631/2016 ab LK A (800 W) nennen
Der Entwurf der Photovoltaik-Strategie 2023 soll bei der Systemsicherheit auf die nach Leistungsklassen (LK) differenzierten Anforderungen der EU-Verordnung 631/2016 hinweisen, die insbesondere ab LK A (800 Watt) bindend sind, mit Erläuterung später im Text oder per Fußnote mit Verweis auf die EU-VO bzw. die FNN-TAR.
Querungsentgelte der DB Netz AG führen zu höheren Geboten und Nachteil in Ausschreibungen
Entwickler und Betreiber von EE-Anlagen müssten die höheren Kosten für die Querung von Bahntrassen über höhere Gebote in EEG-Ausschreibungen ausgleichen und hätten dadurch einen Wettbewerbsnachteil bis hin zu möglichem Zuschlagsverlust.
Querungsentgelte lenken EEG-Umlage-Mittel an ein bundeseigenes Unternehmen
Über den Mechanismus höherer Gebote flössen Finanzmittel aus der vom Bundeshaushalt finanzierten EEG-Umlage an ein Unternehmen im Bundesbesitz (DB Netz AG).
Redispatch 2.0 kann CO2-Ausstoß erhöhen
Die Einbeziehung von EE- und KWK-Anlagen ab 100 kW in den Redispatch (Redispatch 2.0) erhöht den Prognoseaufwand und könnte laut Bundesnetzagentur durch viele dezentrale Eingriffe zu bis zu 3 % mehr CO2-Ausstoß führen.
Redispatchkosten in Anreizregulierung anerkennen
Redispatchkosten dürfen kein substanzielles Risiko für Verteilnetzbetreiber werden und müssen im Rahmen der Anreizregulierung anerkannt werden.
Redispatchkosten in Engpassregionen nicht voll erzeugungsseitig kompensieren
In Regionen mit bestehenden Netzengpässen sollen die Redispatchkosten künftig nicht mehr vollständig erzeugungsseitig kompensiert werden; stattdessen soll der PV-Zubau mit dem Netzausbau synchronisiert werden, um die volkswirtschaftlichen Gesamtkosten zu minimieren.
Reservierung gegen hinterlegten Geldbetrag (spanisches Modell)
Nach spanischem Vorbild könnte eine Kapazitätsreservierung mit einer Geldhinterlegung verbunden werden, die nach Baubeginn erstattet wird.
Rundsteuer-Empfänger kosten je nach Netzbetreiber ca. 170 bis 2147 EUR
Die Kosten für Rundsteuer-Empfänger (Fernsteuerung von PV-Anlagen) liegen je nach Netzbetreiber, gerechnet auf 20 Jahre, zwischen etwa 170 und 2147 EUR.
Separate Unterverteilung bei Platzmangel am Zählerplatz erlauben
Fehlt am veralteten Zählerplatz der Platz für Sicherung und ggf. Überspannungsschutz, soll dies in einer separaten Unterverteilung nahe dem Zählerplatz möglich sein.
Smart-Meter-Pflicht nur bei nachweisbarem beiderseitigem Nutzen
Der SFV hält technische Anforderungen an Zähleinrichtungen, also eine Smart-Meter-Pflicht, nur dann für gerechtfertigt, wenn ein beiderseitiger Nutzen nachweisbar ist.
Smartmeter als technische Voraussetzung
Für den dynamischen-Tarif-Anwendungsfall braucht es einen Smartmeter mit Standard-IR-Schnittstelle, der für PV-Erzeuger als Zwei-Richtungszähler ausgeführt sein muss; marktübliche Geräte dafür sind verfügbar.
Speichersysteme können Laden und Einspeisen gleichzeitig; VDE-AR-N4100 verbietet es
Laut der Einreichung können heute am Markt verfügbare Stromspeichersysteme technisch gleichzeitig aus dem öffentlichen Netz laden und ins Netz einspeisen, die Norm VDE-AR-N4100 (Abschnitt 10.5.3) schließt dies aber aus.
Staatliche Darlehen nicht als Abzugskapital anrechnen
Staatliche Darlehen an Netzbetreiber dürfen nicht im Abzugskapital berücksichtigt werden, da sonst der eigenfinanzierte Teil schrumpft und negative Eigenkapitalverzinsungen entstehen könnten.
Staffelung verhindert Blockade von Netzkapazität
Die gestaffelte Reservierung soll verhindern, dass Anfragen, die nicht realisiert werden, Netzkapazität blockieren.
Standardzähler werden wahrscheinlich günstiger
Standardisierte SmartMeter werden wahrscheinlich kostengünstiger.
Stellungnahme: § 8 EEG um Regeln zur Netzanschlusskapazität ergänzen
Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie 2023 schlägt vor, § 8 EEG zu ergänzen: Netzbetreiber sollen auf Verlangen die maximal zulässige Netzanschlusskapazität und die verfügbare Restkapazität angeben, und Anschlussbegehrende sollen per Vereinbarung die Restkapazität unabhängig von der installierten Leistung nutzen dürfen, mit Mess-, Regel- und Schutzkonzept und ohne Entschädigungsanspruch bei Reduzierung der Anlagenleistung.
Sternförmige Kommunikation über SMGW unpraktikabel
Die ursprünglich vorgesehene sternförmige Kommunikation vom Smart-Meter Gateway aus hat sich als nicht praktikabel erwiesen.
Störgrenzwerte für Batteriespeicher und Wallboxen liegen zu hoch
Der Einsender gibt an, dass die geltenden Störgrenzwerte für Batterieanlagen und Wallboxen zu hoch angesetzt sind.
Stromleitplanung als kommunale Pflichtaufgabe
Energieplanung sollte kommunale Pflichtaufgabe werden, mit einer Pflicht zur Stromleitplanung analog zur Wärmeleitplanung, die PV-Potenziale und alle stromrelevanten Aspekte einbezieht.
Summenzähler-Einbau bindet knappe Elektrikerkapazitäten
Der Einbau des Summenzählers, besonders bei Zusammenlegung mehrerer Netzverknüpfungspunkte, erfordert viele Elektrikerstunden (bis zu einem Drittel der Arbeitszeit einer Anlage), obwohl Fachkräfte ohnehin überlastet sind.
SWM: Vorabkontrolle größerer Leitungsänderungen über erweiterte Anzeigepflicht
Die Stadtwerke München (SWM) halten es für möglich, bei größeren Leitungsänderungsvorhaben für den Transport von EE-Strom die behördliche Vorabkontrolle durch eine Erweiterung des Kreises der nur anzeigepflichtigen Vorhaben nach § 43f Abs. 1 EnWG sicherzustellen.
Synergien Wind/Solar bei Umspannwerken, Netzeinspeisung, Elektrolyse
Gemeinsame Nutzung von Umspannwerken, Netzeinspeisung und späterer Elektrolyse durch Wind- und Solaranlagen erzeugt Synergieeffekte.
Typgetestete Schränke als Alternative zu Betriebsräumen zulassen
Der Entwurf beschreibt nur Betriebsräume, obwohl Errichternormen Schränke als geeignete Alternative akzeptieren; typgetestete Schränke müssten daher ermöglicht werden.
Unbestimmte Formulierung „erheblicher technischer Aufwand“
Die BNetzA-Formulierung „ohne erheblichen technischen Aufwand“ ist unbestimmt und lässt offen, ab welchem Aufwand er als erheblich gilt.
Unterzähler in Energiewendetechnik nur digital auslesbar, ohne Display
Der bne empfiehlt, dass Unterzähler an oder in Speichern, Ladepunkten und Wärmepumpen künftig ausschließlich digital ausgelesen werden können und kein separates Display benötigen.
VDE soll Formular E.8 so gestalten, dass weder Kosten noch Vertrag entstehen
Der VDE soll verpflichtet werden, das Standard-Anmeldeformular E.8 so zu gestalten, dass es dem EEG entspricht, also weder Kosten verursacht noch einen Vertrag zwischen Betreiber und Netzbetreiber zustande bringt.
VDE-Anwendungsregeln sind nur gegen Entgelt zugänglich
Die als maßgeblich betrachteten VDE-Anwendungsregeln (z. B. AR-N 4100, 4105, VDE 0100-712, -722) sind der Öffentlichkeit nicht oder nur gegen Entgelt zugänglich und daher nicht allgemein bekannt.
Verdoppelte Zählergebühr für Mieter nach Einbau neuer Zähler
Der Verfasser gibt an, dass Mieter nach dem Einbau neuer Zählertechnik durch Vermieter bzw. Stadtwerke eine verdoppelte Zählergebühr zahlen müssen, obwohl keine PV-Anlage vorgesehen ist.
Vergesellschaftete Netzgesellschaft mit Speicher und Abwärmenutzung
Speicherung samt Abwärmenutzung sollte in der Hand einer vergesellschafteten Netzbetriebsgesellschaft liegen.
Verstaatlichung von Netzbetreibern (Tennet) bei zellulärem Netz kritisch
Die Einreichung hält die Verstaatlichung von Transportnetzbetreibern wie Tennet im Hinblick auf ein künftiges zelluläres Energienetz für kritisch zu sehen.
Verteilnetzbetreiber sollen Anschlusspunkte nach Netzausbauplanung zuweisen
Die Ergebnisse einer vorausschauenden Netzausbauplanung nach § 14d EnWG sollen Verteilnetzbetreiber berechtigen, Netzanschlusspunkte zuzuweisen.
Verteilnetzbetreibern Eigenerzeugung und Speicher erlauben
Das BMWK soll den zulässigen Geschäftsumfang der Verteilnetzbetreiber erweitern um Eigenerzeugung für den Verlustbilanzkreis und den Betrieb von Speichern für netzdienliche Aufgaben.
Verteilnetzplanung: nur rund 80 VNB verpflichtet
Nur rund 80 Verteilnetzbetreiber fallen unter die Pflicht zur Verteilnetzplanung, rund 800 mit unter 100.000 Kund:innen sind ausgenommen.
Vertikale PV: an Anschlüssen mit wenig Restkapazität rund dreifache Anschlussleistung
An Netzanschlüssen, die durch bestehende Erneuerbare-Energien-Anlagen bereits weitgehend belegt sind, kann vertikale PV nach Aussage der Stellungnahme zu rund dreimal so hohen zusätzlichen Anschlussleistungen führen.
VNB begründet Zusatzkosten mit Verursacherprinzip
Der VNB behauptet, das EEG verpflichte ihn, Zusatzkosten, die nicht der Allgemeinheit zugutekommen, an den Verursacher weiterzuberechnen; der Betreiber widerspricht, da das EEG den VNB zu den fraglichen Tätigkeiten verpflichte.
VNB sollen Grundsätze auch mit IHK-Elektrobetrieben schließen
Netzbetreiber sollen verpflichtet werden, vergleichbare Zusammenarbeitsgrundsätze (wie mit dem Elektrohandwerk) auch mit den Elektrobetrieben der IHK abzuschließen; bislang gibt es dies nicht.
Volllaststunden-Mindestanforderung begünstigt Hybridanlagen mit Speicher
Eine Mindestanforderung an die Volllaststundenzahl am Netzanschlusspunkt macht Anlagenkombinationen aus mehreren Erzeugungstechnologien und einem Speicher laut der Stellungnahme wahrscheinlicher.
Vorrangiger Netzanschluss für biodiversitätsfördernde Agri-PV prüfen
Es sollte geprüft werden, ob biodiversitätsfördernde Agri-PV-Anlagen beim Netzanschluss vorrangig angeschlossen werden können.
Vorschlag I: Netzzugang nach Netzdienlichkeit bei hoher Auslastung
Steigt die EE-Auslastung eines Netzbereichs über 80 % oder einen kritischen Wert bei Betriebsmitteln, soll der Netzbetreiber den Netzzugang weiterer Anlagen von ihrem Beitrag zur Netzdienlichkeit abhängig machen dürfen.
Wandlermessung: „Aussetzbetrieb“ statt „Dauerbetrieb“ ansetzen
Die Normen sollten PV-Anlagen als „Aussetzbetrieb“ statt „Dauerbetrieb“ auslegen, damit die aufwendige Wandlermessung erst ab 63 A (44 kVA) statt ab 50 A nötig wird.
Wechselrichterverbräuche als Netzverluste: kaum Effekt auf Netzentgelte
Die Clearingstelle hält es für unwahrscheinlich, dass die Deklaration der Wechselrichterverbräuche volleinspeisender Solaranlagen bis 30 kWp als Netzverluste die Netzentgelte nennenswert beeinflusst, da diese Strommengen selbst in Netzgebieten mit vielen solchen Anlagen in Summe überschaubar bis vernachlässigbar seien.
Zahlungsforderung per Mahnbescheid und Kappungsdrohung bei Inbetriebnahme
Nach Darstellung der Einreichenden fordern einige Netzbetreiber per Mahnbescheid Geld für die Inbetriebnahme und einzelne drohen mit der Kappung des Anschlusses, was § 7 Abs. 1 EEG widerspreche.
Zeitvariable Tarife brauchen flächendeckend iMSys
Voraussetzung für zeitvariable Tarife ist die flächendeckende Installation intelligenter Messsysteme (iMSys).
Zertifizierung nach IEC 61730/61215 bei bestandenen Belastungstests anerkennen
Die DGS fordert, für PV-Module die Zertifizierung nach DIN EN IEC 61730 bzw. DIN EN 61215 eines harmonisierten Elektroprodukts anzuerkennen, das die genannten mechanischen Belastungstests (Last-, Zyklus-, Hagel- und Modulbruchprüfung) besteht.
Zufahrten ohne Versiegelung, Netzanbindung als Erdkabel
Bei PV-Anlagen soll auf versiegelte Zufahrtswege und Betriebsflächen verzichtet werden, und Leitungen zur Anbindung an das Stromnetz sollen als Erdkabel ausgeführt werden.
Zugangspflicht binnen eines Monats ist für Berufstätige belastend
Die Pflicht, dem Netzbetreiber innerhalb eines Monats Zugang zu gewähren, wird für Berufstätige als belastend bewertet.
Zugangsprofile: Spitzenkappung mit stochastischen Effekten und Ist-Werten
Die Stellungnahme zur PV-Strategie schlägt vor, dass Netzbetreiber bei der Festlegung von „Zugangsprofilen“ für neue Einspeiseanlagen im Rahmen der Spitzenkappung stochastische Effekte berücksichtigen und die Netzauslastung durch Bestandsanlagen retrospektiv aus maximalen Ist-Werten ermitteln, um die zeitlich differenzierte Restkapazität anzugeben.
Zusatzkosten machen Zulassung von Standard-PV-Modulen unwirtschaftlich
Wegen der Zusatzkosten, die nur für den deutschen Markt anfallen, sind Zulassungsverfahren für Standard-PV-Module nach Darstellung der DGS unwirtschaftlich.
ZVEH-Umfrage 2021: In 34,6 % der Gebäude veraltete Zählerplätze
Laut einer ZVEH-Umfrage vom Frühjahr 2021 meldeten die befragten Elektrobetriebe, dass in 34,6 % der Gebäude veraltete Zählerplätze vorhanden waren (z. B. schwarze Zählertafeln, kein verschlossener Zählerschrank).
Zwei Zähler und neue Unterverteilung kosteten ca. 1800 €
Für zwei fast gleiche Netzwechselrichter wurden je ein PV-Zähler und ein Ausgleichszähler installiert, wofür eine komplett neue Unterverteilung für ca. 1800 € nötig war; die Zählerdifferenz betrug nach 11 Jahren Betrieb 250 kWh.
Zweite Spotmarkt-Auktion erlaubt Netzbetreibern, Leitungskapazitäten zu aktualisieren
Bei einem zusätzlichen kurzfristigen Auktionstermin im Spotmarkthandel könnten Stromnetzbetreiber die Kapazitäten der Übertragungsleitungen aktualisieren.