Lagebild / Teilentscheidung
Photovoltaik auf dem Dach erleichtern
Geplant sind im Solarpaket I eine flexiblere Grenze der Direktvermarktungspflicht, gelockerte Anlagenzusammenfassung, Dachvergütung für Gebäude im Außenbereich (Stichtag 01.01.2023), weniger Bürokratie beim Parallelbetrieb und weniger Pönalisierung; weitere Themen wie Garten-PV, Repowering und Denkmalschutz sind in Prüfung.
Weitgehend einig
In den meisten Punkten stimmen beide Lager zu. Hier lässt sich auf breiter Grundlage entscheiden.
Die Landkarte
Jedes Kästchen ist eine Streitfrage. Links und oben, was sich mit Belegen klären lässt; darunter, was nur die Politik entscheiden kann; zuletzt die Instrumente, mit denen sich der Streit entschärfen lässt. Die Farbe zeigt die Diagnose.
Zone der Gutachter
Tatsachenfragen: durch Daten, Gutachten und Vergleichsfälle klärbar
Zone der Politik
Wertungen: keine Studie kann sie entscheiden
Ausgestaltung
Instrumente: wie die Regel aussehen soll, wenn sie kommt
- Brücke
- Scheinbrücke
- Klärbar durch Gutachten
- Wertfrage
- Kernkonflikt
- Streit um die Ausgestaltung
- Offen
- Lücke
Womit sich der Streit entschärfen lässt
Instrumente bestreiten die Maßnahme nicht, sie federn sie ab: Fristen, Ausnahmen, Grenzen. Jedes antwortet auf eine der kritischen Fragen. Wo beide Lager zustimmen, liegt ein Kompromiss nahe.
Die Grenze der Direktvermarktungspflicht von 100 kW ist für Dachanlagen zu niedrig.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Der Bundesgesetzgeber soll kleine Garten-PV-Anlagen ausdrücklich für zulässig erklären.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Die unterschiedliche Vergütung von Voll- und Teileinspeisung soll aufgehoben werden.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Die Mindestabstände für Dach-PV-Anlagen in den Bauordnungen sollen bundesweit entfallen.
antwortet auf die Alternativen-Frage: Erreicht ein anderes Mittel dasselbe Ziel günstiger oder schonender?Die Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen mit Teileinspeisung soll deutlich angehoben werden.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Qualifizierte Privatpersonen sollen kleine PV-Anlagen selbst installieren dürfen.
antwortet auf die Alternativen-Frage: Erreicht ein anderes Mittel dasselbe Ziel günstiger oder schonender?Die Grenze der Zertifikatspflicht soll auf 1 MWp angehoben werden.
antwortet auf die Zielkonflikt-Frage: Verletzt die Maßnahme nebenbei ein anderes Ziel?Alle 19 Streitfragen
Geordnet nach Diagnose: zuerst, was die Politik entscheiden muss, dann was Gutachten klären können, dann die Brücken.
Sollen PV-Anlagen nur auf energetisch ausreichend sanierten Dächern zulässig sein?
PV-Anlagen sollen nur auf energetisch ausreichend sanierten Dächern zugelassen werden.
Welche Folgen hätte eine Solardachpflicht für Neubau, Baukosten und Mieten?
Eine Solardachpflicht führt zu weniger Neubau und höheren Baukosten und Mieten.
Soll das EEG weiter zwischen Voll- und Teileinspeisung unterscheiden?
Die unterschiedliche Vergütung von Voll- und Teileinspeisung soll aufgehoben werden.
Ist eine gleitende Überschusseinspeisung (virtueller Anlagensplit) das richtige Instrument für Dachanlagen mit geringem Eigenverbrauch?
Bis zu welchem Stichtag sollen Gebäude im Außenbereich die Dachvergütung erhalten?
Sind Brandschutz-Mindestabstände für Dach-PV sachlich erforderlich?
Die Brandschutz-Mindestabstände für Dach-PV gehen über das erforderliche Maß hinaus.
Verhindern oder verzögern Denkmalbehörden den Dach-PV-Ausbau in der Praxis erheblich?
Denkmalschutzbehörden verhindern oder verzögern Dach-PV in der Praxis erheblich.
Soll es eine gesetzliche Solardachpflicht für Gebäude geben?
Der Bund soll eine gesetzliche Solardachpflicht für Gebäude einführen.
Welches Gewicht soll der Denkmalschutz gegenüber dem PV-Ausbau auf Dächern haben?
Der Denkmalschutz soll beim Ausbau von Dach-PV grundsätzlich nachrangig sein.
Soll die PV-Strategie Fassaden-PV aufnehmen?
Die PV-Strategie soll Fassaden-PV als eigenes Thema aufnehmen.
Wie hoch soll die Grenze der Direktvermarktungspflicht für Dachanlagen liegen?
Die Grenze der Direktvermarktungspflicht von 100 kW ist für Dachanlagen zu niedrig.
Sollen kleine Garten-PV-Anlagen bundesrechtlich ausdrücklich zugelassen werden?
Der Bundesgesetzgeber soll kleine Garten-PV-Anlagen ausdrücklich für zulässig erklären.
Soll für neue PV-Anlagen statt eines Genehmigungsverfahrens eine einfache Registrierung genügen?
Sollen die Mindestabstände für Dach-PV in den Bauordnungen entfallen?
Die Mindestabstände für Dach-PV-Anlagen in den Bauordnungen sollen bundesweit entfallen.
Sollen Kleinanlagen in der Direktvermarktung von der Fernsteuerbarkeitspflicht nach § 10b EEG befreit werden?
Ist die Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen mit Teileinspeisung angemessen?
Die Einspeisevergütung für kleine Dachanlagen mit Teileinspeisung soll deutlich angehoben werden.
Sollen qualifizierte Privatpersonen PV-Anlagen selbst installieren dürfen?
Qualifizierte Privatpersonen sollen kleine PV-Anlagen selbst installieren dürfen.
Wo soll die Grenze der Zertifikatspflicht für Anlagen liegen?
Die Grenze der Zertifikatspflicht soll auf 1 MWp angehoben werden.
Nach welchem Kriterium sollen Dachanlagen zusammengefasst werden?
Selten, aber vielleicht entscheidend: 858 Einzelforderungen
Diese Argumente gehören zu keiner Streitfrage der Karte, meist weil nur eine Organisation sie vorbringt. Sie gehen nicht verloren: Das eine Argument, das nur einmal vorkam, kann das entscheidende sein. 203 davon lehnen andere Organisationen ausdrücklich ab; sie stehen oben.
Dach-PV-Erleichterungen grundsätzlich befürwortet, ortsnah
Die Erleichterung von Dach-PV wird grundsätzlich befürwortet, wobei auf ortsnahe Erzeugung und Nutzung hingewirkt werden sollte.
Hemmnisse bei Dach-, Fassaden-, Parkplatz-PV schnell beseitigen
Die bestehenden Hemmnisse bei Dach-, Fassaden- und Parkplatz-PV sollten schnellstmöglich beseitigt werden.
Dach-PV ist ein zentrales Element der Energiewende
Dach-Photovoltaik ist ein zentrales Element der Energiewende und sollte in der PV-Strategie entsprechend gewichtet werden.
Vereinfachungen für Dachanlagen begrüßt
Die in der Strategie angedachten Vereinfachungen, besonders für Dach-Anlagen, werden begrüßt und sollen konsequent und radikal umgesetzt werden.
Anreize für Dach-PV und Erleichterungen für Privatpersonen begrüßt
Die Bemühungen des BMWK, Solaranlagen auf Dächern stärker anzureizen und Privatpersonen Erzeugung, Einspeisung und Nachbarverkauf zu erleichtern, werden begrüßt.
Erleichterungen für Dach-PV werden begrüßt
Die geplanten weiteren Erleichterungen für PV-Anlagen auf Gebäuden werden begrüßt.
Ausbaupfad hängt vom Abbau der Hemmnisse für Eigentümer ab
Der steile Zubau der PV-Strategie ist nur erreichbar, wenn die Hemmnisse auch für Immobilieneigentümer aufgelöst werden; deren Dachflächen sind entscheidend.
Strategie bringt bei Dachphotovoltaik kaum Neues
Die Dachphotovoltaik-Maßnahmen der Strategie (Eigenverbrauch/lokale Speicherung, Überschusseinspeisung über Vergütung oder Direktvermarktung) bedeuten keine nennenswerte Änderung gegenüber dem Status quo.
Nur mit passenden Anreizen werden Dächer voll belegt und Überschüsse eingespeist
Dächer werden nur dann vollständig mit PV belegt und möglichst viel Überschussstrom ins Netz geliefert, wenn die richtigen Anreize gesetzt werden.
PV-Strategie enthält gute Ansätze, v. a. bei Dachanlagen
Die PV-Strategie des BMWK adressiert im Dachanlagensegment viele Hemmnisse, deren Beseitigung den Solarausbau beschleunigen könnte.
EEG-Randbedingungen, v. a. Vergütungssystematik, sollten rasch verbessert werden
Die EEG-Randbedingungen, insbesondere die Vergütungssystematik, sollten nach Ansicht der Einreicherin sehr bald verbessert werden.
Eigenstromnutzung stärken
Die Eigenstromnutzung soll zusätzlich gestärkt werden.
Weitere 846 anzeigen
Ansatz setzt Anreiz zur bestmöglichen Dachnutzung
Der Ansatz bietet den Anreiz, Dächer wirklich bestmöglich zu nutzen, und dient damit allen Beteiligten.
Bundesweit einheitliche Standards in der Strategie
Die PV-Strategie sollte einheitliche bundesweite Standards und verbindliche Vorgaben für Installation und Betrieb von PV-Anlagen auf Dächern einführen.
Förderung und Vergütung für Eigentümer verbessern und bekannt machen
Die Förderung und Vergütung für Eigentümer von PV-Dachanlagen muss insgesamt verbessert und bekannter gemacht werden.
Mehr PV plus Speicher könnte Energieproblem lösen
Ein deutlich höherer Anteil genutzter Dach- und Fassadenflächen in Verbindung mit Speichern könnte das Energieproblem langfristig lösen.
Osterpaket-Neuregelungen für Dach-PV positiv
Die Neuregelungen des Osterpakets zur Dach-PV werden positiv bewertet.
Pflicht zur Lieferung von Überschussstrom
Betreiber von Photovoltaikanlagen sollen gesetzlich verpflichtet werden, nicht selbst verbrauchten Überschussstrom ins Netz zu liefern, statt die Erzeugung auf den Eigenbedarf zu begrenzen ("Nulleinspeisung").
Dachflächen sind für PV besonders geeignet, soweit die Statik es zulässt
Der ZIA hält für Photovoltaikanlagen die stärkere Nutzung von Dachflächen von Gewerbe-, Industrie- und Wohngebäuden für naheliegend, soweit die jeweilige Statik dies zulässt.
PV-Strategie behandelt Hindernisse bei Dachanlagen und Mieterstrom nicht
Die Photovoltaik-Strategie des BMWK enthält nach Ansicht der Einreichenden keine Aussagen zu den Hindernissen bei Dachanlagen mit geringem Eigenverbrauch und bei Mieterstromanlagen.
EEG erlaubt Eigenverbrauch des PV-Stroms privater Investoren bisher nicht
Nach Darstellung der Einreichenden ist es nach dem EEG bisher nicht möglich, dass private Investoren den mit ihrer PV-Anlage erzeugten Strom zuerst selbst verbrauchen.
Gezielte Förderung kleinerer PV-Anlagen im PV-Strategie-Entwurf grundsätzlich begrüßt
Die Stellungnahme begrüßt grundsätzlich, dass der Entwurf der PV-Strategie eine gezielte Förderung kleinerer PV-Anlagen vorsieht.
Nächste Schritte Dach-PV korrigieren nur grobe Fehler
Die „Nächsten Schritte und Maßnahmen“ zur Dachphotovoltaik beschreiben vor allem die Korrektur grober Fehler der bisherigen Regelungen.
Gebäude-PV als zweiter Haupttreiber des PV-Ausbaus
PV-Anlagen auf Gebäuden und Prosuming sind neben den Solarparks der bisherige und künftig wichtigste Treiber des PV-Ausbaus.
Dach- und Carport-PV in Gewerbe-/Industriegebieten ist gut umsetzbar
Dach- und Carport-PV-Anlagen lassen sich in Gewerbe- und Industriegebieten gut umsetzen.
Modulgrößenbegrenzung für Dach-PV dringend an Technik anpassen
Die Größenbegrenzung für Dach-PV-Module sollte dringend an aktuelle technische Gegebenheiten angepasst werden.
Dach- und Gebäudeflächen vorrangig nutzen
Primär sollten Dach- und Gebäudeflächen genutzt werden, um den unbeplanten Außenbereich zu schonen.
Einspeisevergütung langfristig attraktiv gestalten
Die Einspeisevergütung muss langfristig attraktiv und damit planungssicher gestaltet werden.
BfN-Eckpunkte: Freiflächen minimieren, Dach- und Parkplatzpotenziale nutzen
Das Bundesamt für Naturschutz empfiehlt in seinen „Eckpunkten für einen naturverträglichen Ausbau der Solarenergie“, Inanspruchnahme und Überbauung von Freiflächen so gering wie möglich zu halten und die Potenziale auf Dächern und über Parkplätzen möglichst umfänglich und schnellstmöglich zu erschließen.
Freiflächen-PV akzeptiert, aber Dachanlagen priorisieren
Freiflächenanlagen werden als erforderlich akzeptiert, wirtschaftliche Dach-Solaranlagen sollten aber mit höherer Priorität entwickelt und zusätzlich unterstützt werden, um Fläche zu sparen.
Solar-Standard schafft Planungssicherheit für Bau- und Energiewirtschaft
Ein Solar-Standard mit klaren Vorgaben zur Installation von PV-Dachanlagen schafft nach Ansicht des bne Planungssicherheit für die Bau- und neue Energiewirtschaft.
Batteriespeicher fördern: Dach-PV-Speicher sollen gefördert werden
Bei Photovoltaik auf Dachflächen sollten entsprechend dimensionierte Batteriespeicher gefördert werden.
Batteriespeicher gleichen Tagesschwankungen aus, ermöglichen hohe Eigennutzung
Bei Dach-PV dienen entsprechend dimensionierte Batteriespeicher dem Ausgleich von Tagesschwankungen und sind Voraussetzung für eine möglichst hohe Eigennutzung.
Bessere Förderbedingungen für Dach- und Parkflächen-PV
Die BUKEA schlägt vor, die Förderbedingungen für Dach- und Parkflächen-PV zu verbessern, um den Ausbau auf versiegelten Bestandsflächen zu stärken.
Größenbegrenzung für Solarmodule in Deutschland nicht nachvollziehbar
Die Stellungnahme hält die fortbestehende Größenbegrenzung für Solarmodule in Deutschland angesichts ihrer Tragfähigkeit für nicht nachvollziehbar.
PV-Heimspeicher: Strategie-Exkurs beschreibt Potenzial zu Recht
Der Exkurs „Photovoltaik und Speicher“ der Photovoltaik-Strategie beschreibt nach Ansicht der Stellungnahme zu Recht das erhebliche Potenzial von PV-Anlagen im Heimbereich in Verbindung mit Speichern, nämlich mehr vor Ort verbrauchten PV-Strom und zusätzliche Flexibilitätsoptionen.
BIPV erschließt neue Potenziale für die Stromerzeugung
Die technische und gestalterische Integration von Solartechnik in Bauwerke (Verschmelzung von Gebäude und PV-Anlage) erschließt neue Potenziale für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.
Bürokratieabbau für PV auf Speicher erstrecken
Die bürokratischen Vereinfachungen für PV-Anlagen sollten stets auch auf die begleitenden Speicher erstreckt werden.
Immobilienwirtschaft leistet über Dachflächen großen Beitrag zum PV-Ausbau
Die Immobilienwirtschaft trägt durch ihre Dachflächen in großem Umfang zum Zubau der Photovoltaik bei.
Markt für privaten Stromtausch ermöglichen
Es braucht Regelungen für eigenständige Direktvermarktung zwischen Anlagenbetreibern und Bedarfsträgern, damit ein Markt für privaten Stromtausch entsteht und Bedarfsträger auf gespeicherte Überschüsse zugreifen können.
Ohne mehr Volumen bleibt das Dachanlagen-Potenzial ungenutzt
Ohne höheres Ausschreibungsvolumen und bessere Rahmenbedingungen wird das Potenzial im Segment der PV-Dachanlagen nach Darstellung des BDEW nicht erschlossen.
Fokus im Gewerbe auf Dachanlagen statt Parkplatz-PV
Die PV-Strategie sollte sich im Gewerbebereich auf das Dachsegment konzentrieren, um die zusätzlichen Verfahren von Parkplatz-PV-Anlagen zu vermeiden.
Solarstrom speichern und bei hohen Börsenpreisen einspeisen
Die Speicherung selbst erzeugten Solarstroms und dessen Einspeisung bei hohen Börsenstrompreisen soll jederzeit möglich sein.
Förderprogramme für private Haushalte in der PV-Strategie entwickeln
Die Photovoltaik-Strategie sollte zusätzlich Förderprogramme für private Haushalte vorsehen, damit die Energiewende vor allem aus dem privaten Sektor getrieben wird.
Förderung kann entscheidender Anreiz für kombinierte Maßnahme sein
Gezielte Förderung oder eine durch Förderung unterstützte gesetzliche Forderung kann der entscheidende Anreiz für Eigentümer sein, Dachsanierung und PV-Installation gleichzeitig durchzuführen.
Forderung: PV-Strategie soll technische Lösung im Blick behalten
Die PV-Strategie des BMWK soll eine rein technische Direkteinspeisungslösung berücksichtigen und alle denkbaren Umsetzungshürden dafür rechtzeitig beseitigen.
Nicht jedes Dach ist statisch für PV geeignet
Aus statischen Gründen eignet sich nicht jedes Dach für die Installation einer PV-Dachanlage, obwohl Eigentümer einen Beitrag leisten wollen.
Panelzahl und -art dem Betreiber überlassen
Wie viele und welche Art Panels auf dem Dach montiert werden, sollte der Anlagenbetreiber entscheiden dürfen.
Verrechnung auch bei modernen 2-Richtungszählern vorsehen
Auch nach dem Einbau moderner Zweirichtungszähler soll die eingespeiste Strommenge mit dem Verbrauch verrechnet werden können.
Vorschlag: Dach- und Fassadenfläche statt Prozentgrenzen
Die Möglichkeit zur Stromerzeugung im Bestand soll nicht durch willkürliche Prozentgrenzen, sondern durch die verfügbare Dach- und Fassadenfläche des Objekts bestimmt werden.
Bagatellgrenze für Stromlieferanten-Status in PV-Strategie
Die PV-Strategie soll eine Bagatellgrenze vorsehen, damit Erzeuger nicht ab der ersten Kilowattstunde zum Stromlieferanten werden.
Batteriespeicher zur Netzstabilität freigeben
Die Nutzung von Heimspeichern zur Netzstabilität soll in den genannten Varianten erlaubt werden, die derzeit nicht zulässig sind.
Hofnahe Anlagen: von der Regelung absehen
Das Vorhaben hofnaher Anlagen sollte nicht weiterverfolgt werden; falls doch, erst nach eingehender Prüfung und Fachgespräch mit der Branche im Solarpaket 2.
MsbG-Messtechnik bei Eigenverbrauch ohne Einspeisung unverhältnismäßig
Für PV-Anlagen, deren Strom fast vollständig vor Ort verbraucht wird und die kaum ins Netz einspeisen, ist die nach dem MsbG geforderte neue Messtechnik nach Ansicht der Einreicherin bzw. des Einreichers unverhältnismäßig.
Net-Metering sollte als bürgernahe Maßnahme umgesetzt werden
Die Einreichung hält Net-Metering für eine bürgernahe Maßnahme der Energiewende, die die Photovoltaik-Strategie unbedingt umsetzen sollte.
Repowering vor Lebensende verbieten
Das Repowering einer Anlage vor Ende der technischen Lebensdauer soll verboten werden.
Standardisierte digitale Prozesse nötig für Flexibilitätsnutzung
Zur effizienten Nutzung von Flexibilitäten sind standardisierte digitale Prozesse in Direktvermarktung, Smart-Meter-Rollout und zeitvariablen Tarifen mit viertelstündlicher Bilanzierung notwendig.
Leistungsschwellen für PV-Anlagen kritisch prüfen und weitgehend abbauen
Die im Recht für PV-Anlagen geltenden Leistungsschwellen (z. B. 10 kW, 30 kWp) sollen sämtlich kritisch geprüft und weitgehend abgebaut werden.
Mehraufwand für Solar-Gründächer finanziell fördern
Zumindest der Mehraufwand, etwa durch höher gestellte PV-Aufständerungen, sollte durch finanzielle Zuschüsse gefördert oder ausgeglichen werden.
Netzbetreiber haben die nötigen Daten bereits
Die für die EEG-Vergütung zuständigen Netzbetreiber hätten mit dem Ansatz kein Problem, da die nötigen Daten dort bereits vorhanden sind.
PV zuerst auf Gewerbe- und Industriedächern
Der Solarausbau soll zuallererst auf den großen Dachflächen von Gewerbe- und Industriehallen erfolgen.
Speicher an privaten Dachanlagen derzeit nicht attraktiv
Der Einreicher sieht die in der Photovoltaik-Strategie erwartete zunehmende Attraktivität von Speichern für Dachanlagen auf Privathäusern derzeit nicht erfüllt und bevorzugt eine Anlage ohne Speicher.
Dachanlagen sollen Vorrang haben
Dachanlagen, insbesondere auf großen landwirtschaftlichen Dächern, sollen beim PV-Ausbau Vorrang vor Freiflächen haben.
Doppelvermarktungsverbot im EEG aufheben
Das Doppelvermarktungsverbot im EEG sollte aufgehoben werden.
Einspeisung zuvor entnommenen Netzstroms aus Batterien derzeit unzulässig
Nach Kenntnis des Einreichenden darf eine EEG-Anlage zwar Netzstrom zum Laden entnehmen und Batteriestrom einspeisen, aber nicht zuvor entnommenen Strom wieder einspeisen.
Elektrikumbau in Altbauten bei kleiner PV-Anlage: hoher Aufwand und Komplexität
Der geforderte Umbau der Elektrik von Altgebäuden wie bei einem Neubau verursacht bei Installation einer kleinen PV-Anlage extrem hohe Kosten, großen Zeitverlust und stark erhöhte Komplexität.
Förderung von Stromspeichern in Neubauten
Stromspeicher in Neubauten sollten gefördert werden.
Heimspeicher mittags laden, abends ins Netz einspeisen erlauben
Es soll erlaubt werden, den Heimspeicher mittags mit eigenem Solarstrom zu laden und abends ins Netz einzuspeisen.
Höhere EEG-Vergütung für PV-Anlagen über 10 kW ist gerechtfertigt
Die Forschungsgruppe Solarspeichersysteme hält eine höhere Einspeisevergütung für PV-Anlagen über 10 kW (EEG 2023 § 48) wegen der gestiegenen Anlagenpreise für gerechtfertigt.
PV-Ausbau zuerst auf Dächern von Gewerbe- und Industriehallen
Der Solarausbau soll nach Ansicht der Stellungnahme zuallererst auf den großen Dachflächen von Gewerbe- und Industriehallen erfolgen, von denen bislang nur ein Teil mit PV-Modulen belegt sei.
PV-Strategie: Umfassender Schutz für Kleinbetriebe mit Bauabsicht
Die PV-Strategie soll Kleinbetriebe, die eine PV-Anlage errichten wollen, umfassend absichern (Flankenschutz).
Speicher-Zeitverschiebung nützt der Energiewende, auch bei Vermarktung als EEG-Strom
Die zeitliche Verschiebung von Strom durch Speicher in Privathaushalten hilft der Energiewende, auch wenn dabei aus dem Netz bezogener (grauer) Strom später als EEG-Strom vermarktet würde.
Vergütung nach Anlagengröße staffeln
Anlagen bis 10 kWp sollten eine niedrigere, größere Anlagen eine höhere Einspeisevergütung erhalten, damit ertragreiche Dachflächen voll genutzt werden.
Anreiz zur vollständigen Dachnutzung
Das Kompensationsmodell motiviert, über den Eigenbedarf hinaus zu produzieren und geeignete Dachflächen möglichst komplett zu nutzen, um auf eine 0-€-Stromrechnung zu kommen.
Ausschreibungen für Dachflächen-PV sollen entfallen
Ausschreibungen für Dachflächen-PV, auch auf großen Gewerbeflächen, sollten grundsätzlich entfallen.
Bundeseinheitliche Regeln für Kataloggeschäft bei PV-Anlagen einführen
Der HDE schlägt vor, durch bundesweit einheitliche Regeln, Verfahren und Planungsvorgaben einen standardisierten Aufbau von PV-Anlagen (Kataloggeschäft) zu ermöglichen.
Entbehrliche Gutachten definieren
Es soll festgelegt werden, welche Gutachten grundsätzlich nicht erbracht werden müssen, um Genehmigungen zu beschleunigen.
Förderprogramme für Sanierung PV-tauglicher Dächer im Bestand
Zur besseren Umsetzung von PV-Anlagen auf Bestandsgebäuden sollten Förderprogramme (Tilgungszuschüsse oder direkte Zuschüsse) für die Sanierung und Herstellung PV-tauglicher Dächer aufgelegt werden.
Freiwillige Modernisierung der Elektrik fördern
Es sollten Fördermöglichkeiten angeboten werden, die vorhandene Technik auf Wunsch des Hausbesitzers auf den neuesten Stand zu bringen.
Kleinanlagen einheitlich bis 30 kWp definieren
Kleinanlagen sollen einheitlich bis 30 kWp definiert werden, ohne weitere Unterscheidungen, auch für Bestandsanlagen.
Marktstammdatenregister-Meldung per Schnittstelle automatisieren
Die gesonderte Anmeldung im Marktstammdatenregister soll entfallen und über eine digitale Schnittstelle zwischen Netzbetreiber und Register erfolgen.
Netzladung von PV-Heimspeichern rechtlich ermöglichen
Heimspeicher für PV-Strom sollen trotz derzeitiger rechtlicher Einschränkungen auch aus dem Netz geladen werden dürfen, etwa mit nachts überschüssigem Windstrom, und dies soll in die PV-Strategie aufgenommen werden.
PV-Only-Modell fördert den PV-Ausbau in Deutschland
Das PV-Only-Modell auf Gewerbeimmobilien fördert den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland.
Speicher als Anlagenteil der PV-Anlage zulassen
Speicher sollten rechtlich als Anlagenteil einer PV-Anlage zugelassen werden.
Variable Vergütung begünstigt flexible Verbraucher bei hoher PV-Erzeugung
Variable Einspeisevergütungen würden bei eigenversorgungsorientierten Anlagen den Einsatz von Wärmepumpen oder Elektrofahrzeugen zu Zeiten hoher PV-Leistung fördern und so die netzverträgliche Realisierung höherer Ausbauziele unterstützen.
Vorrüstung amortisiert sich für Bauherren
Bauherren profitieren längerfristig von der Investition durch stark verminderte Stromkosten und eine positive ökonomische wie ökologische Bilanz.
Wirtschaftliche Anreize für Vollbelegung kleiner Dächer prüfen
Es soll geprüft werden, ob wirtschaftliche Anreize, etwa spezielle Förderprogramme für die zusätzlichen technischen Investitionen, eine Vollbelegung der Dächer bei Kleinanlagen bis 30 kWp ermöglichen.
„Bauwerke“ statt „Dach“ im Handlungsfeld verwenden
Im Handlungsfeld „Photovoltaik an Bauwerken erleichtern“ soll „Bauwerke“ als Überbegriff statt „Photovoltaik auf dem Dach“ verwendet und Dach und Fassade stets parallel bzw. als Gebäudehülle genannt werden.
Altanlagen nach 20 Jahren werden trotz Funktion entsorgt
Viele noch voll funktionsfähige Altanlagen müssen nach 20 Jahren entsorgt werden, weil dann keine vergütete Einspeisung mehr möglich ist.
Ausbau etwa zur Hälfte auf Gebäuden
Der PV-Ausbau soll, wie im EEG 2023 festgelegt, etwa zur Hälfte auf Gebäuden stattfinden.
Dachfläche nicht allein für PV nutzen, Solarthermie kombinieren
Die begrenzte Dachfläche sollte nicht allein für PV genutzt werden; die Kombination mit Solarthermie sei nötig.
Einheitliche Genehmigungsverfahren und gesetzliche Fristen werden befürwortet
Die Einreichung unterstützt die im Entwurf der Photovoltaik-Strategie vorgeschlagenen einheitlichen Baugenehmigungsverfahren und gesetzlichen Fristen während der Genehmigungsverfahren.
Einheitliche Regularien bei Brandschutz und Abständen
Mit dem Solarstandard sollten möglichst einheitliche Regeln, etwa zu Brandschutz und Abständen zu Nachbarhäusern, geschaffen werden.
Gebotsgröße 100 MW auch nach 2023 beibehalten
Die Erhöhung der maximalen Gebotsgröße von 20 auf 100 MW sollte über 2023 hinaus beibehalten werden, um den PV-Ausbau weiter zu beschleunigen.
Hauskraftwerke mit PV und Speicher für Eigenverbrauch und Sektorkopplung
Hauskraftwerke aus PV und Stromspeicher ermöglichen hohen Eigenverbrauch, binden Wärmepumpen und E-Auto-Laden ein und kaufen günstigen Strom ein, ohne die Hausanschlussleitung zu überlasten.
Neuanlagen 7–25 kWp sind von der Smart-Meter-Technik befreit
Seit Ende 2022 installierte Anlagen zwischen 7 und 25 kWp benötigen die Smart-Meter-Technik nicht und sind davon befreit.
Zuordnung per Standardlastprofil ohne gesonderte Messdaten
Wo keine gesonderten Messdaten vorliegen, soll der eingespeiste Strom anhand vom Netzbetreiber vorgegebener Lastprofile zugeordnet und vergütet werden.
Bearbeitungsfristen für Bebauungsplan- und Bauanträge einführen
Für die Bearbeitung von Anträgen auf Aufstellung von Bebauungsplänen und von Bauanträgen sollten Fristen eingeführt werden, damit solche Anträge nicht depriorisiert werden.
Bonus fördert sparsamen Umgang mit Eigenstrom
Der Bonus setzt einen Anreiz zum sparsamen Umgang mit dem selbst erzeugten PV-Strom.
Dachfläche maximal zu 80 % mit PV belegbar
Wegen Randbereichen und Durchdringungen wird angenommen, dass eine Dachfläche zu höchstens 80 % mit PV eingedeckt werden kann.
Eigene Vergütungskategorie für gebäudeintegrierte PV
Für gebäudeintegrierte Photovoltaik soll eine eigene Vergütungskategorie geschaffen werden.
Getrennte Zähler je Wechselrichter sind unnötig; ein Zähler genügt
Getrennte Zähler je Wechselrichter zur Ermittlung unterschiedlicher Einspeisevergütungen gelten als unnötige Installation mit vermeidbaren Kosten; ein PV-Zähler mit Aufteilung der Vergütung nach Modulleistung wird vorgeschlagen.
Kleine Direktvermarktung: manuelle, fehlerhafte Prozesse als größte Hürde
Die größte Herausforderung in der Direktvermarktung kleiner Photovoltaikanlagen (unter 100 kWp) ist eine manuelle und fehlerhafte Prozesslandschaft.
Marginale Strombezüge von Grundversorgung ausnehmen
Marginale Strombezüge aus dem Netz bei Volleinspeiseanlagen sollten von der Grund- und Ersatzversorgung ausgenommen und gar nicht abgerechnet werden.
Nulleinspeisung soll unbegrenzt zulässig sein
Anlagen mit Nulleinspeisung (100 % Eigenverbrauch) sollten ohne Größenbegrenzung erlaubt sein.
Private PV-Anlage gehört mit Speicher
Zu einer privaten PV-Anlage gehört ein Speicher, was seit Jahren klar ist.
PV-Anlage auf geeignetem gewerblichem Flachdach ist wirtschaftlich sinnvoll
Eine PV-Anlage auf einem gewerblichen Flachdach ist eine gute wirtschaftliche Entscheidung, solange das Dach dafür geeignet ist.
Rentabilität für Vollausbau landwirtschaftlicher Dächer zu gering
Ein Vollausbau der Dächer mit knapp 300 kWp ist beim Einreicher wegen zu geringer Anlagenrentabilität derzeit nicht wirtschaftlich.
Repowering: Freiflächenanlagen erhalten EEG-Vergütung, Dachanlagen ausgenommen
Beim Repowering erhalten Freiflächenanlagen eine EEG-Vergütung, während Dachanlagen ausdrücklich davon ausgenommen sind.
Zwei Drittel Zubau auf versiegelten Flächen, ein Drittel Freifläche
Zwei Drittel des PV-Zubaus sollten auf versiegelten Flächen wie Dächern, Fassaden und Parkplätzen erfolgen, nur ein Drittel auf der Freifläche.
70%-Grenze für alte und neue Anlagen ersatzlos streichen
Die 70%-Wirkleistungsgrenze soll uneingeschränkt für Alt- und Neuanlagen entfallen.
Beim bisherigen 2:1-Verhältnis FFA/Dach bleiben, urbane Räume stärker einbinden
Statt der hälftigen Aufteilung sollte nach Ansicht des WWF am bisherigen 2:1-Verhältnis zwischen FFA und Dachanlagen festgehalten und urbane Räume stärker in die Verantwortung genommen werden.
Betriebsdach-PV passt meist nicht zum Hauptgeschäftsmodell
Die Nutzung betrieblicher Dachflächen in Gewerbe- und Industriegebieten für Photovoltaik stimmt in der Regel nicht mit den Hauptgeschäftsmodellen der Betriebe überein.
Doppelvermarktungsverbot bleibt, HKN-Zugang für Eigenstrom und Kleinanlagen verwehrt
Laut der DIHK soll das Doppelvermarktungsverbot in der PV-Strategie in seiner jetzigen Form bestehen bleiben, und Eigenstromversorgung sowie kleinen Anlagen bleibt der Zugang zu Herkunftsnachweisen weiterhin verwehrt.
FIW-Studie setzt für PV-Dachanlagen keine Einspeisevergütung mehr an
Die im FIW-Bericht FO 2020-08 beschriebene Modellrechnung setzt wegen der Tendenz zu mehr Eigenstromnutzung und der angenommenen Förderung der PV-Installation keine Einspeisevergütung für PV-Dachanlagen mehr an (heute 7,81 ct/kWh für 20 Jahre); dies würde sich in der künftigen Ausgestaltung des EEG und der Förderung widerspiegeln.
Gebäudeintegrierte PV hat verschwindend geringen Marktanteil
Gebäudeintegrierte PV wird wegen höherer Investitionskosten kaum errichtet; der Marktanteil liegt unter 0,5 %.
Klimaschutz soll bei Neustrukturierung der Anlagenzusammenfassung federführend sein
Bei der Neustrukturierung der Anlagenzusammenfassung im EEG soll der vorrangige Belang des Klimaschutzes federführend sein.
Lücke bei PV-Anlagen 0,8–30 kWp im Wohnumfeld
Während sich für Anlagen bis 800 Wp etwas verbessern soll, sieht es für Anlagen zwischen 0,8 und 30 kWp im Wohnumfeld schlecht aus.
Missbrauchsrisiko „Grauer Strom → Grüner Strom“ bei Eigenbedarfsanlagen vernachlässigbar
Die Gefahr, dass grauer Strom als grüner vermarktet wird, ist bei Eigenbedarfsanlagen vernachlässigbar.
MsbG ändern: keine Sondermesstechnik bis ca. 30 kW
Das MsbG soll so geändert werden, dass bis zu einer Grenze von beispielsweise 30 kW keine Sondermesstechnik erforderlich ist.
Nulleinspeisung: Anlagen werden auf zeitgleichen Bedarf begrenzt
Nach Darstellung der Einreichung begrenzen manche Betreiber ihre PV-Anlagen auf Nulleinspeisung, weil sie annehmen, so gesetzlichen oder technischen Vorgaben zu entgehen, oder weil sie keinen Strom unentgeltlich abgeben wollen; die Einspeisevergütung werde dabei nicht berücksichtigt.
Nutzungsänderungen über 20 Jahre Anlagenlaufzeit
PV-Anlagen laufen meist über 20 Jahre; in dieser Zeit kann sich die Gebäudenutzung ändern (z. B. Generationenwechsel, E-Auto), sodass Pachtanlagen teilweise oder ganz an den Eigentümer übergehen müssen.
PV-Anlagen lassen sich in nahezu allen Formen und Farben in Gebäudehüllen integrieren
Photovoltaikanlagen lassen sich nach Darstellung der Stellungnahme mittlerweile in nahezu allen Formen und Farben gestalterisch und technisch in die Gebäudehülle integrieren.
PV-Module sind keine geregelten Bauprodukte
PV-Module sind trotz jahrzehntelangen Vertriebs keine geregelten Bauprodukte; als bauwerkintegrierte Elemente braucht es eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder eine Zustimmung im Einzelfall, die nur vorhabenbezogen gilt.
Strategie sieht Beibehaltung der 70%-Begrenzung ab 7 kWp vor
Nach Darstellung der Einreichenden ist in der PV-Strategie weiterhin geplant, die 70%-Wirkleistungsbegrenzung für Anlagen ab 7 kWp beizubehalten.
Verzichtserklärung in § 21a EEG 2023 klarstellen
Die Möglichkeit des Modells der Verzichtserklärung (Verzicht auf Vermarktung sehr geringer Einspeisemengen) soll im EEG 2023 klargestellt werden, z. B. in der Regelung zur sonstigen Direktvermarktung in § 21a.
Viertelstundenbilanzierung ist Voraussetzung für Marktintegration
Nur die Bilanzierung auf Basis von Viertelstundenmesswerten schafft Anreize für Endkunden und Lieferanten, Heimspeicher marktpreisorientiert zu betreiben.
Zäune, Mauern und versiegelte Flächen an Wohngebäuden für PV im EEG zulassen
Zäune, Mauern und versiegelte Flächen auf Grundstücken von Wohngebäuden sollen ebenso wie deren Dachflächen für PV im Rahmen des EEG genutzt werden dürfen, um diese große Flächenkulisse zu erschließen.
Zäune, Mauern, versiegelte Flächen wie Dächer nutzbar machen
Zäune, Mauern und versiegelte Flächen auf Wohngrundstücken sollen ebenso wie Dachflächen für PV genutzt werden dürfen.
30-kWp-Grenze auf bis zu 50 kWp anheben
Die 30-kWp-Grenze soll auf bis zu 50 kWp angehoben werden, bei Beibehaltung der bisherigen Vorteile, um den PV-Ausbau zu stärken.
Aufhebung der 70%-Grenze nur per intelligentem Messsystem nicht zielführend
Die Aufhebung der 70%-Begrenzung durch die Installation eines intelligenten Messsystems ist wegen der damit verbundenen Kosten nicht zielführend.
Ausnahmen vom Solar-Standard nur nach wirtschaftlichen Kriterien
Ausnahmen vom Solar-Standard sollten nur aus wirtschaftlichen, nicht aus technischen Gründen gewährt werden, etwa bei Amortisationszeiten über 20 Jahre.
Bestehende Regularien sehen saisonale Anlagenanpassung nicht vor
Die bestehenden Regularien sehen eine vorübergehende, saisonale Erweiterung von gebäudeunabhängigen PV-Anlagen nach Darstellung der Stellungnahme nicht vor.
Das DIY-PV-Potenzial soll zur Schonung von Freiflächen genutzt werden
Das Potenzial privater DIY-PV-Kleinanlagen soll nach Ansicht der Einreichung genutzt werden, um Freiflächen zu schonen.
EEG-Umlage null: Drittmengenabgrenzung entfällt teils, spart Aufwand
Mit der Absenkung der EEG-Umlage auf null entfällt einer der zentralen Anwendungsbereiche der Drittmengenabgrenzung hinter dem Netzanschlusspunkt, was die Abgabe von selbst erzeugtem PV-Strom (z. B. über Ladesäulen) erleichtert, Kosten und bürokratischen Aufwand spart und den Ausbau von PV-Dachanlagen und E-Ladesäulen anreizt.
Eigenverbrauchter Dachstrom kann nicht in Nachhaltigkeitsberichten angerechnet werden
Unternehmen können selbst erzeugten Dach-Solarstrom nicht in Nachhaltigkeitsberichten ausweisen, da dafür keine Herkunftsnachweise ausgestellt werden können.
Einspeisevergütung oder Guthabenkonto für private Speicher
Für die Bereitstellung privater Speicher (E-Auto, PV-Speicher) soll eine Einspeisevergütung oder ein Guthabenkonto eingeführt werden.
Flexibilität: späterer Batteriespeicher oder E-Auto
Betreiber können die Kompensationseinspeisung später durch eigenen Batteriespeicher verringern, etwa bei kleiner Dachfläche, günstigeren Batterien oder E-Auto.
Hofnahe PV-Anlagen: kleines Segment, hoher Aufwand im politischen Prozess
Eine Regelung für hofnahe PV-Anlagen würde nach Ansicht der Stellungnahme ein eher kleines Segment des Gesamtzubaus betreffen, aber viel Kraft im ministerialen und politischen Prozess kosten.
Im ersten Betriebsjahr von Direktvermarktungspflicht befreien
Neue Anlagen sollten im ersten Jahr nach Inbetriebnahme von der Direktvermarktungspflicht befreit werden, damit gemessene Daten die Suche nach einem Direktvermarkter erleichtern.
iMSys-Pflicht für Heimspeicher und Viertelstunden-Bilanzierung dringend gesetzlich umsetzen
Die Einstufung von Heimspeichern als steuerbare Verbrauchseinrichtungen mit iMSys-Pflicht (BNetzA-Eckpunktepapier zu § 14a EnWG) und die Viertelstunden-Bilanzierung (§ 56 MsbG-Novelle) sollen nach Ansicht der Stellungnahme dringend in geltendes Recht umgesetzt werden.
Inbetriebsetzungserklärung innerhalb der Frist streichen
Die Pflicht zu einer Inbetriebsetzungserklärung innerhalb der gesetzlichen Frist soll entfallen.
Jahresverrechnung macht Speicher verzichtbar
Mit Verrechnung über das Jahr wären private Haushalte nicht auf Batteriespeicher angewiesen.
Jede Elektrofachkraft soll Anlagen bis 30 kWp installieren dürfen
Jede Elektrofachkraft soll als fachkundige dritte Person im Sinne von §10 EEG Anlagen bis 30 kWp ohne weitere Bedingungen installieren und anmelden dürfen.
Marktintegration von Solarparks erfolgt über PPAs und Direktvermarktung
Die Marktintegration von Solarparkprojekten erfolgt über Power Purchase Agreements (PPAs) und die Direktvermarktung, nicht über die Ausschreibung.
Marktprämienmodell im EEG beibehalten
Der BSW (Solarwirtschaft) hält das bisherige Marktprämienmodell für bewährt und fordert, es beizubehalten.
Prüfungsgebot für PV bei Gerüstarbeiten
Es sollte dokumentiert werden müssen, dass eine PV-Anlage geprüft wurde, und eine Nichtrealisierung muss begründet werden (Prüfungsgebot).
PV lässt sich gestalterisch und technisch in Gebäudehülle integrieren
PV-Anlagen lassen sich mittlerweile in nahezu allen Formen und Farben gestalterisch und technisch in die Gebäudehülle integrieren.
PV-Installation ist auch ohne Förderung wirtschaftlich
Laut der Stellungnahme (FIW-Bericht) ist die Wirtschaftlichkeit der PV-Installation auf Dächern ohnehin gegeben, während die Dachsanierung etwas weniger wirtschaftlich ist.
Rechtssichere, großzügige Inselanlagen-Definition nötig
Es muss eine rechtssichere und großzügige Definition der Inselanlage geschaffen werden, die weit über Almhütten hinausgeht.
Restriktivere Regeln nur in vorstädtischen/ländlichen Räumen vertretbar
In vorstädtischen und ländlichen Räumen mit Dachflächen für mehr Leistung als vor Ort benötigt kann zusätzlicher PV-Ausbau aufwändigen Netzausbau erfordern, weshalb nur dort restriktivere Regeln vertretbar sind; dort gibt es mehr Autos als Speicher zur Netzentlastung.
Smart Meter des Netzbetreibers sind für Direktvermarkter unbrauchbar
Wegen fehlender Live-Daten können Smart Meter des Netzbetreibers vom Direktvermarkter gar nicht genutzt werden.
Solarfirmen haben wirtschaftliches Interesse an kompliziertem Ausbau
Nach Ansicht der Einreichung haben Installateure und Projektentwickler ein wirtschaftliches Interesse an einem eher komplizierten Ausbau, weil bei teureren Dachanlagen und knappen Projektflächen eine Marge anfällt.
Speicher bei Privat-Dachanlagen noch nicht interessant
Die Aussage des Strategieentwurfs, Speicher würden durch Kostensenkungen zunehmend interessant, trifft für Dachanlagen auf Privathäusern nach Einschätzung des Einsenders nicht zu.
Strategie stellt Vermarktungsweg als zweitrangig für den Klimaschutz dar
Nach Darstellung der Stellungnahme behandelt das Strategiepapier der Photovoltaik-Strategie 2023 den Vermarktungsweg in Bezug auf den Klimaschutz als zweitrangig.
TAB-Anwendbarkeit auf Bestandsgebäude überprüfen
Die Anwendbarkeit der gültigen TAB auf Bestandsgebäude sollte überprüft werden; Neubauten sollen den neuesten Standard erfüllen, Altgebäude nicht automatisch wie Neubauten umgebaut werden.
Trotz Abregelung entsteht insgesamt mehr Solarstrom
Trotz möglicher Abregelung würden größere PV-Anlagen realisiert, sodass bei typischen Eigenverbrauchsanteilen gewerblicher Projekte insgesamt mehr Solarstrom erzeugt würde als zuvor.
Urbane PV-Anlagen refinanzieren sich meist in kurzer Zeit
Nach den in der Stellungnahme angegebenen Kosten- und Ertragszahlen finanzieren sich die urbanen PV-Anlagen der Fallstudien meist in kurzer Zeit selbst.
Zusätzliches technisches Risiko beim Elektrikumbau in Altbauten wohl gering
Das zusätzliche technische Risiko, wenn bei Installation einer kleinen PV-Anlage in einem Bestandsgebäude die Elektrik nicht wie bei einem Neubau umgebaut wird, ist wahrscheinlich gering.
30-kWp-Grenze auf bis zu 50 kWp anheben
Die 30-kWp-Grenze sollte auf bis zu 50 kWp angehoben werden, mit den Vorteilen der bisherigen Grenze, um einen stärkeren PV-Ausbau zu ermöglichen.
Alt-Module behalten Vergütung, danach aktuelle Vergütung für 4 Jahre
Bei Aufstockung soll die alte Vergütung der Altmodule bis zum Laufzeitende bestehen bleiben und danach der aktuelle Satz für alle Module noch vier Jahre gezahlt werden.
Ältere landwirtschaftliche Hallen sind keine „Solarstadl“
Da die älteren Gebäude bereits zu landwirtschaftlichen Zwecken errichtet wurden, ist die Sorge vor „Solarstadln“ (Gebäude nur zur Förderung-Mitnahme) bei ihnen unbegründet.
Anreiz zum weiteren Stromsparen bleibt erhalten
Da bei zu hohem Verbrauch die Dachfläche nicht mehr für eine 0-€-Rechnung reicht, motiviert das Modell weiterhin zum Stromsparen.
Anzeigepflicht mit Sicherheits-Vetorecht statt WEG-Befragung
Statt der Befragung der WEG sollte lediglich eine Anzeigepflicht mit Vetorecht bei Sicherheitsbedenken (z. B. alte Bausubstanz oder Leitungen) eingeführt werden.
Ausgetauschte Module in neuen Anlagen nicht vergüten (Ausnahme: Defekttausch)
Die Vergütung ausgetauschter Module in neuen PV-Anlagen soll ausgeschlossen werden, außer die Module ersetzen defekte Module in bestehenden PV-Anlagen.
Dach-PV-Ausbau stellt Dachbegrünung als Klimaanpassung in Frage
Der geforderte schnelle Dach-PV-Ausbau stellt laut Stellungnahme die Dachbegrünung in Frage, die heute schon genutzt und in vielen Städten vorgeschrieben wird, etwa für Klimaanpassung, Artenvielfalt und Ressourcenschonung.
Dach-Repowering: Mehrleistung in Eigenverbrauch, Direktvermarktung, Energy Sharing
Beim Repowering von PV-Dachanlagen soll die über die ursprüngliche Leistung hinausgehende Leistung in Eigenverbrauch, Direktvermarktung oder Energy Sharing fließen statt vergütet zu werden.
Dachanlagen tragen den PV-Ausbau (11 GW p. a.), im Schnitt 10 kWp
Laut Solarwatt wird der PV-Ausbau in Deutschland zum Großteil von Dachanlagen getragen, deren Zubau künftig 11 GW pro Jahr betragen soll, und die Gebäudeanlagen von Solarwatt haben im Durchschnitt 10 kWp.
Dachanlagen-Potenzial würde nur verdoppelt, trotz 81 GW Potenzial
Der Verband nimmt an, dass sich die installierte PV-Leistung auf Dächern bis 2030 trotz eines Potenzials von 81 GW nur verdoppeln lässt.
Doppelverstoß-Sanktion nach § 52 EEG 2023 nur wenige Euro im Monat
Nach Darstellung des BDEW würde die Sanktion für einen „Doppelverstoß“ nach § 52 Abs. 1 Nr. 11 EEG 2023 nur Beträge von wenigen Euro pro Kalendermonat ergeben, die nach Pflichteinhaltung nochmals zu reduzieren wären.
Eigenverbrauchs-PV-Anlagen können Netze nicht bis zum Ausfall destabilisieren
Nach Ansicht der Einreichung ist die Leistung von Eigenverbrauchs-PV-Anlagen (bis 30 kWp) zu gering, um vorhandene Netze bis zum Netzausfall zu destabilisieren.
Einfacher Verzicht auf Einspeisevergütung im EEG
Im EEG sollte ein einfacher, dauerhafter Verzicht auf die Einspeisevergütung möglich sein (Selbsterklärung oder Abfrage durch den Netzbetreiber), voraussetzend ein iMSys, um Kleinanlagen zu entbürokratisieren.
Ersatzneubau für Solardach im Außenbereich (§ 35 Abs. 1 BauGB) zulassen
Ersatzneubauten von Wohnhäusern und angebauten Scheunen gleicher Größe, die zur besseren Solarnutzung nach Süden gedreht und mit größerer Süddachfläche gebaut werden, sollen im Außenbereich nach § 35 Abs. 1 BauGB ausdrücklich zugelassen werden.
Flachdächer bei vollflächiger PV von Gründachpflicht ausnehmen
Flachdächer sollten bei flächendeckender PV-Belegung ausdrücklich von der Gründachpflicht ausgenommen werden.
Flächendeckende Förderung über Eigenbedarf hinaus für Vereine
Für gemeinnützige Vereine wäre eine flächendeckende, über den Bedarf hinausgehende Förderung bei gleichzeitiger Einspeisung des Überschusses sinnvoller.
Förderung lokaler Speicher für Anlagen nach Förderende
Für Anlagen, die aus der Förderung fallen, sollte der Einbau eines lokalen Speichers gefördert werden.
Garantie für Solarmodule in Kleingärten höchstens 10 Jahre
Nach Herstellerangaben beträgt die Garantie für Solarmodule in Kleingartenanlagen höchstens 10 Jahre, danach müssten die Module entsorgt und ersetzt werden.
Genehmigungsfiktionen für Verwaltungsprozesse prüfen
Es sollte geprüft werden, für welche Verwaltungsprozesse Genehmigungsfiktionen vorgesehen werden können und ob die Option einer Genehmigungsfiktion den einzelnen Verwaltungen selbst rechtssicher überlassen werden kann.
Gerüstaufstellung in Städten genehmigungs- und kostenfrei
Das Aufstellen von Gerüsten für die PV-Installation soll in Städten genehmigungs- und kostenfrei sein.
Gestattung einer PV-Anlage in der WEG kann mit Auflagen verbunden werden
Laut Stellungnahme von Wohnen im Eigentum kann die Gestattung einer PV-Anlage auf dem Dach einer Wohnungseigentümergemeinschaft als bauliche Veränderung mit Auflagen, etwa einer Nutzungsentschädigung für die Dachflächen, verbunden werden.
Höchstwert-Anpassung beruht auf Rückschau von bis zu einem Jahr, plus 8 Prozent
Die Berechnung des ausschreibungsspezifischen Höchstwerts beruht bei drei Gebotsterminen im Jahr auf einer Rückschau von bis zu einem Jahr, und der Höchstwert für Solaranlagen des 1. Segments erhöht sich nur um 8 Prozent.
Höhere Vergütung für Kombination Gründach und PV
Wer Gründach und PV kombiniert, braucht deutlich höhere Vergütungssätze, um die Mehrkosten zu tragen.
Industrie verbraucht PV-Strom selbst, mit Batterie- und Schwungradspeichern
Industrie verbraucht ihren PV-Strom größtenteils sofort selbst und setzt Batterie- und teils Schwungradspeicher sowie bidirektionales Laden von Flotten- und Mitarbeiter-E-Autos für hohen Eigenverbrauch ein.
Inselnetze über 2 kW je Grundstück verbieten
Inselnetze mit mehr als 2 kW installierter Leistung je Grundstück sollen verboten werden, wo Überschusseinspeisung möglich ist.
Jährliche Zählerablesung genügt für Vergütungsermittlung
Da der Zähler mindestens einmal jährlich abgelesen wird, lasse sich der eingespeiste Strom einfach und eichrechtskonform für die Vergütung ermitteln.
Landesrechtliche Umsetzung von § 2 EEG durch Gesetze und Leitlinien
Die Denkmalfachämter haben § 2 EEG auf Landesebene durch Gesetzesnovellierungen, Richtlinien und Leitlinien wirksam gemacht.
Logistikhallen mit kleinem Netzanschluss brauchen Speicher
Bei Logistikhallen mit PV und kleinem Netzanschluss wird ein Speicher für gleichmäßige Stromabgabe benötigt.
Modulgrößenbegrenzung auf 2,8 qm anheben
Die Größenbegrenzung für Dach-PV-Module soll technologieoffen auf bis zu 2,8 qm angepasst werden, sofern Statik und Brandschutz nicht entgegenstehen.
Neue PV bis 30 kWp mit Speicheroption, ohne separate Speicheranmeldung
Neuer PV-Ausbau bis 30 kWp sollte zur Netzentlastung mit Speicheroption ausgeführt werden, ohne separate Anmeldung des Speichers.
Null-Einspeise-Anlagen für Gewerbekunden zügig genehmigen
Gewerbekunden sollten zügig Null-Einspeise-Anlagen genehmigt bekommen, bis der Netzbetreiber Überschuss- und Volleinspeise-Anlagen ins Netz integrieren kann.
Pönale auf Rückhaltung der Einspeisevergütung vereinheitlichen
Die Pönale soll bei Pflichtverstößen vereinheitlicht und gemindert werden auf eine Rückhaltung der Einspeisevergütung bis zur Behebung des Verstoßes.
PPAs und CfDs taugen nicht für Investitionssicherheit bei 10-kWp-Dachanlagen
Solarwatt hält Power Purchase Agreements und Contracts for Differences, wie im EU-Strommarktdesign-Vorschlag vorgesehen, für Dachanlagen von etwa 10 kWp nicht für eine praktikable Lösung, um Investitionssicherheit zu schaffen und den Ausbau zu steigern.
PV-Anlagen verursachen keine Immissionen; Blendung nur bei einsehbarem Dach
Von Dach-PV-Anlagen gehen keine Immissionen aus, und optische Beeinträchtigungen oder Blendeffekte kommen nur in Betracht, wenn die Dachfläche von den Wohnungen aus einsehbar ist, was selten der Fall sei.
PV-Direktverbrauch mit Batterien verbessert Ersatzstromversorgung bei Blackout
Der PV-Stromdirektverbrauch in Verbindung mit passend dimensionierten Batterien würde nach Ansicht der Einreichung die Ersatzstromversorgung im Katastrophenfall oder bei einem Blackout deutlich verbessern.
PV-Erzeugung und Verbrauch lassen sich im ländlichen Raum gut kombinieren
Nach langjähriger Praxiserfahrung im ländlichen Raum lassen sich PV-Erzeugung und Eigenverbrauch (Strom, Warmwasser, Geschirrspüler, Wäschetrocknung) gut miteinander kombinieren.
Regelung für hofnahe PV-Anlagen in BauGB und EEG wäre sehr komplex
Eine Regelung für die in der PV-Strategie vorgesehenen „kleinen hofnahen Anlagen“ würde sowohl im BauGB als auch im EEG voraussichtlich eine erhebliche Komplexität aufweisen.
Sonstige Direktvermarktung: Kommunalbeteiligung nicht über EEG-Umlage refinanzierbar
Bei PV-Strommengen, die statt über das EEG über die „sonstige Direktvermarktung“ vermarktet werden, ist eine Beteiligung der Kommunen möglich, diese lässt sich aber nicht über den EEG-Belastungsausgleich refinanzieren.
Speicher-Nachrüstung durch Fachkundige Dritte im EEG festlegen
Im EEG soll festgelegt werden, dass die Speichernachrüstung auch durch fachkundige Dritte (Elektrofachkräfte, registrierte Elektrobetriebe der IHK) erfolgen kann, keine Veränderung, Erweiterung oder Errichtung nach NAV darstellt und keinen Installateurverzeichnis-Eintrag erfordert.
Verbindliche 6-Monats-Frist für Genehmigungen
Behörden sollen nach Eingang eines vollständigen Antrags innerhalb von 6 Monaten verpflichtend rückmelden müssen.
Verbindlicher Stufenplan für PV auf öffentlichen Gebäuden
Für die Aufrüstung öffentlicher Gebäude mit PV-Anlagen soll ein Stufenplan vorgeschrieben werden, der die angespannte Finanzlage kleinerer Kommunen berücksichtigt.
Viele Hausbesitzer haben Platz für 4–6 Module auf der Garage
Viele Hausbesitzer könnten auf ihrer Garage 4–6 Module unterbringen, deren Summenleistung über 800 W liegt.
Vollständigkeitsprüfpflicht mit Vollständigkeitsfiktion
Genehmigungsbehörden sollen anhand eines möglichst bundesweit standardisierten Unterlagenkatalogs zur zeitnahen Vollständigkeitsprüfung verpflichtet werden; nach Ablauf der Prüffrist sollen die Unterlagen als vollständig gelten und Nachforderungen ausgeschlossen sein.
Zählerwechsel-Hürde entfällt mit MsBG-Novelle
Der Zählerwechsel vom SLP- zum RLM-Zähler war bisher die größte Hürde für den Wechsel in die Direktvermarktung und entfällt mit dem Pflichteinbau intelligenter Messsysteme und gedeckelten Gebühren ab 7 kWp, sofern die Hardware verfügbar ist.
Uneinheitliche Vorgaben verlangsamen den Ausbau von Dach-PV
Unterschiedliche Vorgaben und die damit verbundenen bürokratischen Hürden verlangsamen den Ausbau von PV-Dachanlagen.
Gebäude viel stärker als Energieproduzenten etablieren
Gebäude sollen für eine CO2-freie Energieversorgung viel stärker als Energieproduzenten etabliert werden.
PV-Ausbau auf Dachflächen soll weiter beschleunigt werden
Neben den Freiflächenanlagen soll nach Ansicht der Einreichung auch der PV-Ausbau auf Dachflächen weiter beschleunigt werden.
Umfangreiche Regulierung behindert PV-Kleinanlagen und ihren Ausbau
Die umfangreiche Regulierung von PV-Kleinanlagen wirkt nach Ansicht der Einreichenden häufig vor allem als Hemmnis für den Ausbau.
Dachpotenzial für PV ist vielerorts noch ungenutzt
Das Potenzial von PV-Dachanlagen ist nach Einschätzung des bne vielerorts immer noch ungenutzt.
Gebäudehülle-PV trägt zur Dekarbonisierung bei
PV-Anlagen auf Dächern und Fassaden können erheblich zum Ausbau erneuerbaren Stroms und zur Dekarbonisierung der Energieversorgung beitragen.
Vorschriften vereinfachen und Schwellenwerte vereinheitlichen
Gesetzliche Vorschriften, Übergangsbestimmungen und Fallunterscheidungen zwischen Anlagenklassen (z. B. diverse kW-Schwellenwerte) sollen reduziert bzw. vereinheitlicht werden.
Maßnahmen für Dach-PV unzureichend
Im Bereich Dach-PV reichen die Maßnahmen der Strategie nicht aus, weil das größte Hindernis nicht wirksam gelöst wird.
PV-Strategie 2023: Für 11 GW Dach-PV/Jahr braucht es mehr Maßnahmen
Nach Ansicht der Einreichung reichen die in der PV-Strategie 2023 des BMWK genannten Maßnahmen nicht aus, um das Zielbild von rund 11 GW Dach-PV-Zubau pro Jahr ab 2026 zu erreichen; es seien weitreichendere Maßnahmen zu ergreifen.
Rahmenbedingungen für PV-Dachausbau sollen substanziell verbessert werden
Der HDE fordert, dass die aktuellen Rahmenbedingungen für den PV-Dachausbau substanziell verbessert werden.
Baurecht soll PV-Dachanlagen fördern oder zumindest nicht behindern
Die PV-Strategie sollte um Ergänzungen im Baurecht erweitert werden, damit der Bau von PV-Dachanlagen und die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert oder zumindest nicht behindert wird.
Energiewende-Anforderungen sind für private Haushalte bürokratisch schwer
Private Haushalte haben es bürokratisch nicht einfach, sich den steigenden Anforderungen von Energiewende und Klimaschutz zu stellen.
Dachflächenpotenzial wird nicht annähernd ausgeschöpft
Das Potenzial freier Dachflächen wird nach wie vor nicht annähernd ausgeschöpft.
Auch kleinteilige Dachflächen müssen für den PV-Ausbau einbezogen werden
Entscheidend sei, wie auch kleinteilige Flächen, etwa von Wohngebäuden in Städten oder von landwirtschaftlich bzw. gewerblich genutzten Hallen auf dem Land, in den Photovoltaik-Ausbau einbezogen werden können.
Dach-PV-Installation soll vereinfacht werden
Der BDEW fordert, dass die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach vereinfacht wird.
Freie Dachflächen sind entscheidend für die Erneuerbaren-Ziele
Freie Dachflächen spielen eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Erneuerbaren-Ziele.
Gebäudeeigentümer verschieben oder verzichten auf PV-Ausbau
Wegen der Hemmnisse stellen Gebäudeeigentümer PV in der Investitionsplanung zurück, reduzieren die geplante Leistung oder verzichten ganz auf PV auf ihren Dächern.
Rechtliche und finanzielle Rahmen für Dach-PV schaffen
Für die Erschließung der Potenziale auf Dachflächen von Mehrfamilienhäusern, Gewerbe- und Industriebauten sowie Parkplätzen sind die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Strategieentwurf schöpft Dach-PV-Potenzial nur unzureichend aus
Die Photovoltaik-Strategie (Entwurf) nutzt das Potenzial auf Dach- und versiegelten Flächen nach Ansicht der Einreichenden nur unzulänglich.
Dach-PV: verbrauchernah, kostensenkend, wenig Flächenkonkurrenz
Dach-Photovoltaik ermöglicht verbrauchernahe Stromproduktion, senkt die Energiebezugskosten der Verbraucher und konkurriert wenig um Flächen.
Dachziel darf nicht verzögert werden; Konzept nachlegen
Die Umsetzung des Ziels für Dächer und versiegelte Flächen darf nicht verzögert werden; dafür braucht es ein schlüssiges, umfassendes Zubaukonzept.
Steuerungs- und Förderinstrumente für Vollbelegung von Dächern entwickeln
Für eine Vollbelegung geeigneter Dächer müssen geeignete Steuerungs- und/oder Förderinstrumente entwickelt werden.
Brachliegende Dach-/Quartierspotenziale heben
Durch Dach-PV mit Direktnutzung im Haus oder Quartier sowie die Integration von Balkonsolaranlagen, Speichern, E-Fahrzeugen und Elektrolyseuren können derzeit brachliegende Ausbaupotenziale gehoben werden.
Ausbau der Solarenergie auf Einfamilienhäusern wird als stark behindert gesehen
Nach Einschätzung der Einreichenden wird der Ausbau der Solarenergie auf privaten Einfamilienhäusern in Deutschland derzeit stark behindert.
Eigenverbrauch von PV-Strom im Haus gewinnt an Bedeutung
Der unmittelbare Eigenverbrauch von PV-Strom im Gebäude wird künftig zunehmend wichtiger.
Reihenhausdächer sollen für den PV-Ausbau nutzbar gemacht werden
Die Dächer von Reihenhäusern in Deutschland sollen für den Ausbau der Photovoltaik nutzbar gemacht werden.
Bewirtschaftungsmodelle für Betriebsdächer unterstützen
Die Photovoltaik-Strategie des Bundes sollte Bewirtschaftungsmodelle für die PV-Nutzung betrieblicher Dachflächen unterstützen bzw. erleichtern.
Für Gewerbedächer fehlen Rahmenbedingungen für schnelleren PV-Ausbau
Nach Darstellung des BSW fehlt es trotz Fortschritten im Heimsegment weiterhin an geeigneten regulatorischen Rahmenbedingungen für einen schnelleren PV-Ausbau auf Gewerbedächern.
Investitionen zur Erhöhung der Eigenverbräuche fördern
Investitionen zur Erhöhung der Eigenverbräuche sollten gefördert werden.
Kundenanlagen nicht zu EVUs machen
Kleine PV-Kundenanlagen sollen nicht zu Energieversorgungsunternehmen gemacht und bei Meldungen und Auflagen nicht mit großen Kraftwerksbetreibern gleichgestellt werden.
Vorhandene Flächen und Infrastruktur nutzen
Der PV-Ausbau sollte vorrangig auf bereits vorhandenen Flächen und Infrastrukturen erfolgen.
Vorschläge würden PV-Ausbau auf größeren Wohnanlagen erleichtern
Die vorgeschlagenen Änderungen würden den PV-Ausbau auch für viele andere größere Wohnanlagen in Deutschland erleichtern.
Zusätzliche Flexibilitätsanreize prüfen und mit Branche abstimmen
Zusätzliche Flexibilitätsanreizmechanismen sollten geprüft und nach Abstimmung mit der Branche zügig vorangebracht werden.
Zustimmung zur Erleichterung von Dach-PV
Die Stadt stimmt ausdrücklich dem Ziel der Strategie zu, Photovoltaik auf Dachflächen zu erleichtern.
Bauordnungsrecht auf Gefahrenabwehr beschränken
Überhöhte bauordnungsrechtliche Anforderungen sollen überprüft, vereinfacht und so weit wie möglich auf Gefahrenabwehr beschränkt werden.
PV-Ausbau stärker in die Städte lenken
Es soll mehr PV in den Städten installiert werden, damit erneuerbare Energie dort erzeugt wird, wo sie auch verbraucht wird.
Aufdachanlagen fördern Akzeptanz, Teilhabe und Dachflächennutzung
Laut DUH tragen Aufdach-Photovoltaikanlagen zur Akzeptanz und Teilhabe an der Energiewende bei und fördern die Nutzung ungenutzter und versiegelter Dachflächen.
Dachanlagen: hohe Akzeptanz, ungenutzte Dächer
Dachanlagen genießen hohe Akzeptanz und praktisch keine Flächenkonkurrenz, dennoch bleiben besonders in Städten viele Dächer ungenutzt, vor allem wegen Eigentumsstrukturen, Bürokratie, Denkmalschutz, Baurecht und unzureichender Förderung.
Gebäude-PV erzeugt Strom direkt beim Verbraucher und spart Leitungswege
Bei Photovoltaik am Gebäude wird die Energie direkt beim Verbraucher erzeugt, was dezentrale Strukturen fördert und Transportwege sowie Leitungsverluste entfallen lässt.
Großes ungenutztes PV-Potenzial bei Gewerbeimmobilien
Bei Gewerbeimmobilien besteht ein enormes Potenzial für PV-Anlagen und dezentrale Stromerzeugung, das derzeit nicht ansatzweise ausgeschöpft wird.
Kommunen sollen rechtskonforme private PV-Vorhaben nicht blockieren
Kommunen sollten private PV-Vorhaben nicht blockieren, insbesondere wenn diese mit der aktuellen Gesetzeslage und den Zielen des Bundes im Einklang stehen.
Mehr Anreize und Klarstellungen für innovative PV-Anlagen nötig
Für den Ausbau innovativer Photovoltaikanlagen im Innenbereich und bei Doppelnutzungen braucht es über die Vereinfachungen der Photovoltaik-Strategie 2023 hinaus weitere Anreize und Klarstellungen.
Rechtsstellung der Dach-PV-Betreiber stärken
Die Strategie sollte Maßnahmen zur besseren Rechtsstellung von Dach-PV-Betreibern gegenüber dem VNB vorsehen.
Flächensparende Alternativen bevorzugen
Flächensparende Alternativen wie PV auf Neubauten sowie bereits versiegelten Dach-, Gewerbe- und Infrastrukturflächen sollten beim PV-Ausbau bevorzugt werden.
Dach- und Carport-PV in Gewerbe-/Industriegebieten ist besonders wichtig
Der Einsatz von Dach- und Carport-PV-Anlagen in Gewerbe- und Industriegebieten wird als besonders wichtig bewertet.
Dach- und versiegelte Flächen bergen enormes technisches PV-Potenzial
Das technisch realisierbare Potenzial für Photovoltaik auf Dachflächen und weiteren versiegelten Flächen ist enorm.
Dächer auf versiegeltem Grund besonders wichtig für Energiewende
Dachflächen auf versiegeltem Grund, vor allem von Lager- und Handelsobjekten, sind für die gewollte Energiewende von besonderer Bedeutung.
Länderregelungen zur PV-Pflicht sind uneinheitlich und erschweren den Ausbau
Die Bundesländer haben unterschiedliche Regelungen zum verpflichtenden PV-Ausbau und zu Anlagenvorgaben, was den Ausbau von PV-Anlagen erschwert, verzögert und verteuert.
Erleichterung der Aufdach-PV begrüßt, auch aus Flächengründen
Weitere Erleichterungen und Anreize für Aufdach-PV sowie PV auf versiegelten Flächen werden begrüßt, um die Flächeninanspruchnahme zu begrenzen und aus Naturschutzsicht.
Im Gewerbe viele versiegelte, ungenutzte Flächen
Im Gewerbe- und Industriebereich gibt es viele bereits versiegelte, aber ungenutzte Flächen (z. B. Hallendächer, Supermarktdächer, überdachte Parkplätze), die für PV genutzt werden können.
Gebäudeintegrierte PV fördert weitere PV-Installationen und Sanierung
Nach Darstellung der Stellungnahme (bne) wirken gebäudeintegrierte PV-Anlagen darauf hin, dass weitere Photovoltaikanlagen installiert werden und sich Eigentümer mit der Gebäudesanierung befassen.
Private Wohngebäude sollen großen Anteil am PV-Ausbau tragen
PV-Anlagen auf privaten Wohngebäuden sollen laut Strategie einen großen Anteil des Ausbaus ausmachen.
Rahmenbedingungen sind für PV-Dachausbau derzeit nicht förderlich
Der Handelsverband Deutschland (HDE) stellt fest, dass die aktuellen Rahmenbedingungen den Ausbau von PV-Dachanlagen nicht fördern.
Neubauten „solar ready“ konzipieren
Neubauten müssen so konzipiert werden, dass PV- oder Solarthermie-Dachanlagen aufgebaut werden können, wie von der EU-Solarstrategie gefordert.
Administrative Hürden beim Altanlagen-Austausch abbauen
Für die Ertüchtigung ausgeförderter Anlagen sollen weniger oder keine administrativen Hürden gelten.
Netzdienliche Speichernutzung entlastet den Strommarkt
Wenn Heimspeicher flexibel (Solarstrom vermarkten, günstigen Netzstrom speichern) genutzt werden dürften, könnten vorhandene Speicher netzdienlich eingesetzt werden und den Strommarkt entlasten.
§ 24 Abs. 3 EEG 2023 ändern, um PV-Zubau zu fördern
§ 24 EEG 2023 sollte geändert werden, damit bei bestehenden Solaranlagen mehr PV-Zubau stattfindet.
Dachpotenziale werden aus Kostengründen nicht ausgeschöpft
Viele Menschen nutzen aus finanziellen Gründen das Potenzial ihrer Dachflächen nicht aus und belegen zunächst nur einen Teil des Dachs.
Eigener PV-Strom fürs E-Auto ist wünschenswert
Besitzer einer ausreichend dimensionierten PV-Anlage sollten den selbst erzeugten Strom auch zum Laden ihres E-Autos nutzen können.
Finanzielle Unterstützung für Bürger über Boni
Auch Bürgerinnen und Bürger sollen finanziell unterstützt werden, etwa über Boni für Vollbelegung von Dächern, PV-Anlagen auf Gründächern oder an Fassaden.
Hürden durch Lieferanteneigenschaft nach EnWG für PV abbauen
Die Hürden, die sich aus der Lieferanteneigenschaft nach dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für PV-Anlagen ergeben, sollen im Rahmen des Bürokratieabbaus der PV-Strategie des BMWK ebenfalls abgebaut werden.
Netzeinspeisung aus Heim- und E-Auto-Speichern erhöht die EE-Verwendungsquote
Die Erlaubnis, Heimspeicher und E-Auto-Batterien bei Überproduktion zu laden und bei Unterversorgung ins Netz zurückzuspeisen, verbessere die Verwendungsquote erneuerbarer Energien.
Uneinheitliche Länderregelungen verursachen Aufwand
Die vielen unterschiedlichen Landesregelungen zu PV bei Neubau, Dachsanierung und Carports erfordern standortspezifische Konzepte und verursachen erheblichen finanziellen und organisatorischen Aufwand.
Unterschiedliche Länderregeln erschweren und verteuern den PV-Ausbau
Nach Darstellung des HDE bestehen in den Bundesländern unterschiedliche Ansätze zum verpflichtenden PV-Ausbau und zu Anlagenvorgaben, was den Ausbau erschwere, verzögere und verteuere.
Zusätzliche Maßnahmen für bestehende Heimspeicher
Für bestehende Heimspeicher sollten zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, damit sie am Strommarkt aktiv werden.
PV-ready bauen: Vorrüstung bei Neubau und Sanierung
Bei Neubauten und Sanierungen sollten bereits in der Planung alle technischen Vorkehrungen getroffen werden ("PV-ready"), um eine spätere Nachrüstung nicht unnötig zu erschweren, soweit technisch zumutbar.
Verzicht auf Papier-Zusatzformulare
Viele Prozesse sollen entbürokratisiert werden, indem auf Zusatzformulare in Papierform verzichtet wird.
Dach- und Fassaden-PV bietet beste Teilhabemöglichkeit
Nach Auffassung des BUND bieten Solaranlagen auf Dächern und Fassaden, ob auf Eigenheimen oder öffentlichen Gebäuden, die beste Möglichkeit zur Teilhabe verschiedenster Akteure.
Öffentliche Hand besitzt sehr viele für PV nutzbare Gebäude und Flächen
Die öffentliche Hand verfügt über eine große Zahl an Gebäuden und Flächen (u. a. Schulen, Kitas, Hochschulen, Kläranlagen, Bahnhöfe, Kasernen), auf denen PV-Anlagen installiert werden könnten.
PV auf Mehrfamilienhausdach als privilegierte Maßnahme im WEG
Eine PV-Anlage auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses soll im Wohnungseigentumsgesetz als privilegierte Maßnahme verankert werden.
PV auf öffentlichen Gebäuden hätte erhebliche Wirkung für den PV-Ausbau
Die Verpflichtung der öffentlichen Hand, ihre eigenen geeigneten Gebäude und Grundstücke mit PV auszustatten, hätte nach Einschätzung der Stellungnahme erhebliche Wirkung auf den PV-Ausbau.
PV-Ausbau auch im Jahres- und Tagesverlauf steigern
Die PV-Stromerzeugung an Gebäuden sollte nicht nur im bilanziellen Jahresmittel, sondern auch im Jahres- und Tagesverlauf gesteigert werden.
Schulterschluss zwischen Bauwelt und PV-Branche fehlt
Zwischen der Bauwelt und der Photovoltaik-Branche besteht aktuell noch erheblicher Handlungsbedarf bei der Zusammenarbeit.
Viele PV-Anlagen werden wegen Vorgaben auf max. 30 kWp begrenzt
Viele PV-Anlagen könnten größer als 30 kWp gebaut werden, werden aber wegen diverser Vorgaben nur mit höchstens 30 kWp oder weniger errichtet.
Zustimmung zu BIPV als Neubaustandard 2035
Der eaD befürwortet die Vision, Aufdach-PV und bauteilintegrierte PV bis 2035 zum Standard für alle Neubauten zu machen.
Aufdachanlagen spielen besonders wichtige Rolle für gerechte Energiewende
Die DUH hält Aufdach-Photovoltaikanlagen für besonders wichtig für eine sozial und ökologisch gerechte Energiewende.
Digitale Antragsprüfung durch bessere Behördenausstattung vorantreiben
Die digitale Antragsprüfung in Genehmigungsverfahren soll durch entsprechende sachliche Ausstattung der Behörden konsequent vorangetrieben werden, um Zeit und Ressourcen zu sparen.
Förderprogramm für Dach- und Elektriksanierung
Ein Förderprogramm soll Dachsanierungen und Hauselektriksanierungen im Zusammenhang mit neuen PV-Anlagen unterstützen.
Förderung soll Anreize für effizientere Gebäude bei ähnlichen Kosten setzen
Die staatliche Förderung für Neubau und Bestandssanierung soll Investoren Anreize geben, bei vergleichbaren oder nur wenig höheren Investitionskosten umweltfreundlichere, energieeffiziente und energieproduzierende Gebäude zu planen.
One-Stop-Meldesystem für PV-Anmeldungen einführen
Die Anmeldepflichten (Netzbetreiber, Marktstammdatenregister u. a.) sollten in einem One-Stop-Meldesystem gebündelt werden, um Bürokratie zu mindern und Transparenz für Bürger zu schaffen.
Papierform ist bei PV-Verwaltungsverfahren im Jahr 2023 nicht mehr nötig
Der bne hält die Papierform bei Verfahren rund um PV-Anlagen (Planung, Genehmigung, Netzanmeldung, Inbetriebnahme, Betrieb) im Jahr 2023 für nicht mehr erforderlich.
PV-Anlagen werden nach Eigenbedarf statt Dachpotenzial ausgelegt
Private Photovoltaikanlagen werden häufig nur nach dem eigenen Bedarf oder dem Standardpaket des Verkäufers dimensioniert und nicht nach dem Potenzial der Dachfläche.
Volle Dachbelegung trägt mehr zu Zielen bei als Balkon-PV
Ganze Dächer mit PV-Anlagen auszustatten trägt stärker zur Erreichung der Ausbauziele bei als Balkon-PV.
§ 42a EnWG: Mehraufwand behindert die Dekarbonisierung
Nach Ansicht der Einreichung behindert der durch die Sonderregelungen in § 42a EnWG entstehende unnötige Mehraufwand die Dekarbonisierung.
Baustandard für PV-Anlagen einführen
Ein Baustandard für PV-Anlagen soll eingeführt werden (GEG, EnEV, EEWärmeG).
Bauvorschriften für Fassaden-/Überdachungs-PV vereinfachen
Die Bauvorschriften für PV-Fassadenanlagen und PV-Überdachungen sollen hinterfragt und wenn möglich vereinfacht werden.
Entwurf bleibt hinter Forderungen der Umweltverbände zurück
Der Entwurf bleibt bei Dach-PV hinter den Forderungen der Umwelt- und Naturschutzverbände für einen naturverträglichen Solarausbau zurück.
Forderung: §48 EEG vor Verabschiedung im Juli ändern
§48 EEG soll entsprechend dem Vorschlag modifiziert werden, bevor er im Juli im Parlament verabschiedet wird.
Gebäude sind für PV besonders vorteilhaft, weil sie lokal erzeugen
Die Allianz BIPV bewertet die Eigenschaft des Gebäudes, Energie direkt beim Verbraucher zu erzeugen, als großen Vorteil gegenüber anderen Standorten für Photovoltaik.
Mehr Anreize für Kleinbetriebe und Privatbauherren
Für Privatbauherren und Landwirte unterhalb einer Einnahmegrenze sollten mehrere Rentabilitäts- und Risikominderungsanreize geschaffen werden.
Netzstrom-Beladung darf EEG-Zertifizierung nicht kosten
Die Nutzung von Netzstrom zum Beladen von EEG-Speichern soll nicht mehr zum Verlust der EEG-Zertifizierung führen.
PV-Anlagen in § 20 Abs. 2 WEG privilegieren
Die Privilegierung baulicher Veränderungen nach § 20 Abs. 2 WEG, die bereits für Ladeinfrastruktur gilt, sollte im Sinne der Energiewende dringend auf Photovoltaikanlagen ausgeweitet werden.
Repowering hilft, mehr Dachstrom effizient zu ernten
Repowering kann schon heute und verstärkt in den kommenden Jahren helfen, mehr Strom effizient von Dächern zu gewinnen.
Stadtstrom: Investor:innen sollen Strom zeitgleich selbst verbrauchen können
Investor:innen in große Wind- und Solaranlagen sollten den eigenen Strom zeitgleich verbrauchen und so ihre Stromrechnung senken können.
Zustimmung zur Vereinfachung des Repowerings
Die Vereinfachung des Repowerings bei Dachanlagen wird unterstützt, damit technologische Entwicklungen ohne bürokratischen Aufwand berücksichtigt werden können.
B-Pläne können PV-Anlagen verhindern
Vorgaben in bestehenden Bebauungsplänen zu zulässigen Nutzungen und Gebäudeabmessungen können die Errichtung von PV-Anlagen unmöglich machen.
Bauliche Gestaltung ist Ländersache (Landesbauordnungen)
Die Details der baulichen Gestaltung sind grundsätzlich in den Landesbauordnungen geregelt, die Zuständigkeit für entsprechende Änderungen liegt bei den Bundesländern.
Dach-PV einzelner Eigentümer*innen ist selten grundlegende Veränderung/Beeinträchtigung
Die Installation einer PV-Anlage auf dem Dach einer Wohnanlage durch einzelne Wohnungseigentümer*innen stellt nach dem Wohnungseigentumsgesetz kaum eine grundlegende Veränderung der Anlage dar und beeinträchtigt nicht beteiligte Eigentümer*innen nur in seltenen Fällen unbillig.
Dach-Repowering zulassen (Unterstützung der Prüfung)
Die Prüfung der Bundesregierung, Repowering bei Dachanlagen zuzulassen, wird unterstützt.
Flexibilitätsangebot von Prosumern über Weiterentwicklung von § 14a EnWG regeln
Das systematische Angebot von Flexibilitäten durch Prosumer soll nach der Stellungnahme ausgestaltet werden, z. B. im Zuge der Weiterentwicklung von § 14a Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
GNDEW-Entwurf: EEG-Änderungen erzwingen unnötige, teure Zwischenlösungen
Die vorgeschlagenen EEG-Änderungen (§§ 9, 10b, 100) im GNDEW-Entwurf führen nach Ansicht der Stellungnahme zu unnötigen und teuren Zwischenlösungen zu Lasten der Anlagenbetreiber und sollten dringend geändert werden.
Hemmnisse privater Investoren: Unsicherheit und Zeitaufwand
Das größte Hemmnis für investitionsbereite Eigentümer sind Unsicherheit über das Vorgehen, Sorge vor Fehlinvestitionen und der hohe Zeitaufwand der Informationsbeschaffung.
Mittel für Kommunen zur Deckung des Prüfaufwands
Für Kommunen sollten Maßnahmen und Mittel bereitgestellt werden, die den Prüfaufwand abdecken und dennoch ein beschleunigtes Verfahren ermöglichen.
Muster-Bauordnung laufend weiterentwickeln
Die Muster-Bauordnung der Bauministerkonferenz sollte fortlaufend im Sinne der Energiewende weiterentwickelt und überprüft werden, im Benehmen mit den Ländern als Teil der PV-Strategie.
Nicht jedes Dach ist statisch für PV-Dachanlagen geeignet
Aus baulich-statischen Gründen eignet sich nicht jedes Dach für die Installation einer PV-Dachanlage.
Online-Anträge mit Ausfüllhilfen
Das BMWK oder die Netzbetreiber sollen Onlineanträge mit Ausfüllhilfen für alle notwendigen Schriftstücke bereitstellen.
PV-ready und Förderprogramm für Bestandsgebäude
PV-ready im Gebäudebestand sollte gezielt vorangebracht werden, etwa durch ein Förderprogramm nach Berliner Vorbild oder eine Zusatzförderung für ältere Gebäude.
Repowering auch bei privaten Dachanlagen ermöglichen
Repowering soll analog zu den Änderungen 2022 bei Freiflächenanlagen auch im privaten Bereich, etwa bei Dachanlagen, ermöglicht werden.
UrbanPV als Strom auf versiegelten Siedlungsflächen
UrbanPV als Sonderform der dezentralen PV soll Solarstrom in Siedlungsgebieten erzeugen, überwiegend auf bereits versiegelten Flächen.
Baurechtsnovelle zur Auflösung von Konflikten mit kommunalen Satzungen prüfen
Es sollte geprüft werden, ob eine Novellierung des Baurechts Wechselwirkungen zwischen kommunalen Satzungen und dem PV-Ausbau auf Dächern auflösen kann.
Bestehende Kundenanlagen-Merkmale sind rechtsunsicher
Die bestehenden Tatbestandsmerkmale der Kundenanlage sind stark auslegungsfähig und erzeugen Rechtsunsicherheit (vgl. BGH EnVR 65/18).
BMWK/BMI sollen Änderung der Musterbauordnung anregen
Das BMWK oder das Innenministerium sollten bei der Bauministerkonferenz anregen, die Musterbauordnung entsprechend zu ändern.
Bürgschaften und vergünstigte KfW-Kredite
Zur Finanzierung von Dach-PV sollten Kreditvergünstigungen wie Bürgschaften oder vergünstigte KfW-Kredite eingeführt werden.
Dachanlagen vermeiden Konflikte mit dem Naturschutz
Dachanlagen dienen nicht nur der Flächenschonung, sondern vermeiden auch Konflikte mit dem Naturschutz.
Eigenes Dach oft ungeeignet, nahegelegene Dachflächen könnten PV aufnehmen
Nicht jeder Verbrauchsstandort hat ein für eine PV-Anlage geeignetes eigenes Dach, während in der Nähe große, nach Westen ausgerichtete Dachflächen für PV zur Verfügung stehen können.
Förderprogramme für Sanierung der elektrischen Anlage fehlen
Es fehlt an niedrigschwelligen Förderprogrammen für die Sanierung der elektrischen Anlage in Bestandsgebäuden.
Industrie- und Gewerbebauten haben hohes PV-Potenzial
Industrie- und Gewerbebauten haben größere Flächen, höhere Grundlast, verfügbares Kapital und Erfahrung im Verkauf von Produkten, weshalb sie ein sehr hohes PV-Potenzial bieten.
Mindestanteil Wohnfläche bei Mehrparteienhäusern abschaffen
Der vorgeschriebene Mindestanteil zur Nutzung als Wohnfläche bei Mehrparteienhäusern sollte abgeschafft werden, um gemischt genutzte Häuser mit hohem Gewerbeanteil zu erschließen.
Modultausch-/Repowering-Regel der Freifläche auf Dachanlagen übertragen
Die für Freiflächenanlagen bereits geänderte Regelung zu Modultausch und Repowering sollte auf Gebäudeanlagen angewandt und in ihrer Praxistauglichkeit überprüft werden.
PV-Strategie um konkretes Konzept für WEGs ergänzen und Eigentümer unterstützen
Das BMWK sollte die Photovoltaik-Strategie um ein konkretes Konzept speziell für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) ergänzen und Wohnungseigentümer*innen informieren, beraten, motivieren und unterstützen.
Reihenhaus-PV oft unwirtschaftlich ohne volle Dachnutzung
Für Reihenhausbesitzer ist der wirtschaftliche Betrieb einer PV-Anlage oft schwer darstellbar, wenn nicht alle Flächenpotentiale des Daches ausgenutzt werden können.
Schon jetzt Vorsorge gegen Abbau von Bestandsanlagen treffen
Es soll bereits jetzt Vorsorge getroffen werden, damit Bestandsanlagen, die aus der Einspeisevergütung fallen, nicht abgebaut werden.
Solar-Ready-Förderprogramm für Dachsanierung
Förderprogramme sollten gezielte Dachsanierungen unterstützen, die eine spätere kosteneffiziente PV-Installation ermöglichen.
Vereinfachung der Melde- und Mitteilungspflichten in § 48 Abs. 2a EEG 2023 begrüßt
Die Clearingstelle EEG begrüßt den Vorschlag der PV-Strategie, die Melde- und Mitteilungserfordernisse nach § 48 Abs. 2a Satz 1 EEG 2023 beim Parallelbetrieb zweier Anlagen auf einem Dach zu vereinfachen.
10-kWp-Grenze führt zu zu kleinen Anlagen
Die 10-kWp-Grenze führt dazu, dass Kunden ihre Photovoltaikanlagen kleiner dimensionieren, als sie es sonst täten.
Anreize zum Weiterbetrieb ausgeförderter Anlagen
Für ausgeförderte Anlagen sollten Anreize zum Weiterbetrieb geschaffen werden: Förderung der Umstellung auf Eigenbedarf, vereinfachte Umstellungsprozesse und klare Regeln zur Einspeisevergütung, wenn eine Umstellung nicht möglich ist.
Ausschließlichkeitsprinzip im EEG hemmt marktliche Speicher-Angebote
Das im EEG verankerte Ausschließlichkeitsprinzip steht marktlichen Angeboten wie Speichertarifen entgegen, weil ein Speicher, der auch Netzstrom aufnimmt, nicht mehr als Erneuerbare-Energien-Anlage gilt und für den zwischengespeicherten PV-Strom keine EEG-Vergütung erhält.
Beim PV-Bau auf selbstgenutzten Wohnhäusern gelten viele verschiedene kWp-Grenzen
Wer eine PV-Anlage auf dem Dach eines selbstgenutzten Wohnhauses plant, muss mehrere unterschiedliche Leistungsgrenzen beachten (7, 10, 20, 25, 30 kWp und darüber).
Bestandsanlagen um Kleinstkraftwerke erweitern ohne Vergütungsverlust
Bestands-PV-Anlagen sollten um Kleinstkraftwerke erweitert werden können, ohne dass die ursprüngliche Einspeisevergütung verloren geht oder ein zweiter Zähler nötig wird.
Bürokratischer Aufwand der Erlösabschöpfung ist unverhältnismäßig
Der bürokratische Aufwand der Erlösabschöpfung steht in keinem angemessenen Verhältnis zu den geringen Abschöpfungssummen.
Dach-PV mit Dachbegrünung kombinieren
Bei Dach-PV, besonders bei innerstädtischen Neubauten, soll die Kombination mit Dachbegrünung mitgedacht werden.
Dauerhafte Tarifüberwachung nach §42a kostet Betreiber Zeit und Geld
Die dauerhafte Überwachung der Grundversorgungstarife, die §42a von Anlagenbetreibern verlangt, kostet Zeit und Geld, insbesondere bei Anlagen in mehreren Netzgebieten.
Denkmal- und Brandschutz: Flickenteppich in den Ländern
Denkmal- und Brandschutz sind Ländersache und uneinheitlich geregelt; Harmonisierungsversuche über die Musterbauordnung sind teils gescheitert und die Länder hinken bei der Umsetzung hinterher.
Digitale Tools vereinfachen die Projektplanung im Handwerk deutlich
Konfiguratoren und digitale Tools können die Planung von Projekten im Handwerk, etwa die Installation von PV-Anlagen, deutlich vereinfachen.
Doppelmeldung entschlacken für alle Haushaltsanlagen bis 20/30 kW
Die Vereinfachung der Doppelmeldung im Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber soll für alle Dachanlagen in Haushaltsgröße gelten, nicht nur für Steckermodule.
Einspeiseleistung (kW) statt kWp sichert Gleichheitsgrundsatz im EEG
Eine Umstellung der EEG-Bemessungsgrenze von der Generatorleistung (kWp) auf die Einspeiseleistung (kW) würde den Gleichheitsgrundsatz im EEG sichern, den die kWp-Bemessung nicht gewährleistet.
Gesetzliche Restriktionen verteuern Fassadenmodule
Fassadenmodule unterliegen durch die Gesetzgebung stärkeren Restriktionen, was sie teurer macht und ihre Wirtschaftlichkeit verschlechtert.
Große Dachanlagen: höheres Ausschreibungsvolumen und bessere Bedingungen
Für große PV-Dachanlagen sollten das Ausschreibungsvolumen im EEG wesentlich erhöht und die Rahmenbedingungen verbessert werden.
Große ungenutzte PV-Potenziale auf Dächern und Infrastruktur
89 % der Hausdächer sind noch ungenutzt; Parkplätze, Fassaden, Straßenränder und Bahndämme bieten Potenzial, ohne landwirtschaftliche Flächen zu opfern.
HKN-Pooling über Dienstleister für PV-Anlagenbetreiber
Die Stellungnahme fordert, dass Betreiber von PV-Anlagen ihre Herkunftsnachweise (HKN) einem Dienstleister zuweisen dürfen, der für alle verwalteten Anlagen ein gemeinsames HKN-Konto führt ("Pooling"), um die Direktvermarktung gerade für Kleinanlagen attraktiver zu machen.
Inbetriebnahme bei nicht gravierenden Mängeln erlauben
Anlagen sollten bei nicht gravierenden Mängeln oder wenn ein zertifizierter Elektriker sie montiert hat in Betrieb gehen dürfen.
KfW-Solarkreditprogramm für Eigenheimbesitzer
Ein KfW-Solarkreditprogramm sollte eingeführt werden, um Familien mit Einfamilienhaus zu motivieren, denen aktuell die Liquidität fehlt.
Landesweite PV-Pflicht-Regelungen bilden Flickenteppich
Die zunehmende Zahl verschiedener landesweiter PV-Pflicht-Regelungen führt zu einem regulatorischen Flickenteppich; in mehreren Ländern ist noch nichts beschlossen oder geplant.
Landwirtschaftliche Dächer bieten großes Potenzial ohne Flächenversiegelung
Die verbleibenden Dachflächen landwirtschaftlicher Gebäude bieten ein großes PV-Potenzial, ohne dass Fläче versiegelt wird.
Marktstammdatenregister-Software benutzerfreundlicher gestalten
Die Software des Marktstammdatenregisters muss deutlich benutzerfreundlicher und übersichtlicher werden.
Normen nur einfach, kostengünstig, auf Gefahrenabwehr beschränkt
Nur gute, einfache, kostengünstige und auf Gefahrenabwehr beschränkte Standards sollen Grundlage ordnungsrechtlicher Bauanforderungen sein, ergänzt um Folgenabschätzungen der Kosten.
Parallelbetrieb Voll-/Überschusseinspeisung braucht zwei Wechselrichter
Nach der aktuellen Regelung zum Parallelbetrieb einer Voll- und einer Überschusseinspeise-Anlage auf einem Dach sind in der Praxis zwei separate Wechselrichter nötig.
PV-Strategie: PVT-Module im Bereich Häuser berücksichtigen
Die PV-Strategie des BMWK sollte im Bereich Häuser auch PVT-Module (kombinierte Strom- und Wärmemodule) berücksichtigen.
Sicherheit der Anlagen bei Wind als Argument
Für die Sicherheit der Anlagen, insbesondere bei starkem Wind, ist eine Prüfung der Anbringung am Gebäude relevant.
Spezielle Förderung oder bessere GEG-Bilanzierung für integrierte PV
Als Anreiz für integrierte Systeme sollen eine spezielle Förderung oder eine bessere Bilanzierungsmöglichkeit im Gebäudeenergiegesetz geschaffen werden.
Umgehende Klarstellung zu Immobilien mit PV/Ladesäulen nötig
Zumindest für Immobilien mit PV-Anlagen und E-Ladesäulen soll umgehend eine Klarstellung erfolgen.
Unterschiedliche Repowering-Behandlung vereinheitlichen
Die unterschiedliche Behandlung von Freiflächen- und Dachanlagen beim Repowering wird als nicht nachvollziehbar bewertet, und der Umgang mit Repowering-Maßnahmen soll vereinheitlicht werden.
Vereinfachungen für PV im Innenbereich (Doppelnutzung) begrüßt
Die im Entwurf der Photovoltaik-Strategie 2023 geforderten Vereinfachungen für Photovoltaikanlagen im Innenbereich in Doppelnutzung werden begrüßt.
Wegfall der 100-MW-Regel bremst Ausbau ab 2024
Mit dem Auslaufen der 100-MW-Gebotsgröße ab 2024 würde die reguläre 20-MW-Grenze den Ausbau wieder beschränken und verlangsamen.
Wohngebäude-Beschränkung in § 21 Abs. 3 EEG streichen
Die Begrenzung auf Wohngebäude in § 21 Abs. 3 EEG soll entfallen, damit auch Gewerbedachflächen innerhalb eines Quartiers nutzbar werden.
2-qm-Modulgrenze aufheben
Die baurechtliche Beschränkung von PV-Modulen auf 2 qm sollte aufgehoben werden.
70-%-Regel abschaffen und Smart Gateway freigeben
Die 70-%-Regel für PV-Anlagen soll entfallen und das Smart Gateway soll endlich freigegeben werden.
70-%-Regel für PV-Anlagen abschaffen
Die 70-%-Regel (Begrenzung der Einspeiseleistung von PV-Anlagen auf 70 % der installierten Leistung) soll entfallen.
70%-Wirkleistungsbegrenzung ab 7 kWp ist nicht zielführend
Die Beibehaltung der 70%-Wirkleistungsbegrenzung für Anlagen ab 7 kWp ist nach Auffassung der Einreichenden nicht zielführend und sollte entfallen.
Anlagen weiterhin knapp unter 10 kW gebaut
Seit 2023 werden laut Marktstammdatenregister weiterhin vermehrt Anlagen knapp unter 10 kW errichtet, sodass Dachflächen nicht voll genutzt werden.
Dach-PV auf versiegelten Dächern verringert den Freiflächenbedarf
Jedes versiegelte Dach mit einer PV-Anlage verringert nach Ansicht der Stellungnahme den Bedarf an Freiflächen-PV-Anlagen.
Dach-PV und Solarthermie in § 20 WEG privilegieren
Der Katalog privilegierter Maßnahmen in § 20 WEGesetz soll um Dach-PV-Anlagen und Solarthermie erweitert werden.
Dach-PV-Ausbau kann die Umstellung auf nachhaltige Gebäudewärme unterstützen
Die Stadt Remscheid meint, dass der Photovoltaik-Ausbau auf Dachflächen vielfach die beabsichtigte Umstellung auf eine nachhaltige Gebäude-Wärmeversorgung synergetisch unterstützen kann.
Dachfirst-Vorgabe mit Gebührenpflicht ist unnötige Hürde für Solarnutzung
Die Vorgabe eines straßenparallelen Dachfirsts samt kostenpflichtiger Abweichungsgenehmigung ist eine unnötige Behinderung der bestmöglichen Nutzung solarer Strahlungsenergie.
EEG-Änderungen: Neuanlagen ohne verlangte Zwischenlösung mit alter Technik
Bei den EEG-Änderungen soll für Neuanlagen nicht zunächst alte Technik als Zwischenlösung gefordert werden, die nach kurzer Zeit wieder ausgetauscht werden muss.
EEG-Bemessungsgrenze auf Einspeiseleistung (kW) umstellen
Die Bemessungsgrenze des EEG soll von der installierten Peak-Leistung (kWp) der Module auf die tatsächlich erzeugte und eingespeiste Leistung (kW) der PV-Anlage umgestellt werden.
Eigentümer geben PV-Projekte an Energiewirtschaft ab
Wegen Komplexität und energiewirtschaftlicher Pflichten geben Immobilienunternehmen PV-Projekte oft an die Energiewirtschaft ab, sodass Investitionskapital der Immobilienwirtschaft ungenutzt bleibt.
Freiflächen-Regelung zum Modultausch auf Gebäudeanlagen übertragen
Der BSW schlägt vor, die für Freiflächenanlagen bereits geänderte EEG-Regelung zum Modultausch auch auf Gebäudeanlagen anzuwenden und ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen.
Gateway plus Standardlastprofile erleichtert PV auf großen Wohngebäuden
Eine Regelung über Smartmetergateways mit Standardlastprofilen als Rückfallebene würde unwirtschaftliche Zählervorgaben vermeiden und den PV-Ausbau auf großen Wohngebäuden mit mehreren Einspeiseanlagen erleichtern.
Gerüststand als Anlass für PV-Dachanlagen
Wenn ein Gerüst für Fassaden- oder Dacharbeiten steht, ist das der naheliegende Zeitpunkt, um PV-Dachanlagen gleich mit zu realisieren.
Größere Anlagen ohne 10-kWp-Grenze würden die Energiewende voranbringen
Würden Kunden statt kleiner Anlagen mit Speicher größere Solaranlagen bauen, wäre die Energiewende nach Ansicht der Einreichenden schon weiter fortgeschritten.
Herkunftsnachweise auch unter 1 MWh bzw. Pooling ermöglichen
Ökostrom-Herkunftsnachweise müssten künftig auch für Mengen unter 1 MWh ausgestellt werden können oder ein Pooling ermöglicht werden, damit kleine Anlagen am Markt teilnehmen können.
Kapital und geeignete Dächer finden nicht zusammen
Kapital bzw. Bedarf für PV-Strom und geeignete Dachflächen kommen nicht zusammen, weil die Grundstücksgrenze dazwischen liegt.
Kommunale Rückmeldepflichten werden nicht durchgesetzt
Bestehende bau- und kommunalrechtliche Rückmeldepflichten gegenüber Vorhabenträgern werden nicht durchgesetzt; Anträge werden verzögert, ignoriert oder unbegründet abgewiesen.
Konzepte zur Anreizung der Sanierung der elektrischen Anlage schnell entwickeln
Wegen der hohen Zahl an Bestandsimmobilien sollten schnellstmöglich Konzepte entwickelt werden, um die Sanierung der elektrischen Anlage sukzessive anzureizen.
Kosten des Sicherungskastens machen Kleinanlagen unrentabel
Die Kosten für den neuen Sicherungskasten werden als ansonsten unnötige Investition bewertet, die eine Kleinanlage unter 10 kWp unrentabel macht und deshalb gefördert werden sollte.
MVV TB B 3.2.1.25/.27 und Sicherheitskonzept überarbeiten bzw. neu bewerten
Die DGS fordert, die Bestimmungen B 3.2.1.25 und B 3.2.1.27 der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) zu überarbeiten und das Sicherheitskonzept für PV-Module neu zu bewerten.
Netzbetreiber zur DV-Anmeldung ab Inbetriebnahme verpflichten
Netzbetreiber sollten verpflichtet werden, die Anmeldung zur Direktvermarktung ab Inbetriebnahme über EDIFACT-Marktkommunikation zu ermöglichen und dafür ggf. ihre Software anzupassen.
Netzladung von Heimspeichern ist rechtlich untersagt
Ein PV-Heimspeicher ist technisch aus dem Netz ladbar, die Funktion wird aber wegen rechtlicher Einschränkungen vom Installateur nicht freigeschaltet.
Präzisierung des Personenkreises bei EEG-Novelle 2022 gefordert
Bei der anstehenden EEG-Novelle soll die Formulierung überarbeitet und präzisiert werden, welcher Personenkreis EEG-Anlagen anschließen darf.
Privilegierung auch für Dach-PV-Anlagen, nicht nur Steckermodule
Der Katalog privilegierter Maßnahmen im WEGesetz soll auf größere PV-Anlagen auf WEG-Dächern erweitert werden, sodass einzelne Eigentümer*innen einen Rechtsanspruch auf einen Mehrheitsbeschluss haben.
Rechtsunsicherheit bei Meldepflichten nach § 48 Abs. 2a Satz 1 EEG 2023
Nach den Erfahrungen der Clearingstelle EEG besteht bei den Melde- und Mitteilungserfordernissen nach § 48 Abs. 2a Satz 1 EEG 2023 Rechtsunsicherheit.
Repowering lohnt sich bei höherem Stromertrag
Repowering ist für alle Beteiligten eine gewinnbringende Alternative zum Weiterbetrieb von Alt-Anlagen, wenn der Stromertrag steigt.
Sanktionsfolge des § 52 Abs. 1 Nr. 9 EEG 2023 entschärfen
Die Sanktionsfolge des § 52 Abs. 1 Nr. 9 EEG 2023 bei einem Zuordnungsverstoß oder fehlender Zuordnung zu einer Vermarktungsform soll entschärft werden.
Solar-Gründach nutzt vorhandene Dachflächen ohne zusätzliche Naturflächen
Die Kombination aus Photovoltaik und Dachbegrünung nutzt bereits vorhandene Flächen und verbraucht keine weiteren Naturflächen.
Solarkataster-Anbindung für gebäudespezifische Potenzial- und Wirtschaftlichkeitsabschätzung
Durch Einbindung eines deutschlandweiten Solarkatasters könnten für ein konkretes Gebäude Erzeugungspotenzial, Wirtschaftlichkeit sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten abgeschätzt werden; Kommunen könnten dies Bürgern direkt zusenden.
Spätere geringe Änderungen der Anlagengröße ermöglichen
Geringe Änderungen der Anlagengröße sollen unter Beachtung der zugesagten Höchstleistung auch später noch möglich sein.
Speicher-Zeitverschiebung spart CO2, auch bei Vermarktung von Netzstrom als EEG-Strom
Die zeitliche Verschiebung von Strom durch Speicher in Privathaushalten spart CO2-Emissionen, auch wenn dabei aus dem Netz bezogener (grauer) Strom später als EEG-Strom vermarktet würde.
Standards an schlanken Ländern ausrichten
Bei der Standardisierung soll man sich an der Praxis der Bundesländer orientieren, die besonders schlanken Verwaltungsvollzug und schnelle Verfahren praktizieren.
100 Euro/Jahr für Bezugsstrom-Messung verschlechtern Wirtschaftlichkeit kleiner Anlagen spürbar
Ein Abzug von 100 Euro pro Jahr für Messung und Abrechnung des Bezugsstroms würde die Wirtschaftlichkeit einer solchen kleinen Photovoltaikanlage spürbar verschlechtern und die Amortisationszeit deutlich verlängern.
15-Minuten-Bilanzierung mit iMSys macht Flexibilität verfügbar
Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) hält die im Gesetzentwurf vorgesehene Verpflichtung zur 15-Minuten-Bilanzierung bei Einsatz intelligenter Messsysteme (iMSys) für einen konsequenten Schritt, um die Flexibilität im Stromsystem verfügbar zu machen.
2-m²-Grenze für Solarmodule blockiert große Module
Die Technischen Baubestimmungen (MVV TB) begrenzen Solarmodule auf 2 Quadratmeter; neue Module mit größeren Wafern überschreiten dies und können mangels baurechtlicher Zulassung nicht auf geneigten Dächern verbaut werden, während sie in der Freifläche bereits installiert werden.
30-kWp-Grenze für die IHK-Pflicht ist zu niedrig
Die Grenze von 30 kWp, unterhalb derer PV-Betreiber nicht der IHK-Pflichtmitgliedschaft unterliegen, ist nach Ansicht der Einreichenden viel zu niedrig angesetzt.
70-Prozent-Kappung für alle Altanlagen abschaffen
Die 70-Prozent-Kappung soll für alle Altanlagen entfallen, nicht nur für kleine Anlagen bis 7 kWp.
Abrechnung der Wechselrichter-Stand-by-Verbräuche ist unverhältnismäßig aufwendig
Die Clearingstelle EEG bewertet nach ihren Erfahrungen die Erfassung und Abrechnung der geringfügigen Stand-by-Verbräuche von Wechselrichtern (Volleinspeiseanlagen) als unverhältnismäßig hohen Aufwand.
Abwicklung nur über Netzbetreiber wirkt in Österreich als Hemmschuh
In Österreich wirkt die ausschließliche Abwicklung über Netzbetreiber nach Berichten oft als Hemmschuh.
Anlagengrößen häufen sich an den Schwellen
Die gebauten Anlagengrößen häufen sich an den jeweiligen Schwellen, besonders an der früheren 10-kW-Schwelle.
Aufwand und Nutzen der Doppelverstoß-Sanktion stehen nicht im Verhältnis
Der BDEW hält die Sanktion für einen „Doppelverstoß“ nach § 52 Abs. 1 Nr. 11 EEG 2023 für unverhältnismäßig, weil Aufwand und Nutzen nicht mehr im Verhältnis zueinander stünden.
Begrünung und PV sind technisch kombinierbar
Dank technischer Fortschritte stellt sich die Frage „Begrünung ODER PV“ auf dem Dach nicht mehr; beides lässt sich gemeinsam umsetzen, wie der Solarleitfaden der Stadt Wien zeigt.
Bei Beibehaltung der 2-m²-Modulgrenze steigen Kosten großer Dachanlagen
Bleibt die 2-m²-Grenze für Modulflächen in der MVV TB bestehen, haben große Dachanlagen auf Industrie- und Gewerbegebäuden laut BSW einen wirtschaftlichen Nachteil, und Aufwand und Kosten steigen.
Betreiber fürchten Verlust der garantierten Vergütung
Die netz-/marktdienliche Batterieeinspeisung kommt derzeit nicht zum Einsatz, weil Betreiber den Verlust ihrer garantierten Vergütung durch die Marktprämie befürchten müssen.
Bund soll sich an Finanzierung der Behördenausstattung beteiligen
Der Bund soll sich an der Finanzierung der personellen Ausstattung der Genehmigungsbehörden beteiligen; der bloße Verweis auf die Verantwortlichkeit der Länder genügt nach Ansicht der Einreichung nicht.
Bundesförderprogramm für PV auf öffentlichen Gebäuden nötig
Für die Installation von Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden braucht es ein Bundesförderprogramm bzw. Zuschüsse für kommunale Gebäude.
Bundesweites, vereinheitlichtes Solarkataster einführen
Ein bundesweites Solarkataster soll die Potentialanalyse vereinfachen, indem die bestehenden Kataster vereinheitlicht werden.
Bürokratiearme Abrechnung der Wechselrichterverbräuche begrüßt
Die Clearingstelle unterstützt den Vorschlag, Stand-by-Verbräuche der Wechselrichter von Volleinspeiseanlagen mit eigener Netzverknüpfung bürokratiearm abzurechnen.
Carports und Solarzäune sollten wie Aufdachanlagen vergütet werden
Für Carports und Solarzäune sollte in der PV-Förderung eine vergleichbare Vergütungsregelung gelten wie für Aufdachanlagen.
Dach-, Fassaden- und Flächen-PV ist die naturverträglichste Ausbauform
Solarenergie auf Dächern, Fassaden und versiegelten Flächen ist nach Ansicht der Stellungnahme die naturverträglichste Art des Ausbaus der Erneuerbaren.
Dach-PV mit Dachbegrünung kombinieren (Mikroklima, Regenwasser)
Bei Dach-PV, insbesondere auf innerstädtischen Neubauten, soll in der Photovoltaik-Strategie auch die Kombination mit Dachbegrünung bedacht werden, um das Mikroklima zu verbessern und Regenwasser kurzfristig zu speichern (Schwammstadt).
Dauerhafte Regelung für Ü20-Anlagen über 2027 hinaus
Für Abnahme und Vergütung von Strom aus Ü20-Anlagen soll eine langfristige Regelung über das Jahr 2027 hinaus geschaffen werden.
Die 2-m²-Modulgrenze passt nicht mehr zur Marktentwicklung
Die 2012 festgelegte Begrenzung der Modulfläche auf 2 Quadratmeter in der MVV TB ist aus Sicht des BSW angesichts der Entwicklung der Modultechnologie nicht mehr zeitgemäß.
Durchgängig digitale Prozesskette im Baugenehmigungsverfahren
Ziel muss eine ununterbrochene digitale Prozesskette im Baugenehmigungsverfahren sein (digitaler, perspektivisch BIM-basierter Bauantrag), um Genehmigungen zu beschleunigen.
Einführungs-Standards würden WEGs bei der PV-Nutzung helfen
Einführungs-Standards wie Muster, Beispiele und „Kochrezepte“ wären vermutlich hilfreich, damit Wohnungseigentümergemeinschaften ihr vorhandenes PV-Potenzial nutzen.
Energiewende-Ziele erfordern Solarisierung der Ballungsräume
Der BDEW hält die Ziele der Energiewende ohne eine Solarisierung der Ballungsräume (Photovoltaik in Städten) für nicht erreichbar.
Erweiterung alter Anlagen mit Selbstverbrauch unterbleibt
Viele Anlagen mit vergütetem Selbstverbrauch (EEG 2009 bis 2012 II) werden nicht um neue PV-Module erweitert, weil die Betreiber dadurch einen Teil ihrer attraktiven Vergütung verlieren.
Förderprogramm für Solargründächer auflegen
Parallel zum forcierten Dach-PV-Ausbau sollte ein Förderprogramm für Solargründächer aufgelegt werden, das als Teil des Solarpakets 1 mit dem BMUV-Vorhaben abgestimmt wird; PV und Dachbegrünung lassen sich so verbinden.
Frühere EEG-Umlage machte 9,9-kWp-Anlage zum Standard
Die inzwischen abgeschaffte EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch von Anlagen über 10 kWp hat die 9,9-kWp-Anlage zum Standard gemacht, obwohl die meisten Einfamilienhäuser mehr Potenzial bieten.
Gebäudenahe Erneuerbare auf Sektorziele anrechnen
Der gebäudenahe Ausbau Erneuerbarer Energien muss auf die Klimaziele des Gebäudesektors angerechnet werden.
Gebäudeplanung bestimmt die Effektivität von PV-Dachanlagen
PV-Dachanlagen arbeiten effektiver, wenn beim Bau des Gebäudes Firstrichtung, Ausrichtung zur Sonne und Dachneigung von vornherein günstig gewählt werden.
Gebühren für Herkunftsnachweise kleiner Solaranlagen senken oder streichen
Die Registrierungs- und Kontoführungsgebühren für Herkunftsnachweise kleiner förderfreier Solaranlagen sollten deutlich abgesenkt, gestrichen oder durch Pooling reduziert werden, weil sie teils um ein Vielfaches über dem Wert der Nachweise liegen.
Glasbauregeln machen PV-Module über 2 m² trotz günstigerem Preis unwirtschaftlich
Der zusätzliche Aufwand und die Kosten zur Einhaltung der Glasbauregeln machen große PV-Module mit mehr als 2 m² Glasfläche unwirtschaftlich, obwohl sie bezogen auf die Nennleistung günstiger angeboten werden.
Glasbauvorschriften für Fassaden-PV-Module lockern
Für PV-Module an Fassaden sollten nach Ansicht der DGS weniger hohe Anforderungen gelten als nach den Glasbauvorschriften für Glas.
Großes PV-Potenzial in Mehrparteiengebäuden
In mehreren Millionen Mehrparteiengebäuden in Deutschland liegt nach Darstellung der Einreichung ein großes und schnell erschließbares Photovoltaik-Potenzial bei motivierten, investitionsbereiten Immobilienbesitzern.
Größtes Potenzial auf privaten Bestandsdächern
Das größte Dachpotenzial liegt auf den privaten Bestandsgebäuden.
Grundgebühren für Wechselrichter-Standby bei Volleinspeisung abschaffen
Für den Nullverbrauch bzw. minimalen Standby-Verbrauch von Wechselrichtern bei Volleinspeiseanlagen sollen keine Grundgebühren mehr erhoben werden.
HKN-Sammelkonto (Pooling) für Vermarkter kleiner Anlagen ohne EEG erlauben
Vermarkter kleiner Solaranlagen ohne EEG-Förderung sollen bei den Herkunftsnachweisen ein einziges Konto für alle von ihnen vermarkteten Anlagen führen dürfen (Pooling).
Höhere 30-kWp-Grenze würde Einsenders Beitrag zu den PV-Ausbauzielen steigern
Ein Einsender zur PV-Strategie 2023 führt an, dass er bei einer Anhebung der 30-kWp-Grenze (bzw. Herausrechnung alter Anlagen) seine Anlage erweitern und so stärker zur Erreichung der PV-Ausbauziele beitragen könnte.
Höhere Förderung für PV-Begrünungs-Kombination nach Wiener Vorbild
Die Kombination von Gebäudebegrünung und PV soll gefördert werden; die Stadt Wien gewährt hierfür eine höhere Förderung als für PV ohne Begrünung.
Integrierte PV ist meist aufwändiger und teurer als Aufdachanlagen
Integrierte PV-Anlagen sind nach Darstellung der Einreichung meist aufwändiger und teurer als konventionelle Aufdachanlagen.
Keine Grundgebühren für Wechselrichter-Standby
Der Standby-Verbrauch von Wechselrichtern bei Volleinspeiseanlagen darf keinen Stromliefervertrag mit Grundgebühr auslösen, sondern höchstens nach Arbeitspreis abgegolten werden, auch für Bestandsanlagen.
Keine Nachteile durch Überschreiten der 30-kWp-Grenze
Wer durch Modultausch die 30-kWp-Grenze überschreitet, soll dadurch keine Nachteile erleiden.
Kommunale Solardachkataster anbieten
Alle Kommunen sollten geeignete Solardachkataster anbieten, um die kommunalen Potenziale schrittweise zu heben.
Lumenaza begrüßt Abbau von Pönalen in der PV-Strategie grundsätzlich
Lumenaza begrüßt in seiner Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie 2023 des BMWK grundsätzlich den Abbau von Pönalen.
Marktteilnahme ab Inbetriebnahme
Speicher sollten vom Tag der Inbetriebnahme an an allen Elektrizitätsmärkten teilnehmen können.
MBO § 67: Abweichungen für EE erleichtern
Abweichungen nach § 67 der Musterbauordnung sollten für EE-Belange erleichtert werden, vergleichbar mit § 31 Abs. 2, 3 BauGB.
Mit innovativen Konzepten weit über 100 GW
Bezieht man innovative UrbanPV-Konzepte ein, ergeben sich Potenziale von weit über 100 GW, genug für den gesamten Haushaltsstrombedarf bzw. den Ersatz von bis zu 10 Atomkraftwerken.
Modultausch-Regelung im EEG ist nach Ansicht des BSW nicht praxistauglich
Der BSW hält die aktuelle Modultausch-Regelung im EEG für nicht praxistauglich und schlägt vor, die für Freiflächenanlagen geänderte Regelung auch auf Gebäudeanlagen anzuwenden.
Normen für Statik, Belastung, Sicherheit, Blendung
In Normen sollten die Anforderungen an UrbanPV-Anlagen und Module festgelegt werden, etwa Statik, mechanische Belastung, elektrische Sicherheit und Vermeidung von Blendung.
Pflicht zu Gründach und PV-Pflicht stehen im Konflikt
Bei Neubauten werden Gründächer häufig vorgeschrieben, während zugleich PV auf das Dach soll, was bei Flachdächern zu einem Zielkonflikt führt.
Privatdächer haben geringere Energieeffizienz durch Ausrichtung und Abschattung
Dachanlagen privater Haushalte erzeugen wegen vorgegebener Dachausrichtung, Neigung und Abschattung in der Regel deutlich weniger Leistung je installiertem kWp.
Privates Smart Meter soll dem Messsystem des Netzbetreibers gleichgestellt werden
Ein privat installiertes Steuerungs-/Messsystem sollte gesetzlich als gleichwertig zum intelligenten Messsystem des Netzbetreibers anerkannt werden, sodass die 70%-Regel entfällt.
PV-Gründächer ermöglichen Klimaanpassung und Artenschutz
PV-Gründach-Systeme tragen zur Klimaanpassung (weniger Überhitzung von Städten, Regenwasserrückhalt) und zum Artenschutz (Lebensraum für Insekten und Vögel) bei.
Rechtsunsicherheit gefährdet Wirtschaftlichkeit und Ausbau eigenverbrauchsoptimierter PV
Die Rechtsunsicherheit bei der Verzichtsvereinbarung gefährdet die Wirtschaftlichkeit eigenverbrauchsoptimierter PV-Anlagen und in der Folge deren Ausbau.
Repowering kann steigenden Energiekosten entgegenwirken
Repowering bei Dachanlagen kann nach Ansicht der Einreichung auch steigenden Energiekosten entgegenwirken.
Repowering von Dachanlagen ohne Vergütungsverlust erlauben
Repowering von Dachanlagen soll wie bei Freiflächenanlagen ohne Verlust der ursprünglichen EEG-Vergütungshöhe erlaubt werden; ein bloßes „Prüfen“ im Entwurf genügt nicht.
Repowering von Dachanlagen steigert Energieertrag pro Dachfläche
Repowering bei Dachanlagen würde die Leistungs- und Energiepotenziale steigern und damit mehr Energieertrag pro Dachfläche erschließen.
Repowering-Module über Zweitmarkt und kurzfristige PPAs weiterbetreiben
Die durch die Neuregelung des aktiven Repowerings (EnSiG-Novelle) freiwerdenden PV-Module sollen auf dem Zweitmarkt vertrieben und außerhalb der öffentlichen Förderung, etwa über kurzfristige PPAs, weiterbetrieben werden.
Ressortübergreifende Förderung für elektrotechnische Ertüchtigung von Bestandsgebäuden
Der VKU fordert, dass für die PV-Strategie eine ressortübergreifende Förderung der elektrotechnischen Ertüchtigung von Bestandsgebäuden entwickelt wird, um PV-Potenziale in Bestandsquartieren zu aktivieren.
Sinn der 2-m²-Beschränkung fraglich
Die Einreichenden verweisen auf einen Fachartikel, der die Sinnhaftigkeit der Zwei-Quadratmeter-Beschränkung bei der bauaufsichtlichen Zulassung von Solarmodulen hinterfragt.
Solar-Gründach ist dauerhaft bau- und vegetationstechnisch machbar
Die Kombination von PV und Gründach ist bau- und vegetationstechnisch dauerhaft machbar.
Solar-Gründach verbindet Klimaschutz und Klimaanpassung an einem Ort
Die Kombination aus Photovoltaik und Dachbegrünung („Solar-Gründach“) kann bei Neubauten und Bestandsgebäuden Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsmaßnahmen an einem Ort mit gegenseitigem Nutzen verbinden.
Solarzäune bei Vergütung mit Aufdachanlagen gleichstellen
Solarzäune sollen bei der Vergütungsregelung mit PV-Aufdachanlagen gleichgestellt werden, sofern sie auf, an, in oder in der Nähe von Gebäuden bzw. in räumlich-funktionalem Zusammenhang stehen.
Staat soll Gerüstkosten teilweise übernehmen
Der Staat soll die Gerüstkosten zumindest teilweise übernehmen, etwa über das KfW-Darlehen.
Städte hinken bei Dach-PV den ländlichen Gebieten hinterher
Der DBV stellt fest, dass Städte bei Dach-PV derzeit einen erheblichen Entwicklungsrückstand gegenüber ländlichen Gebieten haben.
Statik im Bestand erschwert PV-Installation
Viele Bestandsgebäude haben statische Gegebenheiten, die eine PV-Installation ohne teure Sanierungsmaßnahmen unmöglich machen.
Umfassende Digitalisierung der HKN-Prozesse mit digitalen Schnittstellen
Die administrativen Prozesse rund um die Ausstellung von Herkunftsnachweisen sollten umfassend digitalisiert und digitale Schnittstellen eingerichtet werden.
Ungenutztes Dachpotenzial über 560 GWp
Auf Deutschlands Dächern gibt es ein ungenutztes technisches PV-Potenzial von über 560 GWp.
Vereinbarkeit von Dach-PV und Dachbegrünung festschreiben
Die Vereinbarkeit von PV-Dachanlagen mit dem klimaanpassungsrelevanten Ziel der Dachbegrünung sollte in der Strategie als gegeben formuliert werden.
Viertelstunden-Bilanzierung ist Voraussetzung für Marktintegration von Heimspeichern
Die Pflicht zur Bilanzierung auf Basis von Viertelstundenmesswerten (§ 56 MsbG-Novelle, GNDEW) ist nach Darstellung der Stellungnahme eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass Heimspeicher marktpreisorientiert betrieben werden.
vzbv: Prüfthemen aus Abschnitt 3.2 der PV-Strategie zeitnah umsetzen
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, dass die im Abschnitt „3.2 Photovoltaik auf dem Dach erleichtern“ der PV-Strategie des BMWK als noch zu prüfend genannten Themen ebenfalls zeitnah umgesetzt werden.
Weitere Hürden für Wohlfahrts-PV durch Ressorts abbauen
BMWK und andere zuständige Ressorts sollen weitere Hürden angehen, damit der PV-Ausbau auf Dächern der Freien Wohlfahrtspflege entfesselt wird.
Zähler-Verfahren bei Dach-PV zum Standard machen
Die bei manchen Netzbetreibern übliche anteilige Auszahlung der EEG-Vergütung mit dem vorhandenen Zähler sollte bis zu einer bestimmten Gesamtanlagengröße gesetzlich zum Standard werden.
Zulässige Modulfläche von 2 auf 3 m² erhöhen
Die in der MVV TB ohne Verwendbarkeitsnachweis zugelassene Modulfläche soll von 2 auf 3 m² steigen, mindestens für große Flachdachanlagen auf Gewerbe- und Industriegebäuden.
Zweitnutzung gebrauchter Module als Nebeneffekt des Repowerings
Repowering schafft Potenziale für die Zweitnutzung gebrauchter Module, etwa als Ersatz, in Krisengebieten wie der Ukraine oder als Rohstoffquelle.
§ 48 Abs. 4 EEG zur Umsetzung des Dach-Repowerings vereinfachen
Dach-Repowering kann im EEG 2023 durch eine entsprechend vereinfachte Fassung des § 48 Abs. 4 umgesetzt werden.
§ 52 Abs. 1 Nr. 9 EEG 2023 droht Strafzahlung, Verzichtsvereinbarung unsicher
Mit der Novellierung des § 52 Abs. 1 Nr. 9 EEG 2023 droht bei einem Zuordnungsverstoß oder fehlender Zuordnung zu einer Vermarktungsform nun eine Strafzahlung, wodurch die Fortführung der unter dem EEG 2021 verbreiteten Verzichtsvereinbarung rechtlich unsicher geworden ist.
30-kWp-Grenze beschränkt Ausbau trotz freier Dachfläche
Die 30-kWp-Grenze für den günstigen Ausbaubereich beschränkt Betreiber bestehender PV-Anlagen im weiteren Ausbau, obwohl auf ihren Dächern noch Fläche für zusätzliche Module vorhanden wäre.
70%-Begrenzung belastet gemeinnützige Eigenverbrauchsanlagen, EEG ändert nichts
Die 70-%-Begrenzung belastet gemeinnützige Betreiber, denen es um CO2-Einsparung beim Eigenverbrauch geht, und die neue EEG-Regelung bringt ihnen keine Verbesserung, weil für Altanlagen die Grenze bei 7 kWp gezogen wurde.
abZ- und ZiE-Verfahren sind langwierig und bremsen PV in der Gebäudehülle
Die Verfahren für die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) und die Zustimmung im Einzelfall (ZiE), die für bauwerkintegrierte PV-Module nötig sind, dauern nach Ansicht des Verbands FVHF lange und verhindern die breite Anwendung von Photovoltaik in der Gebäudehülle.
Alle Prüfungen parallel durchführen
Die Prüfungen im Genehmigungsverfahren sollen parallel statt nacheinander erfolgen.
Anbringung über 4 m derzeit nur mit bestimmten Modulen möglich
Derzeit sind für die Anbringung in Höhen über 4 m nur bestimmte PV-Module zulässig.
Anlagen von 2021/2022 vergütungsrechtlich schlechter gestellt
Die in 2021 und 2022 neu gebauten PV-Anlagen erhalten eine deutlich schlechtere Vergütung als davor und danach errichtete Anlagen.
Anmeldeportal bietet keine passende Auswahl für Inselanlagen
Eine Anmeldung ist praktisch nicht möglich, weil das Anmeldeportal der BNetzA die Auswahlmöglichkeiten für bestimmte Anlagentypen nicht bereitstellt.
Aufteilung erhöht Beratungs- und Haftungsrisiko
Die optimale Aufteilung für den Kunden zu ermitteln macht Beratung und Planung aufwendiger und birgt das Risiko eines Falschberatungsvorwurfs.
Bagatellgrenze: Zeitförderung für Anlagen < 400 kWp behalten
Für Anlagen unter 400 kWp, unterhalb der Schwelle des § 51 EEG, soll die Zeitförderung auch bei Neuanlagen erhalten bleiben.
Bauteilsubstitution spart Ressourcen und CO2
Gebäudeintegrierte PV ersetzt herkömmliche Baustoffe, spart Ressourcen und senkt den CO2-Fußabdruck eines Gebäudes schon in der Bauphase im Vergleich zu additiver Installation.
Befreiung auch für ältere Anlagen über 7 kWp
Die Befreiung von der Smart-Meter-Pflicht und der 70-%-Kappung sollte auch für ältere Anlagen über 7 kWp gelten; andernfalls entsteht unnötiger Formalismus und Personalaufwand.
Bei gebäudeintegrierter PV besteht dringender Handlungsbedarf
Die DGS sieht bei gebäudeintegrierten PV-Anlagen dringenden Handlungsbedarf und verweist darauf, dass ihr Marktanteil wegen höherer Investitionskosten unter 0,5 % liege.
Bestandsschutz der Elektrik bei Installation kleiner PV-Anlagen beibehalten
Bei der Installation einer kleinen PV-Anlage in einem Bestandsgebäude soll der Bestandsschutz für die vorhandene Elektrik weiter gelten, zumindest bei Wohngebäuden etwa aus dem Jahr 1970, statt dass die Elektrik wie bei einem Neubau nach den TAB umgebaut werden muss.
Bodennähe-Beschränkung für Standard-PV-Module im urbanen Raum wenig sinnvoll
Die Beschränkung der Anbringung von Standard-PV-Modulen (Glas-Folien-Modulen) auf Bodennähe, die sich aus der Glasbaunorm DIN 18008 ergibt, wird im urbanen Raum als wenig sinnvoll bewertet.
Bürgerdialog: Informationen zu PV-Dachanlagen schwer zu beschaffen
Nach dem Bürgerdialog im Kontext des Ariadne-Projekts, an dem das Fraunhofer IEE als Experte teilnahm, ist die Informationsbeschaffung für Bürger*innen bei PV-Dachanlagen schwierig.
BVI: Bei Spezialfonds-Gewerbeimmobilien besteht dringender PV-Handlungsbedarf
Der BVI hält angesichts des Regierungsziels, auf möglichst vielen Dächern Solarstrom zu erzeugen, auch bei den Immobilien, die Spezialfonds besitzen, dringenden Handlungsbedarf für den PV-Ausbau für geboten.
Dach-Solarenergie ist die naturverträglichste Art der Energieerzeugung
Der BUND SH nimmt an, dass der Ausbau von Photovoltaik und Solarthermie auf dem Dach unter den Arten der Energieerzeugung die naturverträglichste ist.
Dachbegrünung verlängert die Lebensdauer der Dachabdichtung deutlich
Nach Aussage der Stellungnahme schützen Dachbegrünungen die Dachabdichtung und verlängern deren Lebensdauer deutlich gegenüber ungeschützten Abdichtungen.
Dachbegrünung verlängert Lebensdauer der Dachabdichtung
Dachbegrünungen schützen die Dachabdichtung vor Extremtemperaturen, UV, Hagel und Sturm und verlängern deren Lebensdauer deutlich gegenüber ungeschützten Abdichtungen.
Dächer und Freiflächen von ÜNB/VNB sollten für PV genutzt werden
Die Dächer und Freiflächen der Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber sollten für die Erzeugung von PV-Strom genutzt werden.
Dachsanierungsaktivitäten müssen deutlich ausgeweitet werden
Die Sanierungsaktivitäten im Dachbereich sollten gegenüber der derzeitigen bauteilbezogenen Sanierungsquote von ca. 1,3 % deutlich ausgeweitet werden.
Durchsetzung der Doppelverstoß-Sanktion verursacht hohe Kosten und Rechtsunfrieden
Der BDEW befürchtet, dass die Durchsetzung der Sanktion nach § 52 Abs. 1 Nr. 11 EEG 2023 erhebliche finanzielle Aufwände und Rechtsunfrieden nach sich ziehen würde.
EEG berücksichtigt Ertrags- und Netzunterschied nach Ausrichtung nicht
Das EEG berücksichtigt nach Darstellung der Stellungnahme nicht, dass Anlagen auf Nord-Dächern oder Ost-/West-Fassaden gegenüber Süd-Dächern deutlich andere Erträge und Netzwirkungen haben.
EEG-Förderung fällt im Süden höher aus als im Norden
Die EEG-Förderung für Photovoltaik von Privathaushalten fällt in den südlichen Bundesländern bisher immer höher aus als in den nördlichen.
EEG-Klarstellung: Keine Erstattung kommunaler Zahlungen in drei Fällen
Nach der Klarstellung in der letzten EEG-Novelle, dass nur die Beteiligung an geförderten Strommengen erstattungsfähig ist, werden Zahlungen an Kommunen bei negativen Preisen, bei Strompreisen über dem anzulegenden Wert und beim Wechsel in die sonstige Direktvermarktung nicht erstattet.
EEG-Neuregelung bringt Altanlagen bei 70%-Drosselung keine Verbesserung
Die neue EEG-Regelung bringt nach Darstellung der Einreichenden Altanlagen keine Verbesserung bei der 70%-Leistungsbegrenzung, weil für Altanlagen die Grenze bei 7 kWp gezogen wurde.
EEG-Strafzahlungen bei Doppelvermarktung sollten entfallen
Die EEG-Strafzahlungen bei Verstößen gegen die Regelungen zur Doppelvermarktung von Strom sind entbehrlich und sollten aus dem Katalog der Pönalen gestrichen werden.
Einheitliche Regeln würden Handelsunternehmen mit bundesweiten Standorten helfen
Der HDE hält bundeseinheitliche Regelungen für große Handelsunternehmen mit Standorten in allen Bundesländern für eine entscheidende Vereinfachung und einen Beschleunigungsfaktor für den PV-Ausbau.
Einheitlicher Verwaltungsprozess beim Ensembleschutz für PV-Dachanlagen
Für den Ensembleschutz ganzer Stadtteile sollte es bei PV-Dachanlagen einen einheitlichen Verwaltungsprozess geben.
Einspeiseleistung bei 30 kWp hängt stark von Dachausrichtung ab
Bei der EEG-Grenze von 30 kWp ist die erzielbare Wechselrichter-Einspeiseleistung bei Südausrichtung mit 36° Neigung wesentlich höher als bei Ost-West-Ausrichtung mit 45°.
Erstzuordnung Direktvermarktung verpflichtend in standardisierte Marktkommunikation
Die Erstzuordnung, also die Anmeldung von Neuanlagen in die Direktvermarktung, die bisher per E-Mail vom Direktvermarkter an den Netzbetreiber geschickt wird, sollte verpflichtend in die standardisierte Marktkommunikation übernommen werden.
Förderung der Entsorgung alter Dacheindeckung
Gezielte Fördermittel für die Entsorgung alter Dacheindeckungen sollten die Sanierungskosten für Dach-PV ausgleichen.
Förderung für erzwungene Sicherungskasten-Erneuerung
Für die durch die PV-Anlage erzwungene Neuinstallation des Sicherungskastens sollten Fördermöglichkeiten angeboten werden, analog zur Wärmepumpenförderung.
Forderung: eigenes PV-Konzept für WEGs
Das BMWK soll ein konkretes PV-Konzept für WEGs entwickeln, das deren strukturelle und systembedingte Besonderheiten berücksichtigt.
Fristen für Baugenehmigungen: Kapazitäten ländlicher Kommunen beachten
Bei der im Handlungsfeld „Baugenehmigungsverfahren erleichtern“ der PV-Strategie vorgesehenen Prüfung von Fristen für Genehmigungsverfahren sollen die Bearbeitungskapazitäten von Kommunen in ländlichen Räumen berücksichtigt werden.
Gebäudenahe Kleinanlagen wie Gebäude-PV vergüten
Sonstige Solaranlagen bis 100 kWp (Carport, Zaun, Garten) sollten die gleiche Vergütung wie gleich große Dachanlagen erhalten, da die Schlechterstellung nicht begründet ist.
GEG-Novelle zum 1.1.2024 als Maßnahme in die Strategie aufnehmen
Die angekündigte Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes zum 1. Januar 2024 soll ausdrücklich als Maßnahme in die PV-Strategie aufgenommen und zeitnah auf den Weg gebracht werden.
Gemeinden lehnen B-Plan-Änderungen wegen Aufwand und Kosten oft ab
Gemeinden lehnen die Änderung von Bebauungsplänen, die Dachform oder Firstrichtung vorschreiben und so PV-Nutzung verhindern, nicht selten wegen erheblichen Aufwands und Kosten ab.
Gerüstkosten übernehmen, wenn PV installiert wird
Die PV-Strategie sollte Anreize setzen, etwa die Übernahme der Gerüstkosten, wenn zugleich eine PV-Anlage installiert wird.
Glasbaunormen kennen keine gerahmten Module
Die Glasnormen (DIN 18008) sehen keine Prüfungen mit gerahmten Gläsern vor, obwohl Standard-PV-Module Aluminiumrahmen haben.
Grenze von 30 kWp für IHK-Pflicht ist zu niedrig angesetzt
Die Grenze von 30 kWp, ab der PV-Anlagenbetreiber IHK-Pflichtmitglieder sind, wird als deutlich zu niedrig angesehen.
Hamburg: Flächenknappheit, Schwerpunkt Dach-PV
Wegen begrenzten Flächenangebots und hoher Bevölkerungs- und Industriedichte liegt der PV-Ausbau in Hamburg klar auf Dachflächen; Agri-PV kann nur einen kleinen Anteil leisten.
Höhere Vergütung für PV auf Gründächern
Für PV-Anlagen auf begrünten Flachdächern sollte eine etwas höhere Vergütung gezahlt werden.
Inbetriebnahme wird dem Direktvermarkter oft verspätet gemeldet
Netzbetreiber melden dem Direktvermarkter die Inbetriebnahme einer Anlage sehr häufig verspätet, teils um mehrere Wochen.
Integrierte PV macht Städte klimaresilienter
Durch intelligente Integration von UrbanPV in die Stadtarchitektur können Städte resilienter gegen den Klimawandel und lebenswerter werden.
Jahresverrechnung erhöht den Anreiz zur PV-Installation
Mit Jahresverrechnung hätten private Haushalte eine echte Kostenersparnis, wodurch der Anreiz zur Installation einer PV-Anlage steigt.
Jährliche Meldung der Volleinspeiseanlage streichen
Die jährliche Meldepflicht, welche Anlage als Volleinspeiseanlage gilt, soll entfallen; nur Änderungen sind dem Netzbetreiber zu melden.
Kapazitäten aus PPA, Bürgerenergie, Repowering nicht vom Volumen abziehen
Das Abziehen zusätzlicher Kapazitäten aus PPA-, Bürger:innenenergie- oder Repowering-Projekten vom PV-Ausschreibungsvolumen ist nach Ansicht der Einreichung nicht zielführend.
Keine regulatorische Hürde für Gleichstromabzweig
Die PV-Strategie soll keine regulatorische Hürde schaffen, die Betreiber von Dachanlagen zwingt, mit dem Netzbetreiber über die Abzweigung von etwas Gleichstrom zu verhandeln.
Kirchendächer mit PV existieren bereits
Es gibt bereits Kirchendächer mit Photovoltaikanlagen, etwa in Bornheim (Pfalz) und Wildpoldsried.
Kleine Anlagen ohne iMSys: keine zeitvariablen Tarife
Für Kunden unter 7 kW PV und 6.000 kWh Verbrauch besteht keine iMSys-Einbaupflicht; sie werden über Standardlastprofile bilanziert, wodurch zeitvariable Tarife und Anreize für marktorientierten Speicherbetrieb entfallen.
Kommunale Ausgabengrenzen bremsen PV auf eigenen Dächern
Kommunen können nicht so viel in PV auf ihren Dächern investieren wie gewünscht, weil die Finanzaufsicht Ausgaben oberhalb einer gewissen Höhe untersagt.
kWp-Bemessung hängt von Standort, Dachausrichtung und Dachneigung ab
Die im EEG verwendete Bemessung nach Generatorleistung (kWp) hängt von der örtlichen Globalstrahlung, der Dachausrichtung und der Dachneigung ab.
Mangelnde Messung verursacht vermeidbare Kosten
Weil die Einspeisung kleiner Anlagen nicht ausreichend gemessen wird, fehlt die Datengrundlage für Prognosen; Unsicherheiten bei Vermarktungsmengen und Abweichungen verursachen vermeidbare Kosten für die Allgemeinheit.
MaStR-Eintragung ohne separaten Papiernachweis belegen
Anlagenbetreiber sollen gegenüber anderen Marktrollen den Nachweis der Eintragung im Marktstammdatenregister durch Verweis auf das Register selbst erbringen können, ohne separaten Papiernachweis.
Mehr EE und Einspeisegarantie für Dachanlagen verlängern Nichtabnahmezeiten
Der weitere EE-Ausbau und die garantierte Einspeisung kleiner PV-Dachanlagen führen zu längeren Nichtabnahmezeiten für EE-Parks ohne Vergütung.
Mietmodelle für PV-Anlagen sind für EFH-Familien zu teuer
Für Einfamilienhaus-Familien ohne ausreichende Liquidität sind Mietmodelle für die PV-Anlage ebenfalls zu teuer.
Moderne Messeinrichtung plus Datenlesegerät statt Smart Meter
Für die Direktvermarktung von Kleinanlagen soll eine Moderne Messeinrichtung genügen, ergänzt durch ein vom Direktvermarkter gestelltes Datenlesegerät.
MVVTB B 3.2.1.25 begrenzt Glasdeckfläche von PV-Modulen auf 2 m²
Die Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVVTB) legt in Punkt B 3.2.1.25 fest, dass die Glasdeckfläche eines PV-Moduls 2 m² nicht überschreiten darf, während für thermische Solarkollektoren eine Grenze von 3 m² gilt.
Nicht alle Betreiber bieten Zahlung für Bestandsanlagen an
Trotz Erweiterung auf Bestandsanlagen sind nicht alle Betreiber bereit, eine Zahlung nach § 6 EEG anzubieten.
Nicht-Standard-Installationen finden keinen Dienstleister
Wenn das Dach nicht standardmäßig geeignet ist und eine Installation an Hauswand, Carport oder Garten nötig wird, findet man kaum einen Dienstleister.
Nicht-vor-Ort-Nutzung im selben Unternehmen als Selbstverbrauch definieren
Der Eigenstromverbrauch soll auch für mehrere räumlich getrennte Standorte desselben Unternehmens fiktiv und administrativ einfach möglich sein, indem die Nicht-vor-Ort-Nutzung als Selbstverbrauch definiert wird.
Öffentlicher Grund blockiert Eigenversorgung und Dach-PV
In Gewerbegebieten bleiben Dächer oder nahe PV-Parks oft ungenutzt, weil Kommune und Netzbetreiber zustimmen müssen, wenn öffentlicher Grund überquert wird.
Pauschalisierte HKN-Ausstellung und automatisierter Vermarktungswechsel
Für Kleinanlagen sollten pauschalisierte Verfahren zur Ausstellung von Herkunftsnachweisen nach installierter Leistung in kWp gelten und der Wechsel der Vermarktungsformen automatisiert werden.
PPA-Stakeholderdialog zeitnah nachholen
Das BMWK sollte den angekündigten Stakeholderdialog zur Stärkung der PPA-Rahmenbedingungen für förderfreie PV-Anlagen zeitnah nachholen.
Privilegierung der PV-Anlage bringt der Eigentümergemeinschaft keinen Nachteil
Laut Stellungnahme von Wohnen im Eigentum entsteht der Wohnungseigentümergemeinschaft kein Nachteil, wenn einzelne Eigentümer die Dachflächen für eine PV-Anlage nutzen und diese Maßnahme im Wohnungseigentumsrecht privilegiert wird.
Prüfprozesse für abZ und ZiE erheblich verkürzen
Die Prüfprozesse für die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) und die Zustimmung im Einzelfall (ZiE) bei bauwerkintegrierter PV sollen erheblich verkürzt werden.
PV nicht nur im Außenbereich: Ziel 30 ha/Tag der Nachhaltigkeitsstrategie
Eine reine Fokussierung des Photovoltaik-Ausbaus auf Außenbereichsflächen sei zu vermeiden, da die Bundesregierung sich in der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie verpflichtet habe, die Flächeninanspruchnahme bis 2030 auf 30 ha pro Tag zu begrenzen.
PV-Ansprache richtet sich derzeit vor allem an private Hausbesitzer
Nach Darstellung des Einreichers werden beim PV-Ausbau derzeit vor allem private Hausbesitzer angesprochen, etwa im Gegensatz zu landwirtschaftlichen Dachflächen.
PV-Genehmigungen auch für Hochhäuser über 22 m
PV-Genehmigungen sollen auch für Hochhäuser über 22 m zugelassen werden.
PV-Infrastrukturpflicht bei jeder Elektro-Sanierung
Bei jeder Elektro-Sanierungsmaßnahme soll die PV-Infrastruktur (Unterkonstruktion, Leitungen, Zähler) verpflichtend vorgesehen werden.
PV-Installation sollte nicht aufwändiger sein als Elektroherd-Installation
Die Installation einer PV-Anlage sollte nicht aufwändiger sein als die Installation eines Elektroherds gleicher Leistung.
PV-Module werden anders gefertigt als Glas (laut DGS)
Nach Darstellung der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) werden PV-Module anders gefertigt als Gläser, für die die Glasbauvorschriften gelten.
PV-Strategie S. 13: Satz zur kompletten Dachbelegung ist irreführend
Der Satz „In der Folge macht es Sinn, gleich die komplette Dachfläche mit PV-Modulen zu belegen“ im Entwurf der Photovoltaik-Strategie 2023 (S. 13) legt nach Ansicht der Einreichung fälschlich nahe, die volle Dachbelegung sei erst dadurch sinnvoll geworden.
Recht auf Schnittstelle zum Marktstammdatenregister für Installateure
Beim Marktstammdatenregister (MaStR) registrierte Dienstleister und Installateure sollen ein Recht auf eine digitale Schnittstelle (API) zur Befüllung des Registers erhalten.
Repowering darf nicht mit Neubau konkurrieren
Es muss verhindert werden, dass Repowering durch zusätzliche Nachfrage in Konkurrenz zum Neubau von Anlagen tritt.
Risiko: Abregelung kurz vor Jahresende
Eine energiebasierte Schwelle könnte Betreiber dazu verleiten, Anlagen kurz vor Jahresende abzuregeln, um unter der Grenze zu bleiben.
Schmale Grundstücke erlauben nur unrealistisch kleine Anlagen
Auf schmalen Grundstücken, die praktisch nur aus Abstandsflächen bestehen, lassen sich wegen der Längenbegrenzung nur unrealistisch kleine PV-Anlagen verwirklichen.
Sekundärmärkte für ausgetauschte PV-Module aufbauen
Für beim Repowering ausgetauschte Photovoltaik-Module sollten Sekundärmärkte, etwa für Balkonkraftwerke und Garten-PV-Anlagen, aufgebaut werden.
Sinkender EEG-Stellenwert erschwert Beratung zu größeren Anlagen
Der sinkende Stellenwert der EEG-Vergütung erschwert es laut dem Verfasser, Kunden ehrlich zu einer größeren Anlagendimensionierung zu beraten.
Solche Anreize machen die Förderung zum Innovationsmotor
Eine Förderung, die Investoren Anreize für energieeffiziente und energieproduzierende Gebäude setzt, wirkt nach Ansicht der Einreichung zugleich als Innovationsmotor.
Statik allein reicht für Eignungsbewertung nicht
Die Statik allein erlaubt keine fundierte Bewertung der Dacheignung für PV; erforderlich ist eine objektive Überprüfung des Ist-Zustands der Dachflächen.
Statikprüfung bei Altbauten ist große finanzielle Hürde für Dach-PV
Bei vermieteten oder gewerblich genutzten Altbauten ist eine statische Beurteilung der zusätzlichen Dachlast durch PV nötig, die je nach Komplexität eine große finanzielle Hürde darstellt.
Statikprüfung ist hohe finanzielle Hürde für PV auf Altbauten
Die Kosten der Statikprüfung stellen nach Einschätzung des Einreichers eine große finanzielle Hürde für PV auf Altbauten dar, die sich möglicherweise nie ganz rentiert.
Statikunsicherheit bei Altbauten bremst Dach-PV
Bei Altbauten, besonders gewerblichen Gebäuden und Hallen, herrscht oft Unsicherheit über die Statik, und bei genutzten oder vermieteten Gebäuden ist ein Statikgutachten zur zusätzlichen Dachlast nötig.
Ü20-Anlagen werden demontiert oder auf Eigenverbrauch umgerüstet
Ausgeförderte Anlagen werden häufig abgebaut oder auf maximalen Eigenverbrauch umgerüstet, wodurch die Einspeisung sinkt und der Stromverbrauch steigt.
Überprüfung der Schwellenwerte nach RfG ist möglich
Nach Artikel 5 (3) RfG können die Übertragungsnetzbetreiber drei Jahre nach Festlegung der Schwellenwerte, z. B. auf Aufforderung von BNetzA oder Bundesregierung, eine Überprüfung durchführen.
Überragendes öffentliches Interesse soll Weiterbetrieb oder Repowering nach EEG-Ende sichern
Das überragende öffentliche Interesse an erneuerbaren Energien soll nach Ende der EEG-Vergütung auch greifen, damit Solaranlagen weiterbetrieben oder repowert werden können.
Umbau als wesentliche Änderung der Dachhaut definieren
Ein Umbau soll als solcher gelten, wenn die Dachhaut eines Bestandsgebäudes wesentlich geändert wird.
Unklare Rechtslage zum Einspeichern von Netzstrom
Es gibt widersprüchliche Aussagen, ob Nulleinspeiseanlagen Strom aus dem Netz einspeichern dürfen.
Vermarktung ab Inbetriebnahme, vier Wochen nach digitaler Netzanmeldung
Die Vermarktung muss ab dem Tag der Inbetriebnahme möglich sein, d.h. vier Wochen nach Übermittlung der notwendigen Informationen bei der digitalen Netzanmeldung.
Verzerrung durch Eigenverbrauchsprivileg über Strommarktreformen reduzieren
Die verzerrende Wirkung des Eigenverbrauchsprivilegs sollte durch künftige Reformen des Strommarktdesigns, z. B. eine Netzentgeltreform, zumindest reduziert werden.
Vorbildliche Eigenversorger sollen in künftigen Regeln gewürdigt werden
Haushalte mit hoher Eigenversorgung und niedrigem fossilem Verbrauch sollen in künftigen Gesetzen und Verordnungen gewürdigt werden.
WEGs fehlen Wissen, Werkzeug und zugeschnittene Beratungs- und Förderangebote
Wohnen im Eigentum e.V. gibt an, dass Wohnungseigentümer*innen und WEGs Wissen und „Werkzeug“ sowie speziell auf WEGs zugeschnittene Informations-, Beratungs-, Unterstützungs- und Förderangebote fehlen.
Weitere Pönale-Tatbestände streichen, u. a. Smart-Meter und Ausfallvergütung
Über die in der PV-Strategie des BMWK vorgesehene Reduzierung hinaus sollen weitere Pönalisierungstatbestände gestrichen werden, etwa bei den Vorgaben zu Smart-Meter-Rollouts und Ausfallvergütungen.
Zinslose KfW-Darlehen zur Vorfinanzierung von PV-Anlagen
Zinslose KfW-Darlehen zur Vorfinanzierung könnten ein sinnvolles Instrument sein, um die Handlungsfähigkeit privater Hauseigentümer*innen zu erhöhen.
Zubau in kWp auf Privatdächern überzeichnet die tatsächlich erzeugbare PV-Leistung
Nach Ansicht der Einreichung bildet der Zubau installierter Peak-Leistung (kWp) auf Privatdächern die tatsächlich erzeugbare Photovoltaik-Leistung in Deutschland nicht ab, weil Dachanlagen wegen Ausrichtung, Neigung und Abschattung in der Regel eine geringere Energieeffizienz haben.
§ 21b EEG 2023 verpflichtet zur Zuordnung zu einer Vermarktungsform
§ 21b EEG 2023 verpflichtet Anlagenbetreiber, ihre PV-Anlagen einer der dort genannten Vermarktungsformen zuzuordnen.
§ 24 Abs. 3 EEG: Durchschnittswerte für die erste Solaranlage anrechnen
Vorgeschlagen wird, § 24 Abs. 3 EEG 2023 (gemeinsame Messeinrichtung mehrerer Anlagen) so zu ergänzen, dass bei Solaranlagen alternativ für die erste Anlage die durchschnittliche Einspeisung und ggf. der durchschnittliche Eigenverbrauch seit Inbetriebnahme angerechnet werden, wobei nur volle Kalenderjahre zählen.
§ 24 EEG: Leistungsbezogene Zuordnung senkt Vergütung bei PV-Erweiterung
Bei der Erweiterung bestehender Solaranlagen mit vergütetem Selbstverbrauch (EEG 2009 bis 2012 II) wird nach § 24 EEG durch die leistungsbezogene Zuordnung der Strommengen der neuen Anlage eine höhere Strommenge zugeordnet, wodurch die effektive Vergütung sinkt.
§ 35 BauGB untersagt Vollbeheizung von Einfamilienhäusern mit Solarenergie
Nach Darstellung der Stellungnahme zur PV-Strategie des BMWK untersagt § 35 BauGB Nicht-Land- und Forstwirten im Außenbereich derzeit, ein Einfamilienhaus vollumfänglich mit Solarenergie und saisonalem Wärmespeicher zu beheizen.
§ 38b Abs. 2 EEG 2021: Modultausch scheitert an fehlenden Originalmodulen
Die Vorgabe in § 38b Abs. 2 EEG 2021, dass nur defekte Solarmodule und nicht weitere Module im selben Strang ausgetauscht werden dürfen, ist in der Praxis kaum erfüllbar, weil Originalmodule meist schon nach wenigen Jahren nicht mehr verfügbar sind.
§ 38b EEG 2021: Originalmodule fehlen, Reihentausch kostet Vergütung
Nach § 38b Abs. 2 EEG 2021 dürfen nur defekte Module, nicht weitere im selben Strang, ausgetauscht werden; Originalmodule seien nach wenigen Jahren meist nicht mehr verfügbar, und ein Austausch ganzer Modulreihen würde für einen Teil der Module die ursprüngliche Einspeisevergütung entfallen lassen.
§ 53 Abs. 1 Satz 2 EEG 2023 ersatzlos streichen
§ 53 Absatz 1 Satz 2 EEG 2023 soll ersatzlos gestrichen werden, um den Ausbau von Solar und Wind stärker anzureizen.
§100-EEG-Grenze von 7 auf 12 kWp anheben
Da der Netzbetreiber bei der Anmeldung Überlastung durch Widerspruch oder Teilzustimmung verhindern kann, sollte die Grenze von 7 kWp nach §100 EEG für die vereinfachte Anmeldung auf 12 kWp angehoben werden.
10-kWp-Grenze lenkt Kunden zu kleineren Anlagen mit Speicher
Wegen der 10-kWp-Grenze bei Photovoltaikanlagen dimensionieren manche Kunden ihre Anlage mit Stromspeicher kleiner, obwohl sie ihr Geld lieber in größere Solaranlagen investieren würden.
10,8-kW-Grenze stammt aus EU-Richtlinie und passt nicht zur EEG-Leistung
Die 10,8-kW-Grenze stammt aus einer EU-Richtlinie und bezieht sich auf wechselstromseitige Absicherung, während im EEG die Modulleistung maßgeblich ist und Anlagen bis 30 kWp privilegiert sind.
45 % Kombi-Förderung senkt Eigentümerkosten im Beispiel auf ca. 28.000 €
Laut Beispielrechnung der Stellungnahme (Einfamilienhaus, 140 m² Dach) fielen bei einer „2045-ready“-Kombi-Förderung von 45 % für gleichzeitige Dachsanierung und PV-Installation für den Eigentümer nur noch rund 28.000 € Investitionskosten an, statt 43.800 € bei der bisherigen BEG-Einzelförderung.
60 Grad Neigung ist auf dem Dach technisch nicht machbar
Eine auf den Winter optimierte Modulneigung von 60 Grad lässt sich auf einem Dach nicht realisieren, weil die Dachneigung die Modulneigung vorgibt.
7-kWp-PV-Anlage ist für den Betrieb einer Wärmepumpe zu klein
Eine Photovoltaikanlage mit 7 kWp Leistung auf dem Dach eines Eigenheims reicht nach Einschätzung des Einreichenden nicht aus, um eine Wärmepumpe zu betreiben.
70-%-Begrenzung wird von Laien als Verlust von 30 % missverstanden
Laien verstehen die 70-%-Begrenzung für PV-Anlagen nicht und glauben, 30 % des erzeugten Stroms wegwerfen zu müssen, was sie vom Anlagenbau abhalte.
70-%-Regel begrenzt Einspeiseleistung einer 14,6-kWp-PV-Anlage auf 10,6 kWp
Nach Darstellung des Einreichenden begrenzt die 70-%-Regel die nutzbare Leistung seiner PV-Anlage von 14,6 kWp auf 10,6 kWp.
70-Prozent-Kappung nicht an Smart-Meter-Rollout koppeln
Die Abschaffung der 70-Prozent-Kappung für Altanlagen sollte nicht vom Smart-Meter-Rollout abhängig gemacht werden, weil dieser aus technischen Gründen noch viele Jahre dauern wird.
Abregelung der PV-Anlage in der Kundenanlage: Letztverbraucher kauft Netzstrom
Wenn der Netzbetreiber die PV-Anlage innerhalb einer Kundenanlage abregelt, muss der Letztverbraucher seinen Strombedarf über den Netzbezug decken, der nach Darstellung der Einreichung teurer ist.
Abstimmung mit Oberster Baubehörde: mobile Anlagen auf der Laube zulassen
Nach Gesprächen mit der Obersten Baubehörde kann der Interpretationsspielraum genutzt werden, mobile Solaranlagen auf der Laube unter bestimmten Regeln und Einschränkungen zuzulassen.
Abtretung in Marktkommunikation aufnehmen, Standard nach ZUGFeRD-Vorbild
Die Abtretung der Einspeisevergütung soll vollständig digital über die bestehende Marktkommunikation abgewickelt werden, mit einem technischen Standard nach dem Vorbild ZUGFeRD.
Abtretung von EEG-Vergütungen in die elektronische Marktkommunikation aufnehmen
Die Abtretung von EEG-Vergütungen an einen Aggregator oder Finanzierer sollte für eine massengeschäftstaugliche Durchführung in die elektronische Marktkommunikation aufgenommen und über einen technischen Standard digital abgewickelt werden.
Abtretungen von EEG-Vergütungen verursachen hohen bürokratischen Aufwand
Geschäftsmodelle, bei denen Kunden gegenüber einem Aggregator oder Finanzierer eine Abtretungserklärung über EEG-Vergütungen abgeben, erzeugen laut bne wegen mangelhafter Digitalisierung und Unklarheiten oder Kompetenzdefiziten bei den VNB hohen bürokratischen Aufwand, Papieraufwand und fehleranfällige Buchhaltung und hemmen neue Stromtarife und Finanzierungsmodelle.
Abweichungsanträge sind keine Alternative zu geänderten Bauordnungen
Der Verweis der Länder auf Anträge auf Abweichung von der Landesbauordnung ersetzt keine angepassten Landesbauordnungen.
Alte Eigenverbrauchsanreize 2009–2012 hemmen Zubau
Vergütungsanreize für Eigenverbrauchsanlagen aus den Jahren 2009–2012 gelten fort und führen beim Zubau neuer Anlagen zu massiven Abrechnungsproblemen; Betreiber investieren dadurch seltener, Dachpotenzial bleibt ungenutzt.
Alte Module werden beim Repowering oft entsorgt, obwohl funktionstüchtig
Beim Repowering werden alte Module oft von Handwerker:innen entsorgt, obwohl sie größtenteils noch funktionieren.
Angebaute Scheune in gleicher Größe neu, nach Süden ausgerichtet
Eine am Wohngebäude angebaute Scheune sollte in gleicher Größe neu aufgebaut und nach Süden ausgerichtet werden dürfen, damit ihre gesamte Dachfläche für eine Solaranlage nutzbar ist.
Anhebung der Sanierungsrate auf 2,0 % spart 93 Mio. t CO2-eq
Eine Anhebung der bauteilspezifischen Dachsanierungsrate von 1,3 % auf 2,0 % würde bis 2050 rund 93 Mio. t CO2-eq einsparen, im Einklang mit der Vorgängerstudie von 2018 (94 Mio. t).
Anlage lässt sich beim Pächterwechsel nicht zu Geld machen
Solaranlagen fließen nicht in die Gartenschätzung ein und müssen vom scheidenden Pächter mitgenommen werden, der sie nicht beim Gartenwechsel verwerten kann.
Anreize für Zimmerei- und Dachdeckerbetriebe
Zimmereibetriebe und Dachdecker sollten für jede bei Dacharbeiten platzierte PV-Anlage incentiviert werden.
Art. 15 RL 2019/944 (Abs. 1, 2, 5) wörtlich ins EnWG übernehmen
Wegen der Bedeutung für die Marktteilnahme von Haushalten und GHD mit Solaranlage und Speichern sollten die Absätze 1, 2 und 5 des Artikels 15 der Richtlinie (EU) 2019/944 im Wortlaut ins EnWG übernommen werden.
Aufbauten und Retentionsdächer erhöhen Schadenswahrscheinlichkeit
Wartungsarbeiten an technischen Aufbauten und bewusst angestautes Regenwasser auf der Abdichtung machen Flachdachschäden wahrscheinlicher.
Auflastgehaltene Systeme vermeiden Schäden durch Dachdurchdringung
Bei auflastgehaltenen Solar-Gründach-Systemen hält das Gewicht des Gründachs die PV-Aufständerung, sodass Schadenspotenziale durch Befestigungen in der Dachkonstruktion vermieden werden.
Ausgeförderte Altanlage soll durch neue Module und Wechselrichter ersetzt werden
Der Einreicher betreibt seit 22 Jahren eine ausgeförderte PV-Anlage und will lediglich Module und Wechselrichter austauschen, wobei die vorhandene Verkabelung ausreicht und bleibt.
Ausnahmen für alte B-Pläne nach kurzer Bauamtsprüfung
Innerorts sollten an bzw. auf B-Plan-Flächengrenzen nach kurzer Prüfung durch das Bauordnungsamt Ausnahmen für alte Bebauungspläne erteilt werden können.
Ausschreibungsausnahme (1/6 MW) gilt auch für Dachanlagen
Die Ausnahme von den Ausschreibungen für Bürgersolaranlagen (1 MW bzw. 6 MW) gilt laut der Photovoltaik-Strategie auch für Dachanlagen.
Ausschreibungsvolumen Aufdach schrittweise auf 1 GW
Der BDEW fordert eine schrittweise Anhebung der Ausschreibungsvolumina für PV-Aufdachanlagen beginnend mit einem GW, wobei sie nicht so schnell wachsen sollen, dass Unterzeichnung droht.
Außenbereich: Süd-Ausrichtung der Dachfläche ermöglichen
Bauherren außerhalb der Landwirtschaft, die im Außenbereich wohnen, sollten ihre Dachfläche nach Süden ausrichten dürfen, um eine effiziente Solaranlage zu ermöglichen.
Bagatellgrenze für Stromverkauf an Dritte (z. B. 10.000 kWh/a)
Für den Stromverkauf an Dritte soll eine Bagatellgrenze eingeführt werden, z. B. 10.000 kWh pro Jahr.
Bahnhöfe sollen PV-Strom verstärkt selbst verbrauchen
Bahnhöfe und weitere Verbrauchseinrichtungen des Bahnbetriebs sollen Eigenverbrauch von Solarstrom verstärkt nutzen.
BAK: Städtische Klimawandelfolgen sprechen für Begrünung zusammen mit PV
Die Bundesarchitektenkammer begründet ihre Kritik, die PV-Strategie des BMWK behandle Gebäudebegrünung nicht, damit, dass in Städten mit mehr Starkregen und höheren Temperaturen zu rechnen sei.
Bankdaten für Vergütung einfach verfügbar
Die Bankdaten für die Gutschrift sind den Energieversorgern meist aus den Stromabschlägen bekannt oder können bei der vereinfachten Anmeldung abgefragt werden, sodass die Vergütung administrativ einfach ist.
Batterie nie direkt an die Solarmodule anschließen
Die Stellungnahme empfiehlt, die Batterie einer Kleingarten-Solaranlage nie direkt an die Module anzuschließen, sondern über einen Laderegler.
Batterien von Kleingarten-Solaranlagen halten nur 5 bis 8 Jahre
Die Batterien von Solaranlagen in Kleingärten haben auch bei ordnungsgemäßer Handhabung und Wartung eine deutlich geringere Lebenserwartung von 5 bis 8 Jahren.
Baubegleitende Qualitätssicherung ausbauen
Die baubegleitende Qualitätssicherung der KfW-Förderung sollte unter Einbezug regionaler Beratungs- und Sanierungsnetzwerke ausgebaut und auf die Betriebsoptimierung ausgeweitet werden.
Baulast und Vermessung bei Überschreiten der Längengrenze
Für Anlagen, die die Längenbegrenzung überschreiten, ist derzeit eine Baulasteintragung nötig, die Zustimmung der Nachbarn und eine teure Grenzvermessung durch einen Vermessungsingenieur verlangt.
Bäume werden für Dach-PV abgesägt oder gefällt
Nach Rückmeldungen aus Kommunen werden Äste oder ganze Bäume für eine höhere Lichtausbeute von Dach-PV abgesägt oder gefällt.
Baumschutz beim Ausbau von Dach-PV prüfen
Das KNE hält es für erforderlich zu prüfen, wie dem Baumschutz beim Ausbau von Dach-Photovoltaik am besten Rechnung getragen werden kann.
Bauordnung: straßenparalleler Dachfirst, Abweichung kostenpflichtig genehmigt
Die Bauordnung schreibt einen straßenparallelen Dachfirst vor, und Abweichungen davon müssen gegen Gebühr geprüft und genehmigt werden.
Bayern: Solaranlagen dürfen nicht Bestandteil der Laube sein
Die Bayerische Staatsregierung ließ bisher Arbeitsstrom auch aus Solaranlagen und tragbare Photovoltaikanlagen zu, nicht aber Anlagen, die zur Ausstattung der Laube gehören oder deren Bestandteil sind.
Begriff „fachkundige dritte Person“ in EEG § 10 präzisieren
Der Begriff der „fachkundigen dritten Person“ in EEG § 10 ist nicht hinreichend definiert und soll klargestellt werden.
Begründung der 2-m²-Grenze für PV-Module unklar, vermutlich aus Zeit kleinerer Module
Nach Ansicht der Einreichenden ist unklar, warum die Grenze von 2 m² für PV-Module in der MVVTB festgelegt wurde; sie sei vermutlich ohne Sachgrund gesetzt worden, als Module noch deutlich kleiner waren.
Begünstigter Zubau bei Bestandsanlagen kaum möglich
Bei einem Bestand von rund 25 kWp (6 kWp aus 2006, 19,4 kWp aus 2021) ist nur noch ein Ausbau von 4,5 kWp begünstigt möglich.
Bei 200-kWp-PV-Anlage: Büroaufwand halb so hoch wie Montage, Kosten 1:1
Nach Angabe eines PV-Errichters erfordern Anträge, Dokumentation, Zertifizierung und Konformitätserklärung für eine 200-kWp-Anlage halb so viele Arbeitsstunden wie die Montage, und die Kosten für Technikbüro und Dachmontage liegen bei 1:1.
Beispiele für urbane PV sind direkt umsetzbar
Die in der Stellungnahme dargestellten Beispiele und Fallstudien zur urbanen Photovoltaik (UrbanPV) sind nach Ansicht der Einreichenden alle direkt umsetzbar.
Beispielrechnung: Speicher senkt Rendite einer Dachanlage in Bremen
Nach der Beispielrechnung eines Hausbesitzers in Bremen für eine 8-kWp-Dachanlage hat die Variante mit Lithium-Speicher 16.000 € Investitionskosten, 3,7 % Rendite und 15 Jahre Amortisation, die Variante ohne Speicher 11.200 €, 5,4 % und 13 Jahre.
Beschattung der Solarmodule sollte vermieden werden
Die Eingabe empfiehlt, Solarmodule auch zeitweise nicht zu beschatten, da sie sonst selbst Strom verbrauchen.
Bessere Anrechnung von PV-Strom in § 23 GEG
Eine verbesserte Anrechnung der energetischen Bilanzierung in § 23 GEG würde den Einsatz von PV-Anlagen auf Neubauten stärker anreizen.
Betreiber kleinerer PV-Anlagen waren bisher IHK-Pflichtmitglieder
Nach Darstellung des Einsenders waren Betreiber von PV-Anlagen bisher offenbar Pflichtmitglieder der IHK und sind es erst durch die neue Grenze von 30 kWp nicht mehr.
Betreiber so stellen, als gäbe es keine Unterbrechung
Wenn der Bund energetische Sanierungen fördern will, sollte er durch Sanierung beeinträchtigte PV-Betreiber so stellen, als wäre die Unterbrechung nicht erfolgt.
Betriebe bauen Eigenlösungen mit hohem Aufwand
Installationsbetriebe behelfen sich mit eigenen Datenbanken, Formularvorlagen und Automatisierungen oder dauerhafter Neueinstellung vieler Mitarbeitender, was viel Zeit und Geld kostet.
BFW: Parameter der Berechnungsmethodik für den Gebäudeenergieverbrauch
Der BFW fordert, dass die Berechnungsmethodik zur Bewertung des Energieverbrauchs von Gebäuden (Bilanzierung nach GEG und BEG) auf der Brutto-Grundfläche, einem simulierten Energiebedarf mit realitätsnahen Faktoren, vollständig angerechneter Eigenenergie und nach tatsächlichem Energieverlust gewichteten Bauteilen beruht.
Billiger oder defekter Laderegler kann Solarbatterie schnell zerstören
In der Stellungnahme zu Solarenergie in Kleingärten wird festgestellt, dass ein billiger oder defekter Laderegler die Batterie einer Solaranlage schnell zerstören kann.
BIPV-Planungsprozesse können 4–6 Jahre dauern
Die Planung bauteilintegrierter Photovoltaik (BIPV), etwa bei in die Fassade integrierten Anlagen, kann 4 bis 6 Jahre in Anspruch nehmen.
Blendschutz: PV und Glasfassaden ungleich behandelt
Die LAI-Richtlinie gilt nur für technische Anlagen, sodass z. B. Glasfassaden an Hochhäusern sie nicht beachten müssen, obwohl PV-Module meist weniger reflektieren als normales Glas.
Bonus soll mit der Jahresendabrechnung ausgezahlt werden
Der Eigenverbrauchsbonus könnte mit der jährlichen Abrechnung ausgezahlt werden.
Brauchwasserwärmepumpe parallel zum E-Auto mit Eigenstrom
Brauchwasserwärmepumpen (ca. 700 W) ließen sich auch bei gleichzeitigem E-Fahrzeugladen noch mit eigenem PV-Überschuss betreiben.
BSW-Umfrage: Projektierer ziehen sich aus Gewerbedach-Segment zurück
Nach einer BSW-Branchenumfrage vom Sommer 2022 haben sich 20 Prozent der PV-Projektierer aus dem betroffenen Marktsegment zurückgezogen und weitere 30 Prozent ihre Aktivitäten eingeschränkt.
Bundesnetzagentur soll Betreiber über Wegfall der Kappung informieren
Die Bundesnetzagentur (MaStR) soll alle Betreiber, deren Anlage nicht mehr der 70-%-Kappung unterliegt, per E-Mail informieren und zur Entfernung der Begrenzung auffordern.
Bundesregierung: Angleichung an Ferienhausgebiete würde Kleingartenschutz entfallen lassen
Die in der Eingabe zu Solarenergie in Kleingärten zitierte Bundesregierung hält Kündigungsschutz und Pachtzinsbegrenzung im Kleingartenrecht nicht mehr für gerechtfertigt, wenn Kleingärten ausstattungsmäßig an Wochenend- und Ferienhausgebiete angepasst würden.
Bundesweites zentrales Portal für digitale Bauanträge
Für Antragsteller soll ein bundesweit zentrales digitales Portal zur Einreichung von Bauanträgen geschaffen werden.
Bürgerdialog: Anreize erreichen nicht ideell motivierte Bürger nicht
Nach dem Bürgerdialog im Kontext des Ariadne-Projekts reichen die bestehenden Anreize für PV-Dachanlagen nicht aus, um Bürger zu erreichen, die nicht aus ideellen Gründen handeln.
Clearingstelle setzte sich für Streichung von § 48 Abs. 2a S. 2 Nr. 1 EEG ein
Der Einreicher berichtet, die Clearingstelle EEG habe ihm mitgeteilt, sie habe sich beim BMWK-Workshop „Photovoltaikanlagen auf Gebäuden“ am 14. Oktober 2022 ebenfalls für die vorgeschlagene Streichung von § 48 Absatz 2a Satz 2 Nr. 1 EEG eingesetzt.
Dach-PV auf versiegelten Dächern erhöht die Akzeptanz
Jedes versiegelte Dach mit einer PV-Anlage erhöht nach Ansicht der Stellungnahme die Akzeptanz.
Dach-PV kann zur Finanzierbarkeit regenerativer Anteile neuer Heizungen beitragen
Die Stadt Remscheid meint, dass der Photovoltaik-Ausbau auf Dachflächen zur Finanzierbarkeit der künftig regenerativ zu deckenden Anteile neuer Heizungsanlagen beitragen kann.
Dach-Repowering: nur ursprüngliche Leistung vergütungsfähig (Beihilferecht)
Beim Repowering von PV-Dachanlagen soll wie bei Solarparks nur die ursprüngliche Anlagenleistung vergütungsfähig bleiben, damit das Beihilferecht eingehalten wird.
Dachdeckerregeln zur Dachsteinbearbeitung genügen
Die traditionellen Regeln des Dachdeckerhandwerks zur Dachsteinbearbeitung können im Bestand umgesetzt werden und gewährleisten zugleich die Dachdichtigkeit.
Dacheigentümer scheuen 20–30-jährige Verpachtung großer Solardächer
Bei großen Solardächern wollen sich Dacheigentümer oft nicht auf eine Verpachtung über 20 bis 30 Jahre festlegen, was ein Hindernis für den PV-Ausbau darstellt.
Dächer der Fondsimmobilien als erster Anknüpfungspunkt für PV
Für Immobilienfondsverwalter, die in EEG-Anlagen über Infrastruktur-Projektgesellschaften investieren wollen, sind die Dächer der verwalteten Immobilien der erste Anknüpfungspunkt für PV-Anlagen.
Dachflächen in Hamburg maximal belegen können
Die Hamburger Behörde BUKEA fordert, dass es wegen der Gegebenheiten im Hamburger Stadtgebiet und des Schwerpunkts auf Dach-PV möglich sein muss, Dachflächen maximal mit PV-Anlagen zu belegen.
Dachform beim Neubau zugunsten größerer Südfläche ändern dürfen
Beim Neubau von Wohnhaus und Scheune sollte die Dachform so verändert werden dürfen, dass die Südfläche proportional größer wird als die Nordfläche, um mehr Platz für die Solaranlage zu schaffen.
Dachintegrierte Anlagen: 19 % der Schäden bei 1 % Marktanteil
Laut der Studie verursachten dachintegrierte Anlagen 19 % der Schadensfälle mit Gebäudeschäden bei nur 1 % Marktanteil, also ein 19-fach höheres Risiko als Aufdach- oder Flachdachanlagen.
Dachmontage ermöglicht kurze Leitungswege zur Laube
Da Regler und Batterie trocken, praktischerweise in der Laube, untergebracht werden müssen, hält eine Dachmontage die Leitungswege kurz.
Dachmontage nur ohne feste Verbindung und rückbaubar
Auf dem Dach dürfen Module nur über Stützkonstruktionen oder Halterungen aufmontiert werden, ohne feste Verbindung mit Dachkonstruktion oder -deckung, und müssen mit vertretbarem Aufwand wieder entfernbar sein.
Dachmontage schützt Module besser
Auf dem Dach sind die bruchanfälligen Module besser geschützt als im fußläufigen Bereich.
Dachpacht durch Energiegemeinschaften und Stadtwerke
Energiegemeinschaften, Stadtwerke oder andere Gemeinschaften könnten Dachflächen befristet anpachten, um Dächer auch bei finanziell nicht leistungsfähigen Eigentümern zu erschließen.
Dachpotenzial ist enorm (Energy Brainpool: 140 GW bis 2030)
Eine Studie von Energy Brainpool für die EWS Schönau (2020) hält bei PV-Kleinanlagen bis 100 kW, vornehmlich auf Dächern, einen Zubau von 140 GW bis 2030 für möglich, mehr als zwei Drittel des 200-GW-Ziels.
Dichtigkeitsprüfung und Feuchtemonitoring vor PV-Installation fordern
Nur eine professionelle Dichtigkeitsprüfung und konsequentes Feuchtemonitoring können Integrität der Abdichtung und Feuchtegehalt im Dachpaket messen und sollten daher Voraussetzung der Eignungsbewertung sein.
EEG-Ausschreibungsvolumen des 2. Segments in nächster Runde erhöhen
Die Deutsche Umwelthilfe fordert, das Ausschreibungsvolumen des 2. Segments (Aufdach-PV) der EEG-Ausschreibungen in der nächsten Ausschreibung zu erhöhen.
EEG-Förderverlust bei Netzladung auf den Ladungsmonat begrenzen
Bei Stromladung aus dem Netz sollte der Förderanspruch nach EEG nur für den Monat der Ladung entfallen, nicht für das ganze Jahr.
EEG-Höchstwert des 2. Segments in nächster Ausschreibung erhöhen
Die Deutsche Umwelthilfe fordert, den Höchstwert der EEG-Ausschreibung des 2. Segments (Aufdach-PV) in der nächsten Ausschreibung zu erhöhen.
EEG-Novelle soll „fachkundige dritte Person“ allgemein klären, nicht nur per Clearingstelle
Die anstehende EEG-Novelle soll den Begriff „fachkundige dritte Person“ allgemein klarstellen, da eine Klärung durch die EEG-Clearingstelle nur einen Einzelfall beträfe und nicht die Mehrzahl der betroffenen Elektriker.
Eigenverbrauch bei Abregelung gefährdet derzeit EEG-Vergütung
Nach geltender Rechtslage darf der Betreiber den bei Abnahmestopp nicht benötigten Strom nicht selbst nutzen, sonst droht der Verlust des EEG-Vergütungsanspruchs.
Eigenverbrauchten Dachstrom als Grünstrom per nicht verkäuflichem HKN einstufen
Selbst erzeugter und verbrauchter Dachsolarstrom soll als Grünstrom im Sinne der Herkunftsnachweisverordnung gelten, z. B. über nicht verkäufliche, ans Unternehmen gebundene Herkunftsnachweise, um Investitionsanreize im Gewerbesegment zu schaffen.
Einspeisevergütung darf bei unvollständiger Registrierung nicht entfallen
Netzbetreiber dürfen die Einspeisevergütung nicht bis zu vier Monate einbehalten, wenn nicht alle Anlagenbestandteile binnen vier Wochen im Register eingetragen sind.
Einspeisevergütung um Guthabenmodell ergänzen
Das Vergütungsmodell für eingespeisten PV-Strom sollte um ein Guthabenmodell ergänzt werden, bei dem im Sommer eingespeister Strom im Winter per Smart Meter als Guthaben abgerufen werden kann.
Energiesparende Haushalte mit Stromüberschuss in künftigen Regelungen würdigen
Haushalte, die mit sehr geringem Ölverbrauch und eigenem Holz auskommen und mehr Strom erzeugen als sie verbrauchen, sollten in künftigen Gesetzen und Verordnungen gewürdigt werden.
Ergänzende Förderung nach Gebäudehöhe, falls Volleinspeisung nicht reicht
Falls die EEG-Volleinspeisevergütung nicht ausreicht, könnten ergänzende Fördermaßnahmen, etwa abhängig von Gebäudehöhe oder Stockwerkzahl, erwogen werden.
Erlösabschöpfung umgehend wieder abschaffen
Der BSW fordert, die Erlösabschöpfung umgehend wieder abzuschaffen, weil den geringen Abschöpfungssummen ein hoher, unverhältnismäßiger bürokratischer Aufwand und Investitionsunsicherheit (insbesondere bei PPA) gegenüberstünden.
Ersatzneubau gleicher Größe, gedreht für besten Solarertrag
Im Außenbereich sollte erlaubt werden, ein Wohngebäude gleicher Größe an gleicher Stelle neu zu errichten, aber so gedreht, dass die Dachfläche den bestmöglichen Solarertrag bringt.
Erstzuordnung läuft noch per E-Mail
Die Erstzuordnung (Anmeldung von Neuanlagen in die Direktvermarktung) wird derzeit noch per E-Mail vom Direktvermarkter an den Netzbetreiber geschickt.
Ertragsnachweis zur 25-kW-Grenze könnte Nord-Dächer rentabel machen
Wenn bei Erweiterungen von PV-Bestandsanlagen eine Ertragsberechnung durch eine Elektrofachkraft nachweist, dass die Einspeisung 25 kW nicht übersteigt, könnten sich möglicherweise auch Dächer mit Nordausrichtung lohnen.
Fakultative Stichtagsregelung für Gesetzesänderungen
Im VwVfG soll auf Antrag des Antragstellers der Zeitpunkt der Vollständigkeitserklärung Stichtag für die Berücksichtigung von Gesetzesänderungen in laufenden Verfahren sein.
Fallbeispiel Straßenmeisterei Münsingen: 50 kWp statt 425 kWp
Lastgangsimulationen für die Straßenmeisterei Münsingen zeigten, dass eine 50-kWp-Anlage (über 40 % Nutzungsgrad) wirtschaftlicher ist als die auf dem Dach mögliche 425-kWp-Anlage (7 % Nutzungsgrad), die wirtschaftlichste Anlage nutzt nur ein Achtel des Dachs.
Fehlende Datenverbindung bei dezentralen Wechselrichtern
Bei Anlagen auf Nebengebäuden oder Nachbargrundstücken, besonders in Altbauten, fehlt häufig eine Datenverbindung, deren Nachrüstung immensen Aufwand bedeutet.
Fehlendes Geldvermögen ist größte Investitionshürde für Hausbesitzer
Laut ökonometrischer Analyse einer Kundenbefragung ist fehlendes verfügbares Geldvermögen die größte Hürde für die Investitionsbereitschaft in Aufdach-PV; mit 30.000 € Vermögen liegt die Bereitschaftswahrscheinlichkeit 34 Prozentpunkte höher.
Finanzierung aus nicht abgerufenen KfW-Mitteln
Die Mittel für das Kleinstkraftwerk-Darlehen könnten kurzfristig aus nicht abgerufenen Budgets anderer Förderprogramme (KfW 440/441) stammen.
FIW-Studie: Szenario „Fördern“ spart bis 2050 55 TWh Transmissionswärme
Laut der im Beitrag zitierten FIW-Studie (FO 2020-08) spart das Szenario „Fördern“ bei Dächern mit PV-Anlagen gegenüber dem Szenario „Weiter So“ kumuliert 7 TWh (6 %) Transmissionswärmeverluste bis 2030 und 55 TWh (14 %) bis 2050.
Flexible, leichte Solarmodule erweitern die Dachflächenkulisse deutlich
Flexible und leichtgewichtige Solarmodule können nach Ansicht der Stellungnahme die für Photovoltaik nutzbare (Dach-)Flächenkulisse deutlich erweitern.
Floating-PV bei Bürokratieabbau und Duldungspflicht mitberücksichtigen
Die Vorschläge zum Bürokratieabbau beim Parallelbetrieb zweier PV-Anlagen auf einem Dach und die Duldungspflicht für Anschlussleitungen sollten auch Floating-PV erfassen.
Forderung nach weiteren Anschlüssen ist nicht der Solarenergie anzulasten
Das Risiko, dass Solarstrom im Kleingarten Forderungen nach weiteren Anschlüssen auslöst, sollte nach Auffassung der Stellungnahme nicht der Solarenergie selbst zugerechnet werden.
Forderung: eindeutige Grünstrom-Kennzeichnung
Die PV-Strategie soll eine eindeutige Grünstrom-Kennzeichnung umsetzen, etwa als eigene Stromkennzeichnung für Stromdirektlieferungen vor dem Netzeinspeisepunkt.
Freiflächen-PV in Sportanlagen zulassen
In Kapitel 3.2.c soll als Maßnahme ergänzt werden, Freiflächen in Sportanlagen für PV zuzulassen.
Für die meisten Bürger sind eigene Dächer die einzige PV-Option
Die meisten Bürger haben nur auf ihren eigenen Dächern die Möglichkeit, PV-Anlagen zu errichten.
Für Klimaneutralität 2045 sind 2,0 % Dachsanierungsrate erforderlich
Mit Blick auf das Klimaschutzgesetz und das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 wäre nach Auffassung der Stellungnahme eine Dachsanierungsrate von 2,0 % erforderlich.
Gebotstermine im 1. Segment des EEG von drei auf vier pro Jahr erhöhen
Der Bundesverband Solarwirtschaft empfiehlt, die Zahl der EEG-Gebotstermine für PV-Anlagen des 1. Segments zeitnah von drei auf vier Runden pro Jahr anzuheben, um die Ausschreibungsmengen besser über das Jahr zu verteilen und die Menge je Gebotsrunde zu verringern.
Gegenseitige Anerkennung von Vermarktungskonzepten zwischen VNB
Ein in einem VNB-Gebiet als rechtskonform eingestuftes Vermarktungskonzept soll in allen anderen VNB-Gebieten als rechtskonform gelten; hält ein VNB es für unzulässig, muss er die BNetzA konsultieren, die bundesweit verbindlich entscheidet.
Gehölze im besiedelten Bereich bei Dach-PV wo möglich erhalten
Das KNE fordert, Gehölze im besiedelten Bereich wo immer möglich zu erhalten, auch wenn Dach-Photovoltaik ausgebaut wird.
Gerüstkosten machen PV in Städten unwirtschaftlich
Die Gerüstkosten führen dazu, dass die Installation von PV-Anlagen in Städten unwirtschaftlich ist.
Große Betriebe meiden Kleinanlagen und Nachrüstungen
Größere Elektrobetriebe bedienen aus wirtschaftlichen und Kapazitätsgründen keine Privatkunden oder Nachrüstungen im Bestand und konzentrieren sich auf Gewerbebauten.
Großes PV-Potenzial auf Dächern der Sozialwirtschaft
Auf knapp 48 Mio. qm Dachfläche in den größten Bereichen der Sozialwirtschaft können rund 4.201.000 MWh Strom pro Jahr erzeugt werden, entsprechend dem Verbrauch von etwa 350 Kleinstädten.
Großes ungenutztes Gebäude-PV-Potenzial
Laut Fraunhofer ISE bieten Dächer und Fassaden in Deutschland ein Potenzial von ca. 1000 GWp, von dem bisher weniger als 10 % der Dachflächen und weniger als 1 % der Fassaden genutzt werden.
Gründach-PV-Aufständerung kostet 600–800 €/kWp
Erhöhte Aufständerungen für PV auf Gründächern oder Unterkonstruktionen mit Gründach als Ballast sind sehr teuer (ca. 600–800 €/kWp).
Haftungsklauseln in Teilungsverträgen könnten PV-Einsatz verhindern
Die Einreichenden gehen davon aus, dass ohne Haftungsschutz Haftungsklauseln in Teilungsverträgen den Einsatz von PV-Anlagen in Eigentümergemeinschaften unmöglich machen.
Hamburger Studie: großes Dach-PV-Potenzial
Eine aktuelle Hamburger Solarpotenzialstudie zeigt ein sehr großes Potenzial für Dach-PV.
Häufige Verschattung von Solaranlagen durch Bäume
Dachsolaranlagen werden häufig durch Bäume beschattet.
Hauselektrik-Erneuerung kann bis zu 50 % der Kosten einer Dachanlage ausmachen
Der Austausch des elektrischen Verteilers in der Hauselektrik kann je nach Anlage und Objekt in Extremfällen bis zu 50 % der Gesamtkosten einer PV-Dachanlage ausmachen.
HDE lehnt Speicherpflicht für PV-Anlagen ab
Der Handelsverband Deutschland (HDE) lehnt eine Speicherpflicht in Verbindung mit PV-Anlagen in jeder Form ab.
HDE: Ausbaupotenziale nötig für 11-GW-Dach-PV-Zielbild der PV-Strategie
Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht die Ausschöpfung der PV-Ausbaupotenziale als Voraussetzung, um das im Entwurf der BMWK-Photovoltaik-Strategie genannte Zielbild von rund 11 GW Dach-PV-Zubau pro Jahr ab 2026 zu erreichen.
Heizkosteneinsparung deckt Dachsanierungs-Mehrkosten bei PV-Dächern nicht ganz
Laut dem in der Stellungnahme zitierten FIW-Bericht sinken die Heizkosten bei der Sanierung von Dächern mit PV-Anlagen im Szenario „Fördern“ um 6 Mrd. € und im Szenario „Fordern“ um 11 Mrd. € gegenüber „Weiter So“, was die höheren Investitionskosten nicht vollständig ausgleicht.
Heizungsanlagen-PV sollte 60 Grad Neigung haben
Eine Solaranlage, die hauptsächlich zum Beheizen eines Wohngebäudes gebaut wird, sollte nach Ansicht der Einreichung eine Modulneigung von 60 Grad haben.
Herkunftsnachweise aus nicht geförderten und geförderten Neuanlagen
Herkunftsnachweise sollen aus nicht geförderten Neuanlagen und unter Bedingungen auch aus geförderten Neuanlagen erzeugt werden können, damit PPA den PV-Ausbau vorantreiben; die Ökostromeigenschaft darf nur einmal vermarktet werden.
Hersteller müssen Selbstanpassung der Kappung ermöglichen
Hersteller sollen Betreiber kostenfrei in die Lage versetzen, die Begrenzung selbst und ohne Software-Download oder -Installation anzupassen.
Hersteller wie Apple sollen selbst Strom produzieren
Große Hersteller wie Apple könnten Stromproduzenten werden, um Produktions- und Nutzungsenergie zu kompensieren.
Hoher Tagesverbrauch erlaubt Eigenverbrauch und entlastet Netze
Da Einrichtungen der Sozialwirtschaft den Strom überwiegend tagsüber verbrauchen, müssen nur geringe Mengen eingespeist werden, die Verteilnetze werden kaum belastet und Eigenverbrauchsquoten bis 100 % sind erreichbar.
Höhere Gebäudestandards: Wirtschaftlichkeit gutachterlich vorab nachweisen
Die Einhaltung des Wirtschaftlichkeitsgebots und die gesamtwirtschaftliche Tragfähigkeit höherer Gebäudestandards sollen in einer Vorprüfung gutachterlich untersucht und nachgewiesen werden.
IHK-Pflichtmitgliedschaft bringt Kosten und Bürokratie für PV-Betreiber
Die Pflichtmitgliedschaft in der IHK ist für Betreiber von PV-Anlagen über 30 kWp mit zusätzlichen Kosten und bürokratischem Aufwand verbunden.
Im Neubau fehlt derzeit eine Förderung
Stand heute gibt es im Vergleich zum Vorjahr keine Förderung im Neubau, obwohl ein neues Programm „Klimafreundlicher Neubau“ ab März 2023 angekündigt war.
Immobilienwirtschaft baut PV aus Eigeninteresse aus
Immobilienunternehmen betreiben den PV-Ausbau aus eigenem Interesse (Klimapfad, geringerer Stromeinkauf, Kostenersparnis).
Indach- und Fassadenmodule sparen Baustoffe und graue Energie
Der Einsatz von Indach- und Fassadenmodulen spart Baustoffe und damit graue Energie.
Installateure sollen 70-%-Kappung zu angemessenem Höchstpreis entfernen
Installateure sollen verpflichtet werden, die Entfernung der früheren 70-%-Kappung bei EE-Anlagen zu einem angemessenen, durch eine Preisobergrenze begrenzten Preis durchzuführen.
Jahresverrechnung bliebe für PV-Haushalte trotz geringerer Vergütung vorteilhaft
Eine jährliche Verrechnung von eingespeistem und verbrauchtem Strom wäre für einen privaten PV-Haushalt trotz geringerer Vergütung insgesamt vorteilhafter, da kein teurer Strom zurückgekauft werden müsste.
Jahresverrechnung von Einspeisung und Verbrauch senkt EEG-Zahlungen des Bundes
Würde bei privaten PV-Anlagen eingespeister und verbrauchter Strom über das Jahr verrechnet, müsste der Bundeshaushalt weniger EEG-Umlage zahlen, da nur der Überschuss vergütet würde (im Beispiel 164 statt 328 €).
Jeder Kleingartenverein soll Risiken und Vorteile mobiler Solaranlagen abwägen
Jeder Kleingartenverein sollte selbst entscheiden, ob er die Risiken und Nachteile mobiler Solaranlagen in Kauf nimmt, um deren Vorteile zu nutzen.
Kaum PV-Anreiz für Gebäude mit künftigem Wärmenetzanschluss
Eigentümer von Bestandsgebäuden, die künftig an ein Wärmenetz angeschlossen werden, haben kaum Anreiz zur Dach-PV, weil die Wärmepumpe als wesentlicher Stromverbraucher entfällt.
Keine externe Begutachtung bei HKN für Anlagen unter 100 kW (De-minimis)
Die Stellungnahme fordert, dass bei dezentralen PV-Anlagen unter 100 kW die Pflicht zur Begutachtung durch einen externen Gutachter im Herkunftsnachweisverfahren über eine De-minimis-Regelung entfällt.
Keine Pflicht zur Erneuerung der Elektroinstallation bei Dachanlagen auf Altbauten
Bei Dachanlagen auf mehrstöckigen Altbauten soll von einer Pflicht zur Erneuerung der alten Elektroinstallation abgesehen werden, weil die Solaranlage die Stromflüsse am Übergabepunkt mindert.
Klarstellung der Sperrfrist bei De-Minimis fordern
Die Sperrfrist-Regel bei De-Minimis soll klargestellt und harmonisiert werden, insbesondere durch Zulassung stufenweiser Inbetriebnahme.
Kleingärtner-Landesverband LBK kann Solarmodule weder genehmigen noch verbieten
Der Landesverband Bayerischer Kleingärtner (LBK) ist keine staatliche oder kommunale Behörde und kein Aufsichtsamt und kann deshalb Solarmodule in Kleingärten weder genehmigen noch verbieten, sondern nur Empfehlungen an seine Mitgliedsvereinigungen geben.
Kombi-Förderung von 45 % (20 % + 25 %) für Dach plus PV
Es wird eine kombinierte Förderung von 45 % für gleichzeitige Dachsanierung und PV-Installation gefordert, zusammengesetzt aus 20 % für die Gebäudehülle (wie BEG-Einzelmaßnahme) und weiteren 25 % für die PV-Anlage.
Kommunen handhaben Solarmodule uneinheitlich
Die meisten bayerischen Kommunen lassen keine fest installierten Solarmodule auf der Laube zu, einige (München, Schwabach, Fürth) erlauben Module mit Größen- und Leistungsgrenzen entgegen der bekannten Rechtsauffassung.
Kompensationsverhältnis zum Start bei 1:2 ansetzen
Für den Start des vorgeschlagenen Kompensationsmodells (Verrechnung von Netzeinspeisung mit Netzbezug auf der Stromrechnung) wird ein sehr attraktives Kompensationsverhältnis von 1 zu 2 empfohlen.
Konditionen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme beim Übergang beibehalten
Bei einem nachträglichen Übergang sollen die zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gültigen Konditionen gelten, weil Finanzierung und Kosten davon abhängen.
Kosten der Direktvermarktung verursachergerecht zuordnen
Es ist am fairsten, die Kosten der Ausgleichsenergie dort zuzuordnen, wo sie entstehen, statt sie über die Netzentgelte zu sozialisieren.
Laderegler und Batterie dürfen in der Laube stehen
Weitere mobile Komponenten wie Laderegler und Batterien müssen trocken untergebracht werden, was grundsätzlich auch in der Laube möglich ist.
Länder und Kommunen sollen Angebote der Bundesarchitektenkammer nutzen
Für eine durchgängig digitale Prozesskette im Baugenehmigungsverfahren sollen Länder und Kommunen die Angebote der Bundesarchitektenkammer (BAK), etwa den Referenzprozess zum Baugenehmigungsverfahren und die digitale bundesweite Auskunftsstelle der Architekten- und Ingenieurkammern, annehmen.
Landwirtschaftliche Gebäude müssen dem Betrieb dienen, Prüfung im Baugenehmigungsverfahren
Nach Darstellung des DBV muss jedes landwirtschaftliche Gebäude (Schuppen oder Stadl) dem landwirtschaftlichen Betrieb dienen, und dies wird im Baugenehmigungsverfahren geprüft.
Langfristverträge-Privileg nur für Erneuerbare, nicht ausschließlich Neuanlagen
Das Privileg langfristiger Verträge soll auf erneuerbare Energien beschränkt und kann auf einen substantiellen Anteil an Neuanlagen begrenzt werden; eine vollständige Beschränkung auf Neuanlagen wäre kontraproduktiv, da auch Wasserkraft zur Verstetigung dient.
Leichtmodule ermöglichen PV auf dachlastbeschränkten Dächern
Patentierte Leichtmodule haben bei gleichen Leistungs- und Garantiewerten nur ein Drittel des Gewichts von Glasmodulen und machen PV auf dachlastbeschränkten Hallendächern möglich.
Leitungen dürfen außen an der Laube befestigt werden
Aus Stabilitätsgründen dürfen Leitungen außen an der Laube befestigt, aber nicht in die Mauer eingelassen und verputzt werden.
Logistik-Fondsverwalter überschreiten 10-%-Grenze des InvStG bei PV leicht
Nach der BAI-Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie würden Immobilienfondsverwalter mit großem Logistikimmobilienbestand bei PV-Anlagen auf ihren Dächern die Zehn-Prozent-Grenze des § 26 Nr. 7a InvStG wegen der großen Dachflächen leicht überschreiten.
Lösungsoption 1: Pauschaltarif mit gesetzlicher Preisobergrenze in der Grundversorgung
Für volleinspeisende Anlagen bis 30 kWp könnte ein pauschaler Abrechnungstarif mit gesetzlicher Preisobergrenze geschaffen werden, wofür zunächst die tatsächlichen Abwicklungskosten der Grundversorger zu untersuchen wären.
Mainczyk: Solaranlagen gehen über einfache Laubenausstattung hinaus
Solaranlagen dienen laut Kommentar nicht der bestimmungsgemäßen Nutzung der Laube und überschreiten die einfache Ausstattung; ihre Umweltfreundlichkeit spielt dafür keine Rolle.
Marktstammdatenregister soll zum Parallelbetrieb Aufschluss geben
Das Marktstammdatenregister sollte nach Auffassung der Einreichung weiteren Aufschluss darüber geben, wie verbreitet der gleichzeitige Betrieb von Überschuss- und Volleinspeise-Anlagen ist.
Marktwert-Ausgleich statt niedriger Festvergütung
Analog zur Marktprämie könnte bei kleinen Anlagen nur der Ausgleich zum Marktwert vergütet werden, damit Einnahmen bei Investoren statt bei der nachgelagerten Industrie liegen.
Maßnahmen mit Digitalisierungsgesetz und §14a EnWG verknüpfen
Die Dach-PV-Maßnahmen sollen eng mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende und der Neufassung des §14a EnWG verknüpft werden, um Prosumer-Flexibilität zu heben und zeitvariable Tarife zu fördern.
Mehrere kleine Wechselrichter haben schlechteren Jahreswirkungsgrad
Der Jahreswirkungsgrad dreier kleiner Wechselrichter ist physikalisch bedingt schlechter als der eines einzelnen entsprechend großen Wechselrichters.
MEltBauVO-Entwurf: Batteriespeicher >20 kWh nur im Außenbereich
Der MEltBauVO-Entwurf würde Batteriespeicher mit mehr als 20 kWh Kapazität technologieunabhängig faktisch auf den Außenbereich von Gebäuden beschränken, weil die baulichen Anforderungen im Gebäude mit vertretbarem Aufwand meist nicht erreichbar sind.
MEltBauVO: neue bürokratische und kostenintensive Hürden für Speicher
Nach Auffassung der Solarwirtschaft (BSW) stellt die aktuelle Fassung der MEltBauVO neue bürokratische und kostenintensive technische Hürden für den Ausbau von Speichereinheiten im Privat- und Kleingewerbesegment dar.
Mengenförderung: Direktvermarkter ohne Preisrisiko bei negativen Preisen
Bei einer Mengenförderung für PV-Anlagen, wie sie die PV-Strategie des BMWK unter „Mengenförderung einführen“ behandelt, verliert der Direktvermarkter das Preisrisiko einer Entschädigung und kann die Anlagen bei negativen Strompreisen ohne Preisrisiko abschalten.
Militärgebäude sollten mit PV belegt werden
Gebäude des Militärs sollten mit Photovoltaik belegt werden, damit die Bundeswehr und der Staat Energie dort erzeugen, wo sie verbraucht wird, langfristig Steuergelder sparen und Einnahmen erzielen.
Militärgebäude werden nicht mit PV belegt
Nach Darstellung der Einreichenden werden Gebäude des Militärs (z. B. der Bundeswehr) bislang nicht mit Photovoltaikanlagen belegt.
Mischvergütung bis 30 kWp pro privatem Einspeisepunkt erlauben
Bis 30 kWp pro privatem Einspeisepunkt sollen Mischformen aus verschiedenen PV-Energiearten in Mischvergütung zulässig sein.
Module im Winter (1.11.–1.3.) vom Dach entfernen
Außerhalb der Gartensaison, vom 1. November bis 1. März, müssen die Solarmodule, nicht aber die Halterung, vom Dach entfernt werden.
Montage auf Pergolen, Mauern und Rankgerüsten zulässig
Module dürfen auch auf bestehende Nebenanlagen wie Pergolen, Rankgerüste und Mauern montiert werden, mit sinngemäß denselben Auflagen.
Nachdienen bei Sanierungsunterbrechung ermöglichen
PV-Anlagen, deren Einspeisung wegen einer energetischen Sanierung unterbrochen war, sollten den Vergütungszeitraum um die Unterbrechungsdauer verlängern dürfen (Nachdienen).
Nachträgliche Änderung von Firstrichtung/Dachneigung auf Eigentümerwunsch
Über eine erleichterte Befreiung könnte der Eigentümer nachträglich Firstrichtung oder Dachneigung ändern, wenn er dies für die PV-Nutzung wünscht.
Netzladung kostet laut BNetzA ein Jahr EEG-Förderung
Nach Auffassung der BNetzA verliert der Anlagenbetreiber bei der ersten aus dem Netz geladenen Kilowattstunde den EEG-Förderanspruch für ein ganzes Kalenderjahr.
Neue 30-kWp-Grenze befreit kleinere PV-Betreiber von der IHK-Pflicht
Nach der neu vorgesehenen Grenze von 30 kWp sind Betreiber kleinerer PV-Anlagen nicht mehr Pflichtmitglied der IHK.
Neues Feld zur gesetzlichen Solarpflicht ins Marktstammdatenregister aufnehmen
Der BSW-Solar empfiehlt, im Marktstammdatenregister ein neues Feld „Fällt die Solaranlage unter eine gesetzliche Solarpflicht?“ (Ja/Nein) einzuführen, um die Wirkung der Solarpflichten zu monitoren.
Neues langfristiges Fördersystem für Gebäude schnell einrichten
Nach dem BEG-Stopp soll schnell ein neues, langfristig angelegtes Fördersystem für Neubau und Bestandssanierung eingerichtet werden, das verlässliche Planungssicherheit bietet.
Neues langfristiges Fördersystem für Gebäude schnell einrichten
Der BFW fordert, nach dem plötzlichen Stopp der BEG-Programme schnell ein neues, langfristiges Fördersystem mit verlässlicher Planungssicherheit für Neubau und Bestandssanierung einzurichten.
Neues Prüfverfahren bei jeder Änderung der Unterkonstruktion
Aktuell löst jede Änderung der Unterkonstruktion für die Module ein neues bautechnisches Prüfverfahren aus.
Nur dachmontierte Anlagen sind versicherungsfähig
Nach dem Kleingartenversicherungsdienst sind genehmigte Anlagen auf Gestellen, Nebenanlagen oder ebenerdig nicht versicherbar, die auf dem Dach montierte Variante dagegen schon.
Nutzungskonflikt Dach-PV und Gründach
Viele Kommunen empfehlen Dachbegrünung zur Klimaanpassung, wodurch sich je nach Vorgaben eine geringere PV-Belegungsdichte ergibt (Beispiel: 47–67 % gegenüber 100 %).
Ohne Interessentengruppe keine Anlage, außer Contracting
Findet sich keine Gruppe, die die Anlage allein finanziert, wird keine PV-Anlage installiert, es sei denn die Dachfläche wird an einen Contractor vermietet.
Österreich und Schweiz haben mildere Glasregeln
In Österreich und der Schweiz gelten laut DGS weniger strenge Regeln für PV-Module an Fassaden als in Deutschland.
Pachtbedingungen für große Solardächer anpassen
Die Pachtbedingungen für große Solardächer sollen angepasst werden, um die Zurückhaltung der Dacheigentümer bei langen Pachtlaufzeiten zu überwinden.
Pauschale Berechnungsformel für geförderte Menge
Die geförderte Strommenge bei der Mengenförderung soll über eine einfache, pauschale Formel für PV-Anlagen berechnet werden.
Pauschaltarif für Wechselrichterverbrauch senkt Abwicklungskosten weniger als Netzverlust-Lösung
Nach erster Einschätzung der Clearingstelle EEG|KWKG würde ein pauschaler Abrechnungstarif für den Wechselrichterverbrauch volleinspeisender Solaranlagen bis 30 kWp zwar eine deutliche Verbesserung bringen, die Transaktions- und Abwicklungskosten aber nicht in gleichem Maße senken wie die Deklaration dieser Verbräuche als Netzverluste.
Pönale auf Erlösobergrenze für säumige Netzbetreiber
Netzbetreiber, die den Direktvermarktungsprozess nicht umsetzen oder beherrschen, sollten ab dem ersten Tag mit einer Pönale auf die Erlösobergrenze belegt werden.
Praxisbeispiele gelungener Solarintegration auf Bestandsgebäuden
Laut der Stellungnahme des SFV gibt es zahlreiche Praxisbeispiele auf Kirchen, Schulen, Industriebauten und privaten Wohnhäusern, bei denen Solaranlagen gut integriert wurden.
Privilegierung auch für Solarthermie auf dem Dach
Auch Solarthermieanlagen auf dem Dach sollen auf Initiative einzelner Eigentümer*innen privilegiert errichtet werden können, da sie für einzelne Wohnungen wirtschaftlich sinnvoll sein können.
Privilegierung von WEG-Dach-PV schafft Rechtssicherheit für E-Fahrzeug-Nutzer
Die Privilegierung von PV-Anlagen auf WEG-Dächern im Wohnungseigentumsgesetz schafft Rechtssicherheit für die Nutzer von E-Autos und E-Bikes.
PV auf Asbestdächern baurechtlich erlauben
Die baurechtliche Erlaubnis soll auch für die Installation von Solaranlagen auf Asbestdächern erteilt werden können, bei Einhaltung des Gesundheitsschutzes.
PV auf Nord-/Ost-Dächern ist derzeit unwirtschaftlich
Der wirtschaftliche Betrieb einer PV-Anlage auf nach Norden oder Osten ausgerichteten Dächern ist weder im EEG noch in der Direktvermarktung gegeben (außer im Ausnahmejahr 2022).
PV ohne Speicher rentiert sich auf dem Reihenhaus-Dach
Nach dem Bremer Solarkataster erzielt eine 8-kWp-Anlage ohne Speicher auf dem Einzelhaus 570 €/a Gewinn bei 11.200 € Investition, 5,4 % Rendite und 13 Jahren Amortisation.
PV-Anlagen bisher meist auf Einfamilienhäusern auf dem Land
Private PV-Anlagen wurden bisher meist auf alleinstehenden Einfamilienhäusern installiert, die wegen des Platzbedarfs überwiegend auf dem Land stehen, während es in Städten neben Mehrfamilienhäusern viele Doppelhaushälften und Reihenhäuser mit kleinen Dachflächen gibt.
PV-Bahnsteigüberdachungen als Standard
Nachrüstung und Neubau von Bahnsteigüberdachungen mit PV sollten an allen Bahnhöfen Standard werden, außer bei Haltepunkten mit geringem Reisendenaufkommen.
PV-Bahnsteigüberdachungen sind leicht zu errichten
Der Einreicher beschreibt PV-Konstruktionen für Bahnsteigüberdachungen als leicht zu errichten.
PV-Dach vollmachen: 20-Jahres-Vergütungszeitraum soll neu zählen
Ein Einsender zur PV-Strategie schlägt vor, dass bei einer nachträglichen Erweiterung einer zu klein ausgefallenen Dach-PV-Anlage auf die volle Dachfläche der 20-jährige Einspeisevergütungszeitraum neu zu zählen beginnt.
PV-Fassaden und -Überdachungen fallen nach MVVTB unter Glasbauregeln
Nach der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVVTB) gelten PV-Module nur bei einer Neigung unter 75° als geregeltes Bauprodukt, weshalb Fassadenmodule (90°) und PV-Überdachungen eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder Einzelgenehmigung sowie Verbundsicherheitsglas nach DIN 18008 benötigen, was günstige Standardmodule nicht erfüllen.
PV-Gründach-Systeme bei geeigneten Voraussetzungen gezielt fördern
Das Bundesamt für Naturschutz fordert, PV-Gründach-Systeme bei geeigneten Voraussetzungen gezielt zu fördern.
PV-Ladestrom als Instrument der Mitarbeiterbindung
Das Angebot von PV-Ladestrom an Mitarbeiter wäre für Arbeitgeber ein Instrument zur Mitarbeiterbindung und damit ein Anreiz, entsprechende Anlagen zu errichten.
PV-Strategie S. 13: „auf demselben Dach“ statt „auf dem gleichen Dach“
Im Entwurf der Photovoltaik-Strategie 2023 (S. 13) sollte der Satz zu parallel betriebenen Voll- und Teileinspeisungsanlagen „auf demselben Dach“ statt „auf dem gleichen Dach“ lauten.
PVGIS-SARAH: 60 Grad Neigung bringt mehr Winterertrag als Dachneigung
Laut der EU-Solardatenbank PVGIS-SARAH erzielen Solarmodule mit 60 Grad Neigung im Winter einen höheren PV-Ertrag als bei der typischen Dachneigung.
Rasanter technischer Fortschritt macht Repowering früh lohnend
Wegen der schnellen Technikentwicklung (zumindest bei WEA) kann ein Ersatz durch neue Anlagen schon nach 15–20 Jahren Betrieb wirtschaftlich lohnend sein.
Rauchabzug und Treppenraumentrauchung dürfen nicht behindert werden
Bei größeren Bauten sind Rauch- und Wärmeabzugsanlagen sowie Entrauchungseinrichtungen bauordnungsrechtlich vorgeschrieben, und PV-Anlagen dürfen deren Funktion nicht behindern.
Reale Lebensdauer von Steildächern meist über den angesetzten 50 Jahren
Die reale Lebensdauer von Steildächern ist in der Regel länger als die in der FIW-Studie angesetzte technische Lebensdauer von 50 Jahren.
Rechenbeispiel: 27-kWp-Anlage deckt 9-Parteien-Haus bilanziell vollständig
Laut Rechenbeispiel der Einreichung kann der Jahresstromverbrauch eines Mehrfamilienhauses mit 9 Parteien (27.000 kWh) durch eine 27-kWp-Anlage auf rund 120 m² Dachfläche bilanziell zu 100 % aus PV-Strom gedeckt werden.
Redispatch 2.0: Fehlende Vorabinformation
Weil Datenübertragung häufig nicht funktioniert, erhalten Anlagenbetreiber keine Vorabinformation über Abregelungen; Direktvermarkter können nicht reagieren und Betreiber können RD-Maßnahme und Fehler nicht unterscheiden.
Referenzertragsregelung wie bei Windenergie prüfen
Eine Referenzertragsregelung analog zur Windenergie sollte geprüft werden, um mehr Dezentralität beim PV-Ausbau zu erreichen.
Regierung arbeitet laut Habeck an Net-Metering
Vizekanzler Habeck habe in einer Fernsehsendung erklärt, die Bundesregierung arbeite an der Einführung von Net-Metering analog zu anderen europäischen Ländern.
Reihenhausdächer bieten mindestens 54 GWp PV-Potenzial
Die rund 9 Mio. Reihenhausdächer in Deutschland bergen nach Angabe der Stellungnahme allein ein PV-Leistungspotenzial von mindestens 54 GWp.
Repowering kann Leistung bei geringem Aufwand mehr als verdoppeln
Durch Aufrüstung lässt sich die Leistung vieler Dachanlagen mit geringem Aufwand mehr als verdoppeln, da Dächer nicht mehr vollumfänglich geprüft und präpariert werden müssen.
Repowering monitoren und in Zielmengen einrechnen
Die Fachagentur Photovoltaik soll Repowering monitoren, und die erfassten Mengen sollen automatisch in den Zubauzielmengen angepasst werden.
Repowering-Potenzial im zweistelligen GW-Bereich
Die Schätzungen für das PV-Repowering-Potenzial liegen im deutlich zweistelligen Gigawatt-Bereich.
Richtlinien sind realistische, gesetzeskonforme Basis
Nach Ansicht des LBK bieten die Richtlinien eine realistische Basis, um die Solarstromnutzung in Kleingärten in mit dem Bundeskleingartengesetz vereinbare Bahnen zu lenken.
Risikominderungsauflagen schrecken Miteigentümer von PV-Investitionen ab
Nach Erfahrung der Einreicherin schrecken interessierte Miteigentümer in Eigentümergemeinschaften vor einer PV-Investition zurück, weil die von den übrigen Miteigentümern geforderten Risikominderungsmaßnahmen die Anlagen unwirtschaftlich machen.
Rolle des Einzelhandels beim PV-Dachausbau
Der Einzelhandel baut PV-Dachanlagen auf Verkaufsstandorten sowie Logistik- und Verteilzentren aus und hat bereits mehr als 5 Mio. m² PV-Fläche installiert.
Rückbauverbot für PV auf öffentlichen Gebäuden
Der Rückbau von PV-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden sollte ausgeschlossen werden, wenn kein gleichwertiger Ersatz installiert wird.
Rückschnitt verschattender Nachbarbäume vorschreiben
Bäume auf dem Nachbargrundstück in Grenznähe, die eine Dach-Solaranlage beschatten, sollten per Regelung zurückgeschnitten werden müssen.
Rund 70 % der installierten PV-Kapazität stehen auf Dächern
Rund 70 % der bislang installierten Photovoltaik-Kapazität in Deutschland wurden auf Dächern errichtet.
Sanierungsbedingte Einspeiseunterbrechung ist per Bauablaufplan nachweisbar
Die Dauer einer sanierungsbedingten Unterbrechung der Stromeinspeisung von PV-Anlagen im EEG-Vergütungszeitraum lässt sich bei größeren Bauvorhaben in der Regel anhand des Bauablaufplans nachweisen, ein Nachdienen wäre daher überprüfbar.
Schaubild zu Eigenverbrauch und Stromverkauf
Ein Schaubild sollte zeigen, unter welchen Randbedingungen Eigenverbrauch und/oder Verkauf selbst erzeugten Stroms möglich sind und welche technischen Mittel dafür nötig sind.
Schnee blockiert Dachmodule bei flacher Neigung
Bei üblichen Dachneigungen von 38 bis 45 Grad bleibt Schnee auf den Modulen liegen und verhindert den Ertrag; erst bei etwa 60 Grad rutscht er ab.
Schwarz Gruppe: viele PV-Anlagen installiert, Zubau soll verstetigt werden
Die Handelssparten der Schwarz Gruppe geben an, zu den Einzelhandelsunternehmen mit den meisten installierten PV-Anlagen zu gehören und den Zubau auf hohem Niveau verstetigen zu wollen.
SEGRO: Hemmnisse aus dem Schreiben an das BMWK von 2022 weiterhin ungelöst
Nach Darstellung von SEGRO wurden die Hemmnisse für ihr PV-Projekt auf Logistikimmobilien, die sie im Schreiben vom 15. März 2022 an das BMWK nannte, bisher nicht durch die vorgeschlagenen oder andere Lösungsansätze behoben, sodass sich im Projekt keine erkennbare Erleichterung oder Beschleunigung ergeben hat.
Seitliche Neigung statt Abdichtung der Modullücken
Bei seitlicher Neigung fließt das Regenwasser frei ab, sodass eine regendichte Abdichtung der ca. 1 cm breiten Lücken zwischen den Modulen entbehrlich ist.
Semi-transparente Module verbinden Bau und Ästhetik
Moderne semi-transparente Module erlauben ein integriertes Konzept, das bauliche Möglichkeiten mit ästhetischer Wirkung verbindet.
Sensorbasiertes Monitoring ist einzige Möglichkeit permanenter Dachprüfung
Sensorbasierte Monitoringsysteme seien die einzige Möglichkeit, den Dachzustand permanent zu prüfen und Schäden bei defekter Abdichtung in engen Grenzen zu halten.
Serieller PV-Ausbau mit drei Eigentümeroptionen
Die Genossenschaft bietet bei serieller Sanierung Eigentümern Eigenbetrieb, Verpachtung der Dachfläche oder eine Kombination an, um Dachpotenziale effizient und optimal zu nutzen.
SFV: Hilfsweise EEG-Pönale auf 5 €/kWp halbieren
Der SFV schlägt für den Fall, dass die Zurückhaltung der Einspeisevergütung bis zur Heilung eines Pflichtverstoßes nicht durchsetzbar ist, hilfsweise vor, die EEG-Pönale auf 5 €/kWp zu halbieren, und gibt an, dass auch diese Höhe für typische Anlagenbetreiber die Einspeisevergütung vollständig aufzehren würde.
Solar kann Propangas-Anlagen teilweise ersetzen
Schon jetzt werden im Kleingarten mobile Energiequellen wie Propangas-Anlagen genutzt, die durch Solaranlagen zumindest teilweise überflüssig würden.
Solar-Gründächer sind Lebensraum und fördern Artenvielfalt
Begrünte Dächer, nachweislich auch Solar-Gründächer, sind Lebensraum für viele Tiere; die Verschattung durch PV-Module schafft strukturreichere Begrünung und kann die Artenvielfalt erhöhen.
Solar-Standard verbessert Zusammenarbeit von Bauindustrie und Handwerk
Ein Solar-Standard für PV-Dachanlagen verbessert nach Ansicht des bne die Zusammenarbeit zwischen Bauindustrie und Handwerk.
Solaranlagen in Kleingärten erzeugen im Betrieb keine Abfallprodukte
Solaranlagen in Kleingartenparzellen verursachen bei der Energiegewinnung keine Abfallprodukte, anders als bei der Entsorgung der Hardware.
Solarstrom aus der Parzelle reicht für manche Arbeitsgeräte nicht aus
Für eine Reihe von Arbeitsgeräten in Kleingärten reicht der auf der Parzelle fotovoltaisch erzeugte Strom nicht aus.
Sondierungsmaßnahmen für Dach-PV fördern
Die PV-Strategie sollte eine Förderung PV-dienlicher Sondierungsmaßnahmen (Statikprüfungen) vorsehen, um weitere Dachflächenpotenziale zu erschließen.
Speicher laut HDE nicht Aufgabe des Einzelhandels
Der HDE hält den Einsatz von Speichern nicht für eine Aufgabe des Einzelhandels, da dieser mit dem Ausbau von PV-Anlagen bereits einen Beitrag zum Ausbau der Solarenergie leiste.
Speicheranschluss am Hybridwechselrichter lässt AC-Kundenanlage unverändert
Der Anschluss eines Speichersystems an einen Hybridwechselrichter erfolgt auf der PV-Wechselrichterseite (DC) und verändert den AC-Stromkreis der Kundenanlage nicht.
Spezialfonds halten über 5.000 Gebäude mit 40 Mio. m²
Deutsche Spezialfonds halten in Deutschland mehr als 5.000 Gebäude mit über 40 Millionen m² Nutzfläche.
Sportinfrastruktur hat großes PV-Potenzial
Die rund 230.000 Sportstätten in Deutschland (u. a. Hallen, Plätze, Bäder, Vereinsheime) bieten reichlich Platz für PV auf Freiflächen oder Dächern.
Stadt/Land unterscheiden: Anforderungen an PV in Städten stark liberalisieren
In städtischen Räumen, wo PV-Erzeugung nicht mehr als Verbrauch plus Netzauslegung überschreitet, reichen die Netze aus, daher sind Anforderungen und Netzentgelte für PV-Dachanlagen dort besonders stark zu liberalisieren.
Standardisierung über Bund-Länder-Kooperationsausschuss
Die Standardisierung der Genehmigungsverfahren soll in einem Bund-Länder-Kooperationsausschuss erarbeitet werden.
Starre 30-kWp-Grenze ist bei vielfältigeren Dachlagen störend
Weil zunehmend auch andere Dächer als optimale Süddächer für PV genutzt werden, ist die starre 30-kWp-Grenze für Anlagen nach Ansicht der Einreichenden störend.
Statikgutachten bei Altbauten mit Nutzung/Vermietung nötig, Kosten variieren
Bei Altbauten, in denen gearbeitet wird oder die vermietet sind, ist laut Einreicher für PV-Anlagen eine statische Beurteilung der zusätzlichen Dachlast nötig, deren Kosten je nach Komplexität des Falles variieren und bei Nichtumsetzbarkeit des Projekts verloren sind.
Stichtag der Inbetriebnahme führte zu niedrigerer Einspeisevergütung
Laut einer Einzelfallschilderung erhält eine PV-Anlage, deren Inbetriebnahme auf den 20.7.22 (vor der Gesetzesänderung zum 30.7.22) datiert wurde, 20 Jahre lang nur 6,24 statt 8,2 ct/kWh, obwohl der reguläre Betrieb erst mit dem Zählereinbau am 1.8.22 begann.
Stilllegung einer EEG-Anlage im EEG definieren
Zur Klarstellung der Sanktionsvoraussetzungen sollte das EEG die vorübergehende und die dauerhafte Stilllegung einer EEG-Anlage erstmals definieren.
Stromspeicher in Neubauten werden aktuell nicht gefördert
Stromspeicher in Neubauten werden nach Aussage der Einreichung derzeit nicht gefördert.
Süddach hat meist schon optimalen Neigungswinkel, Gestell nicht nötig
Bei einer nach Süden ausgerichteten Laubendachfläche im Kleingarten liegt der Neigungswinkel meist schon im optimalen Bereich von etwa 30 bis 45 Grad, sodass für mobile Solaranlagen kein zusätzliches Gestell nötig ist.
Süddächer landwirtschaftlicher Gebäude 2010–2012 vielfach belegt
Im Landkreis des Einreichers wurden in der Boomzeit 2010–2012 viele Süddächer landwirtschaftlicher Gebäude mit PV belegt.
Szenario „Fördern“: Anteil der Kombimaßnahme verdreifacht auf 60 %
Im Szenario „Fördern“ wird angenommen, dass gezielte Förderprogramme den Anteil gleichzeitiger Sanierung und PV-Errichtung auf Bestandsdächern von 20 % auf 60 % verdreifachen.
Ü20-Anlagen: Ende der Anschlussvergütung 2027 betrifft ca. 350.000 Anlagen
Der Anspruch auf Anschlussvergütung endet zum 31.12.2027; bis dahin werden rund 350.000 Anlagen mit ca. 4 GW aus der Vergütung gefallen sein, überwiegend bis 30 kW.
Über 300.000 Dach-PV-Anlagen pro Jahr
Im Dachsegment werden schon heute über 300.000 PV-Anlagen jährlich gebaut, nahezu alle mit Eigenverbrauch und Netzeinspeisung.
Über Unwirtschaftlichkeit von Versicherungen für Ü20-Anlagen informieren
Die Photovoltaik-Strategie soll vorsehen, dass öffentlich über die Wirtschaftlichkeit von Ausfall- und Hardware-Versicherungen für Ü20-Anlagen informiert wird, um den Weiterbetrieb alter Anlagen zu fördern.
Überflutungsvorsorge nach Ansicht der Stellungnahme nur mit Gründächern erreichbar
Die Stellungnahme zur Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung (Solar-Gründach) hält die notwendige Überflutungsvorsorge ohne Gründächer für nicht erreichbar.
Umlegen und Ersetzen alter Module stärkt Winterertrag
Würden die alten 6-kWp-Module nach 20 Jahren auf die Nordseite umgesetzt und die Südseite mit leistungsstärkeren Modulen (z. B. 28 × 420 W) belegt, stiege der Ertrag vor allem im stromärmeren Winter.
Unabhängige Solarberatungsstelle für Gewerbe einrichten
Zur PV-Strategie wird vorgeschlagen, eine bundesweite und unabhängige Solarberatungsstelle für Gewerbetreibende einzurichten.
ÜNB/VNB verfügen über viele Dächer und Freiflächen
Die Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber verfügen in großem Umfang über Dächer und Freiflächen.
UrbanPV wertet sonst sterile Orte visuell auf
Stadtintegrierte Photovoltaik (UrbanPV) bewirkt eine visuelle Aufwertung und Belebung von ansonsten oft sterilen Orten.
UrbanPV-Anlagen: Doppelnutzen aus Strom und Klimawandel-Schutz
Städtische Photovoltaikanlagen (UrbanPV) erzeugen nach Ansicht der Einreichung nicht nur Strom, sondern schützen zugleich vor Hitze durch Sonneneinstrahlung, Starkregen, Schnee und Hagel.
UrbanPV-Potenzial von 60–100 GW (Fraunhofer ISE)
Selbst konservative Berechnungen des Fraunhofer ISE sehen für UrbanPV ein Potenzial von etwa 60 bis 100 GW.
Variable Einspeisevergütung nach aktueller Einspeiseleistung einführen
Im EEG § 48 soll eine variable Einspeisevergütung eingeführt werden, die vom Verhältnis der aktuellen Einspeiseleistung zur installierten Modulleistung abhängt; der Smart-Meter-Rollout macht dies möglich.
Vegetation auf extensiven Gründächern wächst nach PV-Belegung stark
Nach Erfahrung des Einreichers wächst die Vegetation auf extensiv begrünten Flachdächern nach der Belegung mit PV sehr stark und muss drei- bis viermal pro Jahr entfernt werden.
Verbleibende PV-Schwellen in leichter Sprache erklären
Die nach einem Abbau verbleibenden Schwellen für PV-Anlagen, die nach Ansicht der Einreichung technischer statt rechtlicher Natur sind, sollen in leichter Sprache kommuniziert und verständlich gemacht werden.
Verbot von Inselnetzen: rein DC-gekoppelte Anlagen ausnehmen
Im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Verbot von Inselnetzen über 2 kW je Grundstück wird gefordert, rein DC-gekoppelte Inselanlagen ausdrücklich zu erlauben und bei AC-gekoppelten Anlagen zumindest eine Ausnahme zu erwägen.
Verdunstungskühlung steigert PV-Ertrag um 4–6 %
Begrünte Dächer kühlen durch Verdunstung die PV-Module und können objektbezogen Ertragssteigerungen von etwa 4–6 % bewirken.
Verfahrenszahlen der Clearingstelle belegen den Klärungsbedarf
Die Clearingstelle hat über 50 förmliche Einzelfallverfahren und eine hohe dreistellige Zahl informeller Anfragen zur Anlagenzusammenfassung bei Gebäude-PV bearbeitet.
Verfehltes Gebäudesektor-Ziel 2022: kein PV-Potenzial ungenutzt lassen
Der Fachverband FVHF führt an, dass der Gebäudesektor die Emissionsziele für 2022 verfehlt hat und deshalb kein Potenzial der Photovoltaik am Gebäude ungenutzt bleiben solle.
Verschärfung § 51 EEG erhöht Erlösrisiken und Finanzierungskosten
Die Verschärfung von § 51 EEG (sinkende Stundengrenze, Absenkung auf 400 kWp) schafft über 20 Jahre zusätzliche Erlösrisiken und Risikoaufschläge bei der Finanzierung.
Versicherungen für Ü20-Anlagen sind häufig unwirtschaftlich
Ausfall- und Hardware-Versicherungen für Ü20-Anlagen sind nach Einschätzung der Einreichung häufig unwirtschaftlich.
Verspätete Meldung verteuert Ausgleichsenergie
Der Verzug bei der Inbetriebnahmemeldung verhindert eine gute Prognose der Anlage und führt dadurch zu höheren Ausgleichsenergiekosten.
Viele WEGs stehen vor der PV-Belegung ihrer Dächer
Viele der vom Verfasser verwalteten Wohnungseigentümergemeinschaften sind im Begriff, ihre Dächer mit PV-Anlagen zu belegen.
Visuelle Dachprüfung genügt künftig nicht mehr
Da Flachdächer künftig überwiegend mit Auflasten und technischen Aufbauten (PV, Wärmepumpe, Begrünung, Retention) versehen sind, ist eine rein optische Funktionsprüfung kaum noch möglich.
Vollwartungsverträge in den Strompreis einrechenbar machen
Für diese Anlagen sollten auch die Kosten eines Vollwartungsvertrags in den Strompreis eingerechnet werden können.
Vorpächter muss mobile Solaranlage bei Pächterwechsel aus Kleingarten entfernen
Nach den in der Stellungnahme dargestellten Richtlinien zu Solarenergie in Kleingärten muss der Vorpächter eine mobile Solaranlage als mobiles Inventar bei einem Pächterwechsel aus dem Kleingarten entfernen.
Vorschlag: Hinweispapier von BNetzA und/oder Landeseichämtern
Die Bundesnetzagentur und/oder ein Zusammenschluss der zuständigen Landeseichämter sollen ein Hinweispapier zur Zulässigkeit des PV-Only-Modells veröffentlichen.
Vorschlag: Klarstellung des Ministeriums in einem PV-Leitfaden
Das Ministerium soll die Zulässigkeit des PV-Only-Modells in einem PV-Leitfaden klarstellen.
Wahlmöglichkeit statt Modulleistungsgrenze bei Erweiterungen
Bei Erweiterungen soll die 25-kW-Grenze nicht an der Summe der Modul-Maximalwerte hängen, sondern Wahl zwischen Smartmeter mit Einspeisebegrenzung oder Ertragsberechnung durch Elektrofachkraft bestehen.
Wartungswege zu Dach-PV-Anlagen müssen verkehrs- und absturzsicher sein
Die Wege zur Wartung von Dachinstallationen wie PV-Anlagen müssen aus Gründen des Arbeitsschutzes verkehrs- und absturzsicher sein.
Wenig Wettbewerb bei Nachrüstungen: Kleinbetriebe setzen hohe Preise
Nach Ansicht der Einreichung führen größere Elektrobetriebe Nachrüstungen im Gebäudebestand kaum durch, sodass die übrigen kleineren Betriebe kaum Wettbewerb haben und höhere Preise für Kundinnen und Kunden entstehen.
Winterlagerung der Batterie mobiler Kleingarten-Solaranlagen unproblematisch
Bei mobilen Solaranlagen in Kleingärten führt die Winterlagerung der Batterie laut der Eingabe zu keinen ernsthaften Funktionsproblemen, sofern sie vollgeladen eingelagert und im Frühjahr wieder voll aufgeladen wird.
Wirtschaftlichkeit einer Dachsanierung hängt von gebäudespezifischen Faktoren ab
Laut dem in der Stellungnahme zitierten FIW-Bericht lässt sich die Wirtschaftlichkeit einer energetischen Dachsanierung für einen Eigentümer nicht allein aus den Gesamtinvestitionskosten ablesen, sondern hängt von Sowieso-Kosten (Kopplungsprinzip), Klima, Nutzung, Bauteilzustand, Krediten, Energiepreisen und CO2-Bepreisung ab.
Zählerstände kleiner PV-Anlagen werden manuell in Netzbetreiber-Portale eingetippt
Bei kleinen Photovoltaikanlagen werden die Zählerstände für die Vergütung des eingespeisten Stroms derzeit manuell über unterschiedliche Webportale der Netzbetreiber eingegeben.
Zapfstellen sind eine überlegenswerte Alternative für Arbeitsstrom im Kleingarten
Der Landesverband Bayerischer Kleingärtner bewertet die regulierbare Arbeitsstromversorgung über Zapfstellen in Kleingartenanlagen unter Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit als überlegenswerte Alternative zu mobilen Solaranlagen.
Zeitnah Konstruktionsentwürfe erarbeiten
Für eine geeignete Konstruktionsweise der Überdachungen sollen alsbald Entwürfe erstellt werden.
Zeitvariabler Tarif macht Ost-West und Fassade attraktiver
Ein zeitvariabler Volleinspeisetarif würde Ost-West-Ausrichtung und Fassadenmodule im Winterhalbjahr attraktiver machen.
Ziegelbearbeitungsverbot verteuert PV auf Ziegeldächern
Die Regel der Ziegelindustrie, Ziegel möglichst nicht zu bearbeiten, führt zu teuren Spezialziegeln mit Mehrkosten bis zu 100 % und betrifft alle neuen PV-Anlagen auf bestehenden Ziegeldächern.
Zielkonflikt PV und Dachbegrünung
Bei Flachdächern mit extensiver Begrünung entstehen in der Planung Zielkonflikte: Nachträglich ist nur eine höhere, windanfälligere Aufständerung möglich und der Pflegeaufwand bleibt erhöht.
Zubau auf Gewerbedächern 2022 um 30 % eingebrochen
Die 2022 auf mittelgroßen Gewerbedächern neu installierte PV-Leistung ist wie schon 2021 weiter um 30 % gesunken.
Zusätzliches Gestell für Solarmodule ist optisch wenig attraktiv
Ein zusätzliches Gestell für mobile Solarmodule im Kleingarten wird als optisch wenig attraktiv bewertet, was für die Montage auf dem Dach spricht.
Zusätzliches Gewicht erhöht Windlast und kann Statikprobleme verursachen
Module auf dem Dach erhöhen Gewicht und Windlast der Laube deutlich und können statische Probleme verursachen.
Zuschlagswerte bestehender Anlagen bei Kosten-/Zinsänderung anpassen
Bei bestehenden Anlagen sollen die Zuschlagswerte angepasst werden, wenn sich die laufenden Betriebskosten um mehr als 2 % oder die Fremdfinanzierungszinsen ändern.
Zweifel an Anwendbarkeit von § 12 Abs. 3 StromGVV durch Grundversorger
Es sei fraglich, ob Grundversorger bei volleinspeisenden PV-Anlagen die Strommengen überhaupt nach § 12 Abs. 3 StromGVV pauschal abrechnen können, weil der Verordnungsgeber diese Möglichkeit für Fälle vorgesehen habe, in denen dem Grundversorger der Ausgangszählerstand unbekannt ist.