Lagebild / Teilentscheidung

Das Vorhaben als Ganzes

Weitgehend einig

In den meisten Punkten stimmen beide Lager zu. Hier lässt sich auf breiter Grundlage entscheiden.

Die Landkarte

Jedes Kästchen ist eine Streitfrage. Links und oben, was sich mit Belegen klären lässt; darunter, was nur die Politik entscheiden kann; zuletzt die Instrumente, mit denen sich der Streit entschärfen lässt. Die Farbe zeigt die Diagnose.

Womit sich der Streit entschärfen lässt

Instrumente bestreiten die Maßnahme nicht, sie federn sie ab: Fristen, Ausnahmen, Grenzen. Jedes antwortet auf eine der kritischen Fragen. Wo beide Lager zustimmen, liegt ein Kompromiss nahe.

Die EEG-Einspeisevergütung für Solarstrom sollte angehoben werden.

antwortet auf die Machbarkeits-Frage: Lässt sich das praktisch umsetzen?

Alle 20 Streitfragen

Geordnet nach Diagnose: zuerst, was die Politik entscheiden muss, dann was Gutachten klären können, dann die Brücken.

Wie ist die Photovoltaik-Strategie des BMWK insgesamt zu bewerten?

Die Photovoltaik-Strategie des BMWK ist im Grundsatz gelungen und steuert in die richtige Richtung.

Soll PV-Förderung auf Eigenverbrauch oder auf Systemdienlichkeit ausgerichtet sein?

Die Nutzung selbst erzeugten Stroms vor Ort sollte im Mittelpunkt der PV-Förderung stehen.

Welchen Vorrang hat der Flächenschutz beim PV-Ausbau?

Der sparsame Umgang mit Grund und Boden soll beim PV-Ausbau Vorrang haben.

Ist ein sicheres Stromsystem mit überwiegend Wind und Solar technisch machbar?

Ein sicherer und stabiler Stromsystembetrieb mit überwiegend Wind und Solar ist technisch möglich.

Erhalten Speicher in der Strategie das nötige Gewicht?

Die Photovoltaik-Strategie behandelt Stromspeicher in zu geringem Umfang.

Berücksichtigt der Strategieentwurf die Netzinfrastruktur ausreichend?

Der Entwurf der Photovoltaik-Strategie blendet die Netzinfrastruktur weitgehend aus.

Würden weniger und großzügigere Regeln den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich beschleunigen?

Weniger und großzügigere Regeln würden das Ausbaupotenzial erneuerbarer Energien deutlich erhöhen.

Beschleunigen verbindliche Genehmigungsfristen den PV-Ausbau?

Verbindliche Genehmigungsfristen beschleunigen den PV-Ausbau wirksam.

Wie hoch sollte das PV-Ausbauziel für 2030 liegen?

Die PV-Ausbauziele der Strategie sind zu niedrig angesetzt.

Muss der Abbau bürokratischer Hemmnisse Priorität haben?

Bürokratische Hemmnisse beim PV-Ausbau müssen abgebaut werden.

Soll die Strategie netzdienliches Verhalten gezielt fördern?

Netzdienliches Verhalten von Erzeugern und Verbrauchern soll gefördert werden.

Muss Dezentralität in den Handlungsfeldern der Strategie eigens verankert werden?

Die Handlungsfelder der Photovoltaik-Strategie müssen die Dezentralität der Energieversorgung eigens aufführen.

Wie hoch sollte die EEG-Einspeisevergütung sein?

Die EEG-Einspeisevergütung für Solarstrom sollte angehoben werden.

Gehen die Maßnahmen der Strategie die wesentlichen Hemmnisse des PV-Ausbaus tatsächlich an?

Die Maßnahmen der Photovoltaik-Strategie adressieren die wesentlichen Hemmnisse des PV-Ausbaus.

Braucht PV-Ausbau noch staatliche Förderung?

Photovoltaikanlagen sind inzwischen ohne Förderung wirtschaftlich.

Sind Wind und Solar im Gesamtsystem die günstigste Stromerzeugung?

Photovoltaik ist auch unter Einbezug der Systemkosten die günstigste Form der Stromerzeugung.

Selten, aber vielleicht entscheidend: 803 Einzelforderungen

Diese Argumente gehören zu keiner Streitfrage der Karte, meist weil nur eine Organisation sie vorbringt. Sie gehen nicht verloren: Das eine Argument, das nur einmal vorkam, kann das entscheidende sein. 241 davon lehnen andere Organisationen ausdrücklich ab; sie stehen oben.

Ausbau der Solarenergie ist grundsätzlich elementar

Der Ausbau der Solarenergiegewinnung wird in der Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie als grundsätzlich elementar bewertet.

Beschleunigter PV-Ausbau ist richtungsweisend für eine klimaneutrale Gesellschaft

Ein beschleunigter Ausbau der Photovoltaik wird als richtungsweisend für eine nachhaltige, klimaneutrale und energiepolitisch sicherere Gesellschaft angesehen.

Beschleunigter PV-Ausbau wird als notwendig angesehen

Der Ausbau der Photovoltaik wird als notwendig angesehen und soll durch die Strategie beschleunigt werden.

Große Mengen Erneuerbarer sind nötig

Für eine sichere, umweltfreundliche und bezahlbare Versorgung Deutschlands sind große Mengen Erneuerbarer Energien erforderlich.

PV ist Grundpfeiler der Klimaneutralität

Photovoltaik gilt als einer der Grundpfeiler einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft.

PV-Ausbau ist für Klimaneutralität 2045 notwendig

Für das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 ist ein massiver Ausbau der Photovoltaik erforderlich.

Ausbau erneuerbarer Energien für Klimaziele

Der BUND SH befürwortet einen ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien, um die Klimaschutzziele zu erreichen, wobei die Solarenergie neben der Windenergie ein wichtiges Standbein ist.

Grundziel beschleunigter PV-Ausbau begrüßt

Das Ziel eines beschleunigten PV-Ausbaus als wesentliche Quelle dekarbonisierter Energieträger wird ausdrücklich unterstützt.

Solaranteil im deutschen Energiemix wächst erwartbar stark

Es wird erwartet, dass der Anteil der Solarenergie im deutschen Energiemix stark wächst.

Solarstromanlagen sollen einen erheblichen Teil des Mehrbedarfs decken

Der steigende Strombedarf sollte zu einem erheblichen Teil über Solarstromanlagen gedeckt werden.

Dreischritt: mehr Solarstrom gewinnen, speichern, kontrolliert einspeisen

Für schnellere Klimaziele sind mehr Solarstromerzeugung, Speicherung und kontrollierte Wiedereinspeisung in Netz oder Gebäude entscheidend.

Effizienz, Sparen, Erneuerbare deutlich verstärken

Energieeffizienz, Energiesparen und der Ausbau erneuerbarer Energien müssen deutlich verstärkt werden.

Weitere 791 anzeigen

Energiewende notwendig

Die Energiewende ist unbedingt notwendig.

PV-Ausbau ist entscheidende Säule für die Klimaziele

Der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland ist nach Auffassung der Stellungnahme eine entscheidende Säule für das Erreichen der Klimaziele.

Sehr schneller PV-Ausbau ist für die Klimaziele richtig

Für die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung ist es richtig, auf einen sehr schnellen Photovoltaikausbau zu setzen.

Solarenergie dient dem Naturschutz über den Klimaschutz

Solarenergie trägt zum Klimaschutz bei und dient damit den Zielen des Naturschutzes.

Transformation des Energiesystems ist dringlich

Die Transformation des Energiesystems in Deutschland ist dringlich.

Klimaziele erlauben keine Verzögerungen beim PV-Ausbau mehr

Die Einreichung hält es beim Thema Klima für nicht mehr vertretbar, den Ausbau erneuerbarer Energien durch Verzögerungen und Verhinderungen wie bisher aufzuhalten.

PV-Energie bringt Vorteile für das Klima

Der Einsatz von PV-Energie bringt Vorteile für das Klima.

Solarstromanlagen können einen erheblichen Teil des Mehrbedarfs decken

Der steigende Strombedarf kann zu einem erheblichen Teil über Solarstromanlagen gedeckt werden.

Jedes weitere Solarpaneel hat kaum noch Wert für das Stromsystem

Nach Ansicht der Stellungnahme hat jedes zusätzliche Solarpaneel nur noch einen sehr geringen Wert für das Stromsystem.

Photovoltaik ist tragende Säule der Energiewende

Die Photovoltaik ist mengenmäßig eine der tragenden Säulen der Energiewende.

Ausbau Erneuerbarer Energien im Gebäudebereich umfassend fördern

Zur nachhaltigen Senkung des CO2-Ausstoßes im Gebäudebereich soll der Ausbau Erneuerbarer Energien umfassend gefördert werden.

Großes Potenzial im privaten Bereich

Der private Bereich bietet ein großes Potenzial, um die Energiewende voranzutreiben.

PV-Strategie ist notwendig gegen Energiepreise und Klimawandel

Die Entwicklung einer Photovoltaik-Strategie ist ein notwendiger Schritt, um steigenden Energiepreisen und dem menschengemachten Klimawandel zu begegnen.

Systemintegration vorantreiben für flexibles System

Die Systemintegration muss vorangetrieben werden, um die Vorteile eines flexiblen Energiesystems und dessen Kosteneffizienz bestmöglich zu nutzen.

PV-Ausbau braucht mutige Schritte

Für den PV-Ausbau sind nach Ansicht der Einreichenden mutige Schritte nötig.

Verbrauch und Erzeugung müssen für Energiewende angeglichen werden

Der Umstieg auf erneuerbare Energien hängt zu einem großen Teil davon ab, Verbrauchs- und Produktionsprofile aneinander anzupassen, da Wind und Sonne nicht steuerbar sind und Speicherung im großen Stil teuer bleibt.

Energiewende braucht massive Investitionen auch in PV

Eine erfolgreiche Energiewende setzt massive Investitionen im gesamten Spektrum der Erneuerbaren Energien, auch Photovoltaik, voraus.

PV-Strategie des BMWK enthält umfangreiche Maßnahmen

Das Photovoltaik-Strategiepapier des BMWK vom 10. März 2023 enthält umfangreiche Maßnahmen.

Keine kostenträchtigen Zusatzauflagen für PV

Für PV-Anlagen sollen keine zusätzlichen Auflagen gelten, die mit hohen Kosten verbunden sind.

PV-Ausbau ist entscheidende Säule für sichere Energieversorgung

Der Ausbau der Photovoltaik ist nach Auffassung der Stellungnahme eine entscheidende Säule für eine sichere Energieversorgung in Deutschland.

Maßnahmen des PV-Strategie-Entwurfs sind bisher nicht priorisiert

Der BMWK-Entwurf der Photovoltaik-Strategie skizziert eine Vielzahl an Maßnahmen, die bisher nicht priorisiert sind.

Synergien per Recht, Tender, Förderung erproben und nutzen

Durch Rechtsänderungen, gezielte Tender und/oder Förderimpulse sollten Synergiepotenziale erprobt und bei Bestätigung überall genutzt werden.

Prioritätensetzung in der PV-Strategie ist zielführend

Die Festlegung von Prioritäten in der Photovoltaik-Strategie des BMWK ist zielführend.

Schnell umsetzbare Maßnahmen haben Vorrang

Wegen des Handlungsdrucks müssen vor allem schnell realisierbare Maßnahmen umgesetzt werden.

Vorlage und Abstimmung des PV-Maßnahmenpakets ist zu begrüßen

Es ist zu begrüßen, dass der Bund ein Maßnahmenpaket zu den PV-Ausbauzielen vorlegt und mit Kommunen, Ländern und Verbänden abstimmt.

Abgewogenes Vorgehen bei Umsetzung der PV-Strategie in anderen Schutzbereichen

Bei der Umsetzung der PV-Strategie des BMWK ist zugleich ein abgewogenes Vorgehen in anderen davon betroffenen Schutzbereichen erforderlich.

Bundesweit einheitlicher Rahmen für PV

Es braucht einen bundesweit einheitlichen Rahmen für Photovoltaik, um den Ausbau schnell und effizient umzusetzen.

Entscheidend ist der Verzicht auf fossile Kohlenwasserstoffe, nicht Dekarbonisierung

Die Einreichung vertritt, das Energiesystem müsse nicht dekarbonisiert werden; entscheidend sei allein, keine fossilen Kohlenwasserstoffe einzusetzen.

Prosumer können Flexibilitäten noch nicht systematisch anbieten

Nach Darstellung der Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie ist es für Prosumer derzeit noch nicht systematisch möglich, Flexibilitäten zur Verfügung zu stellen.

Teilhabe aller an der Energiewende ist sozial gerecht

Möglichst alle Bürgerinnen und Bürger sollen an der Energiewende teilhaben können, weil das sozial gerecht ist.

Handlungsfelder der PV-Strategie stellen Herausforderungen und Chancen gut dar

Die elf Handlungsfelder der PV-Strategie des BMWK stellen aus Sicht der Stellungnahme die Herausforderungen für alle Beteiligten und die Chancen zur Beschleunigung des PV-Ausbaus sehr gut dar.

Marktmodell für zeitliche Energieverschiebung schaffen

Es muss ein Marktmodell geschaffen werden, das die zeitliche Verschiebung von Energie attraktiver macht.

Von unverhältnismäßigen Markteingriffen im Strommarkt absehen

Bei der Reform des Strommarktes für den PV-Ausbau soll auf die Einführung oder Verlängerung unverhältnismäßiger Markteingriffe verzichtet werden.

Umstieg auf erneuerbare Energien soll schnellstmöglich erfolgen

Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien sollte so schnell wie möglich erfolgen, spätestens bis 2035.

PV-Strategie bündelt erstmals ein komplettes PV-Paket

Die Photovoltaik-Strategie des BMWK stellt nach Darstellung der Einreichung erstmals ein vollständiges Maßnahmenpaket für die Photovoltaik zusammen.

Technologiemix aus PV, Wind, Wasser, Bio, Speichern

Das künftige Energiesystem erfordert einen abgestimmten Technologiemix, insbesondere aus PV, Wind, Wasser, Biomasse und Speichern, auch um die Netzinfrastruktur gleichmäßig zu nutzen.

Erneuerbare Energien als Voraussetzung der sozial-ökologischen Transformation

Der BNW hält die ausreichende Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien für eine der Voraussetzungen dafür, dass die sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft gelingt.

PV-Strategie soll auch Bürger ohne direkten Zugang einschließen

Das Ziel der PV-Strategie, dass alle profitieren, schließt auch Bürger:innen ein, die aus finanziellen oder Wohngründen nicht direkt an der PV-Erzeugung teilhaben können.

Digitalprozesse Ende-zu-Ende nahtlos verbinden

Digitalprozesse sollen Ende-zu-Ende betrachtet und im Massenprozess nahtlos verbunden werden, um die für die Energiewende nötige Effizienz zu erreichen.

Mehrbedarf erfordert schnellen EE-Ausbau und Flexibilitätsinvestitionen

Der zusätzliche Strombedarf für Wärmepumpen, E-Mobilität und Wasserstofferzeugung soll einen schnellen Ausbau der Erneuerbaren sowie Investitionen in Flexibilität wie Lastmanagement und effiziente Residuallastkraftwerke nach sich ziehen.

PV-Strategie: Vollbelegung geeigneter Dächer statt wirtschaftliches Optimum

Die PV-Strategie sollte aus Klimaschutzsicht vor allem eine Vollbelegung der PV-geeigneten Dächer anstreben und sich nicht allein am wirtschaftlichen Optimum ausrichten.

Investitionen in Versorgungssicherheit anregen ist Staatsaufgabe

Das Transformationsprogramm soll die Investitionen in Kapazitätsanlagen, Reservekraftwerke und Flexibilitäten fördern und anregen.

Dynamische Strompreise als Steuerungsinstrument

Dynamische Strommarktpreise sollen als Instrument dienen, um die Einspeisung dem Verbrauch anzupassen.

Ermessensleitlinien/Erlasse zur Vollzugsunterstützung

Die Regelung sollte durch bundes- oder landesweite Ermessensleitlinien, Handlungsempfehlungen oder Erlasse untersetzt werden, um Vollzugsbehörden zu unterstützen und Entscheidungsmaßstäbe zu vereinheitlichen.

Standardisierung und Digitalisierung sind Voraussetzung für den PV-Ausbau

Nur flächendeckende Standardisierung und Digitalisierung der Prozesse ermöglicht es, den geplanten PV-Ausbau bei gleichbleibender Netzqualität zu bewältigen und Fachkräfte bestmöglich einzusetzen.

Technologiewahl dem Wettbewerb überlassen

Innerhalb politisch gesetzter Leitplanken soll es Wirtschaft und Wettbewerb überlassen bleiben, die wirtschaftlichste Lösung je Gebäude oder Quartier zu finden.

Zukunft der Energiewende liegt in Lastflexibilisierung

Die Zukunft der Energiewende liegt in der Lastflexibilisierung.

Entwurf ist Maßnahmenkatalog ohne erkennbaren Zusammenhang

Der Entwurf ist vor allem eine Sammlung bereits beschlossener oder geplanter Maßnahmen; unklar bleibt, wie diese zusammenhängen.

Flexibilitätspotenzial im Prosumerbereich wächst stark

Im Prosumerbereich ist bereits viel Flexibilität vorhanden, die durch den Ausbau von PV, Heimspeichern, Wärmepumpen und E-Autos massiv zunehmen wird.

Lösungen für die PV-Strategie vom Bedarf von unten nach oben entwickeln

Die Einreichung fordert, gute Lösungen für die PV-Strategie ausgehend vom Bedarf der Betroffenen von unten nach oben zu entwickeln.

Steuerbarkeit ist Voraussetzung für Flexibilitätspotenzial

Um das volle Flexibilitätspotenzial im Prosumer-Bereich zu heben, ist Steuerbarkeit zwingend erforderlich.

Flexibilitätsmärkte einführen

Es braucht dringend Flexibilitätsmärkte, die das System in Balance halten und strukturelle Ungleichgewichte anzeigen.

Landkreistag unterstützt stärkeren PV-Ausbau und Weiterentwicklung

Der Deutsche Landkreistag unterstützt einen stärkeren Ausbau und eine Weiterentwicklung der Photovoltaik.

Mehr Modelle erhöhen die Wahrscheinlichkeit der Solarnutzung

Nach Auffassung des BNW können bei mehreren Modellen mehr Projekte das jeweils passende Modell nutzen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Solarnutzung steigt.

Ungleichmäßige Einspeisung bleibt bei erneuerbaren Energien bestehen

Das Problem ungleichmäßiger Netzeinspeisung wird nach Darstellung der Einreichung auch bei höherer Einspeisung nicht gelöst, weil es im Wesen der wetterabhängigen erneuerbaren Energien liegt.

Datenökosystem für Energiewirtschaft unverzüglich vorantreiben

Die Entwicklung eines Datenökosystems für die Energiewirtschaft ist unverzüglich voranzutreiben, mit mehr politischer Unterstützung durch Regulierungsrahmen, Branchendialoge und Förderprogramme.

Digitale Energiewende-Infrastruktur wird nicht als Gemeinschaftsprojekt begriffen

Der Aufbau der digitalen Energiewende-Infrastruktur wird laut Einreicher bisher nicht als bundesweites Gemeinschaftsprojekt aller Beteiligten begriffen, und Silodenken behindert ende-zu-ende digitalisierte Prozesse.

Heim-Energiemanagement bundeseinheitlich regeln und fördern

Energiemanagement im Eigenheim soll in der PV-Strategie durch bundeseinheitliche Regelungen gefördert werden.

Langfristige, allgemeine Maßnahmen statt vieler einzelner Förderungen

Die Photovoltaik-Strategie soll nach Ansicht der Einreicherin auf langfristige, allgemeine und nachhaltige Maßnahmen setzen statt auf eine Vielzahl verschiedener Förderungen.

Naturschutz und Landwirtschaft fehlen in der Strategie

Die in der Strategie genannten wichtigsten Handlungsfelder enthalten keinen eigenen Punkt zu Chancen für Naturschutz und Landwirtschaft.

Relevanz des Heimenergiemanagements regulatorisch verankern

Die Bedeutung des Heimenergiemanagements als Herzstück der dezentralen Energiewende soll auch regulatorisch verstanden und verankert werden.

Verfahren „Nutzen statt abschalten“ kommt nicht in Gang

Der Ansatz, bisher abgeregelten Erneuerbaren-Strom zu nutzen, kommt in Deutschland bislang nicht voran.

Zwei Wochen Konsultationszeit reichen für weitreichende PV-Reformideen nicht aus

Angesichts der Breite der Themenfelder und der Vielzahl betroffener Regelwerke benötigen weitreichende Reformideen zur Photovoltaik eine längere Beratungszeit, um Aussagen zu Markterfahrungen, Kostenstrukturen und technischen Werten zu treffen und eine Verbandsmeinung herzustellen.

EEG-Novelle: Solaranlagen liegen im überragenden öffentlichen Interesse

Mit der EEG-Novelle und nach dem Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts stehen Solaranlagen und klimafreundliche Energieerzeugung im überragenden öffentlichen Interesse.

PV als Zukunftsthema für den ländlichen Raum etablieren

PV sollte stärker als innovatives Zukunftsthema mit Chancen für den ländlichen Raum etabliert werden, das regionale Wertschöpfung steigert.

PV-Anlagen sparen nachweisbar CO2 im fossil geprägten Stromsektor

Photovoltaikanlagen sparen nach Darstellung der Stellungnahme nachweisbar CO2-Emissionen im von fossilen Kraftwerken dominierten Stromsektor ein.

Strategie sieht keine Maßnahmen zur Preisangleichung vor

In der Strategie scheinen keine Maßnahmen zur Angleichung von Einspeise- und Bezugspreisen geplant zu sein.

BMWK verfolgt Ziele mit Ernsthaftigkeit und Kompetenz

Das BMWK verfolgt die Ziele Klimaschutz, Versorgungssicherheit und bezahlbare, wettbewerbsfähige Energiepreise mit Ernsthaftigkeit, Kompetenz und umfassender Einbindung aller.

Förderprogramme verstetigen für Planungssicherheit

Förderprogramme sollten verstetigt werden, um Investoren in den kommenden Jahren stabile Planungssicherheit zu geben.

Kreditzinsen und Inflation steigen stark

Die Kreditkonditionen (Zinsniveau) steigen stark, und auch die Inflation nimmt zu.

Strategieentwurf enthält keine Solarpflicht

Der Entwurf der Photovoltaik-Strategie des BMWK sieht keine Solarpflicht vor.

Allgemeine Anforderungen wie NA-Schutz sollten selbstverständlich sein

Dass allgemeine Anforderungen wie der NA-Schutz eingehalten werden müssen, sollte nach Auffassung der Einreichung selbstverständlich sein und keiner eigenen Hervorhebung in der Photovoltaik-Strategie bedürfen.

Dach/Freifläche bildet Potenziale nicht ab

Die Aufteilung in Dach- und Freiflächen bildet die Fülle der PV-Potenziale nicht ab; derzeit wird meist nur von nutzbaren Dachflächen gesprochen.

Marktstammdatenregister-Eintragung soll bleiben

Die Pflicht zur Eintragung ins Marktstammdatenregister soll trotz Wegfalls der Anmeldeverfahren bestehen bleiben.

PV-Anlagenpreise sind in den letzten zwei Jahren gestiegen

Laut Stellungnahme der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme sind die Preise für PV-Anlagen in den vergangenen beiden Jahren gestiegen.

PV-Energie stärkt die wirtschaftliche Resilienz von Betrieben

Der Einsatz von PV-Energie bringt Betrieben Vorteile für ihre wirtschaftliche Resilienz.

Schwankende Einspeisung bleibt Wesensmerkmal der Erneuerbaren

Das Problem ungleichmäßiger Netzeinspeisung wird auch bei höherer Einspeisung nicht ausgeräumt, da es im Wesen wetterabhängiger erneuerbarer Energien liegt.

Speicherinvestitionen volkswirtschaftlich effizienter als Verteilnetzausbau

Investitionen in Speicher und höhere Autarkiegrade sind aus volkswirtschaftlicher Sicht wahrscheinlich effizienter als der Ausbau der Verteilernetze.

Strategie zeigt Chancen und Konzepte für Gewerbe und Industrie nicht auf

Die Photovoltaik-Strategie 2023 des BMWK zeigt die Chancen und Konzepte für die Wirtschaft (Gewerbe und Industrie) nach Ansicht der Einreichenden nicht adäquat auf und sollte sie zwingend integrieren.

Energieversorgung hängt von wenigen gewinnorientierten Akteuren ab

Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie 2023 sieht die Energieversorgung als abhängig von wenigen gewinnorientierten Akteuren.

Energiewende macht Deutschland unabhängiger von Energieimporten

Durch die Energiewende wird Deutschland weniger von Energieimporten abhängig sein als heute.

Fachkräfte- und Materialmangel als größte Hürde der Energiewende

Der Material- und Fachkräftemangel wird die größte Hürde beim Ausbau der Energiewende sein.

Fokus auf sehr schnellen PV-Ausbau wurde im EEG 2023 beschlossen

Der sehr schnelle Photovoltaikausbau wurde bereits im EEG 2023 beschlossen.

Ohne Digitalisierung kein Erfolg beim Zeitplan

Nur mit digitalisierten Verfahren hat der ambitionierte Zeitplan des Solarstromzubaus überhaupt Aussicht auf Erfolg.

Solarausbau ist ein globales Unterfangen, nur international lösbar

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien, speziell der Solaranlagen, ist ein globales Unterfangen, das nur international gelöst werden kann.

Strategie zügig als verbindliche Regierungsstrategie beschließen

Der Strategieentwurf sollte zügig in eine für Bundesregierung und alle Behörden verbindliche Strategie überführt werden.

Wachstumsziele erfordern neue Marktteilnehmer

Nach Ansicht der Einreichung müssen zur Erreichung der Wachstumsziele neue Marktteilnehmer im Energiesystem entstehen.

Bundeseinheitliche verbindliche Standards für Methoden

Für Kartier-, Erhebungs- und Bewertungsmethoden sollen möglichst bundeseinheitliche, verbindliche und abschließende Standards in einem Rechtsrahmen geschaffen werden.

Das MaStR gilt deutschlandweit und ist einfach aufgebaut

Das Marktstammdatenregister (MaStR) gilt laut der Stellungnahme deutschlandweit und ist einfach aufgebaut.

Der PV-Zubau liegt derzeit bei etwa 7 GW pro Jahr

Der derzeitige Photovoltaik-Ausbau in Deutschland beträgt rund 7 GW jährlich.

Regierung soll sich bei der PV-Strategie nicht von Verbandsstellungnahmen leiten lassen

Die Einreichung fordert, die Bundesregierung solle sich bei der Photovoltaik-Strategie nicht von den Stellungnahmen der Verbände beeinflussen lassen.

Systementwicklungsstrategie kommt für aktuelle Entscheidungen zu spät

Der ganzheitliche Ansatz der Systementwicklungsstrategie kann auf die aktuellen Entwicklungen und Entscheidungen noch keinen Einfluss nehmen.

Aktuelle Baukostensteigerung bewusst nicht berücksichtigt

Die seit 2021 stark steigenden Baukosten werden in der Studie nicht betrachtet, weil keine gesicherten Quellen vorliegen und es sich um ein kurzzeitiges Phänomen handeln könne.

Betreiber müssen sich als Energieversorger registrieren und im MaStR eintragen

Betreiber einer Solaranlage müssen sich als Energieversorger registrieren und die Anlage innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme in das von der Bundesnetzagentur verwaltete Marktstammdatenregister eintragen.

Breite Bevölkerung versteht Notwendigkeit des Umstiegs auf Solarstrom nicht

Die Einreichende meint, dass der breiten Bevölkerung die Grundlagen und die Notwendigkeit des Umstiegs von fossilem auf regenerativen Strom, den die Photovoltaik-Strategie voraussetzt, offenbar nicht klar sind.

Energieautarkie aus heimischen dezentralen EE-Quellen als Langfristziel

Deutschland sollte langfristig 100 % seines Energiebedarfs ohne Importe aus eigenen dezentralen erneuerbaren Quellen auf heimischem Boden (nicht offshore) decken.

Energieintensive Unternehmen brauchen sichere Versorgung aus grünem Strom

Energieintensive Regionen und Unternehmen sind langfristig auf eine sichere Versorgung mit grünem Strom und Wasserstoff angewiesen.

Erstmals umfassende Solarstrategie für Deutschland

Mit der Photovoltaik-Strategie des BMWK liegt für Deutschland erstmals eine umfassende Strategie für die Solarenergie vor.

Fairer Klimabeitrag Deutschlands erfordert Umstieg auf EE bis 2035

Deutschlands fairer Beitrag zur Bekämpfung der Erderhitzung setzt voraus, dass der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien bis spätestens 2035 abgeschlossen ist.

Günstiger PV-Strom entlastet Haushalte finanziell

PV-Strom oder Einspeisevergütung aus öffentlichen Anlagen entlastet die Haushalte finanziell.

Maßnahmen für hälftige Dach-/Freiflächenaufteilung nötig

Soll der Zubau tatsächlich hälftig auf Dach- und Freiflächen entfallen, müssen bestimmte Maßnahmen dies sicherstellen.

PV-Strategie soll Ausbau beschleunigen und nur kreislauffähige Anlagen nutzen

Eine ganzheitliche Photovoltaik-Strategie soll den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen und dabei voll kreislauffähige Anlagen einsetzen.

Rahmenbedingungen fördern Großanlagen im zweistelligen MW-Bereich

Die aktuellen Förderbedingungen begünstigen weiterhin große Anlagen im zweistelligen MW-Bereich.

Weniger Technik, mehr Überzeugungsarbeit

Die Strategie sollte weniger auf Technik setzen und stärker darauf, Menschen zu verstehen und zu überzeugen.

Ab 2026 (128 GW PV) sichtbare Abschaltungen von PV und Wind

Bei der in der PV-Strategie angenommenen installierten Leistung von 128 GW ab 2026 müssen PV- und Windanlagen zeitweise zunehmend abgeschaltet werden, was öffentlich sichtbar wird.

Aktuell kein „zu viel“ an Erneuerbaren möglich

Die Einreichung hält es angesichts der fossilen Abhängigkeit für aktuell ausgeschlossen, dass es ein „zu viel“ an Erneuerbaren Energien gibt.

Drei Speicherarten bis 2030

Bis 2030 entwickeln sich drei Speicherarten: virtuelle Großkraftwerke aus PV, Wind, Biogas und Speicher, Hauskraftwerke in Privat und Industrie sowie Gaskraftwerke mit grünem Wasserstoff als Notreserve.

Gesetzgebung der letzten Monate läuft der PV-Einspeisebegrenzung entgegen

Die Gesetzgebungsaktivitäten der letzten Monate stehen nach Ansicht der Stellungnahme im Widerspruch zum Ansatz, die Einspeiseleistung von PV-Anlagen zu begrenzen.

Öffentlich sichtbare Koordinationsstelle einrichten

Die für 2023 vorgesehenen Gesetzesinitiativen der Energiewende sollen in einer ansprechbaren, öffentlich sichtbaren Koordinationsstelle abgestimmt werden.

Photovoltaik trägt schon heute zum Biodiversitätsschutz bei

Photovoltaik leistet nach Auffassung des BSW bereits heute einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Biodiversität.

PPAs fehlen im Entwurf der PV-Strategie

Der Entwurf der PV-Strategie behandelt das Thema Power Purchase Agreements (PPA) nicht.

Priorisierung nach Gigawatt pro Monat

Die Strategie muss priorisieren; Maßnahmen sollen danach ausgewählt werden, ob sie den Zubau in Gigawatt pro Monat realisieren können.

PV hilft, fossile Abhängigkeit zu überwinden

Die Stadtwerke München erwarten, dass Photovoltaik mittel- und langfristig hilft, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu überwinden.

PV in Gewerbe und Industrie trägt zu Energiepreiskrise und Wettbewerbsfähigkeit bei

Photovoltaik kann im Sektor Gewerbe und Industrie entscheidende Beiträge zur Lösung der Energiepreiskrise, zur Standortsicherung und zur Wettbewerbsfähigkeit leisten.

Strategie spiegelt Forderungen von Branche und Ländern

Die Maßnahmen der Strategie greifen Anregungen und Forderungen der Solarbranche und der Bundesländer auf.

Systementwicklungsstrategie wirkt nicht auf aktuelle Entscheidungen

Der ganzheitliche Ansatz ist mit der Systementwicklungsstrategie zwar angelegt, kann aber auf aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen noch keinen Einfluss nehmen.

Unterstützung des 80-%-Ziels für erneuerbaren Strom 2030

Der ZVEH unterstützt das Regierungsziel, bis 2030 80 % des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen.

Verknüpfung mit anderen Strategien fehlt weitgehend

Der Entwurf enthält Verknüpfungen zu anderen wesentlichen Strategien, etwa der Wasserstrategie, bisher nur ansatzweise.

Volle Energieautarkie Deutschlands ist ökonomisch nicht sinnvoll

Aus ökonomischen Gründen ist es nicht sinnvoll, dass Deutschland vollständig energieautark wird.

Zeitpunkt der Solarstromlieferung unbekannt, verlässliche Planung unmöglich

Weil nicht bekannt ist, wann die Solaranlagen liefern, sei eine verlässliche Planung unmöglich.

Zusätzlicher EE-Zubau über Ausschreibungsmengen senkt die Strompreise

Jedes Megawatt Erneuerbare-Energien-Leistung, das über die Ausschreibungsmengen hinaus gebaut wird, trägt zur Senkung der Strompreise bei.

Beteiligungsprozess zur Strategie zielführend

Der offene Beteiligungsprozess bei der Erstellung der PV-Strategie wird als zielführend bewertet.

Bevölkerung in Deutschland unterstützt den Ausbau der Solarenergie

Die Einreichung behauptet, die Bevölkerung in Deutschland unterstütze den Ausbau der Solarenergie eindeutig.

CO2-Senkung nur mit schnell vollständig dekarbonisierter Stromerzeugung

Eine Verringerung der CO2-Emissionen bei gesteigertem Strombedarf ist nur möglich, wenn die Stromerzeugung schnellstmöglich vollständig dekarbonisiert wird.

Dienst- und Leistungsmodelle statt günstigen Anlagenverkaufs fördern

Beim Ausbau erneuerbarer Energien sollen Dienst- und Leistungsmodelle gefördert werden, statt den günstigen Verkauf der Anlagen zu begünstigen.

Einbettung der PV-Beschleunigung in mehrere Gesetzgebungsverfahren ist richtig

Die Stellungnahme hält es für richtig und nachvollziehbar, dass die Beschleunigung des Photovoltaikausbaus in der PV-Strategie des BMWK auf mehrere Gesetzgebungsverfahren (Solarpaket 1 und 2) verteilt wird, weil Querschnittsfragen wie Bau- oder Steuerrecht dies erfordern.

Flexibilitätsmärkte sind kostengünstige Option für Regelleistung und Redispatch

Flexibilitätsmärkte sind aus volkswirtschaftlicher Sicht eine kostengünstige Option, um Regelleistung und Redispatch bereitzustellen.

Footprint of mainstream PV modules is often ignored but very high

The carbon footprint of mainstream PV modules is often disregarded in the strategy, although it is very high and should be addressed.

Germanwatch: Dach/Freifläche-Verhältnis der PV-Strategie grundsätzlich richtig

Germanwatch hält das von der Bundesregierung in der PV-Strategie angestrebte gleichmäßige Verhältnis zwischen Dach- und Freiflächenanlagen grundsätzlich für richtig.

Günstige Energiepreise als Ziel in die Einleitung der PV-Strategie aufnehmen

Die Einleitung der PV-Strategie sollte neben der Klimaneutralität auch auf günstige Energiepreise als Ziel des PV-Ausbaus hinweisen, damit auch Skeptiker des Klimaschutzes den Ausbau unterstützen.

Keine protektionistischen Maßnahmen in der PV-Industriestrategie

Die Industriestrategie soll protektionistische Maßnahmen klar ablehnen und auf eine wettbewerbsfähige PV-Industrie setzen.

Kopplung an Ausschreibungsmengen abschaffen

Die Anrechnung ungeförderter Anlagen auf die Ausschreibungsmengen soll entfallen, sodass die EEG-Installationsziele nur für Ausschreibungsanlagen gelten.

Oster-/Sommerpakete: Ansatz beim materiellen Recht, Standardisierungen

Die Bundesregierung hat in den Oster- und Sommerpaketen zur Beschleunigung von Verfahren bei den materiell-rechtlichen Regelungen angesetzt und unter anderem Standardisierungen eingeführt.

Sicherer Stromimport bei Wind- und Sonnenknappheit keine nachhaltige Möglichkeit

Die Stellungnahme folgert, dass ein sicherer Stromimport in Zeiten von Wind- und Sonnenknappheit keine nachhaltige Möglichkeit der Versorgung ist.

Strompreise und Erzeugungskosten sind entkoppelt

Strompreise und Stromerzeugungskosten sind entkoppelt; Wärmepumpen sparen gegenüber Gas keine Energiekosten und bieten daher keinen Umstiegsanreiz.

Strompreise würden die Inflation nicht mehr anheizen

Nach Ansicht der Einreichenden wären die Strompreise bei Umsetzung des Vorschlags nicht mehr preistreibend und würden die Inflation nicht mehr anheizen.

Wettbewerbsfähigkeit hängt vom Ausbautempo der Erneuerbaren ab

Die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie, Mittelstand und Kleingewerbe hängt stark von der Ausbaugeschwindigkeit der erneuerbaren Energien ab.

Abregelung von Strom beruht auf Marktdesign und hohen Abgaben

Nach Ansicht der Stellungnahme ist die Abregelung von Stromerzeugung in Deutschland auf das Marktdesign und hohe Abgaben auf die Stromverwendung zurückzuführen.

Aktuelle Vorschriften führen zu PV-Anlagen, die der langen Standzeit zuwiderlaufen

Der Einsender hält die heute für PV-Anlagen geltenden Vorschriften für problematisch, weil danach verbaute Anlagen nicht mehr auf technischen Grundlagen beruhten und der langen Standzeit der Anlagen entgegenstünden.

Alle drei Lösungswege parallel anbieten

Förderung der Neuinstallation, alternative technische Lösungen und Versorger-Pauschalangebote sollten nebeneinander angeboten werden.

Allgemeine Kappung besser als Sonderlösungen für Verbrauchergruppen

Eine allgemeine Kappung ist besser als Sonderlösungen für bestimmte Verbrauchergruppen (z.B. abschaltbare Lasten), die getrennte Messung, Abrechnung und Nachweise erfordern.

Blackout-Gefahr durch ungeplante Lastabwürfe steige signifikant

Die Stellungnahme behauptet, die Gefahr ungeplanter Lastabwürfe (Blackouts) steige signifikant.

Dachflächen reichen für Vollversorgung nicht aus

Wegen des hohen Energiebedarfs reichen Dachflächen von Wohngebäuden in der Regel nicht, um das Gebäude vollumfänglich solar zu beheizen und mit Strom zu versorgen.

Eigenes Segment erschließt Kostensenkungspotenziale

Ein eigenes Ausschreibungssegment würde Erfahrungen ermöglichen und damit künftige Kostensenkungspotenziale heben.

Europäische Energieflüsse versorgen Deutschland (Energiekristall)

Laut den Langfristszenarien trägt auch Energie von den Rändern Europas zur deutschen Versorgung bei, Deutschland liegt in der Mitte als Ziel der Energieflüsse.

Hälftige Aufteilung des 22-GW-Ziels auf Dach und Freifläche nicht nachvollziehbar

Die in Abschnitt 2.2 der PV-Strategie vorgesehene hälftige Aufteilung des jährlichen Ausbauziels von 22 GW ab 2026 auf Dach- und Freiflächenanlagen ist nach Ansicht der Stellungnahme nicht nachvollziehbar.

Hälftiges Ziel durch Potenzialflächen- und Nachfrageberechnung untermauern

Die Strategie soll die hälftige Dach-/Freiflächen-Zielstellung mit einer Potenzialflächen- und einer Nachfrageberechnung nachvollziehbarer begründen.

Handlungsfelder 8–11 der PV-Strategie 2023 voll unterstützt

Elysium Solar GmbH unterstützt die Handlungsfelder 8 bis 11 des Entwurfs der Photovoltaik-Strategie 2023 des BMWK vollumfänglich.

Importe von Strom, H2 und PtL beruhen auf PV

Importe von erneuerbarem Strom, grünem Wasserstoff und Power-to-Liquid-Kraftstoffen werden laut Stellungnahme hauptsächlich auf Photovoltaik beruhen und gehören daher zum Thema der Strategie.

Klimaziele und billige Energie sind bei heutigen Preisen kein Gegensatz

Bei den gegenwärtigen Preisen fossiler Energien verkehrt sich die Annahme, das Transformationsprogramm erhöhe die Energiepreise, ins Gegenteil.

Kunden müssen höhere Netzentgelte für Kapazitätsvorhaltung zahlen

Kunden mit geringem Netzbezug sollen höhere Netzentgelte für die bloße Vorhaltung von Netzkapazität zahlen.

Lastmanagement verändert Anlagenökonomie, braucht Investitionen

Wo saisonales Lastmanagement technisch möglich ist, verändert es die betriebs- und gesamtwirtschaftliche Anlagenökonomie massiv und erfordert große Investitionen in zusätzliche Anlagen.

Ohne Meldung können Verteilnetzbetreiber MaStR-Prüfpflichten nicht erfüllen

Ohne Meldung der Anlagen kann der Verteilnetzbetreiber seinen Prüfpflichten zum Marktstammdatenregister nicht nachkommen; entfielen diese Prüfpflichten, dürfte die Datenqualität leiden, da oft die Wechselrichter- statt der Modulleistung eingetragen wird.

Pilotphase vor EEG-Aufnahme wäre sinnvoll gewesen

Wegen Neuartigkeit, möglicher Zielkonflikte/Synergien und Akzeptanz wäre zunächst eine Pilotphase zur Erfahrungsgewinnung sinnvoll gewesen.

Realisierungsfristen der Ausschreibungen um 12 Monate verlängern

Die Realisierungsfristen der technologiespezifischen Ausschreibungen für PV und Wind an Land (§§ 28 ff. EEG 2023) sowie der Innovationsausschreibungen sollen vorübergehend um 12 Monate verlängert werden, einschließlich Übergangsregelungen.

Steigende Sanktionen für Netzbetreiber und verantwortliche Personen

Verstöße gegen das EEG sollen, egal wie klein, angemessen und im Wiederholungsfall steigend sanktioniert werden, auch gegen die verantwortlichen natürlichen Personen; schon der Versuch soll strafbar sein.

Strommarkt: Zur Merit Order gibt es allenfalls Preiskontrolle als Alternative

Die Merit Order, also die Preisbildung am Strommarkt nach der kurzfristigen Angebotskurve der Kraftwerke, gilt als fundamentales Prinzip, zu dem es kein alternatives Modell gibt, außer vielleicht staatlicher oder kartellrechtlicher Preiskontrolle.

§ 85 EEG erlaubt Anhebung der Höchstwerte in Ausschreibungen um bis zu 25 %

Die 2022 angepasste Regelung in § 85 EEG ermöglicht es der Bundesnetzagentur, die Höchstwerte in den Wind-, PV- und Innovationsausschreibungen um bis zu 25 Prozent anzuheben.

Bürger und Unternehmen sollen große Teile der Investitionen tragen

Wenn das Ziel eindeutig definiert ist, sollen Bürger und Unternehmen zu großen Teilen die Investitionen in den Umbau des Energiesystems tragen.

Ca. 2.250 GWp Solarleistung, überwiegend Freifläche

Daraus ergäbe sich eine installierte Solarleistung von rund 2.250 GWp, davon ca. 400 GWp auf Gebäuden und 1.850 GWp als Freiflächenanlagen mit etwa 1,85 Mio. Hektar Flächenbedarf.

Contracts for Difference als Teil des Ausschreibungsvolumens

Ein Teil des Ausschreibungsvolumens soll als Contracts for Difference ausgestaltet werden, daneben bleibt das konventionelle Modell bestehen.

Eigentumsrechte der Grundstückseigentümer in der Abwägung

In der Abwägung ist besonderes Augenmerk auf die eigentumsrechtliche Bedeutung für betroffene Grundstückseigentümer zu legen, um rechtsstaatlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Geeichte Messung hinter dem Netzverknüpfungspunkt bleibt nötig

Anlagenbetreiber müssen aufgrund gesetzlicher Vorgaben oft auch hinter dem Netzverknüpfungspunkt weitere Mengen geeicht messen, und das bleibt auch nach Wegfall der EEG-Umlage so.

Genossenschaft unterstützt übrige Handlungsfelder der PV-Strategie 2023

Die Gemeinwohlgenossenschaft Nord eG unterstützt alle weiteren Handlungsfelder der Photovoltaik-Strategie 2023 des BMWK, die sie nicht gesondert kommentiert, vollumfänglich.

Hälftige Aufteilung Dach/Freifläche in der PV-Strategie nicht begründet

Der Grund für die in der PV-Strategie vorgesehene hälftige Aufteilung des Ausbauziels zwischen Dach- und Freiflächenanlagen erschließt sich der Stellungnahme zufolge nicht.

Keine Planung für erforderliche Energieimporte

Für die zwingend erforderlichen Energieimporte gibt es keine Planung.

Klimanutzen gängiger PV gering

Der Klimanutzen gängiger PV-Module ist gering, besonders wenn man den Fußabdruck von Kabeln zu entfernten Anlagen und von Batterien einrechnet.

Max. Gebotsgröße dauerhaft auf 100 MW festlegen

Die 100-MW-Gebotsgröße soll entfristet und für alle relevanten Ausschreibungen (Segment 1, Innovations- und Wasserstoffausschreibungen) dauerhaft gelten.

Niedrigere Strompreise würden Bevölkerung, Industrie und Handwerk entlasten

Die durch das vorgeschlagene Vergütungsmodell sinkenden Strompreise würden nach Ansicht der Einreichenden die Bevölkerung, die Industrie und das produzierende Handwerk entlasten.

PV-Anteil über 30 % am Strom

Der Anteil von PV-Strom an der gesamten Stromversorgung in Deutschland beträgt bereits heute mehr als 30 %.

Rechtsgrundlage für Datenweitergabe aus Anlagen durch Endkund*innen schaffen

Es sollten rechtliche Grundlagen geschaffen werden, die es Endkund*innen ermöglichen, Daten aus ihren Anlagen an Dritte weiterzugeben, damit Flexibilitätspotenziale genutzt und der Wettbewerb zwischen Flexibilitätsanbietern gestärkt werden.

Sektorziel Energiewirtschaft nur knapp erreicht

Das Sektorziel der Energiewirtschaft nach dem Bundesklimaschutzgesetz wurde im vergangenen Jahr nur knapp erreicht.

Standortnähe entscheidet künftig über Wettbewerbsfähigkeit

Die Stromvermarktung von PV-Projekten hängt künftig wesentlich von der Einbindung ins Energiesystem ab; die Nähe zu Windparks und Elektrolyseuren wird für die Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sein.

Treibhausgasneutralität schon 2030 anzusetzen

Der SFV hält es für notwendig, in der PV-Strategie des BMWK das Jahr 2030 als Zeitpunkt für das Erreichen der Treibhausgasneutralität anzusetzen.

Überschussstrom für Elektrolyse fällt in Deutschland kaum an

Nach Ansicht der Stellungnahme gibt es in Deutschland derzeit fast nie Überschussstrom im Sinne der Bedingungen für einen vertretbaren Elektrolyseurbetrieb (rein erneuerbarer Strom bei voll ausgelasteten Netzableitungen).

Vision 2035 um Vorbildfunktion der öffentlichen Hand ergänzen

In die Vision 2035 der PV-Strategie soll aufgenommen werden, dass alle Behörden von Bund, Ländern und Kommunen ihren Strom auf 100 % Erneuerbare umgestellt und alle geeigneten Gebäude und Grundstücke optimal mit PV ausgestattet haben.

Wetterprognosen erlauben Vorhersage regionaler EE-Überschüsse

Wettervorhersagen können heute sehr gut prognostizieren, in welchen Regionen in den nächsten 24 Stunden viel Überschussstrom aus erneuerbaren Energien anfällt.

Winter: PV-Anlage erzeugt wenig, im Netz viel Windstrom

Im Winter erzeugt eine private PV-Anlage selbst wenig erneuerbaren Strom, während im öffentlichen Netz viel Windstrom vorhanden ist.

Zeitversetzte Wind-/PV-Erzeugung im Tagesverlauf ist fraglich

Es ist fraglich, ob Wind und Sonne im Tagesverlauf meist zeitlich versetzt Strom erzeugen, wie es die Photovoltaik-Strategie (S. 16f) darstellt.

Zur Merit Order gibt es kein alternatives Modell außer Preiskontrolle

Merit Order sei ein fundamentales Prinzip der Strompreisbildung, und es gebe kein alternatives Modell außer vielleicht staatlicher oder kartellrechtlicher Preiskontrolle.

Ausbau erneuerbarer Energien nur mit vollständig kreislauffähigen Anlagen

Beim beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Photovoltaik, sollen ausschließlich vollständig kreislauffähige Anlagen genutzt werden.

Ausschreibungsschwelle auf 1 MW anheben

Die Anhebung des Schwellenwerts für die Ausschreibungsteilnahme auf ein MW im Einklang mit dem Beihilferecht ist sinnvoll; die freiwillige Teilnahme zwischen 300 und 750 kW soll zugunsten einer alleinigen 1-MW-Schwelle entfallen (§ 48 Abs. 5 EEG streichen).

Autarkiequote ca. 1/3 ohne Batteriespeicher

Ohne Batteriespeicher werden üblicherweise etwa ein Drittel des Strombedarfs direkt aus der Eigenproduktion gedeckt.

Bankmargen bereits niedrig, Haftungsfreistellung ohne Margeneffekt

Projektfinanzierungen für deutsche Projekte sind eine gefragte Anlageklasse mit wettbewerbsbedingt sehr niedrigen Margen, daher bewirkt zusätzliche Besicherung kaum Änderungen bei Margen und kann den Zinsanstieg nicht ausgleichen.

Bedarf 1.300–3.000 TWh, davon drei Viertel Solar

Bei einem angenommenen Strombedarf von 1.300 bis 3.000 TWh pro Jahr werde langfristig etwa drei Viertel aus Sonnenenergie stammen, der Rest aus Onshore-Wind und organischen Reststoffen.

Bereitschaft der Familienbetriebe, die PV-Strategie mit umzusetzen

Die Familienbetriebe Land und Forst erklären sich bereit, sich an der konkreten Umsetzung der in der Photovoltaik-Strategie des BMWK beschriebenen Visionen und Maßnahmen zu beteiligen.

BMWK-Planung zu Kapazitätsanlagen und PV-Ausbau gilt als widersprüchlich

Die Stellungnahme hält die BMWK-Planungen für den Kapazitätsmarkt für inkonsistent, weil bei 215 GWp Photovoltaik und 10 GW Elektrolyseuren in vielen Stunden Erzeugungsüberschuss entstehe und Solarkraftwerke abgeschaltet werden müssten.

Bundesweite Datenbasis als Grundlage für Sektorenkopplung und Wärmeplanung

Die Einreichung hält den Aufbau einer bundesweiten Datenbasis für sinnvoll, die als Grundlage für die Sektorenkopplung und die kommunale Wärmeplanung dienen und in der PV-Strategie des BMWK berücksichtigt werden soll.

Carbon payback time will become unacceptably long with more PV

The submission argues that the carbon payback time of mainstream PV modules will become unacceptably long as more solar PV is added.

Daten für Marktreaktion mindestens in Minutenauflösung bereitstellen

Damit Speicher auf Marktsignale im Continuous-Intraday-Markt reagieren können, müssen Daten in hoher Frequenz, mindestens in Minutenauflösung, zur Verfügung stehen.

Day-ahead-Auktion: Sonnenprognose unsicherer als Windprognose

Bei der day-ahead-Auktion im Spotmarkthandel sind die Windverhältnisse einigermaßen abschätzbar, die Sonneneinstrahlung dagegen weniger gut.

EEG sieht keine Pausierung/kein Nachdienen vor

Das bisherige EEG sieht im zwanzigjährigen Vergütungszeitraum bei PV-Anlagen keine Pausierung oder Unterbrechung und damit kein Nachdienen vor.

Eigenerzeugung entlastet öffentliche Kassen mittelfristig

Eigene Stromerzeugung in der Sozialwirtschaft senkt mittelfristig die Energiekosten, die öffentliche Kassen und Kostenträger erstatten müssen.

Energiekrise und Osterpaket erhöhten PV-Anreize

Der Ukraine-Krieg, die Energiekrise und die Regelungen des Osterpakets haben die Anreize zur PV-Installation im letzten Jahr spürbar erhöht.

Fassaden-PV: Potenzial 150–300 GW, 2020 nur 13 MW installiert

Das Gebäudehüllen-Potenzial für PV in Deutschland wird auf 150 bis 300 GW geschätzt, während 2020 nur 13 MW an Fassaden-PV installiert waren.

Für Industrie-Dekarbonisierung zählt Jahresarbeit, nicht Leistungszeitpunkt

Bei der Dekarbonisierung der Industriezweige über Kapazitätsanlagen kommt es laut der Einreichung auf die erreichte Jahresarbeit in MWh an, nicht auf den Zeitpunkt der Leistung.

Gebäudefassaden hätten allein ein PV-Potenzial von 450 GW

Allein die Gebäudefassaden in Deutschland hätten nach Angabe der Stellungnahme ein Photovoltaik-Potenzial von 450 Gigawatt.

Geldflüsse an Energiekonzerne nützen laut Einreicher wenigen zulasten aller

Der Einreicher wendet sich dagegen, dass Energiekonzernen Geld zufließt, weil dies seiner Ansicht nach einige wenige bereichere und die Allgemeinheit belaste, und plädiert stattdessen für staatliche Eigenerzeugung von PV-Strom, etwa auf Militärgebäuden.

Gespeicherte Überschüsse dürften günstiger als Neuproduktion sein

Gespeicherte Energieüberschüsse dürften deutlich unter einem Neuproduktionspreis liegen, sodass auch Haushalte ohne eigene Anlage profitieren könnten.

Gleicher Preis für Einspeisung und Bezug als Ziel

Die PV-Strategie sollte als Ziel haben, dass Einspeisung und Bezug zum gleichen Preis erfolgen, ergänzt um eine Fixkostenpauschale für die Netzinfrastruktur.

Größere Preisspreizung zwischen Einspeisen und Ausspeisen nötig

Zur Finanzierung von Speichern sind erhöhte Preisunterschiede zwischen Einspeisen und Ausspeisen notwendig.

Höhere Standards senken die Akzeptanz des Klimaschutzes und lösen Attentismus aus

Die Einreicher vertreten, dass die gesamtgesellschaftliche Akzeptanz für die Erreichung der Klimaschutzziele sinkt und Attentismus die Folge wäre.

Keine Einführung zweiseitiger Contracts for Difference (CfD)

Der BSW (Solarwirtschaft) lehnt die Einführung zweiseitiger Contracts for Difference ab und begründet das mit negativen Effekten auf das Stromsystem.

Landwirtschaft nicht in PV-Strategie einbezogen

Der Deutsche Bauernverband (DBV) kritisiert, dass die Landwirtschaft als eine der größten Betreibergruppen von Photovoltaikanlagen nicht in die Diskussion zur PV-Strategie einbezogen und vom BMWK bisher nicht angehört wurde.

Merit-Order-Prinzip ermöglicht hohe Endkundenstrompreise

Nach Ansicht der Einreichenden ermöglicht das Merit-Order-Prinzip am Strommarkt, dass Stromanbieter derzeit Endkundenpreise von etwa 45 ct/kWh verlangen.

Neues Fördersystem soll Materialien und Technologien nicht vorgeben

Ein neues Fördersystem für Neubau und Bestandssanierung soll nach Ansicht der Einreichung Materialien, Materialbeschaffenheit oder Technologien nicht vorbestimmen, damit echte CO2-Einsparungen erzielt werden können.

Öffentliche Förderung nur bei erfüllten Brandschutzanforderungen

Nur PV-Anlagen, die die genannten Brandschutzanforderungen erfüllen, sollen mit öffentlichen Mitteln gefördert werden.

Ohne Sicherheit droht Nicht-Finanzierbarkeit (Blanko-Kredit)

Ohne gesicherte Rechtsfolgen müssten Banken weiter auf der aufwändigen dinglichen Sicherung bestehen, könnten die Sicherheiten sonst nicht ansetzen und müssten Vorhaben als Blanko-Kredit bewerten, was zur Nicht-Finanzierbarkeit führen würde.

Papier enthält mehr Themen als das Inhaltsverzeichnis zeigt

Der Entwurf der Photovoltaik-Strategie behandelt tatsächlich mehr Themen, als das Inhaltsverzeichnis vermuten lässt.

PV erzielt über 40-fachen Flächenertrag gegenüber Anbaubiomasse

Photovoltaikanlagen erzielen pro Flächeneinheit einen mehr als 40-fach höheren Energieertrag als Anbaubiomasse.

PV liefert pro Fläche über 40-fach mehr Energie als Anbaubiomasse

Photovoltaikanlagen erzielen pro Flächeneinheit einen mehr als 40-fach höheren Energieertrag als Anbaubiomasse.

PV modules' carbon payback time is 4-5 years in Germany

The submission states that the carbon payback time of mainstream PV modules in Germany is currently 4-5 years, given overcapacity and curtailing at sunny moments.

PV-Anlagen und Leitungen werden nach der Nutzung restlos entfernt

Sämtliche Photovoltaikanlagen und Leitungen werden nach der Nutzungsdauer nach Darstellung der Einreichenden restlos entfernt.

PV-Leistung in Deutschland 2022: ca. 67 GW

Die 2022 in Deutschland installierte Photovoltaik-Leistung beträgt nach Angabe der Stellungnahme etwa 67 GW.

PV-Strategie soll Dienstleistungsmodelle statt günstigen Anlagenverkauf fördern

Die Photovoltaik-Strategie soll Dienstleistungsmodelle fördern anstelle des günstigen Verkaufs der Anlagen.

PV-Überschuss deutlich über Abnahmelast erwartet

Zeitweise wird der PV-Überschuss absehbar um Faktor 3 oder mehr über der maximal möglichen Abnahmelast liegen.

PV-Zubau wächst linear, installierte PV-Fläche +50 % bis 2050

Das Modell nimmt ab 2020 eine lineare Steigerung der jährlichen PV-Zubaurate an, wodurch die installierte PV-Fläche bis 2050 um 50 % gegenüber 2020 steigt.

Regel-Mindestbefristung gegen Missbrauch

Eine regelmäßige Mindestbefristung soll verhindern, dass ohne zwingenden sachlichen Grund kürzere Laufzeiten gewählt werden und das Instrument missbraucht wird.

Schnelles Handeln in Krisen bewiesen

Politik, Stakeholder und weitere Akteure haben in den Krisen der letzten drei Jahre gezeigt, dass schnelles Handeln möglich ist.

Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst täglich um ca. 54 Hektar

Die Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst derzeit um etwa 54 Hektar pro Tag.

Solaranteil wächst, Windkraft hinkt hinterher

Der Anteil der Solarkraft ist stetig gewachsen, während die Windkraft noch viel aufzuholen hat, was dem Passen von Erzeugung und Bedarf im Jahresverlauf entgegensteht.

Solarenergie ist die umweltfreundlichste Energieform

Sonnenenergie ist inzwischen die umweltfreundlichste Energieform.

Staat investiert bisher kaum selbst in erneuerbare Energien

Der Staat hat sich bisher mit eigenen Investitionen in erneuerbare Energien zurückgehalten.

Strombedarf steigt bis 2030 stark an

Der Bruttostrombedarf steigt laut Koalitionsvertrag und Eröffnungsbilanz von 565 TWh (2021) auf rund 715 TWh im Jahr 2030.

Stromnetztransport steigt um mehr als Faktor 3

Der Umstieg von fossilen auf erneuerbare Energien führt zu einer Zunahme des Energietransports auf den Stromnetzen um mehr als das Dreifache.

Strompreis nicht dauerhaft an Gaspreis gekoppelt

Das Gas setzt den Strompreis nur in einigen Jahresstunden, nämlich wenn ein Gaskraftwerk das letzte Kraftwerk der Merit Order ist; sonst bestimmen z.B. PV oder Wind den Preis.

Stromzuführung ist Ländersache

Die Wahl der Form der Stromzuführung ist nach Ansicht der Bundesregierung eine Frage der Gesetzesdurchführung und fällt in die Zuständigkeit der Länder und Gemeinden.

Viele verschiedene regionale Solarkataster in Deutschland

In Deutschland existieren für die einzelnen Regionen viele verschiedene Solarkataster zur Analyse des Solarpotenzials.

Wegfall der Drittmengenabgrenzung bei EEG-Umlage null ist begrüßenswert

Der durch die Absenkung der EEG-Umlage auf null eintretende Wegfall eines zentralen Anwendungsbereichs der Drittmengenabgrenzung wird als begrüßenswert bewertet.

Künftige Engpässe frühzeitig mitdenken

Jede Strategie muss künftige Engpässe mitdenken und frühzeitig adressieren.

Beschleunigter Zubau erfordert Gesetzesänderungen

Für einen beschleunigten PV-Zubau sind gesetzliche Änderungen nötig.

BMWK soll ganzheitliche Regelungen und Planungen beginnen

Das BMWK soll die notwendigen ganzheitlichen Regelungen und Planungen für die Energieversorgung jetzt einleiten.

Festhalten am Bestand mindert Chancen der Transformation

Nach Ansicht der Einreichung mindert ein Festhalten an den bestehenden Marktverhältnissen die Chancen der Transformation des Energiesystems.

Rechtslage lässt Chancen für klimafreundliches Deutschland ungenutzt

Die bisherige Rechtslage lässt nach Ansicht der Einreichenden Chancen für ein innovatives, technik- und klimafreundliches Deutschland ungenutzt.

Rahmenbedingungen dezentraler Energieerzeugung grundlegend verbessern

Die Rahmenbedingungen für die dezentrale Energieerzeugung der Zukunft müssen nach Ansicht von Kiwigrid grundlegend verbessert werden.

Zielerreichung beim PV-Ausbau erfordert Nutzung aller Potenziale

Zur Erreichung der PV-Ausbauziele sollten alle Potenziale genutzt werden, nicht nur private Hausbesitzer angesprochen werden.

Unabhängigkeit, Beteiligung und Verantwortung sind der Abhängigkeit vorzuziehen

Eine Energiezukunft, die von Unabhängigkeit, Beteiligung und Verantwortung geprägt ist, wird gegenüber fortbestehender Abhängigkeit von wenigen Energieakteuren bevorzugt.

Zielkonflikte vermeiden oder auflösbar machen

Beim Solarausbau muss es oberstes Ziel sein, schwerwiegende Zielkonflikte zu vermeiden oder Instrumente zu ihrer Auflösung bereitzustellen.

Einzelinterventionen schaffen keine Rechtssicherheit

Der Gesetzgeber regelt die gesamte Regelungskette nicht konsistent; einzelne Interventionen schaffen keine Rechtssicherheit.

Energiesystem vom Ende her denken und planen

Marktentwicklung und technische Strukturen sollten vom Zielsystem her gedacht und entschieden werden.

Energiewende kommt nur schleppend voran

Trotz hohen Energiebedarfs und bisheriger Bemühungen geht die Energiewende nur langsam voran.

Maßnahmen müssen effizient und ressourcenschonend umsetzbar sein

Um das Ziel von 11 GW jährlicher Neuinstallation umzusetzen, braucht es Maßnahmen, die effizient umgesetzt werden können und Ressourcen schonen.

PV-Strategie nur im Gesamtüberblick entscheidbar

Die PV-Strategie kann nicht ohne den Gesamtüberblick über die Transformation gesehen und entschieden werden.

Sommerüberschuss nutzen statt abregeln

Die PV-Strategie sollte Maßnahmen vorsehen, damit der Sommerüberschuss sinnvoll genutzt und möglichst nicht abgeregelt werden muss.

PV-Strategie erkennt Schlüsselrolle der PV beim Klimaschutz an

Der Entwurf der PV-Strategie des BMWK erkennt die Schlüsselrolle der Photovoltaik beim Klimaschutz an.

Politik soll sicherstellen, dass Vorteile der Energiewende bei allen ankommen

Die Politik soll die gesellschaftliche Akzeptanz ermöglichen, indem die Vorteile der Energiewende bei allen Menschen ankommen.

Sorge: ausbleibende disruptive Änderung verzögert Fossilausstieg

Zu befürchten ist nicht eine Revolution, sondern dass keine disruptive Änderung des Energiesystems eingeleitet wird und sich die Ablösung fossiler Energien verzögert.

Strategie sollte um weitere Maßnahmen ergänzt werden

Der VKU schlägt über den Entwurf hinaus weitere Maßnahmen vor, die in die PV-Strategie aufgenommen werden sollten.

Regularien zu erneuerbaren Energien widersprechen sich teilweise

Die Regularien im Bereich erneuerbare Energien seien teilweise widersprüchlich.

Gesetzgebung zum PV-Ausbau soll zielgerichtet und vorausschauend sein

Der VKU fordert, dass die Gesetzgebung zum Ausbau von Photovoltaik und Netzen grundsätzlich zielgerichtet und vorausschauend gestaltet wird.

PV-Anlage als Teil des Gebäudesystems stärker berücksichtigen

Die PV-Strategie muss stärker berücksichtigen, dass die PV-Anlage Teil eines gebäudetechnischen Gesamtsystems mit Ladestationen, Wärmepumpen und Batteriespeichern ist.

Strommarktdesign ist nicht auf künftige Aufgabe ausgelegt

Nach Darstellung des BSW ist das aktuelle Strommarktdesign in seiner jetzigen Form noch nicht auf seine zukünftige Aufgabe, die klimaneutrale Stromversorgung mit Erneuerbaren, ausgelegt.

PV hängt direkt vom Strommarktdesign ab

Viele Fragen der PV-Energieerzeugung, etwa Speicherintegration und Netzentgelte bei Energy Sharing, hängen direkt mit dem Strommarktdesign zusammen.

Verlässliche, planbare Politik für Investitionen gefordert

Die Politik muss in Bezug auf Planbarkeit und Kapitalrendite für investitionswillige Bürger verlässlicher werden.

Auch Synergien untersuchen, nicht nur negative Effekte

Die Untersuchung sollte nicht nur negative Nebenwirkungen, sondern auch mögliche Synergien berücksichtigen.

Bisherige Klimaschutzanstrengungen gelten als unzureichend

Die bisherigen Bemühungen im Kampf gegen die Klimakrise haben nach Einschätzung der Stellungnahme bei Weitem nicht ausgereicht.

Dekarbonisierung der Infrastruktur ist für die Klimaziele unerlässlich

Eine Dekarbonisierung der Infrastruktur ist zum Erreichen der ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung unerlässlich.

PV-Fragen hängen eng mit dem Strommarktdesign zusammen

Viele Fragen der Energieerzeugung im PV-Bereich, etwa die Integration von Speichern und die Netznutzungsentgelte bei Energy Sharing, hängen direkt mit dem Strommarktdesign zusammen.

Regierung muss alle Interessen abwägen und Zielsystem festlegen

Die Exekutive soll die widersprüchlichen Interessen aller bewerten, ein Zielsystem definieren und Umwege vermeiden, die später zu gestrandeten Investitionen werden können.

PV-Strategie soll Änderungsbedarf am Strommarktdesign benennen

Die PV-Strategie des BMWK soll klarstellen, dass Änderungen am Strommarktdesign nötig sind, und das BMWK soll dies weiter spezifizieren.

Strombedarf steigt durch Elektromobilität und Wärmepumpen

Der Strombedarf wird in den nächsten Jahren deutlich steigen, bedingt durch die Elektrifizierung des Individualverkehrs und den vermehrten Einsatz von Wärmepumpen.

Energiewende braucht gigantische Investitionen

Die Transformation des Energiesystems erfordert in den nächsten Jahren sehr hohe Investitionen.

Energiewende erfordert in den nächsten Jahren sehr hohe Investitionen

Die Transformation des Energiesystems wird nach Darstellung der Stellungnahme in den nächsten Jahren sehr große Investitionen benötigen.

Gesetzeslücke durch Gesetzgeber schließen

Falls eine Gesetzeslücke besteht, soll der Gesetzgeber sie schließen.

Klimaneutralität ist ein unabdingbares Ziel

Die Stellungnahme zur PV-Strategie 2023 bewertet das Ziel einer klimaneutralen Gesellschaft als unabdingbar.

Klugen Rahmenbedingungen schaffen Beschäftigung

Gezielte Anreize und Freiräume für Unternehmergeist und Innovation schaffen Beschäftigungsfelder sowie ökonomische und soziale Weiterentwicklung.

Photovoltaik entwickelt sich dynamisch weiter

Photovoltaik ist ein Thema, das sich dauernd dynamisch weiterentwickeln wird.

Alle Akteure müssen bei Rahmenbedingungen und Doppelnutzung kooperieren

Für das Erreichen der Zubauziele müssen Energiebranche, Behörden, Landwirtschaft, Handel, Immobilienwirtschaft und Umweltverbände bei Rahmenbedingungen und Flächen-Doppelnutzung an einem Strang ziehen.

Deutschland hat mehr PV-Hürden als das Ausland

Für Photovoltaik bestehen in Deutschland im Vergleich zum Ausland sehr viele Hürden.

Günstiger Strom nötig für Sektorentransformation

Für die Transformation der Sektoren wird günstiger Strom gebraucht.

Krisenlage erfordert ökologisch und ökonomisch tragfähige Lösungen

Energiekrise, Klimawandel und die Zerstörung von Wäldern durch Schädlinge und Dürre erfordern innovative Lösungsansätze, die ökologisch und ökonomisch tragfähig sind.

Digitale Prozesslandschaft ist fragmentiert, Medien- und Formatbrüche bestehen

Die digitale Prozesslandschaft im Energiebereich ist fragmentiert; an Prozessgrenzen treten weiterhin Medien- oder Formatbrüche auf.

Strategie will nur Konzepte für künftige Gesetze erarbeiten

Die PV-Strategie des BMWK dient dazu, konzeptionelle Aspekte für künftige Gesetzesvorhaben zur Förderung der Photovoltaik zu erarbeiten.

Technischer Sinn der Leistungsgrenzen oft nicht erkennbar

Die technische Sinnhaftigkeit der vielen Leistungsgrenzen in EEG und Normenwerken ist nach Ansicht der Stellungnahme nicht immer eindeutig erkennbar.

Unausgewogener Ausbau von Kapazitäts- und Erzeugungsanlagen

Eine nicht ausbalancierte Planung von Kapazitäts- und Erzeugungsanlagen erhöht das Abschaltungsrisiko und hält Investoren ab.

Wirtschaftskonzepte zwingend in die Strategie integrieren

Die Chancen der PV für Gewerbe und Industrie und die dafür notwendigen Konzepte müssen zwingend in die PV-Strategie integriert werden.

Unverhältnismäßige Markteingriffe erzeugen Investitionsunsicherheit bei PV

Die Einführung oder Verlängerung unverhältnismäßiger Markteingriffe im Strommarkt führt zu Investitionsunsicherheit bei Photovoltaik-Anlagen.

Einkommen und Gewinne breiter verteilen

Einkommen und Gewinne aus der Energiewende sollen breiter verteilt werden, sonst gelinge sie nicht.

Energie- und Landnutzungswende sollen verknüpft werden

Die Energiewende und die Landnutzungswende sollen in der Photovoltaik-Strategie miteinander verknüpft werden.

Klimaschutzziele laut Einreichung mit bisherigen Maßnahmen nicht erreichbar

Die Einreichung zur Photovoltaik-Strategie 2023 teilt aus energiewirtschaftlicher und technischer Sicht nicht die Zuversicht des Bundeskanzlers, dass die Ziele des Klimaschutzgesetzes mit den bisherigen Maßnahmen eingehalten werden.

Stromverbrauch der Zukunft steigt durch E-Mobilität

Wenn E-Mobilität die Zukunft ist, wird der Strombedarf noch höher sein als heute.

Erfolg der Energiewende hängt von breiter gesellschaftlicher Akzeptanz ab

Nur eine breite, gesamtgesellschaftliche Akzeptanz kann nach Ansicht der Stellungnehmenden den Erfolg der Energiewende sicherstellen.

Fachkräfte, Lieferketten und Industriepolitik zusammendenken

Fachkräfte, Lieferketten und Industriepolitik müssen für die Energiewende konsequenter als bisher zusammengedacht werden, damit Deutschland seine Klimaziele erreicht.

Handlungsfelder bieten erheblichen Spielraum für Prozessdigitalisierung

Nach Auffassung des bne enthalten die Handlungsfelder der PV-Strategie erheblichen Spielraum für die Digitalisierung von Prozessen.

Handwerkereinsatz minimieren für schnelle Umsetzung

Für einen schnellen PV-Ausbau sollten möglichst wenige Handwerkerleistungen für Änderungen nötig sein.

Klimaschutzmaßnahmen lassen den Strombedarf stark steigen

Mit der breiten Umsetzung vieler Klimaschutzmaßnahmen (u. a. Wärmepumpen, Elektromobilität, Wasserstofferzeugung) wird der Strombedarf stark steigen.

Ausbau nicht allein durch Energieversorger oder Kommunen leistbar

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien kann nach Ansicht der SWU Energie GmbH nicht ausschließlich von Energieversorgern oder Kommunen bewältigt werden.

Energiewende-Anforderungen belasten private Haushalte finanziell stark

Private Haushalte tragen durch Investitionen wie PV-Anlage, Wärmepumpe und E-Auto eine hohe finanzielle Belastung bei der Anpassung an die Anforderungen der Energiewende.

Entwurf ist PV-Strategie, keine Solarstrategie

Der vorgelegte Entwurf der Photovoltaik-Strategie des BMWK behandelt Photovoltaik, nicht Solarenergie insgesamt (z. B. Solarthermie).

Informations- und Beratungsangebote in die Strategie integrieren

Informations- und Beratungsangebote sollten in die PV-Strategie integriert werden.

Investitionssicherheit fehlt wegen unklarem Zielsystem

Für alle Marktteilnehmer fehlt Investitionssicherheit bei erneuerbaren Energien wegen fehlender Regulierung und Transparenz über das Zielsystem.

Strombedarf steigt durch Wärmepumpen, E-Mobilität und Wasserstoff stark

Bei breiter Umsetzung von Maßnahmen wie Wärmepumpen, Elektromobilität und Wasserstofferzeugung wird der Strombedarf stark steigen.

Strombedarf wird künftig überall wachsen

Der Strombedarf wird nach Ansicht der Einreichung in Zukunft überall wachsen.

Abregelung erneuerbarer Energien durch Einspeisemanagement in großem Umfang

Im Rahmen von Redispatch und Einspeisemanagement werden erneuerbare Energien, auch Strom aus Photovoltaikanlagen, in großem Umfang abgeregelt, sodass diese Energie ungenutzt bleibt.

Deutschland braucht eigenes Vor-Ort-Versorgungsmodell, das Gegebenheiten berücksichtigt

Für die Vor-Ort-Versorgung soll Deutschland ein eigenes Modell entwickeln, das die spezifischen Gegebenheiten der Energieversorgung und -infrastruktur berücksichtigt.

Für PV-Anlagen gelten diverse Leistungsschwellen mit Zusatzpflichten

Für PV-Anlagen gelten bei verschiedenen Leistungsgrenzen (z. B. 0,6 kVA, 7 kW, 10 kW, 30 kW, 100 kW) jeweils eigene technische, messtechnische oder vergütungsrechtliche Vorgaben.

Abregelung von Energie ist unabhängig von der Ursache nicht hinnehmbar

Dass durch Abregelung so viel Energie ungenutzt bleibt, ist unabhängig davon, wer es verursacht oder wer unmittelbar betroffen ist, nicht hinnehmbar.

Abstrakte Regeln müssen im Einzelfall juristisch ausgelegt werden

Die für EE-Anlagen relevanten abstrakten Regeln (u. a. EEG, EnWG, MsbG, technische Normen) müssen häufig auf den Einzelfall angewandt und juristisch ausgelegt werden, etwa bei Inbetriebnahme, Redispatch und Marktprozessen.

Deutlich erhöhte kurzfristige Minderungsanstrengungen nötig

Deutlich erhöhte, kurzzeitig wirksame Minderungsanstrengungen sind unerlässlich.

Energiewende nur gesamtgesellschaftlich gemeinsam gestaltbar

Die Energiewende lässt sich nach Ansicht der SWU Energie GmbH nur durch eine gemeinsame, gesamtgesellschaftliche Gestaltung des Ausbaus angehen.

Kommunen brauchen zunächst das nötige Personal

Um Klimaschutz, Erneuerbaren-Ausbau und Energieeffizienz voranzubringen, brauchen Kommunen zunächst das nötige Personal.

PV-Anlagen möglichst einfach aufbauen, da Technik Ausfallrisiko erhöht

PV-Anlagen sollten so einfach wie möglich aufgebaut werden, weil jede zusätzliche, nicht notwendige Technik die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöht.

PV-Strategie-Entwurf enthält keine Vorschläge zum Ausschreibungsdesign

Im bisherigen Entwurf der PV-Strategie des BMWK fehlen Vorschläge zur Verbesserung des Ausschreibungsdesigns.

Rechtslage für den PV-Anlagenbau ist sehr volatil

Die rechtlichen Vorgaben für den Bau von Photovoltaikanlagen ändern sich nach Darstellung der Stellungnahme häufig, etwa durch das EEG 2023.

Substanzielle Änderungen für Marktintegration dezentraler Einheiten nötig

Um dezentrale Einheiten in die Regelenergiemärkte zu integrieren, sind nach Ansicht der Stellungnahme substanzielle Veränderungen der Marktregeln notwendig.

Transformation muss aus allen Dimensionen bewertet werden

Die Zielerreichung des Transformationsprogramms muss entlang aller Dimensionen (Kosten, Soziales, Umwelt, Recht, Versorgungssicherheit, Technik) bewertet werden, jede erfordert eigene Kompetenz.

Transparente, begründete Abwägung ist wichtig für die Akzeptanz

Eine für die Bevölkerung transparente, gut begründete und nachvollziehbare Abwägung ist von großer Bedeutung für die Akzeptanz des PV-Ausbaus.

Volle Elektrifizierung lässt den Strombedarf stark ansteigen

Weil Verkehr, Industrie und Wärme elektrifiziert werden sollen, steigt der Strombedarf sehr stark über die heutigen 600 TWh, und zusätzlich müssten vielfache Energieverluste ausgeglichen werden.

Abhängigkeit bei strategischen Energiefeldern ist kein Zukunftsmodell

Abhängigkeiten auf strategischen Feldern wie der Energiewirtschaft sind demnach kein Zukunftsmodell, wie das Beispiel des russischen Erdgases gezeigt habe.

Aktuelle Weichenstellung: Abhängigkeit oder Unabhängigkeit in der Energieversorgung

Die Stellungnahme sieht die heutigen Entscheidungen als ausschlaggebend dafür, ob die Energieversorgung von wenigen Akteuren abhängig bleibt oder künftig von Unabhängigkeit, Beteiligung und Verantwortung geprägt ist.

Deutschland soll bei der Solardach-Initiative mit gutem Beispiel vorangehen

Deutschland soll als volkswirtschaftlich stärkster EU-Mitgliedstaat mit Ambition und gutem Beispiel vorangehen.

Energiewende erfordert Reform des gesamten Strommarktes

Die Energiewende bedeutet eine Reform des gesamten Strommarktes.

Gemeinden spielen Schlüsselrolle für Standorte und Transformation

Gemeinden kommt nicht nur für die Standorte der Energiewende, sondern auch für die ökologische Transformation der Gesellschaft eine Schlüsselrolle zu.

Klassische Marktpartner allein erreichen Ausbauziele nicht

Allein mit Investitionen der klassischen Marktpartner der Energiewirtschaft werden die Ausbauziele für erneuerbare Energien nicht erreicht.

Markt, Technologie und Rahmenbedingungen entwickeln sich dynamisch

Der VKU erwartet, dass sich Markt, Technologie und Rahmenbedingungen im Photovoltaikbereich in den kommenden Jahren dynamisch weiterentwickeln.

Marktwert der Einspeisung ist mittags am geringsten

Zu Zeiten hoher PV-Leistungsabgabe hat die eingespeiste Kilowattstunde üblicherweise den geringsten Marktwert.

PV-Zubau ändert sich jährlich um mehrere Gigawatt

Der jährliche PV-Zubau wird sich in diesem Jahrzehnt von Jahr zu Jahr um jeweils mehrere Gigawatt ändern.

Schwierigkeiten sind vom Gesetzgeber nicht gewollt

Nach Auffassung des Autors sind die juristischen Nachteile bei Projektplanungen von EE-Anlagen vom Gesetzgeber nicht gewollt.

Steigende Zinsen gefährden den PV-Zubau und die Klimaziele

Obwohl die Nachfrage nach PV-Anlagen hoch ist, besteht die Gefahr, dass steigende Zinsen den weiteren Ausbau bremsen und damit die klimapolitischen Ziele beeinträchtigen.

Winterstrom in der Strategie mitdenken

Systemische Aspekte wie die Erhöhung der PV-Produktion im Winterhalbjahr sollten in der Strategie berücksichtigt werden.

Angemessene Personalausstattung mit qualifiziertem Personal

Verwaltungen brauchen eine angemessene Personalausstattung, das heißt den Aufbau qualifizierten Personals.

Günstiger Strom und Gemeindeeinnahmen sind Grundstein des Wandels

Bezahlbarer emissionsfreier Strom und verlässliche Einnahmequellen für Gemeinden sind eine Grundvoraussetzung für den gesellschaftlichen Wandel.

Konsens über Ziele und Maßnahmen nötig

Eine erfolgreiche Energie-, Mobilitäts- und Wärmewende erfordert weitgehende Einigkeit zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur über Ziele, sondern auch über Maßnahmen.

Systemintegration findet politisch zu wenig Beachtung

Nach Auffassung der Stellungnahme findet das Thema Systemintegration politisch noch zu wenig Beachtung, auch wenn der Entwurf des Gesetzes zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende einige wesentliche Punkte zum Smart-Meter-Ausbau enthält.

Typische PV-Anlagen sind auf Jahresertrag und Südausrichtung optimiert

Übliche Dachanlagen werden auf maximale Jahreserzeugung optimiert und erzeugen vor allem im Sommer zur Mittagszeit viel Strom, sonst sehr wenig.

Versorger und Kommunen haben wichtige Rolle beim Ausbau Erneuerbarer

Die SWU Energie GmbH hält Energieversorgern, Gemeinden und Kommunen für wichtige Akteure beim Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Austausch von PV-Anlagenparametern erfolgt meist händisch und unstandardisiert

Der Austausch von Parametern und Charakteristiken einer Photovoltaikanlage, etwa mit Solarteuren oder Dacheigentümern, erfolgt derzeit in der Regel händisch und nicht standardisiert.

Bezahlbarkeit als Voraussetzung der Akzeptanz

Die Bezahlbarkeit der Energieversorgung ist Voraussetzung für die Akzeptanz des Ziels der Treibhausgasneutralität bis 2035.

Entwurf der PV-Strategie enthält keine flexiblen Strompreise

Der Entwurf der Photovoltaik-Strategie 2023 enthält nach Ansicht der Einreichenden keine Regelung zu flexiblen (dynamischen) Strompreisen.

Finanzierungskosten für EE steigen durch Kriegswirtschaft

Unter den Bedingungen einer „Kriegswirtschaft“ steigen die Finanzierungskosten für EE-Projekte stark, Renditen und Finanzierbarkeit verschlechtern sich, Banken sagen nur vorsichtig Kredite zu.

Gleichberechtigung der Akteure würde den PV-Zubau stark beschleunigen

Eine gesetzliche Gleichberechtigung von Verbrauchern, kleinen privaten Erzeugern und Energieunternehmen würde den PV-Zubau stark beschleunigen.

Knappe Ressourcen für die Zielerreichung priorisieren

Der VKU fordert, zur Zielerreichung die vorhandenen Ressourcen im Zuge einer Priorisierung möglichst effektiv einzusetzen.

PV-Strategie mit Wasserstoff-, Wind- und Kraftwerksstrategie verknüpfen

Die Photovoltaik-Strategie des BMWK sollte mit parallel laufenden Strategieprozessen wie der Wasserstoff-, Wind- oder Kraftwerkstrategie verknüpft und abgestimmt werden.

PV-Zubau verstärkt den Kannibalisierungseffekt bei PV-Marktwerten

Der erwartete Anstieg der installierten PV-Leistung in Deutschland wird nach Ansicht der Stellungnahme den Kannibalisierungseffekt (sinkender Marktwert von PV-Strom in Stunden hoher Einspeisung) verstärken.

Sichere, bezahlbare Energie ist Voraussetzung einer Industrienation

Sichere und bezahlbare Energie sei Voraussetzung einer erfolgreichen Industrienation, unsichere und teure Energie bewirke das Gegenteil.

Steigende EE-Einspeisung verursacht Preisvolatilität, negative Preise und Engpässe

Mit steigender Erneuerbaren-Einspeisung nehmen Preisvolatilität am Energy-Only-Markt, Stunden mit negativen Preisen und Netzengpässe zu; PV ist durch Mittagspeaks überproportional von negativen Preisen betroffen.

Ausschreibungsbedingungen im EEG dringend überarbeiten

Gebotshöchstwerte, Anzahl der Gebotstermine und Realisierungsfristen sollen im EEG überarbeitet werden, damit die Ausbauziele 2023 erreicht werden können.

Bidirektionales Laden im Stromsystem nicht vorgesehen

Das heutige Stromsystem sieht bidirektionales Laden und Entladen nicht vor.

EEG 2023 legt 80-%-Erneuerbaren-Ziel bis 2030 verbindlich fest

Das EEG 2023 (§ 1 Abs. 2) legt verbindlich fest, dass der Anteil Erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch bis 2030 auf mindestens 80 % steigen soll.

EEG-Ausschreibung dient der Finanzierbarkeit von Solarparks

Die Funktion der EEG-Ausschreibung für Solarparks besteht darin, die Finanzierbarkeit der Projekte abzusichern.

Externalitäten über CO2 hinaus nicht berücksichtigt

Die Externalitäten der Energiesysteme gehen über CO2 hinaus und sind komplexer, als Strategie und Energiepolitik berücksichtigen.

Freiburg ist nicht repräsentativ für Deutschland

Solar mag in Freiburg ein Selbstläufer sein, in Deutschland insgesamt ist das aber nicht der Fall.

Gebäudebestand ist dringend sanierungsbedürftig

Der Gebäudebestand in Deutschland muss nach Ansicht des BuVEG dringend saniert werden.

Großes PV-Potenzial auf 21 Mio. Gebäuden

Die Mehrheit der rund 21 Millionen Wohn- und Nichtwohngebäude in Deutschland hat noch keine PV-Module, sodass das Ausbaupotenzial auf Dächern und Fassaden enorm ist.

Häufige EEG-Änderungen schaden der Rechtssicherheit für PV-Freiflächen

Regelmäßige Gesetzesänderungen wie beim EEG (sechsmalige Änderung seit 2009) tragen nicht zur Rechtssicherheit bei und dürften zu Verunsicherung geführt haben.

Investitionen konkurrieren mit anderen Anlageformen

Investitionen in Solar-, Windkraftanlagen und Speicher stehen im Wettbewerb mit anderen Anlagemöglichkeiten.

Monitoring-System erkennt Nachregulierungsbedarf der Energieversorgung

Ein intelligentes Monitoring-System erkennt, wann eine Nachregulierung des Systems der Energieversorgung notwendig ist.

PPAs stärken, ergänzend zu Ausschreibungsmengen

Der PPA-Markt sollte unterstützt werden, und PPA-Mengen sollten ergänzend zu den Ausschreibungsmengen die Ausbaudynamik beschleunigen.

PV-Anlagen lösen oft Investitionen in Speicher, Wärmepumpen, Wallboxen aus

PV-Anlagen sind oft ein Auslöser für weitere Investitionen wie Batteriespeicher, Wärmepumpen und Wallboxen in Verbindung mit Elektroautos.

PV-Marktwerte langfristig deutlich unter Baseload-Preis

Die Marktwerte für PV in Deutschland werden langfristig deutlich unter den durchschnittlichen Baseload-Marktpreisen liegen (Kannibalisierungseffekt).

Solarinvestitionen konkurrieren mit anderen Anlagemöglichkeiten

Investitionen in Solarstrom-, Windkraftanlagen und Energiespeicher stehen im Wettbewerb mit anderen Anlagemöglichkeiten.

Sprache ist für Laien schwer verständlich

Stil und Sprache des Entwurfs sind weitgehend Bürokraten- oder Experten-Deutsch und berücksichtigen den Informationsbedarf von Laien nicht.

Strategien werden getrennt statt sektorübergreifend geplant

Laut Werkstattbericht des BMWK gibt es keine sektorübergreifende Gesamtplanung; PV-, Wind-, Industrie-, Wasserstoff- und Wärmeplanungsstrategie werden getrennt geführt.

Wind und PV unterscheiden sich stark in täglicher und saisonaler Erzeugung

Wind- und PV-Anlagen unterscheiden sich erheblich in ihrer täglichen und saisonalen Energieproduktion, und auch verschiedene PV-Konzepte weisen unterschiedliche Erzeugungsprofile auf.

Ziel 2030: 80 % des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Energien

Nach der Darstellung des Bundesamts für Naturschutz zur PV-Strategie des BMWK sollen im Jahr 2030 80 % des Bruttostromverbrauchs aus erneuerbaren Energien stammen.

Zielstruktur der Energiewirtschaft fehlt in der Strategie

Der Strategie fehlt eine Beschreibung der Zielstruktur der Energiewirtschaft, die Grundlage der Finanzierbarkeit von EE-Investitionen wäre.

Zuschüsse für Haushalte und KMU zur Härtefallvermeidung

Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen sowie KMU sollten mit Zuschüssen und Darlehen unterstützt werden, um soziale Härten des Solar-Standards zu verhindern.

Akzeptanzprobleme teurer Versorgungsverträge könnten Energiewende-Akzeptanz mindern

Die Akzeptanzprobleme bei Versorgungsverträgen mit sehr hohen Kosten je Kilowattstunde könnten sich nach Einschätzung der Stellungnahme insgesamt negativ auf die Akzeptanz der Energiewende auswirken.

Alternative: attraktives Kreditprogramm

Als Alternative zur Anpassung des Höchstbetrags wird gefragt, ob ein sehr attraktives Kreditprogramm bereitgestellt wird, um die gestiegenen Finanzierungskosten abzufedern.

Ausbau erneuerbarer Energien im letzten Jahrzehnt versäumt und gebremst

Die Einreichung vertritt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in den vergangenen zehn Jahren nicht nur versäumt, sondern auch stark gebremst worden sei.

Bundesregierung hat Schlüsselrolle bei Ebnung des Weges

Die Bundesregierung hat nach Ansicht der SWU Energie GmbH eine Schlüsselrolle dabei, den Weg zu einer sauberen, bezahlbaren und sicheren Energiezukunft zu ebnen.

Eigenversorgung belastet private Haushalte finanziell stark

Für private Haushalte bedeutet der wachsende Strombedarf, ihn aus „eigenen“ Mitteln (PV-Anlage, Wärmepumpe, E-Auto) zu decken, was eine hohe finanzielle Belastung darstellt.

Entsorgung der Komponenten belastet die Umwelt

Auch wenn Solarstrom umweltfreundlich ist, wird die Umwelt durch die Entsorgung der Komponenten belastet.

Gleichberechtigung von Verbrauchern, Kleinerzeugern und Energieunternehmen per Gesetz

Ein Gesetz sollte Verbraucher, kleine private Stromerzeuger und Energieunternehmen gleichberechtigt stellen.

Hohe Strompreisanteile entstehen im Verteil- und Handelssystem

Ein großer Teil des Geldes im Strombereich fällt nicht bei der Stromerzeugung, sondern im Stromverteilungs- und Stromhandelssystem an.

Klimamaßnahmen sollen Naturschutz berücksichtigen, Energiewende naturverträglich

Der NABU fordert, dass Maßnahmen gegen die Klima- und die Naturkrise die jeweils andere Krise ausreichend berücksichtigen und die Energiewende naturverträglich gestaltet wird.

Massiver PV-Zubau macht die Technologie sichtbarer

Der notwendige, massive Zubau der Photovoltaik wird diese Technologie sichtbarer machen.

Materialien ganzheitlich in CO2-Bewertung einbeziehen

Materialien müssen ganzheitlich in die CO2-Bewertung eingehen, einschließlich Produktion, Transportwegen, grauer Energie und Kreislauffähigkeit.

Nachfragesteigerung ohne Angebot treibt Preise

Ohne entsprechende Angebotssteigerung führt höhere Nachfrage nur zu steigenden Preisen; dieser Effekt ist am Markt bereits zu beobachten.

Neues mutig ausprobieren statt aus Skepsis ablehnen

Neue Ansätze sollten nach Ansicht der Einreichenden mutig und entschlossen erprobt statt aus Skepsis abgelehnt werden, da dies historisch den Fortschritt gebracht habe.

Planungssicherheit ermöglicht effiziente Umsetzung gesetzlicher Vorgaben

Der VKU nimmt an, dass erst Planungssicherheit für alle Akteure ein Schritthalten sowie eine effiziente und effektive Umsetzung gesetzlicher Vorgaben ermöglicht, im Massenprozess durch Digitalisierung und Automatisierung.

PV-Strategie bevorzuge PV- und Elektrobranche gegenüber Solarthermie

Die Einreichung hat den Eindruck, dass die PV-Strategie die Interessen der PV- und Elektrobranche stärker berücksichtigt als die der Solarthermie und volks- und privatwirtschaftlich günstigerer Lösungen.

PV-Zubau 2022 lag bei etwa 7,2 GW und hat deutlich zugenommen

Der Photovoltaik-Zubau in Deutschland hat im Jahr 2022 mit etwa 7,2 GW deutlich an Fahrt aufgenommen.

Rechtsrahmen wird sich über den Betrachtungszeitraum ändern

Wegen der Klimaschutzgesetz-Diskussion sind kurzfristige Änderungen möglich, und über den langen Betrachtungszeitraum wird es zwangsläufig weitere Änderungen und Anpassungen geben.

Regulierungsrahmen im Hinblick auf Klimaneutralität überarbeiten

Der regulatorische Rechtsrahmen sollte im Hinblick auf das Ziel der Klimaneutralität überarbeitet werden, damit besonders betroffene Netzbetreiber nicht benachteiligt werden.

Strompreise sind aus Sicht der Einreichung ungerecht

Bei den Strompreisen, auch im Umgang mit Altanlagen ohne Vergütung, vermisst die Einreichung Gerechtigkeit.

Technologieentscheidungen volkswirtschaftlich statt rein marktlich

Grundlegende Technologieentscheidungen (z. B. all-electric versus synthetische Gase) müssen aus volkswirtschaftlicher Sicht und über lange Zeithorizonte getroffen werden, nicht aus Sicht einzelner Verbände.

Ukraine-Angriff und Energiepolitik unterstrichen Notwendigkeit des PV-Ausbaus

Der Angriff Russlands auf die Ukraine und die daraus resultierende geänderte Energiepolitik haben im vergangenen Jahr die Notwendigkeit des PV-Ausbaus nochmals unterstrichen.

Abwägung unter Beachtung von § 2 EEG

Die Abwägung in Planungsprozessen soll stets unter Beachtung des neuen § 2 EEG erfolgen, wonach Erneuerbare-Anlagen im überragenden öffentlichen Interesse liegen und der öffentlichen Sicherheit dienen.

Bau- und Investitionskosten sind drastisch gestiegen

Die Bau- und Investitionskosten für Freiflächen-PV sind stark gestiegen.

BMWK soll Regulierungsrahmen für zelluläre Energiesysteme definieren

Das BMWK soll unter Einbeziehung aller relevanten Marktpartner einen Regulierungsrahmen für zelluläre Energiesysteme definieren.

Bundesweites Solarkataster über Bund-Länder-Strategie

Zur Dokumentation des Ausbaustands und Sichtbarmachung von Potenzialen braucht es eine Bund-Länder-Strategie, die ein bundesweites Solarkataster etabliert.

Bürger sind über Gesetzesänderungen kaum zeitnah informiert

Normale Bürger werden über Gesetzesänderungen, die für PV-Anlagen und deren Vergütung gelten, kaum zeitnah informiert.

EEG 2023 stellt Erneuerbaren-Anlagen ins überragende öffentliche Interesse

Nach § 2 EEG 2023 liegen Errichtung und Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Erneuerbaren Energien seit dem 29. Juli 2022 im überragenden öffentlichen Interesse, das Behörden und Gerichte in Abwägungen berücksichtigen müssen.

EEG-Höchstwerte für Wind und PV anheben (§§ 36b, 38b, § 85a Abs. 2a EEG)

Zur Beschleunigung des Zubaus sollen die Höchstwerte der Ausschreibungen für Windenergie und Photovoltaik wegen gestiegener Projektkosten angehoben werden, entweder durch die Bundesnetzagentur über den neuen § 85a Abs. 2a EEG (10 Prozent Anpassung 2023) oder durch Änderung der §§ 36b und 38b EEG.

Einheitspreis verursacht Redispatch und Abregelung

Der einheitliche Marktpreis für ganz Deutschland führt zu rechnerischen Netzüberlastungen, die durch Redispatch (zusätzliche fossile Kraftwerke) und Einspeisemanagement (Abregelung erneuerbarer Energien) behoben werden, wobei Energie weggeworfen wird und hoher Netzbetreiberaufwand entsteht.

Einleitung der PV-Strategie auf Sonnenenergie insgesamt ausweiten

Die Einleitung der Photovoltaik-Strategie des BMWK (Abschnitt 2.1) sollte den Fokus über die Photovoltaik hinaus auf die Sonnenenergie insgesamt weiten.

Energiemanagement fehlt im Strategieentwurf

Die Förderung von Energiemanagementsystemen ist im derzeitigen Entwurf der PV-Strategie nicht enthalten.

Entsorgung und Recycling von PV-Modulen in der Strategie mitdenken

Die PV-Strategie sollte neue Wirtschaftszweige für Entsorgung und Recycling von PV-Modulen sowie eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft von Anfang an mitdenken.

Entwurf der PV-Strategie enthält keine Förderung von Energiemanagementsystemen

Im aktuellen Entwurf der PV-Strategie ist nach Darstellung der Stellungnahme keine Förderung von Energiemanagementsystemen enthalten.

Gateway-Steuerung nicht in greifbarer Nähe

In der Branche herrscht große Unsicherheit über den Transformationspfad; grundlegende Fragen zur Gateway-Steuerung sind ungeklärt, sodass flächendeckende Steuerung darüber nicht bald erreichbar ist.

Gebotsgröße 100 MW mindestens bis 2025 verlängern

Die zeitweise Erhöhung der maximalen Gebotsgröße von 20 auf 100 MW soll mindestens zwei weitere Jahre (2024–2025) fortgeführt werden.

Gerechte Verteilung der PV-Gewinne gefordert

Wenn ländliche Regionen die Energie für die Städte erzeugen, müssen die Gewinne daraus gerecht verteilt werden.

Häufige EEG-Änderungen seit 2009 dürften zu Verunsicherung geführt haben

Die sechsmalige Änderung des EEG seit 2009 dürfte nach Ansicht der Stellungnahme zu zunehmender Verunsicherung geführt haben, und regelmäßige Gesetzesänderungen wie beim EEG gelten als der Rechtssicherheit nicht zuträglich.

Hebellänge statt sachlicher Argumente widerspricht dem Rechtsstaat

Nach Ansicht der Einreichenden darf in einem Rechtsstaat bei behördlichen Entscheidungen über PV-Vorhaben nicht die Machtposition, sondern nur das sachlich begründete Argument maßgeblich sein.

Heutige lineare PV-Produktion ignoriert das Nutzungsende

Die heutige lineare Produktion von Solaranlagen berücksichtigt die Herausforderungen am Ende des Nutzungszyklus nicht.

Höchstwerte in Ausschreibungen wegen Kosten um 25 % erhöht

Die Höchstwerte in den Ausschreibungen mussten wegen gestiegener Anlagen- und Finanzierungskosten um 25 % erhöht werden.

Hohe Energiekosten gefährden Grundbedürfnisse Einkommensschwacher

Hohe Energiekosten können für Menschen mit wenig Einkommen die Sicherung der Grundbedürfnisse gefährden.

Hohe Kosten durch individuelle Lösungen und kleine Stückzahlen

UrbanPV ist derzeit wegen individueller Lösungen und kleiner Stückzahlen recht teuer.

Jeder Bürger will PV-Strom nutzen

Nach Einschätzung der Einreicher möchte jeder Bürger gerne Strom aus Photovoltaik nutzen, aus Motiven von Klimabewusstsein bis Autarkie, was sich in der aktuellen Nachfrage zeige.

KMU und Start-ups stärker fördern

KMU und insbesondere Start-ups sollten nach Ansicht der Einreichung deutlich stärker gefördert werden, weil sie wesentlich zur Beschleunigung beitragen können.

Koordination paralleler Gesetzesinitiativen nicht erkennbar

Es ist nicht erkennbar, wie die zahlreichen parallel verfolgten Initiativen (Biomassestrategie, Kraftwerksstrategie, Strommarktdesign, Netzentgeltreform, GEG/BEG, Wärmeplanung) untereinander abgestimmt werden.

Laien wollen Förderprogramme und Einspeisevergütung kennen

Laien wollen wissen, welche öffentlichen Förderprogramme Investition und Betrieb privater Photovoltaikanlagen unterstützen und welche Einspeisevergütung zu erwarten ist bzw. wo sie diese Auskunft erhalten.

Lernende, entwicklungsoffene Anlage der Strategie ist richtig

Dass die Strategie lernend und entwicklungsoffen angelegt ist, wird begrüßt, weil Wege jederzeit neu analysiert und nachgesteuert werden können.

Ohne klare Regelung droht Abbau von Ü20-Anlagen

Wenn Abnahme und Vergütung des eingespeisten Stroms aus Anlagen, die aus der EEG-Vergütung fallen (Ü20-Anlagen), in den kommenden Jahren nicht gesetzlich klar geregelt sind, droht der Abbau funktionierender Solartechnik.

PV-Ausbau und Klimaanpassung zusammen denken

Die Notwendigkeiten des PV-Ausbaus und der Klimaanpassung durch Begrünung sollten im Zusammenhang gedacht und behandelt werden.

Strombedarf wegen Elektrifizierung 2–3-fach höher

Der Bedarf an Strommengen und Leistung dürfte wegen weitgehender Elektrifizierung aller Sektoren und der H2-/eFuel-Produktion um den Faktor 2–3 höher liegen als in EEG 2023 angesetzt.

Umwelt- und Artenschutz gerecht gegen Energiesicherheit abwägen

Umwelt-, Natur- und Artenschutz, Versorgung sowie örtliche Belange sollen als Schutzgüter dem Belang der Energiesicherheit in einem gerechten Abwägungsprozess gegenübergestellt werden können und müssen.

Welt steuert auf Überschreitung des 1,5-°C-Limits zu

Die Menschheit steuert nach dieser Darstellung weiterhin auf eine Überschreitung des 1,5-°C-Limits mit dramatischen Folgen zu.

Wichtigste PV-Strategie-Maßnahmen priorisieren, noch in dieser Legislaturperiode

Der VKU fordert, bei der Umsetzung der PV-Strategie die wichtigsten Maßnahmen zu priorisieren, damit sie noch in der aktuellen Legislaturperiode umgesetzt werden.

Winterstrombedarf steigt bei geringstem PV-Ertrag

Der Strombedarf im Winter wird in den kommenden Jahren enorm steigen, gerade wenn der PV-Ertrag am geringsten ist.

Zentrale Technologiefragen nur gesamtgesellschaftlich entscheidbar

Solche Systementscheidungen dürfen nicht von Einzelnen wie Parteien, Bauherren, Netzbetreibern oder Verbänden getroffen werden, sondern nur nach öffentlicher Diskussion und per Gesetz.

Alle Solarenergie-Themen in einer Abteilung oder Fachagentur bündeln

Nach Ansicht der Stellungnahme sollten alle Solarenergie-Themen in einer Abteilung oder einer eigenen Agentur (Fachagentur) behandelt werden, nicht verteilt auf mehrere Stellen.

Anreize und Regulierung für diskriminierungsfreien Datenzugang schaffen

Es müssen dringend Anreize und Regulierungen für einen diskriminierungsfreien Zugang zu Produktdaten geschaffen werden, auch in enger Verzahnung mit dem Daten-Institut.

Datenmodell in offener Beratungsrunde mit freier Spezifikation entwickeln

Relevante Akteure sollten das Datenmodell in einer offenen Beratungsrunde entwickeln; Zugang und Ergebnisse müssen öffentlich und die Spezifikation frei verfügbar sein, anders als kostenpflichtige ISO-Standards.

Dekarbonisierung der Grundstoffindustrie braucht viel Strom

Technologien zur Dekarbonisierung der Grundstoffindustrien sind sehr energieintensiv.

Digitalisierung braucht wirtschaftliche Attraktivität

Umfassende Digitalisierungsmaßnahmen sind ohne wirtschaftliche Attraktivität wirkungslos.

Doppelte Kosten durch Abregelung und Ersatzerzeugung

Abregelung von Strom und anschließende Ersatzerzeugung verursachen derzeit doppelte Kosten.

EEG-2023-Regeln entfalten erst seit Jahresanfang Wirkung

Viele gute Regelungen des EEG 2023 können erst seit Jahresanfang 2023 ihre Wirkung entfalten.

Elektro- und IT-Infrastruktur in Bestandsgebäuden oft veraltet

Die elektrische und informationstechnische Infrastruktur in Bestandsgebäuden ist nach Darstellung des ZVEH oftmals veraltet.

Energiewende als Verantwortung gegenüber kommenden Generationen

Die Welt müsse im Interesse der Kinder und Enkelkinder verantwortlich weiterentwickelt werden, und die Energiewende sei ein gemeinsames Vorhaben, an dem man mitarbeiten wolle.

Frühe formelle Förderzusage einführen

Nach Erfüllung der formalen Kriterien und vertraglicher Bindung des Betreibers soll eine verlässliche formelle Förderzusage einholbar sein, damit Banken und investierende Bürger finanzielle Sicherheit haben und Bestellungen rechtzeitig erfolgen können.

Gateway-Pflicht beeinträchtigt den technologischen Wettbewerb

Die Einreichenden kritisieren den verpflichtenden, ausschließlichen Gateway-Einsatz für die Anlagensteuerung, weil er den Markt und den technologischen Wettbewerb beeinträchtige.

Geringe Kapitalintensität und kurze Bauzeiten verbrauchernaher Erzeugung

Einfache verbrauchernahe Erzeugung erneuerbarer Energien hat im Vergleich zu Großkraftwerken eine geringe Kapitalintensität und kurze Bauzeiten.

Gesetzesrelevante Normen frei und öffentlich zugänglich machen

Für Gesetze relevante Normen sollten ebenso frei und öffentlich zugänglich sein wie die Gesetze selbst.

Gesetzesrelevante Normen sollten frei und öffentlich zugänglich sein

Für Gesetze relevante Normen sollten ebenso frei und öffentlich zugänglich sein wie die Gesetze selbst.

Höhere Energiekosten mindern die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes

Wenn sich die Energiekosten eines Landes erhöhen, verliert das Land nach Ansicht der Einreichung an Wettbewerbsfähigkeit.

Kürzung des Ausschreibungsvolumens (§ 28 Nr. 3 Abs. 2 EEG) streichen

Die Einreichung fordert, die Möglichkeit zur Kürzung des Ausschreibungsvolumens nach § 28 Nummer 3 Absatz 2 EEG zu streichen.

Maßnahmen per Kosten-Nutzen-Analyse priorisieren

Die skizzierten Maßnahmen der PV-Strategie sollten auf Grundlage einer Kosten-Nutzen-Analyse priorisiert werden.

Natur- und Klimakrise sind eng verbunden und nur gemeinsam lösbar

Der NABU stellt fest, dass Natur- und Klimakrise so eng miteinander verbunden sind, dass sie nur gemeinsam angegangen werden können.

Öffentliche Debatte zur Energiewende oft von einfachen Antworten geprägt

Der Einsender hält die öffentliche Debatte über die Energiewende und das Transformationsprogramm für überwiegend von einfachen, nicht sachorientierten Antworten bestimmt, denen es teils an energiewirtschaftlicher und technischer Kompetenz fehle.

Ost-/West-/Nordanlagen speisen früh und spät am Tag viel ein

Photovoltaikanlagen mit Ausrichtung nach Osten, Westen oder Norden können früh und spät am Tag bereits viel Energie einspeisen.

Pauschale Abrechnung: Entgelt unverhältnismäßig, solange Grundkosten nicht sinken

Bei volleinspeisenden PV-Anlagen bis 30 kWp steht auch bei pauschaler Abrechnung nach § 12 Abs. 3 StromGVV das insgesamt zu zahlende Entgelt in keinem angemessenen Verhältnis zur bezogenen Strommenge, solange die Grundkosten nicht gesetzlich deutlich gesenkt werden.

PV-Ertrag schwankt jahreszeitlich stark

Der PV-Ertrag schwankt nicht nur zwischen Tag und Nacht, sondern auch jahreszeitlich stark; im Wintermonat liegt er bei nur etwa 10–15 % eines Sommermonats.

PV-Erzeugung wird bald den gesamten Strombedarf überschreiten

Mit weiterem Ausbau wird die PV-Erzeugung in wenigen Jahren regelmäßig den gesamten Strombedarf übersteigen, sodass eine uneingeschränkte Einspeisung nicht mehr möglich ist.

PV-Strategie sollte wenig auf Prüfaufträge setzen

Die PV-Strategie des BMWK sollte nur in geringem Umfang auf Prüfaufträge setzen.

Städte müssen ihren Teil der Energiewende tragen

Im Vergleich zur Windkraft müssen auch die Städte ihren Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien leisten; die Energiewende darf nicht allein von ländlichen Räumen getragen werden.

Strategie behandelt Kommunikation gegenüber der breiten Bevölkerung zu knapp

Die Photovoltaik-Strategie geht nach Einschätzung der Einreichung auf die Kommunikation mit der breiten Bevölkerung, insbesondere der ländlichen und älteren, zu wenig ein.

Übergreifende Projektleitung für digitale Energiewende-Infrastruktur einsetzen

Für den Ausbau der digitalen Energiewende-Infrastruktur soll eine übergreifende Projektleitung eingesetzt werden, die Herausforderungen, Lösungsstrategien und Standards koordiniert.

Uneinheitliche Länderregeln stehen den Klimazielen beim PV-Ausbau entgegen

Die uneinheitlichen Länderregelungen stehen nach Auffassung des Handelsverbands Deutschland der Erfüllung der Klimaziele der Bundesregierung beim PV-Ausbau entgegen.

Untergesetzliche Leitlinien erlauben zeitnahe Anpassung an Erkenntnisse

Mit Leitlinien könnte vergleichsweise zeitnah auf typisierbare Fallkonstellationen und neue wissenschaftliche und praktische Erkenntnisse reagiert werden.

Verfehlen der KSG-Ziele auch wegen mangelnder Bereitschaft zur Umsetzung

Nach Darstellung der Einreichung werden die Klimaschutzgesetz-Ziele auch deshalb verfehlt, weil einzelne Bundesministerien oder Regierungsparteien nicht bereit seien, die gesetzlich verankerten Sektorziele zu beachten und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Wertschöpfung und Beschäftigung steigern Akzeptanz der Energiewende

Wenn sich die Energiewende in Wertschöpfung und Beschäftigung in Deutschland niederschlägt, steigt die Akzeptanz für die Energiewende.

Wissensaufbau in der kommunalen Verwaltung

In der kommunalen Verwaltung muss das nötige Wissen aufgebaut werden, um komplexe Projektprozesse adäquat und selbstbestimmt zu begleiten.

Zielstruktur kostenoptimal aus volkswirtschaftlicher Sicht planen

Die technische Zielstruktur des Energiesystems (neue Knoten und Kanten) muss kostenoptimal aus volkswirtschaftlicher Sicht geplant werden.

Zusammenhänge mit Haushaltsprozess benennen

Die Strategie sollte Zusammenhänge mit anderen politischen Prozessen, etwa dem Bundeshaushalt 2024, klarer benennen.

Ausbaudeckel/Kürzung des Ausschreibungsvolumens streichen

Die Kürzung des Ausschreibungsvolumens (§ 28 EEG) um außerhalb der Ausschreibung gebaute Leistung bzw. um 30 % bei Überschreitung des Ausbaupfads soll gestrichen werden.

Beim PV-Ausbau muss die Qualität neben der Quantität erhalten bleiben

Der ZDH fordert, dass beim im Entwurf der PV-Strategie angestrebten Ausbau der Photovoltaik die Qualität der Ausführung nicht hinter der Quantität zurücktreten darf.

BfN begrüßt lernende, entwicklungsoffene Anlage der PV-Strategie

Das Bundesamt für Naturschutz begrüßt, dass die PV-Strategie des BMWK lernend und entwicklungsoffen angelegt ist und damit Transparenz und Orientierung über die nächsten Schritte des Ministeriums geben soll.

BMWK soll sich naturschutzfachlich beraten lassen

Das BMWK sollte für die Solarstrategie naturschutzfachliche Beratung einholen.

Börsenstrompreis fällt im Sommer mittags regelmäßig unter null

Von April bis September fällt der Börsenstrompreis regelmäßig zur Mittagszeit zeitweise unter 0.

Dachanlagen erzeugen überwiegend April–Oktober

Der Jahresertrag von PV-Dachanlagen entsteht zu einem großen Teil in den Monaten April bis Oktober.

Detaillierte PV-Statistiken nach Marktsegmenten nötig

Die Fachagentur sollte detaillierte PV-Statistiken bereitstellen, die die Entwicklung der einzelnen Marktsegmente aufschlüsseln.

Dynamische Zuschlagssätze an Kosten und Zinsen koppeln

Die künftigen dynamischen Zuschlagssätze sollen sich an Kosten und Zinsen orientieren und in kurzen Abständen überprüft werden.

EEG legt PV-Zubauziele fest (§ 4 EEG)

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) legt in § 4 Zubauzahlen für Photovoltaik fest.

Energieplanung vom Endzustand her statt nur auf 10 Jahre

Der Einreicher hält eine Betrachtung der Energieversorgung nur über 10 Jahre für nicht sinnvoll und empfiehlt, für eine dauerhaft preiswerte und sichere Versorgung vom Endzustand her zu denken, zu planen und zu handeln.

Entwurf berücksichtigt weitere Gemeinwohlfunktionen der Landschaft nicht

Der Deutsche Landkreistag stellt fest, dass der Entwurf der Photovoltaik-Strategie nicht berücksichtigt, dass Landschaftsräume neben der Nutzung für erneuerbare Energien weitere Gemeinwohlleistungen erbringen.

Entwurf wirkt optisch wie Leitfaden für die breite Bevölkerung

Der Entwurf der Photovoltaik-Strategie macht optisch den Eindruck, als solle er einer breiten Bevölkerung als Leitfaden für den Einstieg in die Photovoltaik dienen.

Etablierte Marktpartner profitieren von steigenden Preisen

Die bestehenden Marktpartner im Energiesystem haben ein Interesse an steigenden Energiepreisen, weil dadurch ihre Renditen und Gewinne steigen.

Fernsteuerbarkeit (§10b EEG 2023) verunsichert PV-Anlagenbetreiber

Die Regelung zur Fernsteuerbarkeit in § 10b EEG 2023 löst nach Darstellung der Einreichung Ängste bei PV-Anlagenbetreibern aus.

Gebäudesektor: Energiebedarf und CO2-Emissionen zu hoch

Sowohl der Energiebedarf des Gebäudesektors als auch dessen CO2-Emissionen sind nach Ansicht des BuVEG zu hoch.

Gesetze verweisen auf nicht frei zugängliche VDE-Normen

Gesetze orientieren sich an VDE-Normen, die nicht frei zugänglich sind, sodass Startups diese Normen zunächst teuer beschaffen müssen, bevor sie neue Ideen erforschen und umsetzen können.

Großteil der Gebäude hat unzureichenden Effizienzstandard

Der Großteil der Wohn- und Nichtwohngebäude in Deutschland weist nur einen unzureichenden Effizienzstandard auf.

Immobilienwirtschaft in Vision Photovoltaik 2035 unzureichend berücksichtigt

Die Immobilienwirtschaft findet sich in der „Vision Photovoltaik 2035“ der PV-Strategie des BMWK bisher nur unzureichend wieder.

Kleinere PV-Projekte haben höhere Investitionskosten

Kleinere Photovoltaik-Projekte verursachen höhere Investitionskosten als größere.

Klimaneutralität in allen Sektoren bis 2035 statt 2045

Deutschland sollte bereits bis 2035 statt erst 2045 in allen Sektoren klimaneutral werden.

Kommunen finanziell angespannt

Die Finanzlage insbesondere kleinerer Kommunen ist angespannt.

Kommunen nachhaltig stärken, Klimaschutz als Pflichtaufgabe

Die Kommunen sollten nachhaltig gestärkt werden, unter anderem durch Klimaschutz als kommunale Pflichtaufgabe.

Komplexeres Marktdesign (Knotenpreise) als Alternative erwägen

Alternativ zur einfachen Kappung kann eine komplexere Ausgestaltung von Strommarktdesign und Netzkosten, etwa ein Knotenpreissystem, in Betracht kommen.

Laien brauchen den Ist-Zustand, nicht die Regelhistorie

Für Laien ist nicht der historische Werdegang einer Regel relevant, sondern allein ihr aktueller oder demnächst erwarteter Zustand; die Darstellung sollte darauf zugeschnitten werden.

Netzbetreiber verdienen am eingespeisten PV-Strom auch nach Netzentgelten gut

Auch nach Abzug der Netzentgelte bleibt den Netzbetreibern beim Weiterverkauf des eingespeisten PV-Stroms privater Anlagen ein guter Gewinn.

Politik soll Einmaligkeit der Markteingriffe erklären

Die Politik soll klar erklären, dass Eingriffe wie das Strompreisbremsegesetz mit Abschöpfung einmalig waren und PV-Investoren künftig Planungssicherheit haben.

Prosuming erhöht die regionale Wertschöpfung

Nach Ansicht des BDEW steigt durch Prosuming (Erzeugung und Verbrauch erneuerbaren Stroms unterhalb des Netzanschlusses) die regionale Wertschöpfung.

Redispatch-Kosten belasten Endkunden im jetzigen Rechtsrahmen erheblich

Die Stellungnahme bewertet die Redispatch-Kosten im gegenwärtigen Rechtsrahmen als erhebliche Belastung für die Endkunden.

Redispatch-Kosten im Verteilnetz steigen stark

Nach Darstellung der Stellungnahme steigen die Kosten für Redispatch-Maßnahmen im Verteilnetz stark an.

Redispatch-Kosten über Netzentgelte bei Verbrauchern, die kaum reagieren können

Die Einreichung stellt fest, dass die Redispatch-Ausgleichskosten über die Netzentgelte von den Verbrauchern getragen werden, die kaum Möglichkeiten haben, darauf zu reagieren.

Rückwirkende Gesetzesänderungen vermeiden oder ganzheitlich umsetzen

Rückwirkende Änderungen sollten vermieden werden; wo sie nötig sind, sollten sie als ganzheitliches Konzept statt als Schnellschuss erfolgen.

Staatliche CfD/FiT: Banken könnten gesamte Produktion als fixe Erlöse ansetzen

Staatliche CfD- oder FiT-Regelungen könnten dazu führen, dass Banken bei der Projektfinanzierung die gesamte Stromproduktion als preislich fixierte Erlöse berücksichtigen können.

Strombedarf steigt bis 2030 auf 850–900 TWh

Der Strombedarf wächst trotz Einsparung, Suffizienz und Effizienz durch Elektrifizierung von ca. 650 TWh auf 850–900 TWh im Jahr 2030.

Südlichere Länder erzeugen mehr Solarstrom als Nordeuropa

PV-Anlagen in Äquatornähe produzieren wegen längerer Sonneneinstrahlung deutlich mehr Solarstrom als Anlagen in Nordeuropa.

Technologiespezifische Segmente in Regelausschreibungen

Bei der Überführung der Innovationsausschreibungen in die Regelausschreibungen sollen eigene Ausschreibungssegmente je PV-Technologie geschaffen werden, um unterschiedlich hohe Stromgestehungskosten abzudecken.

Übergang aus öffentlicher Förderung per Stakeholder-Prozess prüfen

Mittel- und langfristig ist zu prüfen, wie der Übergang von öffentlicher Förderung in ein anderes Finanzierungsregime aussehen kann; dafür braucht es einen weiteren Stakeholder-Prozess für möglichst breiten Konsens.

Vervielfachung der PV-Produktion steigert Druck auf Ressourcen, Mensch und Natur

Nach Darstellung des BUND müssen die PV-Produktionsmengen zwangsläufig vervielfacht werden, was den Druck auf Ressourcen, Mensch und Natur steigert.

Verweise auf Wasserstrategie, GDEW, Gigabit-Strategie

Die PV-Strategie soll auf weitere Strategien, Gesetze und Themen wie Wasserstrategie, neues GDEW (Digitalisierung) und Gigabit-Strategie verweisen.

Weiterentwicklung der PV-Förderung ohne Vorab-Ausschlüsse

Der SFV fordert, bei der Weiterentwicklung der Photovoltaikförderung keine Optionen von vornherein von der Prüfung auszuschließen.

ZIA: PV-Strategie in transparentem, kontinuierlichem Prozess weiterbegleiten

Der ZIA begrüßt, die PV-Strategie des BMWK und die daraus abgeleiteten Maßnahmen in einem transparenten und kontinuierlichen Prozess weiter begleiten zu können, weil die zweiwöchige Konsultationszeit für weitreichende Reformideen nicht ausgereicht habe.

Zielsystem der Energiewirtschaft ist nicht definiert

Es fehlt die Definition des Zielsystems der Energiewirtschaft und damit die Regulierung der wichtigen Systementscheidungen, etwa dreistufiges Netz oder zelluläre Struktur.

„Efficiency first“ und PV aufeinander abstimmen

Die PV-Strategie soll das „Efficiency first“-Prinzip und die Nutzung von Sonnenenergie aufeinander abstimmen und den Gesamtenergiebedarf des Gebäudesektors senken, um die Klimaneutralität 2045 zu erreichen.

Alle Bürger und Firmen sind vom Dekarbonisierungsprogramm betroffen und beteiligt

Die Einreichung hält fest, dass ausnahmslos alle Bürger und Unternehmen in Deutschland vom Transformationsprogramm zur Dekarbonisierung betroffen und daran beteiligt sind.

Arbeitsplatzverluste durch frühere Politik

Durch die Politik der letzten zehn Jahre gingen viele Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien verloren.

Ausbauziele auf Wechselstromleistung umstellen

Die PV-Ausbauziele sollten wie bei anderen Technologien auf AC-Leistung umgestellt werden, da energiewirtschaftlich allein die AC-Leistung relevant ist.

Belebter PPA-Markt erhöht Kreditvolumen und Beleihungshöhe

Eine Belebung des PPA-Marktes durch die Abnehmergarantie würde positiv auf die Kreditwirtschaft ausstrahlen und sowohl das Kreditvolumen für Projekte als auch die Beleihungshöhe je Projekt signifikant steigern.

Biodiversitätsverlust spitzt sich nach KNE immer weiter zu

Das KNE stellt fest, dass sich der Biodiversitätsverlust immer weiter zuspitzt.

BMWK plant bis 2030 10 GW Elektrolyseure und 215 GWp Photovoltaik

Nach Darstellung der Stellungnahme sieht das BMWK bis 2030 einen Bestand von 10 GW Elektrolyseuren und den Aufbau von Photovoltaik-Anlagen mit 215 GWp vor.

BMWK: PV mit über 30 % Anteil als tragende Säule der Stromversorgung

Nach Darstellung des SFV geht das BMWK in der PV-Strategie derzeit davon aus, dass Photovoltaik-Strom mit einem Anteil von mehr als 30 Prozent eine tragende Säule der Stromversorgung in Deutschland sein wird.

Brandrisiko von PV-Anlagen ist inzwischen äußerst gering

Nach Darstellung der Einreichung ist das Brandrisiko von Photovoltaik-Anlagen inzwischen äußerst gering.

BVerfG-Klimabeschluss unterstreicht Rechte künftiger Generationen

Der Klima-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021 (1 BvR 2656/18) hat die Stellung der Rechte, Freiheit und Sicherheit heutiger und künftiger Generationen klar unterstrichen.

Datenqualität und -verfügbarkeit aktuell unzureichend

Qualität und Verfügbarkeit der Produktdaten decken derzeit nicht die Bedarfe moderner, gewerkeübergreifender Konfiguratoren.

Dauerhafte Vernetzung birgt Cyberrisiko

Ständig online verbundene Smart Meter ermöglichen die dezentrale Verbreitung von Schadprogrammen und gefährden die Sicherheit.

Digitale Tools im Handwerk hängen von Datenqualität ab

Konfiguratoren und digitale Tools, die die Planung etwa von PV-Anlagen im Handwerk vereinfachen, beruhen auf Daten und deren inhaltlicher Qualität.

Digitalisierung nur ohne Abstriche beim Geheimnisschutz

Bei der digitalen Auslegung im Internet darf das Sicherheitsniveau (Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, Dokumentenschutz, Zugangsbeschränkungen) nicht sinken.

Doppelvermarktungsverbot im EEG ist in der jetzigen Form richtig

Das Doppelvermarktungsverbot im EEG, das die Nutzung von Herkunftsnachweisen bei gleichzeitiger EEG-Vergütung ausschließt, wird vom BSW als richtig bewertet.

Einfache Anlage ist langlebig und störungsarm

Eine Anlage aus nur PV-Generator und Wechselrichter ist langlebig und relativ störungsarm.

Eingesparte Subventionsmittel gezielt in den EE-Ausbau lenken

Die Einreichung fordert, die durch den Subventionsabbau eingesparten Mittel gezielt für den Ausbau erneuerbarer Energien einzusetzen.

Einspeisemanagement-Kosten hemmen Sektorkopplung

Die je kWh auf den Stromverbrauch umgelegten Kosten des Einspeisemanagements beeinträchtigen Sektorkopplung und Flexibilität der Stromnachfrage.

Energiesektor wird wegen mehr Kohleverstromung Emissionsziele verfehlen

Die Stellungnahme geht davon aus, dass der Energiesektor wegen vermehrter Kohleverstromung seine Emissionsziele ebenfalls verfehlt.

Erwärmung geht mit Stürmen, Hagel und Starkregen einher

Die zu erwartende Erwärmung in Deutschland geht mit weiteren klimatischen Veränderungen wie Stürmen, Hagelunwettern und Starkregen einher.

Finanzschwache Kommunen haben kaum Investitionsspielraum

Viele finanzschwache Kommunen können wegen stark eingeschränkter Investitionsmöglichkeiten kaum investieren, was nach Ansicht der Stellungnahme besonders bei Klimaschutzinvestitionen problematisch ist.

Forderung: Berechnungen der Strategie anpassen

Die genannten Informationen zu Nutzungsgrad, Speicherbedarf, Energienachfrage, eROI, Material- und Platzbedarf sowie Systemintegration sollen in der Strategie genannt und ihre Berechnungen entsprechend angepasst werden.

Fortlaufender Spotmarkthandel hat zu geringe Markttiefe

Der fortlaufende Handel im Spotmarkt erreicht keine ausreichende Markttiefe, um Prognosefehler auszugleichen.

Gesellschaftliche Spaltung ist unbedingt zu verhindern

Die Stellungnahme hält es für unbedingt geboten, im Zusammenhang mit der Energiewende eine gesellschaftliche Spaltung zu verhindern, wie es auch das BMWK in der PV-Strategie 2023 ausführt.

Globale PV-Nachfrage über 1000 GW

Die globale PV-Nachfrage dürfte noch in diesem Jahrzehnt 1000 GW überschreiten und danach auf ein Mehrfaches steigen.

Grüne Ausrichtung des BMWK wird begrüßt

Der Autor erkennt im Strategiepapier, dass das BMWK grün geführt ist, und befürwortet dies.

Haushaltsförderung fördert zugleich kleine und mittlere Unternehmen

Förderprogramme für private Haushalte würden gleichzeitig kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fördern.

Heizen macht ca. 60 % des Haushaltsenergiebedarfs aus

Der Hauptenergiebedarf eines normalen Haushalts liegt beim Heizen, bei ca. 60 %.

HKN/Regionalnachweise sind wichtige Instrumente für förderfreien Solarstrom

Der BSW sieht Herkunfts- und Regionalnachweise als wichtige Instrumente für die Vermarktung von förderfreiem Solarstrom.

Höhere Energiekosten treffen einkommensschwächere Schichten besonders

Steigende Energiekosten führen nach Ansicht der Einreichung zur relativen Verarmung vor allem der einkommensschwächeren Bevölkerungsschichten.

Investmentfonds sollen für das Stromsektor-Ziel 2035 mobilisierbar sein

Nach Auffassung der Stellungnahme sollen für das Ziel eines weitgehend treibhausgasneutralen Stromsektors bis 2035 alle verfügbaren finanziellen Mittel mobilisiert werden können, insbesondere Investmentfonds mit privaten und institutionellen Anlegern.

Klimaschutzziele 2025/2030 werden verfehlt

Anhand der AGEB-Berichte ist bereits erkennbar, dass die CO2-Reduktionsziele des Klimaschutzgesetzes bis 2025 und 2030 nicht erreicht werden, auch wegen hohen Kohlekraftwerkseinsatzes.

Kommunale Haushalte unter Druck, Klimaschutz wird gestrichen

Kommunen stehen finanziell unter Druck und streichen zur Entlastung vor allem freiwillige Aufgaben, zu denen der Klimaschutz derzeit zählt.

Kommunen streichen bei Sparzwang freiwillige Aufgaben, Klimaschutz ist freiwillig

Kommunen streichen zur Haushaltsentlastung derzeit vor allem Maßnahmen, die nicht zu den Pflichtaufgaben zählen, und Klimaschutzmaßnahmen gelten bislang als freiwillige Aufgabe.

Langfristiges Ansparen senkt finanzielle Belastung

Bei langfristigem Planungshorizont und entsprechendem Ansparen wären die finanziellen Aufwendungen für Sanierung samt PV signifikant geringer.

Massiver Bedarf an Schutzvorkehrungen gegen Klimafolgen

Angesichts der Klimafolgen Hitze, Stürme, Hagel und Starkregen besteht nach Ansicht der Einreichung ein massiver Bedarf, Schutzvorkehrungen zu treffen.

Maximale Gebotsgröße war für kleine Auktionsvolumen gedacht

Die 20-MW-Gebotsgrenze sollte ursprünglich bei kleineren Auktionsvolumen die Akteursvielfalt sichern; mit dem vervielfachten Volumen im EEG 2023 ist dies überholt.

Mengenförderung einführen

Die bisherige Zeitförderung soll durch eine Mengenförderung ersetzt werden.

Netzbetreiber erzielen beim Weiterverkauf von PV-Strom einen guten Gewinn

Die Einreichung behauptet, Netzbetreiber zahlten für eingespeisten PV-Strom 8,2 Cent, könnten ihn für 35–45 Cent weiterverkaufen und behielten selbst nach Abzug der Netzentgelte einen guten Gewinn.

Neuausrichtung auf tatsächliche CO2-Einsparung begrüßt

Die Neuausrichtung des Fördersystems für Neubau und Bestandssanierung auf tatsächliche CO2-Einsparung wird ausdrücklich begrüßt.

Ohne übergeordnete Regulierung drohen unrentable Investitionen

Fehlt eine übergeordnete Regulierung, besteht die Gefahr, dass zur Vermeidung gestrandeter Investitionen auch betriebswirtschaftlich unrentable Investitionen getätigt werden.

Proprietäre Steuerung bewegt sich im rechtlichen Graubereich

Hersteller können bereits mehrere GW Heimspeicherkapazität über proprietäre Wege steuern, bewegen sich dabei aber rechtlich in einem Graubereich.

PV-Strategie als Startpunkt einer der Dynamik folgenden Politik

Der VKU möchte die PV-Strategie als Startpunkt für eine Neuausrichtung der Politik verstanden wissen, die der Entwicklung in den kommenden Jahren folgt.

PV-Wärmepumpe-KWK-Kombination wird künftige Lösungsoption für Gebäude

Die Kombination aus PV, Wärmepumpe und (bei größeren Gebäuden) Klein-KWK-Anlagen wird neben Nahwärmenetzen eine der künftigen Lösungsoptionen für die treibhausgasarme Strom- und Wärmeversorgung von Gebäuden sein.

Regulatorische Zinssetzung widerspricht der Zinswende am Kapitalmarkt

Nach Ansicht des DStGB steht die aktuelle regulatorische Zinssetzung für Eigen- und Fremdkapital im Widerspruch zur Zinswende auf dem Kapitalmarkt.

ROG-Novelle-Debatte hat PV-Branche verunsichert

Die schwierigen Diskussionen um die Novelle des Raumordnungsgesetzes (ROG) haben die Energie- und PV-Branche verunsichert.

Rückbau von Wind- und Freiflächen-PV-Anlagen ist praktisch erprobt

Der Rückbau von Windenergieanlagen (WEA) und Freiflächenphotovoltaikanlagen (FFPVA) ist in der Praxis bereits erprobt.

Solarpaket I und II sollen 2023 in Gesetzgebung münden

Die DUH erwartet, dass beide Solarpakete 2023 in Gesetzgebungsverfahren münden und ihre Wirkung unmittelbar entfalten.

Staat ist zum Klimaschutz verpflichtet

Nach dem Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist der Staat zum Klimaschutz verpflichtet.

Staat sollte sich als Marktakteur im Energiemarkt verstehen

Der Staat versteht sich nicht als Marktakteur im Energiemarkt, obwohl er sich nach Ansicht der Einreichung als solcher sehen sollte.

Strategie sollte Energieimporte adressieren

Die PV-Strategie soll entweder in „Strategie Photovoltaik in Deutschland“ umbenannt werden oder auch den Ausbau der Solarenergie im Ausland für den deutschen Bedarf und importierte Energien behandeln.

Stromexport von Überschüssen wird schwieriger

Überschüsse lassen sich derzeit noch ins Ausland exportieren, doch mit dem Ausbau der Erneuerbaren in Nachbarländern sinkt deren Nachfrage zu den entsprechenden Zeiten.

Technische Ausstattung und Breitband als Digitalisierungsvoraussetzung

Eine ausreichende technische Ausstattung der Behörden und flächendeckender Breitbandzugang sind Grundvoraussetzung für Digitalisierung und damit Verfahrensbeschleunigung.

Text laienverständlich überarbeiten

Der Entwurf muss dringend sprachlich überarbeitet werden, damit er für Laien verständlich wird.

Verbandsstellungnahmen zur PV sind nicht repräsentativ für die Bevölkerung

Die Einreichung meint, Verbandsstellungnahmen zur Photovoltaik-Strategie spiegelten nicht das Interesse der Bevölkerung an mehr Klimaschutz wider, und die Regierung solle sich davon nicht beirren lassen.

Viele Betroffene erwarten gesetzgeberische Klärung

Die Sammlung häufiger Rechtsfragen der Clearingstelle zeigt, dass viele Einspeisewillige und Marktakteure eine Klärung durch den Gesetzgeber erwarten.

Wechselrichter fallen bei Netzausfall mit aus

Fast alle ein- bzw. dreiphasigen Netzwechselrichter, auch die meisten mit Speicher, benötigen ein stabiles Netz und speisen bei Netzausfall nicht mehr ein, obwohl PV-Leistung vorhanden ist.

Weiterbetrieb alter Anlagen öffentlich bewerben

Die Notwendigkeit und der Wert des Weiterbetriebs alter Anlagen soll wiederkehrend öffentlich kommuniziert werden.

Zielsystem 2045 muss vor den Umsetzungsschritten feststehen

Erst wenn das Zielsystem des Energiemarktes 2045 detailliert beschrieben ist, können die Programmschritte zu seiner Umsetzung gestaltet werden.

Zweifel an geringen Investitionskosten der elf Punkte der PV-Strategie

Es wird infrage gestellt, ob die elf Punkte des PV-Strategie-Entwurfs mit geringen Investitionskosten verbunden sind.

§ 2 EEG kann zu Nebeneffekten auf den städtischen Baumbestand führen

Das KNE (Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende) führt an, dass das in § 2 EEG verankerte hohe öffentliche Interesse am Ausbau erneuerbarer Energien unerwünschte Nebeneffekte auf den städtischen Baumbestand haben kann.

100-MW-Grenze mittelfristig an PPA-Entwicklung anpassen

Die 100-MW-Obergrenze soll mittelfristig (z.B. bis Ende 2027) auf einen Wert angepasst werden, bei dem die Ausschreibungen PPA-Entwicklungen und die Mobilisierung von Privatkapital nicht kannibalisieren.

2021: Wind und Solar 122 von 222 GW installierter Leistung

Wind und Solar stellten 2021 in Deutschland 122 GW (55 %) der insgesamt 222 GW installierten Leistung, Ende 2022 bereits 142 GW.

70 % der Jahresenergie fallen zwischen April und September an

Nach Angabe der Eingabe wird 70 % der jährlichen Energie einer Solaranlage zwischen April und September gewonnen.

Abnehmer zahlen wegen Risikoabschlägen unter dem fairen Wert

Industrielle Abnehmer und vor allem Stromkonzerne als Mittelsmänner zahlen meist deutlich weniger als den fairen Wert, da Liquiditätskosten, Preisrisiko sowie Profil- und Volumenrisiko abgezogen werden.

Abnehmerbonität begrenzt PPA-Angebot und stärkt Großkonzerne

Wegen der PPA-Laufzeiten von 10–15 Jahren sind PPAs für Banken in der Regel nur mit Großkonzernen mit externem Rating finanzierungsfähig, nicht mit Mittelständlern; das limitiert das PPA-Angebot und stärkt die Verhandlungsmacht der Großkonzerne, auch zulasten der PPA-Preise.

Abregeln verschwendet jährlich 6 Mrd. kWh

Durch Abregeln gehen in Deutschland jährlich etwa 6 Milliarden kWh Strom aus erneuerbaren Energien verloren.

Allgemeiner Verrechnungspreis nur mit Schutz vor politischer Einflussnahme

Eine allgemeine Vorgabe des Verrechnungspreises würde die Abrechnung vereinfachen, müsste aber vor politischer Einflussnahme geschützt werden.

Anbieterliste und Angebotsanfrage auf der digitalen PV-Informationsplattform

Die von der Stellungnahme vorgeschlagene digitale Plattform als zentrale Anlaufstelle für Informationen zur Solarstromnutzung könnte eine Auflistung der Solaranlagen-Anbieter enthalten, über die Angebote angefordert werden können.

Andere Handlungsfelder auch für Vertikal-PV-Hersteller wichtig

Beschleunigte Netzanschlüsse, Fachkräftesicherung, Förderung europäischer Produktion und Sicherung von IP-Rechten sind für Hersteller vertikaler PV ebenso wichtig wie für Dach-PV-Hersteller.

Angebote 45.000–57.000 € bei ca. 9.000 € Material

Der Autor hat Angebote von 45.000–57.000 € für eine 10-kWp-Anlage erhalten, während der Materialpreis inklusive Speicher bei etwa 9.000 € liegt.

Angebote für gleiche PV-Anlage liegen zwischen 20 und 35 TEUR

Der Einreicher berichtet, dass für dieselbe Anlage (PV, Wärmepumpe, Heizungssteuerung) Angebote zwischen 20 und 35 TEUR vorliegen.

Anlageneffizienz beeinflusst Energieverbrauch von Gebäuden maßgeblich

Neben dem Verhalten der Bewohnerinnen und Bewohner beeinflusst auch die Effizienz der Anlagentechnik den Energieverbrauch eines Gebäudes maßgeblich.

Annahme: 15 % der Wohnneubauten jährlich mit PV

Für die Prognose wird angenommen, dass jährlich 15 % aller Wohnneubauten mit PV-Anlagen errichtet werden, was dem aktuellen Niveau entspreche.

Anschlusspreise nach PPA-/Tarifende liegen unter dem ersten PPA

Die Strompreise, die Parkbetreiber nach Ende des initialen PPA oder Einspeisetarifs verlangen werden, werden unter dem Preis des initialen PPA liegen.

Ausbaupotenzial: 32 % am Gebäude (Dach 18 %, Fassade 14 %)

Das PV-Ausbaupotenzial in Deutschland liegt zu 32 % am Gebäude, davon 18 % Dach und 14 % Fassade, und ist damit neben Freiflächen das größte.

Ausgleichsenergie kostet nur 3–4 % des Börsenstrompreises

Die Ausgleichsenergiekosten betragen etwa 3–4 % des Börsenstrompreises und damit einen kleinen Teil der Eigenverbrauchsersparnis der Betreiber.

Ausschreibung 2. Segment Februar 2023 knapp an der Nachfragegrenze

In der Februar-Ausschreibung 2023 des 2. Segments lag das Gebotsvolumen bei 213 von 217 MW und der durchschnittliche Zuschlag bei 10,87 ct/kWh (Höchstwert 11,25 ct/kWh); das Angebot deckt die Nachfrage nur knapp.

Ausstattung der Genehmigungsbehörden ist Ländersache

Die Ausstattung von Genehmigungsbehörden und die Verfahrensorganisation liegen grundsätzlich in der Zuständigkeit der Länder.

Banken fordern bei Festpreiserlösen nur DSCR 1,15–1,20x

Banken verlangen für preislich fixierte Erlöse (PPA, Einspeisetarif) typischerweise nur Schuldendienstdeckungsgrade von 1,15–1,20x, was einen kleinen Puffer für Betriebsrisiken lässt.

Banken verlangen bei nicht fixierten Erlösen DSCR um 1,50x, mehr Eigenkapital

Banken setzen bei nicht preislich fixierten Erlösen Schuldendienstdeckungsgrade von etwa 1,50x an (statt 1,15–1,20x bei fixierten Preisen), sodass für diese Anteile deutlich mehr Eigenkapital nötig ist.

Baustoffindustrie will aus eigenem Antrieb zur Erneuerbaren-Stromerzeugung beitragen

Der Bundesverband Baustoffe – Steine und Erden gibt an, dass die Unternehmen der Baustoffe-Steine-Erden-Industrie aus eigenem Antrieb und im Einklang mit den gesetzlichen Klimazielen einen Beitrag zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien leisten wollen.

Begriff 'Intellectual Property' wohl falsch verwendet

Der Begriff 'Intellectual Property' wird im Strategieentwurf vermutlich nicht korrekt gebraucht; gemeint sein dürfte Erfahrung bzw. Know-how.

Behörden sollen Projektmanager-Funktion nutzen

Behörden müssen die Funktion des „Projektmanagers“ (z. B. Ingenieure für Verkehrsflüsse, Schallschutz) stärker in Anspruch nehmen.

Bei Flaute in Deutschland oft auch bei Nachbarn Wind- und Sonnenknappheit

Wenn in Deutschland kaum Wind weht oder wenig Sonne scheint, herrscht nach Darstellung der Stellungnahme sehr oft (nicht immer) dasselbe Phänomen bei den deutschen Nachbarn.

Beihilfefreie Finanzierung ist mit Beihilfen uneingeschränkt kumulierbar

Ein Pari-passu-Programm ist nach Ansicht der Stellungnahme mit späteren Maßnahmen wie einer OPEX-Förderung oder EU-Maßnahmen uneingeschränkt kombinierbar, weil beihilfefreie, marktmäßige Finanzierungen mit beihilfebehafteten Maßnahmen kumulierbar sind.

Beim Ausbau der Stromerzeugung wegen "dirty electricity" vorsichtig sein

Der Einsender fordert, bei der Stromerzeugung wegen des Themas "dirty electricity" (Störemissionen) Vorsicht walten zu lassen.

Bestandsparks akzeptieren Preise unter LCOE neuer Parks

Eigentümer bestehender Parks akzeptieren im Wettbewerb Preise unterhalb der LCOE neuer Parks, solange sie über den variablen Grenzkosten liegen, weil sie so einen Deckungsbeitrag zu den Fixkosten erzielen.

Betriebs- und Volkswirtschaft rechnen mit unterschiedlichen Zeiträumen

Nach Darstellung der Stellungnahme zur PV-Strategie 2023 berechnet die betriebswirtschaftliche Sicht die Rendite einer Investition über etwa 6 Jahre, die volkswirtschaftliche Sicht über 30 bis 50 Jahre.

BNetzA-Positionspapier ERD als Rückschritt im Gateway-Standardisierungsprozess

Der BSW bewertet das Positionspapier der Bundesnetzagentur zu energiewirtschaftlich relevanten Daten als deutlichen Rückschritt hinter die Ergebnisse des Gateway-Standardisierungsprozesses.

Brandenburg ist schon jetzt ein stark nachgefragter PV-Standort

Das Land Brandenburg stellt fest, dass es bereits heute ein sehr nachgefragter Standort für Photovoltaikprojekte ist.

Brandenburg will weiter maßgeblich zum Ausbau erneuerbarer Energien beitragen

Das Land Brandenburg erklärt, auch künftig maßgeblich zur Erreichung der Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien beitragen zu wollen.

BSW begrüßt Rechts- und Fachaufsicht des BMWK über das BSI

Der BSW begrüßt, dass nach dem GNDEW-Entwurf das BMWK die Rechts- und Fachaufsicht über das BSI für alle Aufgaben nach diesem Gesetz übernimmt.

Bund finanziert sich günstiger als EE-Anlagenbetreiber

Die Bundesregierung hat viel geringere Finanzierungskosten als die Betreiber von EE-Anlagen.

Bundesregierung soll sich an IEA-Empfehlungen halten

Die Bundesregierung sollte sich eher an den Empfehlungen und Einschätzungen der Internationalen Energieagentur orientieren.

Bundesweiter Richtwert oder Risikoübernahme des Bundes

Eine generelle Rückbau-Risikoübernahme des Bundes oder ein bekanntgegebener Richtwert (keine, 5 T€/MW oder 10 T€/MW) soll Genehmigungsbehörden Orientierung geben und die Planungssicherheit verbessern.

CAPEX-Förderung ohne Beihilfegenehmigung kurzfristig möglich

Das BMWK kann über bestehende Töpfe CAPEX-Maßnahmen ergreifen, die gestaltet werden können, ohne dass eine beihilferechtliche Genehmigung nötig ist, und diese schon im Frühjahr umsetzen.

CO2-Budget bei 1,7 °C in ca. 13 Jahren aufgebraucht

Bei linearer Absenkung der Emissionen von 2022 und Begrenzung auf 1,7 °C wäre Deutschlands CO2-Budget in etwa 13 Jahren aufgebraucht.

CO2-Einsparung durch Fördern und Fordern gegenüber Weiter So

Laut Modellrechnung spart „Fördern“ zusätzlich 2,5 Mio. t CO2-eq bis 2030 und 12 Mio. t bis 2050, „Fordern“ 5 Mio. t bis 2030 und 23 Mio. t bis 2050.

Datensatz betrachtet Gebotszonen: Spanien und Griechenland nicht einzeln auswertbar

Da der verwendete Datensatz Gebotszonen betrachtet, lassen sich Länder wie Spanien und Griechenland in der Potenzialauswertung des Positionspapiers nicht einzeln darstellen.

DC/AC/DC-Wandlung ist verlustbehaftet

Das Wandeln von DC zu AC und zurück zu DC verursacht Verluste, die Gleichstrom-Netze vermeiden würden.

Dekarbonisierungsstrategien von DE und FR unterscheiden sich fundamental

Die Dekarbonisierungsstrategien Deutschlands und Frankreichs unterscheiden sich nach Einschätzung der Einreichung fundamental.

Deutsche Strategie folgt IEA-Empfehlungen und REPowerEU

Die deutsche Dekarbonisierungsstrategie folgt in vielen Punkten den Empfehlungen der Internationalen Energieagentur (IEA) und dem REPowerEU-Plan.

Deutschland hat hohe Stromkosten

Deutschland hat neben Dänemark die höchsten Stromkosten für Industrie- und Einzelhandelskunden.

Deutschland trägt als Industrieland historische Verantwortung an der Klimakrise

Nach Auffassung der Stellungnahme trägt das industrialisierte Deutschland eine historische Verantwortung an der Klimakrise.

Drohende Stromlücke gefährdet Versorgungssicherheit

Laut McKinsey (März 2023) droht eine Stromlücke, die die Versorgungssicherheit gefährdet.

DWD: Erwärmung 3,1–4,7 °C bis 2071–2100

Die DWD-Langfristprognose 2022 (Szenario RCP8.5) zeigt für Deutschland im Zeitraum 2071–2100 einen Anstieg der bodennahen Temperatur von 3,1 bis 4,7 °C gegenüber 1971–2000.

Dynamische Strompreise nehmen Fahrt auf

Wegen der Negativpreise am Mittag werden dynamische Stromtarife für Haushalte und Mittelstand attraktiv und verbreiten sich, weil Haushalte Geräte mittags betreiben können.

Dynamischer Tarif liefert gute Ertragsprognose für die PV-Anlage

Ein PV-Anlagenbetreiber, der einen dynamischen Stromtarif mit App-Steuerung nutzt, erhält dadurch eine gute Prognose für den Ertrag seiner PV-Anlage.

EE-Anlagen werden nur für begrenzte Dauer errichtet

Windenergie- und Freiflächen-PV-Anlagen werden in der Regel nur für 20–25 (WEA) bzw. 30–35 Jahre (FFPVA) errichtet.

EEG 2023 § 80a Kumulierung schließt Zuschüsse aus

Nach EEG 2023 § 80a sind Investitionszuschüsse von Bund oder Land ausgeschlossen, wenn Zuschüsse plus Einspeiseerlöse die Erzeugungskosten überschreiten.

Effizienz der Energieproduktion wichtiger als die des Verbrauchs

Wichtiger als die Effizienz beim Energieverbrauch sei die Effizienz der Energieproduktion, gemessen am eROI (Energierendite).

Eichrechtliche Streitfragen bleiben ungeklärt oder werden je nach Land verschieden ausgelegt

Da die Eichbehörden föderal organisiert sind und keine bundesweite Behörde einheitlich entscheidet, bleiben eichrechtliche Streitfragen für Anlagenbetreiber (z. B. die Verrechnung von Messwerten) jahrelang ungeklärt oder werden je nach Bundesland unterschiedlich ausgelegt.

Eine PV-Anlage kostet leicht rund 30.000 € Investition

Nach Erfahrung des Verfassers kommen bei einer PV-Anlage leicht rund 30.000 € an Investitionskosten zusammen.

Einfache, vereinheitlichte Berechnungsmethoden

Kriterien und Berechnungen sollen so einfach sein, dass Baukosten und Förderhöhe schon in der Konzeptionsphase absehbar sind; bestehende Methoden (DGNB, BNB, CRREM) sollen zu einem einheitlichen CO2-Berechnungsmodul weiterentwickelt werden.

Einheitliche Obergrenze der MEltBauVO für alle Speichertechnologien unpassend

Nach Auffassung des BSW ist es nicht zielführend, in der MEltBauVO eine einzige Obergrenze für alle Speichertechnologien festzulegen.

Einsparungen mittelständischer Abnehmer könnten Garantiekosten tragen

Mittelständler haben typischerweise höhere Energiekosten als Großkonzerne, sodass genug Einsparpotenzial bestünde, um neben dem PPA-Preis auch die Kosten der Haftungsübernahme zu tragen.

Einstrahlung im Süden/Osten 5–10 % besser, Ausschreibungen konzentrieren sich dort

Die Einstrahlung im Süden und Osten Deutschlands liegt 5 bis über 10 % höher, weshalb sich die Zuschläge in BNetzA-Ausschreibungen auf diese Regionen konzentrieren.

Elektroschrott ist EU-weit der am stärksten wachsende Abfallstrom

Laut der Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie ist Elektroschrott der am stärksten zunehmende Abfallstrom in der EU, was sie als Hintergrund für die Entsorgung ausrangierter PV-Anlagen anführt.

Energetische Amortisation von PV-Anlagen beträgt etwa ein Jahr

Aktuelle Studien geben die energetische Amortisationszeit von PV-Anlagen mit etwa einem Jahr an.

Energie wird weltweit knapper und teurer

Die Einreichung stellt fest, dass Energie weltweit eher knapp und teurer wird, und sieht darin den Kontext, in dem die Energiewende die Systemkomplexität erhöht.

Energiekrise und Ukraine-Krieg erhöhten Kostendruck und Spar-Bewusstsein der Mieter

Der BFW führt an, dass seit der Energiekrise und dem Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar 2022 der Kostendruck für Mieter stark gestiegen sei und das Bewusstsein für Energieeinsparungen deutlich zugenommen habe.

Energiewende bis 2050 kostet mehr als Klimawandelschäden bis 2100

Der Autor behauptet, die Energiewende bis 2050 werde wesentlich mehr kosten als die realistisch und zuverlässig vorhergesagten Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels bis 2100, und beruft sich dafür auf UN, IPCC, McKinsey, OECD und WoodMackenzie.

Energiewende gelingt laut Einreichung nur mit den Freien Berufen

Die Einreichung vertritt die Auffassung, dass das Ziel der Energiewende nur mit den Freien Berufen erreichbar sei, weil diese als Experten ihrer Disziplinen eine Einschätzungsprärogative hätten, etwa als Mitwirkende in Fachkommissionen.

Energiewende-Investitionen kosten private Haushalte 60.000–100.000 Euro

Laut einer Einreichung zum Entwurf der Photovoltaik-Strategie fallen für private Haushalte künftig Investitionen von 60.000–100.000 Euro an (u. a. PV-Anlage, Wärmepumpe, E-Auto, Dach- und Heizungssanierung), was eine hohe finanzielle Belastung darstelle.

Energiewirtschaft größter Emittent in Deutschland

Die Energiewirtschaft ist in Deutschland der Sektor mit den höchsten Treibhausgasemissionen.

Enge Verzahnung digitaler Datenzugänge mit dem Daten-Institut hebt Potenziale

Der ZVEH unterstützt ausdrücklich den Aufbau des Daten-Instituts und hält eine enge Verzahnung der geforderten Anreize und Regulierungen für diskriminierungsfreien Datenzugang mit diesem Institut für geeignet, Potenziale zu heben.

Erlösabschöpfung: geringe Summen, hoher Aufwand, Investitionsunsicherheit

Die Erlösabschöpfung bringt nach Darstellung des BSW nur geringe Abschöpfungssummen, verursacht aber bürokratischen Aufwand und Investitionsunsicherheit, besonders bei PPA.

Erwartetes Altmodulaufkommen bis 2030

IRENA schätzt, dass weltweit bis 2030 zwischen 1,7 und bis zu 8 Millionen Tonnen Altmodule anfallen könnten.

EU-Ziele machen CO2-arme Wärmegewinnung wichtiger

Die jüngsten EU-Zielvorgaben zur emissionsfreien Wärmeversorgung in Gebäuden geben der CO2-armen bzw. -freien Wärmegewinnung neue Bedeutung.

EVUs, CDU und SPD leisteten jahrelang Widerstand gegen Erneuerbare

Die Energieversorgungsunternehmen sowie CDU und SPD haben nach Darstellung der Einreichung über Jahre Widerstand und Lobbyarbeit gegen den Ausbau erneuerbarer Energien geleistet.

Ex-post-Berichte reichen als Monitoring nicht, Echtzeit nötig

Die bisherige Ausbaubetrachtung im Nachhinein in den EEG-Erfahrungsberichten ist als Monitoring unzureichend; der PV-Ausbau sollte nahezu in Echtzeit beobachtet werden.

Fachaustausch im Bund-Länder-Gesprächskreis wird befürwortet

Das Umweltministerium Baden-Württemberg befürwortet ausdrücklich den in der Photovoltaik-Strategie vorgesehenen Austausch auf Fachebene im Bund-Länder-Gesprächskreis.

Fassaden-PV bisher nur 0,1 % der PV-Leistung

Fassaden-PV macht bislang nur etwa 0,1 % der installierten PV-Leistung in Deutschland aus.

Fehlende Eintragungsanreize würden die Systembilanz beeinträchtigen

Der BDEW geht davon aus, dass ohne Anreize zur Eintragung im Marktstammdatenregister negative Auswirkungen auf die Systembilanz (Bewirtschaftung des Differenzbilanzkreises) auftreten.

Feld zu Netzbetreiber-Zahlungen wieder ins Marktstammdatenregister aufnehmen

Der BSW-Solar empfiehlt, das Feld „Werden aktuell für die Solaranlagen Zahlungen des Netzbetreibers in Anspruch genommen?“ (Ja/Nein) wieder ins Marktstammdatenregister aufzunehmen, um förderfreie Anlagen abzugrenzen.

Finanzielle Sicherheitsleistungen sichern Pflege bei Betreiberwechsel

Hinterlegte finanzielle Sicherheitsleistungen sollen die Pflegegrundsätze, Monitoring oder Zertifizierung auch bei Betreiberwechsel gewährleisten.

FIPV in der Energiesystemmodellierung abbilden

Der hochgerechnete Beitrag fahrzeugintegrierter PV soll in der Energiesystemmodellierung berücksichtigt werden.

FIW-Studie: Barwertmethode, 2 % Zins, 1,5 % Inflation, 50 Jahre

Die im Beitrag zitierte FIW-Studie (FO 2020-08) zu PV auf sanierten Dächern ermittelt künftige Kosten mit der Barwertmethode bei 2 % kalkulatorischem Zins, 1,5 % konstanter Inflationsrate und 50 Jahren Nutzungsdauer.

FIW-Studie: Baupreissteigerung 3 % pro Jahr nach BKI-Index

Die FIW-Studie nimmt eine allgemeine Preissteigerung von 3 % jährlich an, angelehnt an den Baupreisindex des Baukosteninformationszentrums (BKI), und berücksichtigt den Baukostenanstieg seit 2021 nicht.

FIW-Studie: Dachsanierung in Szenarien Fördern/Fordern 3,5 bzw. 7 Mrd. € teurer

Laut dem in der Stellungnahme zitierten FIW-Bericht betragen die Gesamtkosten der Dachsanierung (2020–2050) im Szenario „Weiter So“ knapp unter 60 Mrd. €, im Szenario „Fördern“ rund 63,5 Mrd. € und im Szenario „Fordern“ rund 67 Mrd. €, also rund 3,5 bzw. 7 Mrd. € Mehrkosten gegenüber „Weiter So“ wegen der größeren energetisch sanierten Dachfläche.

Flexibilitätsanforderungen für Erneuerbare kurzfristig definieren

Die Flexibilitätsanforderungen aus den Ausbaupfaden der Erneuerbaren in Deutschland sollten nach Auffassung des BDEW kurzfristig definiert werden, um das Stromsystem effizient zu integrieren und zu dekarbonisieren.

Flexible Verbraucher mindern den PV-Kannibalisierungseffekt, heben ihn nicht auf

Die Zunahme flexibler Verbraucher wie H2-Elektrolyse, E-Mobilität und Wärmepumpen wird den Kannibalisierungseffekt bei PV-Strom nach Ansicht der Stellungnahme zwar mindern, aber nicht beseitigen.

FNN-Vorstand und Forum überwiegend aus der Energiewirtschaft besetzt

Der Vorstand des FNN (Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE) und die stimmberechtigten Forumsmitglieder stammen überwiegend aus der Energiewirtschaft.

Förderanforderungen auf messbare physikalische Parameter stützen

Der BFW fordert, dass die Anforderungen für eine Förderung von Neubau und Bestandssanierung auf messbaren (physikalischen) Parametern beruhen, um Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Förderkürzungen 2022 haben Vertrauen gekostet

Die Förderkürzungen und -stopps des Jahres 2022 haben die Immobilienbranche verunsichert und viel Vertrauen gekostet.

Fragmentierter Erzeugermarkt schließt Preisabsprachen aus

Der Erzeugermarkt bei den Erneuerbaren ist überwiegend von kleinen Unternehmen geprägt, von denen keiner den Markt beherrscht, sodass Preisabsprachen nicht möglich sind und die Anbieter die Preiserwartungen als Orientierung nehmen.

Freiflächenprojekte meist von Großunternehmen, Dachanlagen von KMU/Genossenschaften

Nach Darstellung der Stellungnahme zur PV-Strategie setzen PV-Freiflächenprojekte in der Regel große Unternehmen um, während KMU und Energiegenossenschaften mehrheitlich Dachanlagenprojekte mit geringen finanziellen Ressourcen realisieren.

Frühere Beschleunigungskommissionen setzten meist beim Verfahrensrecht an

Die Änderungen und Ergänzungen der Kommissionen zur Verfahrensbeschleunigung der letzten 25 Jahre (z. B. Ludewig-Kommission) richteten sich meist an die verfahrensrechtliche, nicht an die materiell-rechtliche Seite.

Frühere Beschleunigungsreformen waren nur mäßig hilfreich

Die Änderungen und Ergänzungen der Kommissionen zur Verfahrensbeschleunigung der letzten 25 Jahre waren nach Einschätzung des Verfassers nur mäßig hilfreich.

Gas- und CO2-Einsparung durch höheren Autarkiegrad bis 2030

Laut Reker et al. können 2030 durch eine Steigerung des Autarkiegrades von Wind und PV um 300 Stunden pro Jahr bis zu 20 TWh Gas und 10 Mt CO2 jährlich eingespart werden.

Gebäudebestand großteils nicht mit Klimaneutralität 2045 vereinbar

Nach Darstellung des Fachverbands Mineralwolleindustrie (FMI) ist der Großteil des deutschen Gebäudebestands nicht mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 vereinbar.

Gebäudesektor verfehlte Emissionsziele 2022

Der Gebäudesektor hat nach Darstellung der Stellungnahme die Emissionsziele für das Jahr 2022 verfehlt.

Gebrauchte PV-Module kosten nur einen Bruchteil neuer Systeme

Ein gebrauchtes Solarmodul aus dem Sekundärmarkt kostet nach Darstellung der Stellungnahme nur einen Bruchteil dessen, was neue Systeme kosten.

Gesetzesinitiativen mit Praktikern statt allein auf Referentenentwürfe stützen

Gesetzesinitiativen sollten stärker in parteiübergreifender Arbeit im Bundestag zusammen mit Praktikern entwickelt werden, statt sich auf die Praxistauglichkeit von Referentenentwürfen aus den Ministerien zu verlassen.

Gewinnorientierte Energieakteure handeln zulasten des Allgemeinwohls

Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie 2023 hält es für belegt, dass diese Akteure seit Jahrzehnten zulasten des Allgemeinwohls handeln.

Globaler Zubau konzentriert sich auf Solar und Wind

Nach IEA-Daten konzentriert sich der globale Zubau von Kraftwerkskapazitäten stark auf Solar- und Windkraftwerke.

GNDEW-Entwurf: EEG-Änderungen (§§ 9, 10b, 100) schaffen neue Unsicherheit

Die im Entwurf des Gesetzes zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende (GNDEW) vorgeschlagenen EEG-Änderungen in §§ 9, 10b und 100 führen laut Stellungnahme zu neuer Unsicherheit, obwohl die Entkopplung des iMSys-Rollouts von der Markterklärung grundsätzlich mehr Planungssicherheit bringt.

Grafikdesigner und Erwachsenenpädagogen einbinden

Das Strategie-Team sollte Grafikdesigner und Erwachsenenpädagogen einbeziehen, um die Publikation laiengerecht zu gestalten.

Grundversorgungstarife variieren stark und sind teils sehr niedrig

Die Grundversorgungstarife in Deutschlands mehr als 800 Netzgebieten variieren stark und sind bisweilen sehr niedrig.

Guthabenmodell fördert Umdenken beim Verbrauch

Das Guthabenmodell führe idealerweise zu einem Umdenken im Stromverbrauch über das gesamte Jahr.

Handwerksbetriebe verlangen seit der Beschleunigung der Klimaziele überhöhte Preise

Der Einreicher berichtet, dass seit der beschleunigten Umsetzung der Klimaziele viele Unternehmen, insbesondere im Handwerk, nach seiner Einschätzung deutlich überhöhte Preise verlangen und an Förderprogrammen wie der BAFA-Förderung (35–50 %) mitverdienen.

Heimspeicher rechnet sich wirtschaftlich nicht

Bei etwa 925 Euro jährlicher Ersparnis und rund 20.000 Euro Anschaffungskosten (E3/DC S10 X) rechnet sich ein Heimspeicher für Bürger nicht.

Heizkosten 0,08 €/kWh mit 3 % jährlicher Steigerung angesetzt

Die Heizkosten werden für 2020 mit durchschnittlich 0,08 €/kWh angesetzt und steigen jährlich um 3 %.

Herstellerdatenmonopol behindert Wettbewerb bei Flexibilitätsanbietern

Dass Daten aus Heimspeichern nur beim Hersteller liegen, behindert nach Einschätzung von 50Hertz den Wettbewerb bei der Nutzung von Flexibilitäten und führt zu hohen Markteintrittsbarrieren sowie Lock-in-Effekten für Endkunden.

HKN-Pflicht für Grünstrom-Bezeichnung

Nach geltendem Recht darf Strom aus der eigenen PV-Anlage nur dann als Grün- oder Ökostrom bezeichnet werden, wenn Herkunftsnachweise im Register des Umweltbundesamts entwertet wurden.

Höhere Sicherheitsgebühr oft nicht tragbar für kleine Projektierer

Die höhere Sicherheitsgebühr bei Ausschreibungen ist nach Einschätzung der Stellungnahme vor allem für kleinere Projektierer und regionale Projekte oftmals nicht tragbar.

HPS verzeichnet seit Jahresbeginn weniger Anlagenverkäufe

Die HPS Home Power Solutions AG gibt an, seit Jahresbeginn 2023 weniger Solar-Wasserstoff-Anlagen verkauft zu haben, obwohl das Interesse grundsätzlich weiterhin hoch sei.

Innovationsausschreibung des EEG ist für NF-SDL der bessere Ansatz als Kraftwerksstrategie

Für die Beschaffung nicht-frequenzgebundener Systemdienstleistungen sei die Innovationsausschreibung des EEG der bessere Ansatz, weil eine Beschaffung über die Kraftwerksstrategie weder systemisch noch wirtschaftlich wünschenswert sei.

Institutionelle Investoren allokieren bereits relevant in Infrastruktur

Deutsche institutionelle Investoren haben über 5 % ihres Anlagevolumens in Infrastruktur allokiert, besonders stark in Erneuerbare Energien; Investmentfonds sind damit eine beachtliche Finanzierungsquelle.

Investitionskosten pro MW bei PV nur halb so hoch wie bei Wind

Die Investitionskosten (Baumasse) pro MW betragen bei PV nur etwa die Hälfte von Wind (PV 0,75 M€/MW, Wind 1,5 M€/MW).

Keine erhöhte Brandgefahr durch PV-Anlagen

Nach Aussage der Berliner Stadtwerke zeigen Daten der Gebäudeversicherer keine erhöhte Brandgefahr durch PV-Anlagen.

Kennzeichnung würde große Unternehmen überzeugen

Eine sichtbare Kennzeichnung des Grünstromverbrauchs würde vor allem große Unternehmen überzeugen, die Energiewende aktiv zu unterstützen.

KfW-Kreditzins liegt aktuell bei 4,15 % p. a. mit voraussichtlich steigender Tendenz

Die aktuellen Zinssätze der KfW-Kredite für PV-Anlagen liegen nach Darstellung der Stellungnahme bei 4,15 % p. a. und werden voraussichtlich steigen.

Klimafolgen gravierender als beim 1,5-°C-Ziel angenommen

Die zu erwartenden Klimafolgen für Deutschland und Europa sind wesentlich schwerwiegender, als es die Fokussierung auf das 1,5-°C-Ziel unterstellt.

Klimaschutz allein löst aktuelle Klimawandelprobleme nicht

Nach Auffassung der Stellungnahme lösen Klimaschutzmaßnahmen die aktuellen Probleme des Klimawandels wie Überflutung und Überhitzung nicht.

Klimaschutz allein löst akute Klimawandelprobleme nicht

Klimaschutzmaßnahmen lösen die aktuellen Folgeprobleme des Klimawandels wie Überflutung und Überhitzung nicht.

Klimaschutzinvestitionen senken langfristig Betriebskosten

Investitionen von Kommunen in den Klimaschutz würden langfristig zu einer Senkung der Betriebskosten beitragen.

Klimawandel und Wassermangel schädigen Agrarflächen, CO2-Emissionen steigen

Klimawandel und Wassermangel verursachen künftig immer größere Schäden auf Agrarflächen, was zu steigenden CO2-Emissionen aus diesen Flächen führt.

Kohle und Gas decken 60 % der globalen Stromnachfrage

Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie behauptet, die globale Stromnachfrage werde zu 60 % allein durch Kohle und Gas gedeckt.

Kohle, Öl, Gas decken ca. 80 % der weltweiten Energienachfrage

Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie behauptet, Kohle, Öl und Gas deckten aktuell etwa 80 % der weltweiten Gesamtenergienachfrage ab, in Europa etwa 70 %.

Konsultationszeit der PV-Strategie betrug zwei Wochen

Die Konsultationsfrist zur Photovoltaik-Strategie des BMWK betrug zwei Wochen.

Kostenvorgabe für Planungsbüros

Planungsbüros sollen eine Kostenvorgabe erhalten, um den Kostenaufwand zu senken.

Kritik an der Regierung prägt Meinung unabhängig von sachlichen Fakten

Der Autor meint, dass Vorwürfe aus Industrie und Wissenschaft, die Regierung sei unrealistisch und arrogant, die öffentliche Meinung unabhängig von sachlichen Fakten beeinflussen.

KSG-Emissionsziele erlauben mehr Emissionen als ein 1,5-Grad-Beitrag

Die im Klimaschutzgesetz festgelegten Emissionsziele sehen deutlich höhere Emissionen vor, als bei einem deutschen Beitrag zum 1,5-Grad-Ziel mit weltweit einheitlichen Pro-Kopf-Emissionen zulässig wären, die Ziele gelten daher als unzureichend.

Länderehrgeiz darf Ziele anderswo nicht senken

Erhöhte Anstrengungen einzelner Gebietskörperschaften sollen nicht zu Lasten der Ziele im übrigen Land gehen; dort soll die bundesweite Quote unvermindert weitergelten.

Landkreisen im weiteren Verfahren ausreichend Stellungnahmefrist geben

Die einreichende Stelle fordert, den Landkreisen in den weiteren Verfahren zur Photovoltaik-Strategie und zu kommenden Vorhaben ausreichend Zeit zur Stellungnahme zu geben, weil fundierte Stellungnahmen dieser Ebene mit kurzen Fristen nicht möglich seien.

Landwirtschaft hat bereits stark zu erneuerbaren Energien beigetragen

Die Landwirtschaft hat durch Investitionen in Bioenergie, Windkraft und Photovoltaik in den letzten Jahrzehnten einen großen Beitrag zur heutigen Versorgung mit erneuerbaren Energien geleistet.

Lastmanagement ökonomisch als Speicherkosten bewerten

Das saisonale Lastmanagement sollte ökonomisch bewertet und als „äquivalente Speicherkosten“ dargestellt werden, damit es mit Speichern vergleichbar ist.

Mainstream PV modules have a footprint of ~1,300 kg CO2-eq per kWp

Three mainstream PV modules (1 kWp) weigh 60 kg and have a carbon footprint of about 1,300 kg CO2-eq per kWp.

Manche Banken vermitteln keine PV-Finanzierungen wegen geringer Volumina

Manche Banken vermitteln keine Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen, weil die Finanzierungsvolumina für sie zu gering sind.

Markt hat in der Energiekrise funktioniert

In der Krise nach Russlands Angriff auf die Ukraine hat der Markt funktioniert: Engpässe erhöhten die Preise und senkten den Verbrauch.

Marktdesign-Prozess soll SINTEG-Erfahrungen nutzen

Im aktuellen Marktdesign-Prozess sollte auf die Erfahrungen der SINTEG-Projekte zurückgegriffen und das Thema Flexibilitäten umfassend angegangen werden; verwiesen wird auf die ENKO-Plattform als Flexibilitätsmarkt.

Marktstammdatenregister: Feld zu Netzbetreiber-Zahlungen entfiel mit 52-GW-Deckel

Laut BSW-Solar erschwert das Fehlen des mit der Abschaffung des 52-GW-Deckels entfallenen Felds zur Inanspruchnahme von Netzbetreiber-Zahlungen im Marktstammdatenregister die Auswertung des PPA-Bestands und -Zubaus.

Marktwert Solar fiel von August 2022 bis Januar 2023 um rund 70 Prozent

Der Marktwert Solar ist nach Angabe der Stellungnahme von 39,91 ct/kWh im August 2022 auf 12,29 ct/kWh im Januar 2023 gesunken.

Mehr Verschuldung durch Besicherung riskiert Fehlsteuerung zu Lasten der Steuerzahler

Eine über das übliche Maß hinausgehende Verschuldung durch Haftungsfreistellungen erhöht das Insolvenzrisiko der Projekte und könnte zu einer Fehlsteuerung zu Lasten des Steuerzahlers führen.

Merit-Order-Debatte beruht laut Einreichung auf Missverständnissen

Die Einreichung vertritt, dass die Diskussionen in der deutschen Öffentlichkeit und bei den EU-Behörden über Eingriffe in die Strompreisbildung nach dem Merit-Order-Prinzip auf grundlegenden Missverständnissen beruhen.

Mittags zeitweise 80 % des Stromverbrauchs durch PV gedeckt

An sonnigen Julitagen 2022 deckten PV-Anlagen mittags zeitweise 80 % des deutschen Stromverbrauchs.

Moderne Standardmodule erreichen bis zu 6.500 Pascal Belastbarkeit

Moderne Standardmodule erreichen laut der Stellungnahme eine Belastungsfähigkeit von bis zu 6.500 Pascal Wechsellast, während die Norm DIN EN IEC 61215 eine Mindestprüflast von 2.400 Pascal vorsieht.

Nationales PV-Konsortium einrichten

Die Einreichung schlägt vor, in der Photovoltaik-Strategie ein nationales PV-Konsortium einzurichten, das rasch Wirkung entfalten könnte.

Neben Klimaschutz sind Anpassungsmaßnahmen nötig

Die Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie fordert, parallel zu den Klimaschutzmaßnahmen Klimawandelanpassungsmaßnahmen zur sofortigen Minderung der genannten Probleme zu ergreifen.

Nettomessung ist in vielen Ländern üblich

In vielen anderen Ländern, etwa den Niederlanden, Dänemark, Italien und den USA, wird Nettomessung angewandt.

Netzengpassmanagement-Kosten steigen und werden über Netzentgelte umgelegt

Die Kosten für Netzengpassmanagement betrugen 2021 2,3 Mrd. Euro (2020: 1,4 Mrd.) und werden über die Netzentgelte abgerechnet.

Netzentgelt-Kalkulation basiert auf geschätzten Wiederbeschaffungskosten

Die Kalkulation der Netznutzungsentgelte, die auf Abschreibungen auf Basis geschätzter Wiederbeschaffungskosten beruht, belastet nach Ansicht des Einreichenden die Verbraucher mit fiktiven Kosten.

Neue PV-Anlagen erhalten meist Hybridwechselrichter

Neue PV-Anlagen werden derzeit in den allermeisten Fällen mit einem Hybridwechselrichter ausgestattet, an den sich ein Batteriesystem anschließen lässt.

Neue PV-Systeme sind heute auch in Bau- und Supermärkten erhältlich

Neue Photovoltaik-Systeme werden heute sogar in Bau- und Supermärkten verkauft.

Nicht realisierte Anlage schadet Klimazielen mehr als verspätete

Eine wegen Pandemie oder Ukrainekrise nicht realisierte EEG-Anlage ist für die Klimaziele deutlich schlechter als eine später realisierte.

Niederlande führen beim PV-Zubau mit 0,23 kW je Einwohner

Die Niederlande liegen beim jährlichen PV-Zubau mit 0,23 kW je Einwohner an der Spitze, obwohl sie die höchste Einwohnerdichte der betrachteten Länder haben.

Niedersachsen plant 65 GW installierte PV bis 2035

Das Land Niedersachsen plant, die installierte Photovoltaik-Leistung bis 2035 auf 65 GW auszubauen.

Niedrige Gebote beruhen auf PPAs

Gebote in den EEG-Ausschreibungen sind nur wegen der Verbindung mit PPAs niedrig.

Ohne Wohnungseigentümer und WEGs gelingt die Klima- und Energiewende nicht

Ohne die Wohnungseigentümer*innen und Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) wird es nach Darstellung der Einreichung keine Klima- und Energiewende geben.

Online-Version statt gedruckter Broschüre

Statt einer gedruckten Broschüre sollte eine allgemein zugängliche Onlineversion bereitgestellt werden, in die Neuerungen sofort eingepflegt werden können.

Open-Source-Referenzimplementierung begleiten

Die Spezifikation könnte von einer Open-Source-Referenzimplementierung mit permissiver Lizenz begleitet werden, was zusätzliche Wertschöpfung durch Softwareentwickler nicht ausschließt.

Optimaler Anteil vertikaler PV 70–80 %

In einem kosten- und CO2-optimierten künftigen Energiesystem beträgt der Anteil vertikaler PV an der Gesamt-PV-Leistung laut Chudinzow et al. und Reker et al. 70–80 %.

Pauschalvergütung ist für den Steuerzahler aufkommensneutral

Der Ersatz kommunaler Förderungen durch eine Einspeisepauschale ist für den Steuerzahler nach Einschätzung des Verfassers aufkommensneutral.

Politik soll die gemeinsamen Schritte für den Klimaschutz vermitteln

Die Stadtwerke München fordern, dass die Politik allen Beteiligten vermittelt, dass die notwendigen Schritte zur Erreichung der Klimaschutzziele gemeinsam getan werden müssen.

Potenzial auf versiegelten Flächen ist viermal so groß wie nötig

Das PV-Potenzial auf bereits versiegelten Flächen ist etwa viermal so groß wie für eine erfolgreiche Energiewende erforderlich.

Potenzial hat dreistelliges Milliarden-Umsatzvolumen

Das potenzielle Umsatzvolumen des europäischen PV-Ausbaus liegt im dreistelligen Milliardenbereich und zeigt die große wirtschaftliche Bedeutung.

PPA-Preis orientiert sich am PV-Marktwert

Der Marktpreis für Strom aus PV-Parks orientiert sich am PV-Marktwert, weil Abnehmer sich alternativ am Spotmarkt mit demselben Profil versorgen könnten; dieser „faire Wert“ ist zugleich die Zahlungsobergrenze industrieller Abnehmer.

PPA-Stakeholderdialog des BMWK fand bislang nicht statt

Der vom BMWK im Februar 2022 in einem Fachgespräch zu Photovoltaik angekündigte separate Stakeholderdialog zu den PPA-Rahmenbedingungen hat nach Darstellung des BSW ein Jahr später noch nicht stattgefunden.

PPAs gehören zu jedem Solarpark, auch mit EEG-Zuschlag

PPAs sind heute Bestandteil jedes Solarparkprojekts, auch solcher mit Zuschlag in einer EEG-Ausschreibung.

Präklusion ist verwaltungsrechtlich bereits praktiziert

Präklusionsregeln für Fachbehörden sind verwaltungsrechtlich möglich, wie bestehende Regelungen in BImSchG, BBergG und Muster-BO zeigen.

Praxiswissen im KiB-Netzwerk fehlt oft in Politik, Think Tanks, Ministerien

Nach Darstellung des Vereins Klimaschutz im Bundestag (KiB) verfügt sein Netzwerk über viel Praxiswissen, das in Politik, bei beratenden Think Tanks oder in Ministerien oft fehlt.

Preisgrenze würde Anbieter zu günstigeren Preisen anregen

Eine 400-Euro-Grenze würde Anbieter dazu animieren, die Anlagen günstiger anzubieten.

Private Energiewende-Investitionen belasten Altersersparnisse und Budget

Nach Darstellung der Einreichenden erfordert die Finanzierung von Investitionen privater Haushalte in Energiewende-Maßnahmen wie PV-Anlage, Wärmepumpe und Heizungstausch den Rückgriff auf Altersersparnisse sowie teilweise Kredite bei steigenden Zinsen, sodass weniger Geld für den täglichen Bedarf bleibt.

Produkt-Stammdaten früh und diskriminierungsfrei zugänglich machen

Für die E-Handwerke sollen Produkt-Stammdaten bereits im ersten Prozessschritt sowie medienbruch- und diskriminierungsfrei zugänglich sein, damit ein volldigitalisierter Workflow gelingt.

Prognose: 1 Mio. Tonnen Altmodule jährlich bis 2030

Die Menge ausrangierter Solarmodule in Deutschland wird laut Prognosen bis 2030 auf 1.000.000 Tonnen jährlich steigen.

Projekte über 20 MW: höhere Sicherheitsgebühr bei der BNetzA

Wer 2023 mit einem Projekt über 20 MW an einer Ausschreibung teilnehmen will, muss laut der Stellungnahme das Risiko der höheren Sicherheitsgebühr bei der Bundesnetzagentur eingehen.

PTB für einheitliche eichrechtliche Klärung nicht ausreichend kompetent

Die Stellungnahme hält die Physikalisch-Technische Bundesanstalt nicht für ausreichend kompetent, um eichrechtliche Vorgaben im Energiebereich bundesweit einheitlich zu entscheiden und darüber zu informieren.

PV erhöht Brandrisiko bei fachgerechter Installation nicht

PV-Module sind nach IEC 61730 zertifiziert (Glas-Glas schwerentflammbar) und erhöhen laut Praxiserfahrung bei fachgerechter Planung und Installation das Brandrisiko nicht wesentlich.

PV hat geringen Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad von PV liege bei ca. 24 %, ca. 75 % der theoretischen Energieernte gingen verloren.

PV konkurriert nicht relevant mit CO2-Senke Wald

Ein Hektar Wald speichert etwa 11 t CO2/Jahr, eine PV-Anlage auf derselben Fläche spart bei Ersatz von Braunkohlestrom etwa 1093 t CO2/Jahr ein.

PV-Anlagen sind ein Brandrisiko

Solarmodulanlagen sind elektrische Geräte und stellen ein Brandrisiko für Gebäude dar, das sich durch ordnungsgemäße Installation, Nutzung und Wartung nur verringern, nicht ausschließen lässt.

PV-Anlagen sollten möglichst einfach aufgebaut sein, da Technik Ausfälle erhöht

Der Einsender fordert einen möglichst einfachen Aufbau von PV-Anlagen und begründet dies damit, dass jede unnötige Technik die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhe.

PV-Ausschreibung: Zuschlag auf Höchstwert von 8 auf 25 Prozent erhöhen

Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) empfiehlt, in den PV-Ausschreibungen des EEG den Zuschlag auf den ausschreibungsspezifischen Höchstwert des 1. Segments von 8 auf 25 Prozent zu erhöhen, damit kurzfristige Preissteigerungen schneller abgefedert werden können.

PV-belegte Dachfläche steigt von ca. 250 auf 600 Mio. m²

Die kumulierte reine PV-Fläche wächst von ca. 150 auf gut 350 Mio. m², die durch PV belegte Dachfläche von rund 250 auf 600 Mio. m² bis 2050, unabhängig vom Szenario.

PV-Kostenannahmen decken sich mit RWTH Aachen und Fraunhofer ISE

Die in einer Marktrecherche ermittelten mittleren Kosten für PV-Anlage und Batterie stimmen nach Angabe der Studie mit Ergebnissen der RWTH Aachen und des Fraunhofer ISE überein.

PV-Module degradieren weniger als zugesagt

Die vertraglich angekündigten Degradationsraten von PV-Modulen wurden in der Regel unterschritten; viele im Jahr 2000 installierte Module liefern noch ausreichend Leistung.

PV-Module, auch Glas-Glas, sind keine Brandschutzgefahr

Nach Darstellung von Solarwatt stellen PV-Module, insbesondere Glas-Glas-Module, keine Gefahr im Sinne des Brandschutzes dar.

PV-Potenzial Europas: grober, pragmatischer Ansatz auf Basis der Langfristszenarien

Das der Stellungnahme beigefügte Positionspapier ermittelt das europäische PV-Potenzial mit einem pragmatischen Ansatz auf Basis der Langfristszenarien und nennt das Ergebnis ein grobes Potenzial für den Ländervergleich.

Qualitätssicherung verringert Abweichung zwischen Planung und Praxis

Ausgebaute baubegleitende Qualitätssicherung würde die Abweichung zwischen Planungs- und Praxiswerten minimieren.

Rechtlich nur aufdrängende Alternativen zu prüfen

Die Gemeinde muss nur sich aufdrängende oder naheliegende, planzielkonforme Alternativen abwägen; die Pflicht folgt aus dem Proportionalitätsgebot, und abwägungsfehlerhaft ist die Planung nur bei offenbar übergangenen Alternativen.

Reduzierte Netzentgelte ohne Reform (wie in Österreich) ablehnen

Reduzierte Netzentgelte zur Förderung, wie sie etwa in Österreich bestehen, werden ohne eine entsprechende Netzentgeltreform abgelehnt.

Regelenergiemärkte: Einbindung dezentraler Einheiten wegen Qualifizierung unwirtschaftlich

Wegen der Qualifizierungsvorschriften ist die Einbindung vieler dezentraler Einheiten in die klassischen Regelenergiemärkte nach Darstellung der Stellungnahme nicht wirtschaftlich abbildbar.

Reichweite von Faktenchecks wie pv-fakten.de stärken

Die Reichweite bestehender Faktenchecks wie pv-fakten.de des Fraunhofer ISE sollte gesteigert werden.

Roadmap Systemstabilität in Solarpaket II

Die Ergebnisse des dena-Prozesses „Roadmap Systemstabilität“ sollen in das Solarpaket II aufgenommen und mit ihm verzahnt werden.

Rolle des Staates in der Energiewirtschaft nicht definiert

Die Strategie definiert nicht die Rolle des Staates in der Energiewirtschaft, auch nicht als Marktakteur auf kommunaler, Landes- und Bundesebene.

Rückbausicherheiten binden für den PV-Zubau ca. 3 Mrd. € Kapital

Für den angenommenen PV-Zubau bis 2040 wird laut der Stellungnahme eine Kapitalbindung in Rückbausicherheiten von etwa 3 Mrd. € erwartet.

Rund 40 % der Fassadenflächen für PV geeignet

Schätzungen zufolge sind rund 40 Prozent der Fassadenflächen des Gebäudebestands technisch geeignet, um sinnvoll PV-Module aufzunehmen.

Saisonales Lastmanagement wirkt auf Wettbewerbsfähigkeit der Industrie

Ein saisonales Lastmanagement industrieller Großverbraucher, bei dem Prozesse nur bei ausreichendem Stromangebot laufen, wirkt sich auf deren internationale Wettbewerbsfähigkeit aus.

Sehr niedriger Strompreis setzt Fehlanreize beim Stromverbrauch

Der durch fehlende Kapitalkostenumlage sehr niedrige Strompreis erzeugt Fehlanreize für den Stromverbrauch.

Seit erstem BMWK-Gespräch (2. März 2022) über ein Jahr vergangen

Nach Angabe des bne ist seit dem ersten Gespräch im BMWK zum Thema am 2. März 2022 mehr als ein Jahr vergangen.

Sektorenbetrachtung verschiebt Emissionen der grauen Energie

Die mit hohen Bauteilanforderungen exponentiell steigende graue Energie wird der Industrie statt dem Gebäudesektor zugerechnet, die starre Sektorenbetrachtung verschiebt also nur Emissionen.

Sektorkopplung erhöht Konzessionsabgaben-Aufkommen

Mit zunehmender Sektorenkopplung steigt der Stromverbrauch für Verkehr und Heizung und damit die kommunale Konzessionsabgabe, besonders bei Umstellung von Ölheizungen.

Siedlungsgebiete: Ort von Bevölkerung und wachsendem Strombedarf

In Siedlungsgebieten leben und arbeiten über 77 % der deutschen Bevölkerung, und der Strombedarf wächst dort stetig, auch durch den Ersatz fossiler Brennstoffe für Verkehr und Klimatisierung.

Simulation unterschätzt Vorteil größerer Anlagen

Die Berechnung mit PVSOL berücksichtigt Wärmepumpensteuerung und bidirektionale Elektroautos nicht und unterschätzt daher den Vorteil der größeren Anlage.

Solar-Nutzungsgrad in Deutschland nur ca. 11 %, im Winter 0–2 %

Solaranlagen in Deutschland haben im Jahresdurchschnitt einen natürlichen Nutzungsgrad von etwa 11 %, im Winter über Wochen nur 0–2 %.

Solaranlagen sind teuer (500–1500 Euro)

Mobile Solaranlagen kosten je nach Hersteller 500 bis 1500 Euro und zählen damit zu den teuren Investitionen im Garten.

Solarverband-Mitglieder sind überwiegend Installateure und Projektentwickler

Die Mitgliedsfirmen der Solarverbände sind der Einreichung zufolge in der großen Mehrheit Installateure und Projektentwickler und keine Hersteller von Anlagenkomponenten.

Speicherkapazität sagt nichts über Brandgefahr oder Brandlast aus

Die elektrische Speicherkapazität eines Batteriespeichers lässt nach Darstellung der Einreichung weder Rückschlüsse auf die Produktsicherheit (Brandgefahr) noch auf die Brandlast im Brandfall zu.

Stand-by-Verbrauch der Wechselrichter ist sehr gering (ca. 4,4 kWh/Jahr)

Wechselrichter bis 30 kWp haben meist 1 Watt Stand-by-Verbrauch, was bei 12 Stunden täglich rund 4,4 kWh pro Jahr ergibt, oft weniger wegen Nachtabschaltung.

Stromtransport 10–20-mal teurer als Gastransport

Die Transportkosten elektrischer Energie sind je übertragener TWh 10- bis 20-mal höher als die von Methan oder Wasserstoff.

Studie betrachtet graue Energie von Dach und PV-Anlage nicht

Die zitierte Studie (FIW-Bericht) berücksichtigt bei der Ermittlung der CO2-Emissionen den indirekten Energiebedarf (graue Energie) der Dachkonstruktion und der PV-Anlage nicht.

Stufenmodell zur CO2-Kostenaufteilung nicht praktikabel und nicht zielführend

Der BFW hält das vorgelegte Stufenmodell zur Aufteilung der CO2-Kosten weder für praktikabel noch für zielführend.

SWM: Ökostrom-Ausbau in München nach 2025 bis auf 8,4 TWh bis 2050

Die SWM geben in ihrer Position zum PV-Ausbau an, ihr für 2025 erwartetes Ökostrom-Ziel von rund 7 TWh (so viel wie München verbraucht) zu erreichen und den Ausbau eigener Erzeugungsanlagen bis 2050 auf bis zu 8,4 TWh fortzusetzen, um den steigenden Strombedarf regenerativ zu decken.

Systemdienstleistungen über Innovationsausschreibung beschaffen prüfen

Geprüft werden sollte, ob nichtfrequenzgebundene Systemdienstleistungen über die Innovationsausschreibung wettbewerblich beschafft werden können, da sie nach der Strommarktbinnenrichtlinie vorrangig marktlich zu beschaffen sind.

Technische Maßnahmen mindern Batteriespeicher-Brandgefahr effektiver als bauliche

Zur Minderung der Brandgefahr von Batteriespeichern sind nach Darstellung der Stellungnahme viele technische, in produktspezifischen Sicherheitsnormen geprüfte Maßnahmen deutlich effektiver als die baulichen Anforderungen der MEltBauVO.

Test in einer PV-Modellregion vor landesweiter Einführung

Das Vorgehen soll zunächst in einer Modellregion ("Vechta-Modell") erprobt und danach landesweit etabliert werden.

Teure Reparaturen nach Garantieende

Nach Ablauf der 10-jährigen Herstellergarantie können Bauteiltausch und Serviceeinsatz mit 2.000–3.000 Euro für Kunden teuer werden.

Thermodynamik: Komplexität senkt Netto-Energieeffizienz

Nach den Gesetzen der Thermodynamik führt eine höhere Komplexität der Energiebereitstellung stets zu geringerer Netto-Energieeffizienz und trägt indirekt zur Wärmeabgabe in die Biosphäre bei.

Thüringen: Verdreifachung braucht rund 4.140 MW Zubau in sieben Jahren

Laut dem Thüringer Umweltministerium müssen in Thüringen für eine Verdreifachung der installierten Photovoltaik-Leistung innerhalb von sieben Jahren rund 4.140 MW zugebaut werden, etwa 590 MW pro Jahr.

Thyssenkrupp: klimaneutraler Stahl verzehnfacht den Energiebedarf

Als Beispiel für den steigenden Bedarf wird angeführt, dass sich der Energiebedarf des Duisburger Stahlwerks bei klimaneutraler Produktion von 4,5 auf 45 TWh verzehnfacht.

TÜV/Fraunhofer-Studie als umfassendste Brandschutzstudie

Die Studie von TÜV Rheinland und Fraunhofer ISE ist die nach Wissen des Verfassers umfassendste Untersuchung zum Brandschutz bei PV-Anlagen.

Über 95 % der EE-Anlagen sind an Verteilnetze angeschlossen

Nach Angabe der Stellungnahme sind über 95 Prozent der Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien an die Stromverteilnetze angeschlossen.

Übergang von Betriebskosten- zu Investitionskostenförderung

Bei der PV-Förderung sollte von der Förderung der Betriebskosten zu einer Förderung der Investitionskosten übergegangen werden.

Übergreifende Projektleitung für digitale Energiewende-Infrastruktur einrichten

Zur Erreichung der Zielbilder der PV-Strategie des BMWK sollte nach Ansicht des Einreichers eine übergreifende Projektleitung für den Ausbau der digitalen Energiewende-Infrastruktur geschaffen werden.

Übersichtstabelle: Regeln nach Anlagenkapazität

Es sollte eine Tabelle oder ein Schaubild ergänzt werden, das auf einen Blick zeigt, welche Kombination von Regeln für welche Ausbaukapazität gilt.

Umweltverbände: Suffizienz-Vorstellungen gehen weiter als politisch gewollt

Die Windland Energieerzeugungs GmbH meint, Umweltverbände vertreten oft weitreichende Vorstellungen mit größerem Gewicht auf Suffizienz, als die Mehrheit der Politik durchzusetzen bereit sei.

Unterlassene Investitionen drohen Immobilien zu entwerten

Werden Investitionen in erneuerbare Energien unterlassen, droht den Immobilien der Einrichtungen langfristig ein Wertverlust.

Ursache sind Terminmarkt-Margen, nicht Merit-Order

Das Problem hoher Strompreise liegt nicht in der Merit-Order, sondern in hohen Margen auf den Terminmärkten durch hohe Volatilität.

US-IRA löste rasch Investitionen aus

Die im US-Inflation Reduction Act vorgesehenen Steuergutschriften haben bereits nach wenigen Wochen Investitionen in deutlichem Umfang ausgelöst.

Verbraucherschutz-Hintergrund des PPA-Verbots für Endkunden

Das Verbot langfristiger Verträge für Endverbraucher dient wohl dem Schutz vor Knebelverträgen und vor preisgekoppelten fossilen Bezugsverträgen mit erhöhtem Preisrisiko.

Verbrauchsangaben für Elektroautos lassen vorgelagerte Schritte außer Acht

Bei der Angabe des Energieverbrauchs eines Elektroautos werden alle Schritte außer den beiden letzten nicht berücksichtigt, obwohl Gewinnung, Übertragung und Umwandlung der Sonnenenergie nicht kostenlos sind.

Verfahrensschritte auf eine Auslegung reduzieren

Die Verfahrensschritte könnten auf eine einzige Auslegung reduziert werden, bei der alle beteiligten Stellen verpflichtend Stellung nehmen müssen.

Verkehrssektor verfehlt Emissionsziele des Klimaschutzgesetzes deutlich

Nach Auffassung der Stellungnahme verfehlt mindestens der Verkehrssektor die im Klimaschutzgesetz verankerten Emissionsziele deutlich, was für die PV-Strategie des BMWK relevant sei.

Verpflichtende Gemeindeabgabe von 0,2 ct/kWh

§ 6 EEG soll weiterentwickelt werden, mit einer verpflichtenden Gemeindeabgabe von mindestens 0,2 ct/kWh für geförderte und nicht geförderte Anlagen.

Verzögerungen verursachen Stromkosten und CO2-Emissionen

Die Verzögerung verursachte beim Landwirt über 25.000 € Stromkosten und über 40 t CO2-Emissionen; es handle sich vermutlich um einen von mehreren tausend ähnlichen Fällen.

Vision 2035: Deutschland als Vorreiter beim PV-Zubau pro Einwohner

Die Vision 2035 der PV-Strategie soll formulieren, dass Deutschland beim Zubau in Wp pro Einwohner Vorreiter in Europa ist.

Vorfinanzierung bis zur ungewissen Baugenehmigung gilt als hohes Verlustrisiko

Eine kostenintensive Vorfinanzierung bis zu einer ungewissen Baugenehmigung wird als hochriskant eingeschätzt, weil die aufgewendeten Mittel bei Nichtgenehmigung verloren wären.

Wettbewerbsfähigkeit bei Bewertung des saisonalen Lastmanagements mitbetrachten

Bei der ökonomischen Bewertung von saisonalem Lastmanagement als Speicheräquivalent soll die internationale Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Industrie mitbetrachtet werden.

WHG-Änderung durch Sofortmaßnahmen-Gesetz erst seit 01.01.2023 in Kraft

Die Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes durch das Gesetz zu Sofortmaßnahmen für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien (BGBl. I S. 1237) ist erst zum 01.01.2023 in Kraft getreten.

Wind und Solar decken nur ca. 5 % der Primärenergienachfrage

Wind und Solar deckten nur etwa 5 % der Primärenergienachfrage von rund 3.400 TWh.

Wind und Solar deckten 2021 nur ca. 28 % des Strombedarfs

Wind und Solar deckten 2021 etwa 28 % des Strombedarfs, der mit rund 600 TWh seit 20 Jahren nahezu konstant ist.

Wind und Solar haben einen eROI im einstelligen Bereich

Die Stellungnahme behauptet, Wind- und Solarstrom erreichten beim Energy Return of Energy Invested (eROI) nur einen sehr geringen, einstelligen Wert.

ZIA bekennt sich zum Pariser Abkommen und unterstützt die Klimaschutzziele

Der ZIA erklärt in seiner Stellungnahme zur Photovoltaik-Strategie 2023, er bekenne sich zum Pariser Klimaschutzabkommen und unterstütze die Bundesregierung bei der Erreichung der deutschen Klimaschutzziele.

Ziel 6: Transparenz durch öffentliche Regulierungssitzungen

Arbeitssitzungen zur Diskussion und Abstimmung von Regulierungsstandards (Richtlinien, Gesetze, Abstimmungen mit der Industrie) sollen öffentlich im Phoenix-Kanal übertragen werden.

Ziel jenseits der Treibhausgasneutralität im Stromsektor bis 2035

Klima- und ressourcenpositives Wirtschaften ermöglicht eine Zielsetzung über die Treibhausgasneutralität im Stromsektor bis 2035 hinaus.

Zubaugrenze 1,5 GW für Vergütungskürzung anheben/streichen

Die Grenze von 1,5 GW jährlichem Zubau, ab der die EEG-Vergütung monatlich gekürzt wird, soll um das Fünffache erhöht oder gestrichen werden.

Zuschläge in Hessen und Rheinland-Pfalz 2022 durch Limits verhindert

In der letzten Ausschreibungsrunde 2022 konnten in Hessen und Rheinland-Pfalz wegen zu knapper Länderlimits keine Zuschläge mehr vergeben werden.

ZVEH-Umfrage 2021: In 42,1 % der Gebäude zu wenig Stromkreise

Laut einer ZVEH-Umfrage vom Frühjahr 2021 meldeten die befragten Elektrobetriebe, dass in 42,1 % der Gebäude zu wenig Stromkreise vorhanden waren.

ZVEH-Umfrage 2021: In ca. 50 % der Fälle fehlende Breitbandverkabelung

Laut einer ZVEH-Umfrage vom Frühjahr 2021 meldeten die befragten Elektrobetriebe, dass in etwa 50 % der Fälle eine Breitbandverkabelung im Gebäude fehlte.

Zwei Kennwerte genügen zur Regulierung von Gebäuden

Zur Regulierung von Klimaschutz und Energieeffizienz genügen zwei Kennwerte: die tatsächlichen THG-Emissionen inklusive grauer Energie und die bilanzielle Netzenergiemenge.

Zweistufige Förderung mit Zusatzförderung bei nachgewiesener Übererfüllung

Ein neues Fördersystem soll zweistufig sein und eine zusätzliche Nutzerförderung geben, wenn im Betrieb dauerhaft höhere CO2-Einsparungen als geplant nachgewiesen werden.

Zweiter PV-Gipfel der Amtschefs wird befürwortet

Das Umweltministerium Baden-Württemberg befürwortet ausdrücklich den in der Photovoltaik-Strategie geplanten weiteren Austausch der Amtschefinnen und Amtschefs im Rahmen eines zweiten Photovoltaik-Gipfels.