Lagebild / Datenerhebung, Auskunftspflichten und Datenschutz / Streitfrage

Wie hoch ist der Aufwand der Datenerhebung für Kommunen und Datenlieferanten?

Der Aufwand der Datenerhebung für Kommunen und Datenlieferanten ist hoch.

BrückeTatsacheEine Behauptung über die Welt. Belege können sie klären.

Wer es für richtig hält

Praxisnahe Versorgerperspektive
  • BDEWstimmt zu
  • Kommunale Spitzenverbändestimmt zu
  • ZIAäußert sich nicht
  • ZDHstimmt zu
  • Stadtwerke Münchenstimmt zu
  • Haus & Grundstimmt zu
  • VKUäußert sich nicht
  • DVGWäußert sich nicht
  • Waniczekäußert sich nicht
Ambitionierter Klimaschutz
  • Agora Energiewendestimmt zu
  • Deutsche Umwelthilfeäußert sich nicht

Abgeleitet aus dem Text der Stellungnahmen (Jev), nicht abgestimmt.

Was belegt ist und was folgt

Brücke. Beide Lager stimmen zu, aus denselben Gründen. Darauf lässt sich bauen.

Begründungs-Check: Die sichtbaren Gründe beider Lager weisen in dieselbe Richtung. Beide Seiten (Handwerk/Schornsteinfeger und kommunale Spitzenverbände) halten den Datenerhebungsaufwand für hoch und nutzen das als Warnung vor Belastung bzw. Kostenfolgen; die Zitate zeigen nur unterschiedliche Betroffenheit, keine gegensätzlichen Zwecke.

Belege: Keine der 7 zitierten Textstellen nennt Daten, Studien oder andere Belege.

Beide Lager glauben es, aber niemand belegt es. Das Konzept nennt das den gefährlichsten Fall, weil niemand nachfragt.

Woher es stammt

7 Argumente aus 4 Stellungnahmen

„Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfegern entsteht bei der Bereitstellung der benötigten Daten ein erheblicher Aufwand, ohne dass sie wie Energie- oder Wärmenetzbetreiber mittelbar von der Wärmeplanung profitieren können.“

Zentralverband des Deutschen HandwerksPraxisnahe Versorgerperspektive

„ist dieser Aufwand aller Voraussicht nach als hoch einzuschätzen.“

Bundesvereinigung der kommunalen SpitzenverbändePraxisnahe Versorgerperspektive

Befund

Hier tragen beide Seiten die Aussage: 5 von 5 Organisationen der „Praxisnahen Versorgerperspektive“ und die eine Organisation des Lagers „Ambitionierter Klimaschutz“, die sich dazu äußert, halten den Aufwand der Datenerhebung für hoch. Das Handwerk verweist auf die Schornsteinfeger, die erheblichen Aufwand ohne eigenen Nutzen tragen. Die kommunalen Spitzenverbände schätzen den Aufwand „aller Voraussicht nach“ als hoch ein. Das ist eine tragfähige gemeinsame Grundlage: Die Entscheidungsebene kann Entlastung bei den Auskunftspflichten, etwa durch weniger Doppelarbeit bei der Datenaufbereitung oder eine Abstimmung mit bereits vorhandenen Daten, als Ziel setzen, ohne einen Lagerstreit auszulösen. Zu beachten bleibt, dass das Lager „Ambitionierter Klimaschutz“ nur mit einer Stimme vertreten ist und die Brücke deshalb auf wenig Rückhalt von dieser Seite baut.

Wie es mit anderen Streitfragen zusammenhängt

Prüfpfad

Jedes Argument unter dieser Streitfrage lässt sich bis zur Textstelle zurückverfolgen, mit jeder Entscheidung der Maschine und wie sicher sie war. Die meisten nehmen die Machbarkeits-Frage auf: Lässt sich das praktisch umsetzen?

Datenaufbereitung verursacht Doppelarbeit Stadtwerke München

Rohdaten für die Wärmeplanung müssen aufwendig und in schwankender Qualität algorithmisch zusammengeführt werden, wobei viele Dienstleister, Stadtwerke und Kommunen dieselben Probleme jeweils neu lösen.

  1. Aus der Stellungnahme von Stadtwerke München GmbH zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Nachbesserungsbedarf. Die maschinelle Redaktion hat das Argument as_extracted.
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet (Jev, 95 % sicher).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 65 % sicher).

„es ist nicht notwendig, dass sich eine Vielzahl externer Dienstleister, Stadtwerke und Kommunen jeweils mit den gleichen Problemstellungen befassen“

§ 11 WPG: Erheblicher Aufwand für Schornsteinfeger ohne mittelbaren Nutzen ZDH

Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfegern, die nach § 11 Abs. 1 Nr. 3 auskunftspflichtig sind, entsteht bei der Datenbereitstellung für die Wärmeplanung ein erheblicher Aufwand, ohne dass sie wie Energie- oder Wärmenetzbetreiber mittelbar von der Wärmeplanung profitieren können.

  1. Aus der Stellungnahme von Zentralverband des Deutschen Handwerks zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Tatsache und Wertung vermischt. Die maschinelle Redaktion hat das Argument in mehrere Argumente geteilt: „Die Aussage über den Aufwand ohne Nutzen (Tatsachenbehauptung) und die Begrüßung der Kostenerstattung (Bewertung) sind unabhängig voneinander bewertbar; daher getrennt und mit Bezug auf § 11 WPG formuliert.“
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet über den genannten Paragraphen (Regel, keine KI).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 73 % sicher).

„Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfegern entsteht bei der Bereitstellung der benötigten Daten ein erheblicher Aufwand, ohne dass sie wie Energie- oder Wärmenetzbetreiber mittelbar von der Wärmeplanung profitieren können.“

Verwaltungsaufwand der Datenerhebung ist nicht valide abschätzbar Kommunale Spitzenverbände

Der Verwaltungsaufwand der Kommunen für die Datenerhebung nach dem WPG-E lässt sich nach zeitlichem, sachlichem und personellem Bedarf nicht valide abschätzen.

  1. Aus der Stellungnahme von Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Tatsache und Wertung vermischt. Die maschinelle Redaktion hat das Argument in mehrere Argumente geteilt: „The point mixed a checkable legal claim (new Konnexität task), a statement about estimability, and an evaluative expectation of high effort; split into three independently assessable claims.“
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet (Jev, 100 % sicher).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 86 % sicher).

„Der erforderliche Verwaltungsaufwand im Hinblick auf den zeitlichen, sachlichen und personellen Bedarf ist nicht valide abschätzbar.“

Aufwand der Datenerhebung ist voraussichtlich hoch Kommunale Spitzenverbände

Der Aufwand der Kommunen für Datentransfer und Sensibilitätsabschichtung (§ 11 Abs. 2 WPG-E) ist aller Voraussicht nach als hoch einzuschätzen.

  1. Aus der Stellungnahme von Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Tatsache und Wertung vermischt. Die maschinelle Redaktion hat das Argument in mehrere Argumente geteilt: „The point mixed a checkable legal claim (new Konnexität task), a statement about estimability, and an evaluative expectation of high effort; split into three independently assessable claims.“
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet über den genannten Paragraphen (Regel, keine KI).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 100 % sicher).

„ist dieser Aufwand aller Voraussicht nach als hoch einzuschätzen.“

Über 100 Datenanfragen an ländliche Infrastrukturbetreiber BDEW

Da rund 11.000 Kommunen Daten bei Infrastrukturbetreibern einholen, kann ein Gasverteilnetzbetreiber gerade im ländlichen Raum schnell über 100 Anfragen erhalten und muss in kurzer Zeit hohen Aufwand stemmen.

  1. Aus der Stellungnahme von BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Nachbesserungsbedarf. Die maschinelle Redaktion hat das Argument as_extracted.
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet (Jev, 100 % sicher).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 96 % sicher).

„schnell über 100 Anfragen von unterschiedlichen Kommunen bekommt“

Straßenbezogene Temperaturdaten nur mit hohem Aufwand und ungenau erhebbar BDEW

Nach Auffassung des BDEW lassen sich die im Gesetzentwurf (Nr. 5 a gg) geforderten straßenbezogenen Vor- und Rücklauftemperaturen nur mit hohem Messaufwand und großer Ungenauigkeit ermitteln und liefern deshalb nicht die gewünschten Auskünfte.

  1. Aus der Stellungnahme von BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Tatsache und Wertung vermischt. Die maschinelle Redaktion hat das Argument in mehrere Argumente geteilt: „The point mixed a factual claim (measurement effort and inaccuracy) with a recommendation (record at the heat generator); split into two independently assessable points, with neutral wording.“
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet (Jev, 81 % sicher).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 81 % sicher).

„lassen sich nur mit einem unverhältnismäßig hohem Messaufwand und einer hohen Ungenauigkeit ermitteln“

Inbetriebnahmejahr der Leitungen oft nicht dokumentiert BDEW

Das straßenbezogene Inbetriebnahmejahr von Leitungen ist in älteren Netzen, besonders bei abgeschriebener Fernwärme über 25 Jahre, oft nicht dokumentiert, die Erhebung ist aufwendig.

  1. Aus der Stellungnahme von BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft zerlegt (Sprachmodell, claude-sonnet-5-5).
  2. Automatische Prüfung (Jev) fand: Nachbesserungsbedarf. Die maschinelle Redaktion hat das Argument as_extracted.
  3. Abgleich (Jev): als neues Argument erkannt, keine andere Stellungnahme sagt dasselbe.
  4. Maßnahme zugeordnet (Jev, 93 % sicher).
  5. Dieser Streitfrage zugeordnet (Jev, 81 % sicher).

„Insbesondere bei abgeschrieben Fernwärme die älter sind als 25 Jahre ist das Jahr der Inbetriebnahme oftmals nicht dokumentiert.“