Lagebild / Organisationen / Privatperson 253

Privatperson 253

Privatperson. Gehört zum Lager „Ausbau-Beschleunigung durch Deregulierung“. 13 Argumente aus rund 2 Seiten.

Was das Lager verbindet: Überwiegend Privatpersonen und Unternehmen, die den Zubau durch Vergütung, Privilegierung im Außenbereich und den Abbau von Pflichten und fossilen Begünstigungen sofort voranbringen wollen und die Strategie skeptisch sehen.

Mit wem Privatperson 253 übereinstimmt

Gezählt werden die Streitfragen der Landkarte, zu denen sich beide Organisationen geäußert haben. Übereinstimmung heißt: Beide stimmen zu oder beide lehnen ab.

Im eigenen Lager „Ausbau-Beschleunigung durch Deregulierung“

23 weitere Organisationen dazwischen anzeigen

Im anderen Lager „Strategie-Unterstützer mit Flächenöffnung“

123 weitere Organisationen dazwischen anzeigen

Keinem Lager zugeordnet

14 weitere Organisationen dazwischen anzeigen

Wo Privatperson 253 allein steht

Bei 1 Streitfrage urteilt Privatperson 253 anders als die Mehrheit der Organisationen im eigenen Lager, die sich dazu geäußert haben. Hier kann eine Organisation Brücken bauen, oder ihr Lager ist weniger geschlossen, als es aussieht.

Laufzettel: was aus jedem Argument wurde

Für jede Stellungnahme lässt sich nachvollziehen, was aus jedem einzelnen Argument geworden ist.

Von 13 Argumenten stehen 12 auf der Landkarte und 1 ist eine Einzelforderung. 4 Argumente hat die maschinelle Redaktion umformuliert, 3 Argumente sind entstanden, weil sie 1 längere Textstelle geteilt hat. 2 Argumente haben auch andere Organisationen vorgebracht. 1 Stelle hat die automatische Prüfung aussortiert.

Die maschinelle Redaktion prüft jedes Argument nach dem Zerlegen: Sie teilt Stellen, die mehrere Behauptungen enthalten, und formuliert wertende Wörter neutral um. Auf der Landkarte heißt: Das Argument ist in eine Streitfrage eingegangen. Einzelforderung heißt: Es gehört zu keiner Streitfrage, meist weil nur diese Organisation es vorbringt. Ein Klick auf die Zeile unter einem Argument zeigt die Originalstelle.

Photovoltaik auf dem Dach erleichtern 12 Argumente, 12 davon auf der Landkarte

Berlin: rund 16 % der PV-geeigneten Dachfläche durch Denkmalschutz blockiert

Unverändert aus dem Text übernommen.

So steht es jetzt: In Berlin werden laut Programmdokumentation zum Masterplan SolarCity PV-geeignete Dachflächen in der Größenordnung von 16 % der verfügbaren Gesamtdachfläche durch Denkmalschutz blockiert.

„In Berlin z.B. werden auf diese Weise PV-geeignete Dachflächen in der Größenordnung von 16% der verfügbaren Gesamtdachfläche blockiert“

Originalstelle, Privatperson 253

Denkmalbehörden erschweren PV auch ohne Ablehnung durch Verfahrensaufwand und Kosten

Von der maschinellen Redaktion umformuliert. Grund: nicht neutral formuliert.

So steht es jetzt: Laut Einreichung erschweren Denkmalbehörden PV-Anlagen auch ohne formalen Ablehnungsbescheid, weil Antragstellende lange Instanzenwege durchlaufen, viele Einzelanträge stellen oder Zusatzkosten tragen müssen, was die Motivation zur Installation mindert.

„dass sie Antragstellerinnen erstmal auf lange Wege durch die Instanzen schicken, zu vielen Einzelanträgen zwingen, oder mit relevanten Zusatzkosten belegen. Die Motivation zur Installation einer PV-Anlage ist so schnell gebrochen.“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion (auf Englisch protokolliert): Loaded wording ("bremsen subtil", "verhindern", "bricht") replaced with a neutral formulation; the claim and its critical direction toward Denkmalbehörden are kept.

Entwurf enthält keine Antwort auf Denkmalschutz-Blockade beim PV-Ausbau

Eines von 3 Argumenten aus einer Textstelle, die die maschinelle Redaktion geteilt hat. Grund: mehrere Behauptungen in einer Stelle, nicht neutral formuliert, Tatsache und Wertung vermischt.

So steht es jetzt: Der Entwurf der PV-Strategie enthält nach Ansicht der Einreichung keine Antwort auf die seit Jahren bestehende Behinderung des PV-Ausbaus durch den Denkmalschutz, das Thema werde nur in die Prüfung verschoben.

„Leider fehlt auch in diesem Entwurf eine Antwort auf die seit Jahren bestehende Blockade des PV-Ausbaus durch den Denkmalschutz.“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion: Der Punkt mischte eine Tatsachenbehauptung (fehlende Antwort im Entwurf), zwei unabhängige Wirkungsurteile (Energiewende/Klimaschutz; Demokratiewahrnehmung) und wertende Sprache („Gängelung“); aufgeteilt und neutral formuliert.

Leitfäden und Broschüren des Denkmalschutzes verzögern wirksame PV-Regelungen

Von der maschinellen Redaktion umformuliert. Grund: nicht zum Thema, nicht neutral formuliert, Tatsache und Wertung vermischt.

So steht es jetzt: Nach Ansicht der Einreichenden bieten Vertreter des Denkmalschutzes in der politischen Debatte Handlungsleitfäden oder Infobroschüren als Lösung an, wodurch wirksame Regelungen für PV-Anlagen auf Denkmälern verzögert werden.

„auf Zeit zu spielen, indem sie vermeintliche Lösungen über die Erstellung irgendwelcher Handlungsleitfäden oder Infobroschüren anbieten“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion: Der Punkt enthält eine inhaltliche Behauptung zum Denkmalschutz und zur PV-Strategie, war aber polemisch formuliert; neutral umformuliert und als Ansicht der Einreichenden gekennzeichnet, Richtung unverändert.

PV-Strategie-Entwurf enthält keine Antwort auf Denkmalschutz-Blockade

Unverändert aus dem Text übernommen.

So steht es jetzt: Der Entwurf der PV-Strategie bietet keine Antwort auf die seit Jahren bestehende Blockade des PV-Ausbaus durch den Denkmalschutz, das Thema wird lediglich in die Prüfung verwiesen.

„Leider fehlt auch in diesem Entwurf eine Antwort auf die seit Jahren bestehende Blockade des PV-Ausbaus durch den Denkmalschutz.“

Originalstelle, Privatperson 253

Bundesrechtliche Verpflichtung der Länder-Denkmalbehörden schwierig, ggf. über Baurecht

Unverändert aus dem Text übernommen.

So steht es jetzt: Eine bundesrechtliche Regelung, die die unter Kulturhoheit der Länder stehenden Denkmalbehörden zu Festlegungen in Denkmalpflegeplänen verpflichtet, ist rechtlich schwierig; ein möglicher Hebel liegt eventuell im Baurecht.

„Ggf. ist dieser Hebel im Baurecht zu finden.“

Originalstelle, Privatperson 253

Denkmalschutz-Blockade von PV betrifft auch Ensembles, Umfeld, Gebäudesubstanz

Von der maschinellen Redaktion umformuliert. Grund: ohne Zusammenhang nicht verständlich.

So steht es jetzt: Die Einwendung nennt, dass die Blockade des PV-Ausbaus durch den Denkmalschutz nicht nur unverzichtbare Einzeldenkmale betrifft, sondern auch viele Wohngebäude in Flächendenkmalen (Ensembles), Nachbargebäude im Denkmalumfeld und Gebäude mit „schützenswerter Gebäudesubstanz“.

„sondern gerade auch viele Wohngebäude in Flächendenkmalen (Ensembles) betrifft“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion: Das Original sagte nur „die Blockade“ ohne Bezug; jetzt ist klar, dass es um die Blockade des PV-Ausbaus durch den Denkmalschutz geht. Der Anspruch bleibt unverändert.

Denkmalschutz-Einsprüche gegen PV stützen sich oft auf Ästhetik statt Fachgrundlagen

Von der maschinellen Redaktion umformuliert. Grund: nicht neutral formuliert.

So steht es jetzt: Die Einreichung behauptet, Einsprüche der Denkmalbehörden gegen PV-Anlagen bezögen sich regelmäßig nicht auf fachliche Grundlagen im Sinne der Charta von Venedig, sondern auf individuell geäußerte Sorgen über das allgemeine ästhetische Empfinden.

„Einsprüche durch den Denkmalschutz regelmäßig nicht auf fachliche Grundlagen im Sinne der Charta von Venedig beziehen, sondern vor allem auf Basis individuell geäußerter Sorgen über das allgemeine ästhetische Empfinden formuliert werden“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion: Das Anliegen bleibt erhalten, wurde aber um die Standalone-Information (PV-Anlagen) ergänzt und im Ton neutral gefasst; das Zitat ist wörtlich aus der Passage.

Klimaschutzmaßnahmen verpflichtend in Denkmalpflegepläne aufnehmen

Unverändert aus dem Text übernommen.

So steht es jetzt: Denkmalbehörden sollen per Gesetz verpflichtet werden, in die Denkmalpflegepläne objektspezifische Klimaschutzmaßnahmen aufzunehmen und allen Eigentümerinnen und Eigentümern von vornherein konkrete, kostenmäßig vertretbare Lösungen für denkmalgerechte PV-Anlagen anzubieten.

„eine verpflichtende Aufnahme von Festlegungen zu objektspezifischen Klimaschutzmaßnahmen in die behördlich zu erstellenden Denkmalpflegepläne“

Originalstelle, Privatperson 253

Konsequenteres Vorgehen gegen die Blockade nötig, ohne Denkmalschutz infrage zu stellen

Unverändert aus dem Text übernommen.

So steht es jetzt: Um die Blockade aufzubrechen, braucht es ein konsequenteres Vorgehen, das den Denkmalbehörden die Ausweichmöglichkeiten nimmt; die Relevanz des Denkmalschutzes bleibt dabei unbestritten.

„Damit sei die Relevanz von Denkmalschutz keinesfalls in Frage gestellt!“

Originalstelle, Privatperson 253

Ungelöste Denkmalschutz-Frage bremst Energiewende und Klimaschutz

Eines von 3 Argumenten aus einer Textstelle, die die maschinelle Redaktion geteilt hat. Grund: mehrere Behauptungen in einer Stelle, nicht neutral formuliert, Tatsache und Wertung vermischt.

So steht es jetzt: Dass der Entwurf keine Lösung für den Konflikt zwischen Denkmalschutz und PV-Ausbau vorsieht, wird als nachteilig für das Vorankommen bei Energiewende und Klimaschutz bewertet.

„Das ist nicht nur frustrierend in Bezug auf das Vorankommen bei der Energiewende und beim Klimaschutz“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion: Der Punkt mischte eine Tatsachenbehauptung (fehlende Antwort im Entwurf), zwei unabhängige Wirkungsurteile (Energiewende/Klimaschutz; Demokratiewahrnehmung) und wertende Sprache („Gängelung“); aufgeteilt und neutral formuliert.

Ungelöste Denkmalschutz-Frage schadet der Wahrnehmung der Demokratie

Eines von 3 Argumenten aus einer Textstelle, die die maschinelle Redaktion geteilt hat. Grund: mehrere Behauptungen in einer Stelle, nicht neutral formuliert, Tatsache und Wertung vermischt.

So steht es jetzt: Dass die Politik den Konflikt zwischen Denkmalschutz und PV-Ausbau seit Jahren nicht löst, beeinträchtigt nach Ansicht der Einreichung die Wahrnehmung der Demokratie.

„sondern insbesondere auch in Hinblick auf die Wahrnehmung unserer Demokratie“

Originalstelle, Privatperson 253

Begründung der maschinellen Redaktion: Der Punkt mischte eine Tatsachenbehauptung (fehlende Antwort im Entwurf), zwei unabhängige Wirkungsurteile (Energiewende/Klimaschutz; Demokratiewahrnehmung) und wertende Sprache („Gängelung“); aufgeteilt und neutral formuliert.

Mieterstrom und gemeinschaftliche Gebäudeversorgung vereinfachen 1 Argument, 0 davon auf der Landkarte

Maßnahmen zur Erleichterung von Energy Sharing fehlen in der PV-Strategie

Unverändert aus dem Text übernommen.

So steht es jetzt: Dem Entwurf der PV-Strategie fehlen Maßnahmen, die Energy Sharing ermöglichen oder erleichtern.

„es fehlen noch Maßnahmen zur Ermöglichung/Erleichterung von Energy Sharing.“

Originalstelle, Privatperson 253

Aussortiert 1 Argument

Maßstäbe des ästhetischen Empfindens sind nicht wissenschaftlich oder demokratisch legitimiert

Von der automatischen Prüfung aussortiert (nicht zum Thema, Tatsache oder Wertung unsicher).

Fassung der Maschine: Die Verfahren zur Festlegung der ästhetischen Maßstäbe der Denkmalbehörden sind kaum als konsequent wissenschaftlich oder demokratisch erkennbar.

„Die Verfahren zur Festlegung der für dieses Empfinden herangezogenen Maßstäbe sind dabei kaum als konsequent wissenschaftlich oder demokratisch erkennbar.“

Originalstelle, Privatperson 253